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	<title>Buch Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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		<title>Ratgeberbuch Demenz: neues aus Forschung und Therapie für Betroffene und Angehörige</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 18:17:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht abschrecken lassen vom endlos langen Titel bzw. Untertitel: das (Amazon-Link:) Buch „Expertenwissen: Demenz: Neueste Medikamente und Technologien: Die beste Therapie finden. Selbst aktiv werden mit Bewegung, Ernährung und Gedächtnistraining“&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/08/21/ratgeberbuch-demenz-neues-aus-forschung-und-therapie-fuer-betroffene-und-angehoerige/">Ratgeberbuch Demenz: neues aus Forschung und Therapie für Betroffene und Angehörige</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nicht abschrecken lassen vom endlos langen Titel bzw. Untertitel: das (Amazon-Link:) <a href="https://amzn.to/45Xcd0B">Buch „Expertenwissen: Demenz: Neueste Medikamente und Technologien: Die beste Therapie finden. Selbst aktiv werden mit Bewegung, Ernährung und Gedächtnistraining“</a> von Prof. Dr. med. Lars Wojtecki und Dr. rer. nat. Celine Cont hat tatsächlich was – und wird deshalb hier auch kurz vorgestellt, obwohl mein Interesse an allgemeinen Ratgeberbüchern zum Thema Demenz mittlerweile gering ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichwohl, deutlich vorab: Pflegeprofis in Sachen Demenz brauchen es nicht. Es ist eindeutig ein Ratgeber für Angehörige und Betroffene.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gut und klar gegliedert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch bietet eine gut verständliche Mischung aus Fachwissen und praktischen Hinweisen. Sehr positiv ist, dass nicht nur die Alzheimerkrankheit, sondern auch andere Formen wie die Lewy-Körper- oder die frontotemporale Demenz ausführlich beschrieben werden. In Sachen Forschung und Therapie geht das Buch wirklich angenehm weit in die Tiefe für Betroffene und Angehörige, die sich tatsächlich gründlich informieren wollen. Das gefällt mir persönlich sehr gut und hebt sich in der Darstellung und Gliederung ebenso wie in der Art des Erklärens wohltuend ab. Dies ist der erste Aspekt, weswegen ich es empfehlen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Therapie – über Apps und Hirnstimulation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite richtig gute Aspekt des Buchs ist: es ist aktuell. Da fehlt Angehörigen und Betroffenen nichts in Sachen Forschung und auch modernen Therapieansätzen aus medizinischer Sicht. Selbst die neuen Antikörpertherapien sind Thema, neben manch anderem Therapieverfahren (oder sollte ich „-Versuch“ schreiben?). Und auch die offenen Fragen die damit verbunden sind – etwa zur Nachhaltigkeit mancher Behandlung – werden nicht völlig ausgespart. Sehr, sehr gut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Im Westen nichts Neues: Rezeptideen und Bewegungstipps</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein guter Teil des Buchs besteht dann aus dem Erwartbaren und Üblichen. Präventionstipps, Alltagsinfos, Bewegung, Rezepte weil besonders gesund, Beschäftigung etc.. Ich weiß immer nicht recht einzuschätzen, ob und wie weit derartige Tipps wirklich ihren Weg in den Alltag von Betroffenen und Angehörigen finden. Komplettiert wird das Ganze durch Hinweise auf Unterstützungsleistungen, Pflegegradbegutachtung usw.. Auch hier – nichts, was man nicht woanders so ähnlich auch zu lesen bekommt. Gehört dazu, gehört in einen Angehörigenratgeber rein, sonst wäre er wohl nicht komplett – auch, wenn es in Zeiten des Internets hierfür sicherlich keine besondere Expertise, kein Expertenwissen mehr braucht. Jedenfalls nicht, für das Zusammenstellen der Infos &amp; Tipps. Und damit kommen wir auch zum Aspekt, der eine eindeutige Schwäche des sonst sehr guten Ratgebers darstellt aus meiner Sicht:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein weiterer Blick auf den Alltag wäre gut gewesen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was dem Buch in meinen Augen fehlt: die praktische Stimme der alltäglichen Pflege. Menschen, die in verschiedenen Ausprägungen und Rollen – als Angehörige oder auch als Pflegeberufler &#8211; den Alltag mit Menschen mit Demenz meistern. Den pflegerischen, den unterstützenden, den versorgenden Alltag. Mit den vielen Schwierigkeiten, Rückschlägen, Überraschungen, die er mit sich bringt. Ich denke, eine solche Expertise hätte dem Buch gutgetan, nicht nur was das „Wording“ angeht, sondern auch um „näher am Alltag“ zu sein. Mir blieb das Gefühl, beide Autoren haben eher wenig oder keinen Kontakt zur echten, häufig schwierigen Versorgung bzw. müssen die darin enthaltenen Probleme nicht lösen. Wenn es z.B. heißt, dass fast jedes Pflegeheim über eine Demenzstation verfügt dann ist das zwar irgendwie wahr, lässt jedoch völlig außen vor, dass die Versorgung von Menschen mit Demenz deswegen noch lange nicht gut oder auch nur angemessen ist vielerorts. Irgendwie wahr ist die oben genannte Aussage vor allem deshalb, weil die Masse der Betroffenen allerorten &#8222;Demenzstationen&#8220; schlicht erzwingt. Auch wenn von einem sich in Deutschland zunehmend etablierenden „Montessori“-Konzept die Rede ist: dafür hätte ich gerne irgendeinen Beleg gesehen bzw. einen ernsthaften Hinweis. Die gesamte Umschreibung des Konzepts erweckt ein bisschen den Eindruck, als hätten beide Autoren sich nicht wirklich mit vorhandenen pflegefachlichen Versorgungskonzepten befasst, die es bereits gibt. Sowas wird aber vermutlich nur (Pflege)Fachperson auffallen, die eben schon lange und in der Tiefe mit der Versorgung von Menschen mit Demenz befasst sind. Zudem nehmen solche „Patzer“ keinen großen Raum ein im Buch. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: eine Empfehlung für alle die mehr Wissen wollen</h2>



<img decoding="async" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/08/Wojtecki_ExpW_Demenz_1A_9783432119090.jpg"
     alt="Buchcover: Demenz – Wojtecki/Cont (TRIAS)"
     style="float:left; width:220px; height:auto; margin:0 16px 12px 0; border-radius:4px; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,.08);">

<p>
  Ich kann Kolleginnen und Kollegen guten Gewissens raten, (Früh-)Betroffenen und Angehörigen diesen Ratgeber ans Herz zu legen. Forschung &amp; Therapie wird erklärt und ist auf dem Stand der Dinge (für ein Buch). Für Betroffene und Angehörige enthält es wertvolle Informationen. Es startet was Forschung / Behandlung und Therapie angeht sehr stark (und gründlich) – richtig gut. Dann fällt es hinsichtlich des Versorgungsalltags etwas ab in das, was man anderswo auch lesen kann und es fehlt letztlich etwas an pflegerischer Perspektive. Betroffene und Angehörige denen eher „oberflächliche“ Informationen zum Thema Demenz ausreichen, sind gegebenfalls mit der Fülle an Informationen fast schon überfordert bzw. nicht daran interessiert.
</p>

<div style="clear:both;"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für alle Betroffenen und Angehörigen die es genauer wissen wollen in Sachen Demenz: <a href="https://amzn.to/45Xcd0B">das ist Ihr aktueller, bald erhältlicher Ratgeber. (Amazon-Link). </a></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Expertenwissen: Demenz: Neueste Medikamente und Technologien: Die beste Therapie finden. Selbst aktiv werden mit Bewegung, Ernährung und Gedächtnistraining von Prof. Dr. med. Lars Wojtecki und Dr. rer. nat. Celine Cont; (TRIAS Expertenwissen) Taschenbuch; Herausgeber: ‎ TRIAS; 160 Seiten; ISBN-10: 3432119097; 24,00 Euro.</strong></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nichts, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/08/21/ratgeberbuch-demenz-neues-aus-forschung-und-therapie-fuer-betroffene-und-angehoerige/">Ratgeberbuch Demenz: neues aus Forschung und Therapie für Betroffene und Angehörige</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Mutmachgeschichte direkt aus dem Leben</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/03/29/mutmachgeschichte-direkt-aus-dem-leben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Mar 2024 17:59:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[altenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[ein herz und eine pflege]]></category>
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		<category><![CDATA[pflegedienst]]></category>
		<category><![CDATA[rashid hamid]]></category>
		<category><![CDATA[rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Herz und eine Pflege - so lautet der Titel des hier rezensierten Buchs von Rashid Hamid. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/03/29/mutmachgeschichte-direkt-aus-dem-leben/">Mutmachgeschichte direkt aus dem Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Viele Bücher in Sachen Demenz die in den vergangenen Jahren erschienen sind, haben etwas gemeinsam: sie fassen lediglich bereits Bekanntes nochmals neu oder anders zusammen. Alles schon mal dagewesen, alles bereits veröffentlicht – nur halt noch nicht von jedem Verlag. Dasselbe gilt für die pdf-Broschürenflut im Internet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umso erfreulicher – um die Katze jetzt schon aus dem Sack zu lassen &#8211; an dieser Stelle auf das Buch von Rashid Hamid hinzuweisen. Es ist zwar kein Buch in Sachen Demenz, auch kein Fachpflegebuch – aber es macht etwas erfrischend anders. <a href="https://www.rowohlt.de/buch/rashid-hamid-ein-herz-und-eine-pflege-9783499012556">Rohwolt hat mit der Herausgabe</a> dieses 176 seitigen Taschenbuchs einen Treffer gelandet. Die Rede ist von *<a href="https://amzn.to/4cDH3gg">„Ein Herz und eine Pflege“ von Rashid Hamid</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-d7abc02b71e22c4ad362fc62406c0bbb">Der Tiktoktexter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor ist Altenpfleger und Inhaber eines Pflegedienstes in Hamburg. Im Buch, welches mit Unterstützung von Ariane Grundies entstanden ist, erzählt er von seinem Werdegang und seiner Arbeit in der Altenpflege. Bekannt ist Hamid (offenbar) bisher vor allem für seinen TikTok-Kanal, den ich nicht kenne – aber offenbar mehr als 250000 andere Menschen (Follower; Stand 29.03.24). Ich bin also insofern nicht voreingenommen, weil ich nicht zu seinen „Tiktok-Fans“ zähle. Wohl aber wurde ich in der Vergangenheit von der ein oder anderen Branchenkollegin schon auf den Account hingewiesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-b8bc2f080d2c198ca0d88f00ed1e1fad">Was macht das Buch aus?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Anders ist für mich, dass Hamid zwar darin nicht die Härten die Pflege hat ausspart, auch nicht versucht den Eindruck zu erwecken, bei ihm oder seinem Pflegedienst sei alles eitel Sonnenschein. Dann wäre es kaum mehr als in Buchform veröffentlichte Eigenwerbung – sowas langweilt mich nach wenigen Seiten. Der Autor erzählt also aus seinem – aus unserem – Beruf und den Dingen die man so erlebt, erträgt und die einen immer wieder staunen lassen. </p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://amzn.to/4cDH3gg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="520" height="791" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/RashidHamid.jpg" alt="" class="wp-image-2380" style="width:425px;height:auto" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/RashidHamid.jpg 520w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/RashidHamid-197x300.jpg 197w" sizes="(max-width: 520px) 100vw, 520px" /></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Von den Dingen, die Menschen zu Menschen machen, von den Erlebnissen, die in dieser Form wohl nur Pflegende erfahren auf der fein austarierten Grenze professioneller Distanz und menschlicher Nähe. Und vielleicht auch davon, dass wir unweigerlich das ein oder andere Mal diese Distanz unterschreiten, bis wir zurückfinden. Im Prinzip – für Altenpflegerinnen und Altenpfleger – nicht grundsätzlich etwas Neues oder völlig Außergewöhnliches. Jedoch erzählt Rashid Hamid dies mit einer erfrischend wirkenden, ansteckenden Freude die er irgendwie zwischen die Zeilen gepackt hat, dass es durchaus ansteckend wirkt. Und authentisch. Man glaubt, man kann sich diesen Kollegen wirklich gut vorstellen. Sich vorstellen mit ihm zu sprechen, zu diskutieren, sich auszutauschen wie es oft nur Pflegeberufler untereinander können. Man weiß. Man hat erlebt.</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-964626c85efdcbc7fbebe59d34ad18f5">Ein starkes Zeichen für die Pflege</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man sich viel im „Pflegeinternet“ bewegt, begegnet man vielfach Pflegeberuflern oder ehemaligen Pflegeberuflern, die Foren oder SocialMedia-Plattformen scheinbar vor allem dazu nutzen, ihre Frustration zum Ausdruck zu bringen. Oft verbunden mit beißendem Spott beschreiben sie die Zustände, die sie so sehr belasten. Da kommt so ein Buch gerade recht (vielleicht auch der Tiktok-Account).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei allen – berechtigten – Beschwerden über die Bedingungen in der Pflege tritt oftmals völlig in den Hintergrund, was für ein wunderbarer Beruf das ist. Rashid Hamid und Ariane Grundies setzen mit diesem Buch einen klares, sehr willkommenes Ausrufezeichen dafür.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Coverbild: Rowohlt-Verlag ; Titelbild-Hintergrund: Rafael Cosquiere on pexels</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In dieser Buchvorstellung:</strong> Ein Herz und eine Pflege: Vom Glück, für andere da zu sein; von Rashid Hamid und Ariane Grundies; <a href="https://www.rowohlt.de/">Rowohldt Verlag</a>; 2. Edition (30. Januar 2024); Taschenbuch 13,00 Euro.</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nichts, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>



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			</item>
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		<title>Humor: zwischen therapeutischer Ressource und Methode zur Kränkung</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/28/humor-zwischen-therapeutischer-ressource-und-methode-zur-kraenkung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2023 18:47:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<category><![CDATA[Mabuse-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Herberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Buch richtet sich an Betreuungskräfte. Es befasst sich speziell mit dem Einsatz von Humor in der Betreuung von Menschen mit Demenz und versteht sich als Handlungsleitfaden für all jene,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/28/humor-zwischen-therapeutischer-ressource-und-methode-zur-kraenkung/">Humor: zwischen therapeutischer Ressource und Methode zur Kränkung</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Buch richtet sich an Betreuungskräfte. Es befasst sich speziell mit dem Einsatz von Humor in der Betreuung von Menschen mit Demenz und versteht sich als Handlungsleitfaden für all jene, die sich in der Begleitung und Betreuung von Betroffenen mit dem Thema Humor näher auseinandersetzen möchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-ea7ac1184cbda3be903776ab68c19623">Humor gezielt einsetzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf 193 Seiten nähert sich Autor Martin Herberg in diesem im <a href="https://www.mabuse-verlag.de/">Mabuse-Verlag</a> erschienenen Ratgeber dem gezielten Einsatz von Humor in der Betreuung von Menschen mit Demenz. Die Einleitung bezieht sich noch auf die Sichtweise von Demenzen von vor 20 Jahren und weiter zurück, sowie einer Erklärung darüber, was der Beruf der Betreuungskräfte eigentlich ist bzw. warum er geschaffen wurde. Das beschränkt sich zum Glück auf wenige Seiten. Wir versorgen Menschen mit Demenz, nicht die Demenz an sich ohne den Kontext der Person. Da hätte der Autor ruhig auch in der Wortwahl konsequent sein können, wenn er sich denn schon auf die Veränderungen der letzten Jahrzehnte bezieht.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Aufgeteilt ist das Buch in 7 Hauptkapitel:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einleitung, Grundsätzliches zum Humoreinsatz in der Demenzbegleitung, Witze die Wehtun, Tipps für die humorvolle Gestaltung der Beschäftigungsangebote, Humor als Bewältigungsstrategie in Problemsituationen, Auf dem Weg zur humorfreundlichen Organisation, Schluss: Humor, ein heiterer Alleskönner. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
 
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Prima, wie der Autor seine Meinung zum Thema ausführt und auch detaillierte Beispiele und Handlungsempfehlungen gibt. Und davon sind mehr als 50 im Buch enthalten. Interessierte können also tatsächlich damit arbeiten und etwas umsetzen. Ob deshalb gleich Konzepte erarbeitet werden sollten oder müssen, „humorfreundliche Organisationen“ zu schaffen, darf getrost offen bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-6a79f7f356aecb59b1edfa24687bf4ea">Kränkungen vermeiden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hervorzuheben ist für das Buch besonders das Kapitel 3. Kenntnisreich legt der Autor dar, was Humor nicht sein sollte, wozu er nicht dienen darf. All jene, die beruflich mit der Versorgung von Menschen mit Demenz befasst sind kennen die Szenen und die Kolleginnen und Kollegen, die Humor dann und wann als Waffe benutzen. Über Fehlleistungen Betroffener wird gelacht, in Gruppensituationen mit einem „witzigen Spruch“ Menschen der Lächerlichkeit preisgegeben. Hier darf und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vltb_tT3Low">muss sich jeder berufen fühlen, einzuschreiten.</a> Erfahrungsgemäß lassen die „Witzemacher“ alsbald von ihren Opfern ab, wenn sie immer wieder zur Rede gestellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Autor Martin Herberg und dem <a href="https://www.mabuse-verlag.de/">Mabuse-Verlag</a> ist ein gutes Buch gelungen mit *<a href="https://amzn.to/3Rj29HT">„Humor als therapeutisches Ressource“</a>, das ich gerne empfehlen kann.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Einen <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/01/20/6-gruende-warum-clowns-keine-alten-menschen-betreuen-sollten/">Gastartikel zum Thema Clowns in der Pflege</a> finden Sie hier. </p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nicht, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Termine und Informationen rund ums Thema Demenz können Sie übrigens künftig ganz bequem auch auf dem Smartphone erhalten. Abonnieren Sie <a href="https://www.whatsapp.com/channel/0029Va883Qs6hENroqdrta2v">den WhatsApp-Kanal Demenz mit diesem Link.</a></strong><br>Titelfoto: Yaroslav Shuraev on pexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/28/humor-zwischen-therapeutischer-ressource-und-methode-zur-kraenkung/">Humor: zwischen therapeutischer Ressource und Methode zur Kränkung</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Buchvorstellung: Soziale Dienste in Langzeitpflegeeinrichtungen</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/06/buchvorstellung-soziale-dienste-in-langzeitpflegeeinrichtungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 08:42:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflegeheim]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Richtig organisieren und fachlich perfekt umsetzen“ – so lautet der Untertitel des bei Schlütersche erschienen Buchs von Sabine Richartz. „Die Betreuung“, so wird der soziale Dienst im Pflegeheim oft genannt.&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/06/buchvorstellung-soziale-dienste-in-langzeitpflegeeinrichtungen/">Buchvorstellung: Soziale Dienste in Langzeitpflegeeinrichtungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Richtig organisieren und fachlich perfekt umsetzen“ – so lautet der Untertitel des <a href="https://buecher.schluetersche.de/de/pflege/">bei Schlütersche</a> erschienen Buchs von Sabine Richartz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Betreuung“, so wird der soziale Dienst im Pflegeheim oft genannt. Und oft unterschätzt hinsichtlich ihrer Auswirkungen und Effekte, die sie auf Pflegebedürftige erzielen kann. Vorausgesetzt der Einsatz von Aktivierung und Betreuung erfolgt fachgerecht und ist professionell organisiert, strafen sie Vorurteile wie „Spiel- und Bastelabteilung“ schnell Lügen. Die Betreuung kann erheblich zum Wohlbefinden und zur Lebensqualität von Pflegebedürftigen beitragen. Die Tätigkeit kann auch gezielt herausfordernden Verhaltensweisen entgegenwirken bei Demenz und diese begleiten. Mitunter stehen dem falsche Vorstellungen seitens der Pflege, aber auch von Betreuungskräften entgegen die tatsächlich Annahmen unterliegen, es sei mit gelegentlichen Spaziergängen, der jahreszeitlichen Dekoration und Brettspielen getan.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-531f5e0739e1df5e37e2e434392957f2">Individuelle Betreuung will gut organisiert sein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst habe nach meinem Zivildienst in der sozialen Betreuung eines Pflegeheims in Bad Malente gearbeitet, bevor ich Altenpfleger wurde. Und auch <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/05/23/regelt-die-naechte/">als Demenzbeauftragter im Krankenhaus habe ich überzeugen können</a>, dass <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/12/01/kein-recht-auf-betreuung/">zusätzliche Betreuungskräfte für die Spezialstation</a> für Patienten mit Demenz zwingend sind.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">

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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist in 8 Kapitel unterteilt und einem Schlusswort. Zu Beginn zählt die Autorin 6 Stolpersteine für die Betreuung auf. Dazu zählen etwa die Blockaden gegenüber gewünschten Veränderungen. Auch die mangelnde Schnittstellenarbeit – ein großes Problem in vielen Einrichtungen mit vielfältigen negativen Folgen und weitere Fallstricke, so dass folgerichtig im nächsten Kapitel die Prüfkriterien des Medizinischen Dienstes und die Hebung der Pflegequalität durch Kooperation Thema sind.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"> Vier Schritte werden im Buch ab Seite 31 aufgezählt und beschrieben, die für einen gut organisierten sozialen Dienst im Pflegeheim elementar sind. Von der Bedarfsanalyse bis zur Wochenplanung und dem notwendigen, wiederkehrenden Ausprobieren und Verwerfen von Angeboten wird nicht zu kleinteilig erklärt, wie das systematische Vorgehen aussehen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-34b904d6040d890de7eec1bef920caa3">Bewegung durch Tourenplan und Gewissheit, alles richtig zu machen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Pflegeeinrichtungen wird sich seitens der Bewohner häufig zu wenig bewegt. Das bringt Risiken mit sich und schadet der Gesundheit ganz grundsätzlich. Die Autorin<a href="https://amzn.to/3SuNRVQ"> *stellt im Buch denn</a> auch einen „Tourenplan“ vor, mit dem systematisch Bewegung geplant werden kann, z.B. in Form von Spaziergängen. Dem Dasein als Führungskraft im Betreuungsdienst ist ein eigenes Kapitel gewidmet – und Mitarbeitende in ebendieser Position sind auch die Hauptzielgruppe dieses Buchs. Praktische Beispiele, Formularvorschläge – all dies ist enthalten. Damit sind wertvolle Anregungen gegeben und nicht nur Leitungskräfte in der Betreuung werden von den Inhalten profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei bestimmten Vorschlägen, gerade zur Betreuung von Menschen mit Demenz lässt es Sabine Richartz an Ver- und Nachweisen zur Evidenz fehlen und gerät daher auch in den Bereich der Behauptungen. Unangenehm wird es aber ab Seite 100. Hier kann der Leser ein „Interview“ mit einer Betreuungskraft nachlesen. Den Namen der angeblichen Betreuungskraft erfährt man nicht, die da so brav die Fragen beantwortet und den Leser aufklärt, wie toll die Autorin – ihre Vorgesetzte wohlgemerkt – ihre Arbeit macht. Aber ob nun frei erfundene Selbstbeweihräucherung, oder ob eine Betreuungskraft ihrer Chefin wirklich für das Buch – Zitat „Rede und Antwort&#8220; stehen musste, ist dabei gar nicht entscheidend. Es wirkt deplatziert weil es den Eindruck verschafft, die Autorin sei sich ihrer Sache gar nicht sicher. Dabei hat der Leser des Buchs durchaus keinen Grund anzuzweifeln, dass Sabine Richartz ihr Geschäft versteht. Eine anonyme, beruflich nachgeordnete Mitarbeiterin zur Unterstreichung heranzuziehen, ist vollkommen unnötig.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-ba08c6d4cf7e656da2790939ac7a223c">Fazit: vor allem neuen Leitungskräften, aber nicht nur, empfohlen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade für Betreuungskräfte die ganz frisch die Leitung eines sozialen Dienstes übernommen haben, kann ich das Buch empfehlen. Auch jenen, die schon dabei sind aber die ein oder andere Idee und Anregung suchen, um ihre Arbeit zu organisieren und zu systematisieren machen mit dem Kauf keinen Fehler. Abzuraten ist aus meiner Sicht dann, wenn Sie auf der Suche nach <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/06/23/buch-aktivieren-rund-ums-jahr/">inhaltlichen Anregungen für die Betreuungsarbeit </a>sind. Zwar werden einige auch im Buch beschrieben, aber dafür lohnt der Kauf nicht – Beispiele für Vorleserunden, jahreszeitliche Gestaltung oder ähnliches erhalten Sie <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/category/rezensionen/">in anderen Büchern</a> oder finden Sie leicht im Internet.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto von ugurlu photographer on pexels</p>



<p class="has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-48438ccadfa3855ef3451a1bb9c0acd4 wp-block-paragraph"><strong>In dieser Buchvorstellung:</strong> *<a href="https://amzn.to/3G5Z6N7">Soziale Dienste in Langzeitpflegeeinrichtungen: Richtig organisieren und fachlich perfekt umsetzen von Sabine Richartz</a>; erschienen bei Schlütersche (30. Oktober 2023); ISBN-10: ‎ 3842608942, 29,00 €.</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nichts, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Abonnieren Sie jetzt den Newsletter um auf dem Laufenden zu bleiben. Infos gibts auch direkt aufs Handy wenn gewünscht &#8211; via <a href="https://whatsapp.com/channel/0029Va883Qs6hENroqdrta2v">WhatsApp-Kanal</a>. </p>
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		<title>Kommunikation in Demenz-Wohngemeinschaften</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/09/20/kommunikation-in-demenz-wohngemeinschaften/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2023 12:26:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. phil. Svenja Sachweh ist unter anderem durch das Buch *„Spurenlesen im Sprachdschungel: Kommunikation und Verständigung mit demenzkranken Menschen“* vielen Pflegeberuflern bekannt. In Ihrem neuen Buch begibt sie sich in&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/09/20/kommunikation-in-demenz-wohngemeinschaften/">Kommunikation in Demenz-Wohngemeinschaften</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Dr. phil. Svenja Sachweh ist unter anderem durch das Buch <a href="https://amzn.to/3Pt3slB">*„Spurenlesen im Sprachdschungel: Kommunikation und Verständigung mit demenzkranken Menschen“*</a> vielen Pflegeberuflern bekannt. <a href="http://verlag-gespraechsforschung.de/2023/sachweh.html">In Ihrem neuen Buch</a> begibt sie sich in Sachen Kommunikation speziell in Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz auf Spurensuche.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-52a8a97813ba49067711dead959dbe0e">Im Gespräch und im Kontakt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Niemand der mit Menschen mit Demenz arbeitet unterschätzt den hohen Stellenwert einer angepassten Kommunikation. Hierfür über einen „breiten Werkzeugkasten“ – also Kenntnis von verschiedenen Methoden zu haben und diese jeweils zur Situation anpassen zu können kommt einerseits mit der Erfahrung, andererseits benötigt es jedoch Training, Übungen, Wissen. </p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Häufig wird einer gezielten und trainierten Kommunikationsfähigkeit mit Menschen mit Demenz zu wenig Bedeutung beigemessen, vermutlich weil die dafür notwendigen Fähigkeiten und das Wissen vorausgesetzt werden und der Bedarf an Kenntnis und Übung darin unterschätzt wird. Kommunikation die schief geht, sorgt schnell für Frustration, kann Menschen mit Demenz zu Fehlhandlungen oder auch herausforderndem Verhalten provozieren und trägt natürlich so gar nicht zum Wohlbefinden aller Beteiligter bei. Umso wichtiger, dass <a href="https://www.talkcare.de/talkcare/talkcare.php">Svenja Sachweh über Ihre Firma TalkCare Kommunikationstrainings für Pflege und Betreuung</a> anbietet. Sie ist außerdem Autorin zahlreicher Zeitschriftenbeiträge. <a href="http://verlag-gespraechsforschung.de/2023/sachweh.html">Ihr neues Buch, in dem sie sich die Kommunikation in Wohngemeinschaften näher anschaut, steht open access hier zur Verfügung.</a></p>
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</div>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-c626727af210f0c14309b48f7ef73bc3">3 Fragen an Dr. Svenja Sachweh</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Frau Dr. Sachweh, Ihr aktuelles Buch befasst sich speziell mit Kommunikation in Demenz-Wohngemeinschaften. Warum gerade dort?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dr. Svenja Sachweh: </strong>Ich habe immer wieder gelesen, dass das aktivierende Konzept und das Leben in einer kleinen Gruppe bei den Mitarbeitenden zu mehr Zufriedenheit, und bei den Bewohner*innen zu gesteigertem Wohlbefinden führt. Und dass viele Menschen mit Demenz, die schon verstummt waren und sich bereits ganz in ihre eigene Welt zurückgezogen hatten, dort wieder aufgeblüht sind. Mich hat interessiert, ob sich das Konzept auch positiv auf das Gesprächsverhalten alle Beteiligten auswirkt. Und falls ja: was man von den dortigen Pflege- und Betreuungskräfte lernen und an alle weitergeben kann, die mit Menschen mit Demenz umgehen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Gibt es große Unterschiede in der Kommunikation zwischen Pflegenden und Menschen mit Demenz im Pflegeheim oder eine Wohngemeinschaft?</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dr. Svenja Sachweh:</strong> Die Unterschiede sind tatsächlich eher quantitativer Natur: In den WGs wird mehr und vielfältiger kommuniziert, und das Verhältnis zwischen zweck- und beziehungsorientierten Gesprächen ist dort viel ausgewogener. Vor allem aber nehmen die Bewohner*innen aktiver und interessierter an Unterhaltungen teil. Angesichts des besseren Personalschlüssels haben Pflegende in WGs viel mehr Möglichkeiten, sich neben dem körperlichen auch um das seelische Wohl der dort lebenden Menschen zu kümmern. Und anders als ihre Kolleg*innen in den Heimen dürfen und sollen sie sich die Zeit nehmen, die Bewohner*innen in jeder Hinsicht zu aktivieren. Dadurch haben sie einige sehr kreative und emotionsorientierte Motivationstechniken entwickelt.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large is-style-rounded"><a href="https://www.talkcare.de/talkcare/talkcare.php"><img decoding="async" width="864" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/09/Sachwehportrait-864x1024.jpg" alt="Dr. Svenja Sachweh" class="wp-image-1877" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/09/Sachwehportrait-864x1024.jpg 864w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/09/Sachwehportrait-253x300.jpg 253w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/09/Sachwehportrait-768x910.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/09/Sachwehportrait-1297x1536.jpg 1297w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/09/Sachwehportrait-1320x1564.jpg 1320w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/09/Sachwehportrait.jpg 1728w" sizes="(max-width: 864px) 100vw, 864px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Svenja Sachweh bietet Vorträge und Schulungen zur Kommunikation mit Menschen mit Demenz an.</figcaption></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Welche Erkenntnisse lassen sich womöglich aus dieser Arbeit ganz allgemein für die Kommunikation mit Menschen mit Demenz ableiten – also in unterschiedliche Pflegesettings übertragen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dr. Svenja Sachweh:</strong> Gut ist, was guttut: In Kommunikationsschulungen wird gemeinhin gelehrt, was man für angemessen hält, und kritisiert, was einem ethisch-moralisch fragwürdig erscheint. Dabei wird aber kaum jemals auf Meinungen oder Bedürfnisse der Betroffenen geschaut! Man sollte also genauer hinhören: Menschen mit Demenz zeigen deutlich, welche Umgangsformen ihnen gefallen. Auf Strategien, die ihnen guttun, reagieren sie positiv. Zudem greifen sie sie auf und imitieren sie. Und dazu gehört nicht nur Unstrittiges wie das Herumblödeln, das Recyceln witziger Sprüche und das Singen, sondern im Einzelfall beispielsweise auch das Duzen und die Babysprache – also Formen der Nähekommunikation, die in der Altenpflege pauschal als &#8222;no go&#8220; gelten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beziehungsarbeit lohnt sich</strong>: Menschen mit Demenz fühlen sich umso wohler, verhalten sich umso sozialer und sind umso motivierbarer und friedlicher(?), je mehr man ihr Selbstbewusstsein stärkt, und je aufrichtiger man Respekt für sie, sowie Zuneigung und Interesse an ihnen und ihrem Leben signalisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Konzept &#8222;Fördern durch Fordern&#8220; geht auf</strong>: Wenn man Menschen mit Demenz möglichst umfassend in alltägliche Abläufe einbindet, verschafft man ihnen nicht nur Erfolgserlebnisse und das Gefühl, gebraucht zu werden – man regt sie auch geistig und körperlich an und erreicht dadurch offenbar sogar eine Verlangsamung der krankheitsbedingten Abbauprozesse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man lernt nie aus: Wir alle haben zwar die besten Absichten, machen aber unbewusst auch Fehler. So geben wir uns einerseits sehr viel Mühe, höflich und gesichtswahrend auf Verwirrtheit und Desorientierung zu reagieren – um die Betroffenen Sekunden später realitätsorientierend, kränkend und von oben herab zu behandeln. Tatsächlich müssen viele von uns nicht respektvolle Umgangsformen <strong>erlernen</strong>. Wir müssen respektlose wie das Reden über Betroffene in deren Hörweite, oder das Konfrontieren, Kritisieren und Auslachen <strong>verlernen</strong>!</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Vielen Dank für Ihre Antworten und viel Erfolg weiterhin in Ihrer Arbeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-9ddbc314117f7c42e36a966bcab779dd">Kontakt und Kommunikation &#8211; stets trainieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich persönlich erlebe und denke, dass die eigenen Fähigkeiten situationsgerecht mit Menschen mit Demenz zu kommunizieren, stets und wieder und wieder trainiert werden sollten. Damit ist man als Pflegeprofi nie wirklich fertig. Schließlich kommt es gerade hier in vielen Situationen auf einen bewussten Umgang mit dem eigenen Kontakt- und Kommunikationsverhalten an.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in diesem Artikel sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nicht, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Fotos: <br>Miguel Á. Padriñán on pexels<br>S. Sachweh</p>



<p class="wp-block-paragraph">D<a href="http://verlag-gespraechsforschung.de/2023/sachweh.html">as neue Buch von Svenja Sachweh über Kommunikation in Demenz-WG steht hier open access zur Verfügung. </a>Weitere Buchvorstellungen und Hinweise rund um Veröffentlichungen zum Thema Demenz finden Sie <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/category/rezensionen/">hier auf der Homepage in der Kategorie Bücher</a>. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/09/20/kommunikation-in-demenz-wohngemeinschaften/">Kommunikation in Demenz-Wohngemeinschaften</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege – 3. Auflage</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/08/14/expertenstandard-schmerzmanagement-in-der-pflege-3-auflage/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Aug 2023 15:13:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[altenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[chronische schmerzen]]></category>
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		<category><![CDATA[schmerzmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Schmerzen angemessen umzugehen ist eine zentrale Aufgabe professioneller Pflege. Schon allein durch den häufigen und intensiven Kontakt sowohl zu Betroffenen als auch zu Vertretern anderer Berufsgruppen und Angehörigen sind&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/08/14/expertenstandard-schmerzmanagement-in-der-pflege-3-auflage/">Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege – 3. Auflage</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit Schmerzen angemessen umzugehen ist eine zentrale Aufgabe professioneller Pflege. Schon allein durch den häufigen und intensiven Kontakt sowohl zu Betroffenen als auch zu Vertretern anderer Berufsgruppen und Angehörigen sind Pflegeprofis dazu prädestiniert, Menschen beim Umgang oder <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/05/02/schmerz-und-demenz/">der Vermeidung von Schmerzen</a> zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch &#8222;<strong>Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege: Fallbeispiele &amp; Formulierungshilfen.</strong>&#8222;, <a href="https://buecher.schluetersche.de/de/pflege/">erschienen bei schluetersche</a>, liegt <a href="https://amzn.to/3OUApbv">in 3. aktualisierter Auflage vor und umfasst 156 Seiten.*</a> Die Autorinnen Stefanie Hellmann (u.a. Altenpflegerin und Diplom-Pflegewirtin) und Rosa Rößlein (u.a. Gerontologin und Diplom-Pflegewirtin) wollen mit diesem Buch einen praxisbezogenen Einstieg in die Arbeit mit dem Expertenstandard <a href="https://www.dnqp.de/fileadmin/HSOS/Homepages/DNQP/Dateien/Expertenstandards/Schmerzmanagement_2020/Schmerz-Akt2020_Auszug.pdf">Schmerzmanagement in der Pflege des DNQP</a> bieten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-secondary-color has-text-color has-link-color wp-elements-f281eecf7b8e5d0f4acd4f9f06f4d2b9">Schmerzen und die Folgen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Altenpfleger war ich immer mal wieder erstaunt, wie oft Schmerzen mehr oder minder klaglos hingenommen werden. Nicht selten als eine Art Normalität, bei der es nichts zu tun gäbe. „Wenn ich mich hinlege, habe ich erstmal Schmerzen – aber das ist in meinem Alter ja normal.“. Einfach nein &#8211;  keine Schmerzen zu haben ist normal. Altern an sich tut nicht weh, körperlich jedenfalls nicht. Schmerzen beeinflussen die Lebensqualität – und können chronisch werden. Für <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/05/02/schmerz-und-demenz/">Menschen mit fortgeschrittener Demenz besteht leider auch stets das Risiko</a>, dass nicht erkannt wird wenn sie welche haben. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/06/06/verhalten-im-grenzbereich-schreien-und-rufen-bei-demenz/">Jedwedes Verhalten</a> wird ohnehin „der Verwirrtheit“ zugeschrieben, schlimmstenfalls.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-secondary-color has-text-color has-link-color wp-elements-a0bc52be13d502e7a2d5bcadc617a9fe">Vom Expertenstandard zur Pflegeplanung und Formulierungshilfen</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">

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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">In 7 Hauptkapiteln widmen sich die Autorinnen sich der Umsetzung des Expertenstandards Schmerzmanagement, der auf Menschen jeden Alters zielt und nicht etwa nur ältere Menschen als Zielgruppe isoliert betrachtet. Neben der Definition unterschiedlicher Schmerzarten geht das Buch zu Beginn auf Qualitätsprüfungsrichtlinien (QPR) und die Bewertungssystematik für ambulante, teilstationäre und stationäre Pflege ein.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Expertenstandard wird in (seinen) fünf Ebenen – Screening, Planung, Information / Beratung, Umsetzung d. Behandlung und Evaluation ausführlich dargelegt und erläutert. Die strukturierte Informationssammlung (SIS) hat ein eigenes Kapitel erhalten, ebenso wie konkret auf Pflegeplanung eingegangen wird. Die Formulierungshilfen am Ende des Buches können nicht nur Berufsanfängern gute Dienste leisten. Wenn es darum geht zu Problemen, Ressourcen oder auch Zielen und Maßnahmen zu formulieren, findet hier einen kleinen Schatz mit Anregungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gut gefallen haben mir die vielen praktischen Beispiele und die übersichtliche Darstellung. Ein kleines „Nachschlagewerk“, dass man Pflegefachleuten die sich mit Schmerzmanagement und dem zugehörigen Expertenstandard auseinandersetzen, getrost empfehlen kann.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<p class="has-text-align-center has-black-color has-accent-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-9abb330bc2b84b3a381b7ad0df83a773 wp-block-paragraph"><strong>In dieser Buchvorstellung: Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege: Fallbeispiele &amp; Formulierungshilfen von Stefanie Hellmann und Rosa Rößlein; 156 Seiten ISBN-10: ‎‎ 3842608829; 28,00€.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere interessante Buchvorstellungen finden Sie hier auf der Webseite. Zum Beispiel zum <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/21/betreuung-und-aktivierung-2-kartensets-und-1-buch/">Thema Aktivierung &amp; Beschäftigung</a> oder <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/05/27/alzheimer-demenz-grundlagen-diagnose-therapie/">Grundlagen in Sachen Demenz</a> und einige mehr. Stöbern Sie sich durch die Seite und vergessen Sie nicht, den kostenlosen Newsletter zu abonnieren.</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nicht, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto von Pavel Danilyuk on pexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/08/14/expertenstandard-schmerzmanagement-in-der-pflege-3-auflage/">Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege – 3. Auflage</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Buchempfehlung: Bindung und Demenz</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/07/22/buchempfehlung-bindung-und-demenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jul 2023 09:53:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bindung ist ein Grundbedürfnis und in seiner Bedeutung und Wirkung – erfüllt oder nicht erfüllt – nicht zu unterschätzen. Das Buch von Harald Blonski will die besten Konzepte zur Beziehungsgestaltung&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/07/22/buchempfehlung-bindung-und-demenz/">Buchempfehlung: Bindung und Demenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Bindung ist ein Grundbedürfnis und in seiner Bedeutung und Wirkung – erfüllt oder nicht erfüllt – nicht zu unterschätzen. Das Buch von Harald Blonski will die besten Konzepte zur Beziehungsgestaltung mit Menschen mit Demenz darlegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Bindung und Beziehung sind Teil der Lebensqualität</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Harald Blonski ist u.a. Diplom-Sozialpädagoge und Diplom-Psychogerontologe. Sein Buch, <a href="https://schluetersche.de/">erschienen bei schluetersche</a> unter Mitwirkung weiterer Autorinnen und Autoren, ist in sieben Hauptkapitel unterteilt und 184 Seiten stark.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie wichtig die Bindungs- bzw. Beziehungsgestaltung gerade in der Versorgung von Menschen mit Demenz ist, ist vielen an der Versorgung beteiligen Gesundheitsprofis ohnehin klar, spätestens seit der Einführung des *<a href="https://amzn.to/3OldfL3">Expertenstandards Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz durch das DQNP 2018</a>* aber deutlich stärker ins Bewusstsein gerückt. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/05/20/expertenstandard-beziehungsgestaltung-ich-glaube-dass-wir-mehr-bruecken-zwischen-der-pflegewissenschaft-und-der-praxis-benoetigen/">Auch das Buch von Hans-Jürgen Wilhelm mit ‚Tipps zur Umsetzung des Expertenstandards habe ich hier schon vorgestellt.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Theorie und Praxis verbinden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Kapitel befasst sich der Autor intensiv mit Bindungstheorie(n) und dem damit zusammenhängenden Verhalten des Menschen. Von Ainsworth bis Grossmann über Freud und Bowlby bis Kitwood lässt Blonski nichts aus, ohne den Leser mit theoretischem Wissen und Herleitungen zu erschlagen. Es ist ihm gelungen, die Grundlagen in einer kompakten, überschaubaren Weise darzulegen, die nicht langweilt und auch nicht übersprungen werden will.&nbsp;Interessant ist, wie er sich der Bedeutung des Themas nähert und dabei explizit auch auf den Sinn und die Relevanz eingeht, ohne aktuelle und kommende Probleme (Mangel an Pflegefachpersonen, demographische Entwicklung, Epi- und Pandemien) auszusparen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Bindungs- und Beziehungswünsche als Herausforderung</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">

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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">In der Versorgung von Menschen mit Demenz wird Blonski durchaus konkret. Beispielsweise zeigt er, wie das Bedürfnis nach Bindung sich im von ihm genannten „shadowing“ zeigen kann, Fachleuten vielleicht eher bekannt als Attachment-Verhalten bei Demenz. Das unerfüllte Bedürfnis nach Bindung kann also zu herausforderndem Verhalten führen – und die sorgende Umgebung sehr belasten. Damit wird nochmals die Relevanz des Themas deutlich.</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Perspektive anderer AutorInnen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wilhelm Stuhlmann befasst sich im 2. Kapitel mit der lebenslangen Bedeutung von Bindung und in der professionellen Arbeit mit Betroffenen daher mit Biographiearbeit und den Auswirkungen von Bindungsmustern. Auch er bleibt dabei nicht in „grauer Theorie“ hängen, sondern zeigt in praktischen Beispielen die Folgen im Versorgungsalltag auf. Maria Kammermeier geht auf die Person-zentrierte Pflege ein und den Zusammenhang von Selbstbestimmung und Lebensqualität und spart – richtig gut – auch nicht aus, dass die Bindungserfahrungen der Pflegepersonen selbst eine Rolle spielen sowie deren generationenübergreifende Bedeutung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeanette Lösing und Elke Strauß legen die mäeutische Arbeitsweise im Kapitel 4 dar, die Selbsterhaltungstherapie nach Dr. Barbara Romero im Kapitel 5 von Natalie Ogel lässt ebenfalls nichts Wesentliches aus, auch wenn sie mir etwas schwächer erschienen als die vorangegangenen Kapitel. Gerade theoretische Erklärungen zu Bindungsmustern oder persönlichen Erlebnissen („Schon im Kindesalter habe ich….“) wirken etwas wiederholend bzw. nicht relevant bezogen auf das Thema des Buchs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das 6. Kapitel befasst sich mit tiergestützten Intervention und wurde von Leonina Kastele und Kristin Bruks verfasst. Es ist mit mehr als 20 Seiten umfangreich ausgefallen. Wer im Bereich von Menschen mit Demenz mit Tieren arbeitet oder arbeiten will wird es lesen und nicht bereuen – alle anderen dürfen das Kapitel verlustfrei überspringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Spiritualität und Beziehungsgestaltung </h2>



<p class="wp-block-paragraph"> <p class="MsoNormal">Das 7. und letzte Kapitel von Carmen B. Birkholz ab Seite 161 befasst sich mit Spiritualität und Bindung im Zusammenhang mit Demenz. Bei diesem Thema gleiten gerade Texte gerne ins Schwurbeln ab, ins Esoterische, ins Herumdeuteln irgendwo zwischen Horoskop, Homöopathie,<span style="mso-spacerun:yes">  </span>Pendeln und „Energiearbeit“. Das war auch meine Befürchtung – welche aber unbegründet war. Die Autorin versteht in hervorragender Weise das Thema Spiritualität und Demenz zu beleuchten, es praktisch, greifbar und echt für den Alltag zu machen – völlig fern des von mir befürchteten Unsinns schreibt sie (S. 175): <i style="mso-bidi-font-style:normal">„Als Selbstsorge ist Spiritualität eine Praxis der emotionalen Verbundenheit, in der es darum geht, selbst Zuspruch, Vergewisserung und Entlastung zu erfahren.“. </i></p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Harald Blonski und den MitverfasserInnen ist hier *<a href="https://amzn.to/3Q8HXbE">ein wichtiges, gutes Buch gelungen</a>*. Es ist in meinen Augen sogar ein unterschätztes Werk, denn es bietet gerade Pflegefachleuten und Betreuungskräften eine gute Mischung aus theoretischem Verständnis und praktischer Wirkung des Themas Bindung bei Demenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich den entsprechenden Expertenstandard zulegen will, sollte <a href="https://amzn.to/3O1THKn">dieses Buch gleich mitbestellen</a>*.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Weitere Buchvorstellungen finden Sie auf dieser Webseite. Zum Beispiel zur <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/06/23/buch-aktivieren-rund-ums-jahr/">Aktivierung rund ums Jahr</a>, oder <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/05/18/buch-von-m-schmieder-dement-aber-nicht-vergessen/">&#8222;Dement, aber nicht vergessen&#8220;</a> wie auch ein Buch zu den <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/05/27/alzheimer-demenz-grundlagen-diagnose-therapie/">Grundlagen zum Thema Alzheimer und Demenz</a> und weitere. </p>



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<p class="wp-block-paragraph">Titelfoto: Oleksandr Canary Islands</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in diesem Artikel sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt und mit Stern * gekennzeichnet. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nicht, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/07/22/buchempfehlung-bindung-und-demenz/">Buchempfehlung: Bindung und Demenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Buch von M. Schmieder: Dement, aber nicht vergessen</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/05/18/buch-von-m-schmieder-dement-aber-nicht-vergessen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 May 2023 08:14:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zugegeben, wenn der Autor Michael Schmieder heißt, bin ich einem Buch gegenüber voreingenommen. Und habe bestimmte Erwartungen. Ob meine Annahmen bestätigt und meine Erwartungen erfüllt wurden, habe ich hier aufgeschrieben.&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/05/18/buch-von-m-schmieder-dement-aber-nicht-vergessen/">Buch von M. Schmieder: Dement, aber nicht vergessen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zugegeben, wenn der Autor Michael Schmieder heißt, bin ich einem Buch gegenüber voreingenommen. Und habe bestimmte Erwartungen. Ob meine Annahmen bestätigt und meine Erwartungen erfüllt wurden, habe ich hier aufgeschrieben.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Der Autor</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Schmieder_(Ethiker)">Michael Schmieder</a> ist den meisten Menschen in der „Demenz-Szene“ ein Begriff, zumindest wenn sie sich beruflich mit dem Thema befassen. Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass er als Heimleiter (bis 2015) eine der führenden, eine weit über die Grenzen von Ländern hinaus vorbildliche Einrichtung (Sonnweid) in der Nähe von Zürich geschaffen hat. Heute hält er Vorträge, <a href="https://www.demenzexperte.ch/">teilt seine Expertise über mehrere Plattformen</a> – und schreibt Bücher. Schmieder hat einen Pflegeberuf erlernt und ist Ethiker. Im Haus Sonnweid entstand 1998 die erste Pflegeoase. Das war das Jahr in dem ich mich entschied, keine „kaufmännische Karriere“ zu verfolgen sondern Altenpfleger zu werden. Persönlich getroffen habe ich ihn leider nie. Auch sein 2018 erschienenes erstes Buch <a href="https://amzn.to/3ofX9rV" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Dement, aber nicht bescheuert: Für einen neuen Umgang mit Demenzkranken“*</a> habe ich noch immer nicht gelesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Große Erwartungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Warum ich trotzdem voreingenommen bin? Nun, weil ich immer wieder Texte bzw. Antworten von ihm in Artikeln las, Kolleginnen und Kollegen Versatzstücke berichteten. Und weil er – für mich – dabei immer wieder wohltuende Verbindungen zeigte: anspruchsvoll, durchdacht &#8211; aber auch deutlich in der Sache mit dem Rückgrat, Worte zu wählen die nicht jedem gefallen müssen. Er ist Demenz-Realist ebenso wie Demenz-Pragmatiker – so stelle ich ihn mir jedenfalls vor. Und das ist in der „Demenz-Szene“ nicht unbedingt weit verbreitet. Zu oft werden Pflegende in ihren unterschiedlichen Rollen und Funktionen im Zuge moralisierender Besserwisserei darüber belehrt, was sie tun sollen oder hätten tun müssen. Von Leuten, die selbst nie in solchen Situationen waren oder allenfalls als Besucher am Rande die Pflegewirklichkeit streifen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Willkommen in der Wirklichkeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><p class="MsoNormal">An Schmieders Buch habe ich also die Erwartung, dass er nicht schwadroniert, nicht schönschwätzt und er es nicht um seiner selbst willen verfasst hat. Er kennt den Alltag mit Menschen mit Demenz, er kennt den Alltag und die Abläufe in einer Einrichtung, er kennt die Sorgen und Nöte von Angehörigen, die irrsten und schwierigsten Situationen ebenso wie jene, in denen völlig unvorbereitete Menschen – Betroffene – auf noch viel unvorbereitetere Menschen (Angehörige, Pflege- und Betreuungskräfte) in ein gemeinsames Problem knallen: Demenz. </p></p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Das Buch – im Untertitel nur die halbe Wahrheit</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://amzn.to/3OjWT5O" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Dement, aber nicht vergessen“*</a>, geschrieben von Michael Schmieder mit Uschi Entenmann und Erdmann Wingert ist 2022 bei Ullstein erschienen und 240 Seiten stark. Der Untertitel erklärt, dass darin acht Empfehlungen zu finden sind, die Menschen mit Demenz guttun. Stimmt das?</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Nur bedingt: wer das Buch aufmerksam liest, bekommt mehr als „nur“ acht Empfehlungen. Denn es ist voll mit Erklärungen und auch lehrreichen Geschichten. Und anders als manch anderer Autor kommt es ohne Betroffenheitslyrik aus und ohne die Attitüde, sich selbst als Demenzweltenretter profilieren zu müssen. Ohne sie alle gezählt zu haben – 8 ist auf jeden Fall eine Untertreibung. Trotzdem hier die Aufzählung der Kapitel:</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">

</div>
</div>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die ersten Anzeichen</li>



<li>Hilfe für Zuhause</li>



<li>Das Leben ist schön!</li>



<li>Wo bin ich Zuhause?</li>



<li>Lieber tot als demenzkrank?</li>



<li>Beziehung ist alles</li>



<li>Wie sich unsere Krankenhäuser verändern müssen</li>



<li>So könnte die Zukunft aussehen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Zusatzkapitel geht Michael Schmieder anschließend mit sieben Vorschlägen darauf ein, wie seiner Vorstellung nach eine menschenwürdige Pflege in Zukunft gelingen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">„Die Erfahrung zeigt, dass gesunde Angehörige meist ähnlich unflexibel reagieren wie Kranke, die ihnen anvertraut sind.“.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Sätze sind für mich „echte Schmieder“. In gewissen Kreisen und Foren dazu geeignet, einen Shitstorm auszulösen – und dennoch wahr, echt und schnörkellos auf den Punkt gebracht. Das macht für mich das Buch an vielen Stellen aus – es bietet Authentizität ohne Herablassung. Der Autor scheut sich nicht, einen Betroffenen „Unruhestifter“ zu nennen ohne den Nimbus desjenigen, der sich opfert um Fehlverhalten eines Mitmenschen auszugleichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Pflege- und Betreuungsprofis die mit Demenzerkrankungen vertraut sind, enthält das Buch fachlich wenig bis nichts, wenn es um das faktische Wissen zum Thema Demenz geht. Diagnosestellung, Quartiersarbeit etc. werden angehörigengerecht erklärt oder gestreift. Auch, dass sich die Art und Weise wie sich die professionelle Gesundheitsversorgung verändern muss ist eine Binsenweisheit. Beim Thema Krankenhaus spürte ich den Impuls, das Kapitel zu überspringen – <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/">als Demenzbeauftragter einer Klinik</a> habe ich eine gute Versorgung für Patienten mit Demenz etabliert und umgesetzt, begleitet von vielen Höhen und Tiefen. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Ein gutes Buch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr gut gemacht ist am Ende der Kapitel, dass „In aller Kürze“ eine Zusammenfassung die Erkenntnisse komprimiert abgerundet werden. So bekommen Lesende das Wesentlich nochmal vor Augen geführt. Es ist deutlich und beantwortet wichtige (Alltags-)Fragen, die vor allem pflegende Angehörige haben. Es erklärt in einfachen Worten Vorgehensweisen, spart nicht mit Kritik wo (rechtliche) Grenzen gute Versorgung behindern und bleibt in einem völlig offen, was ich dem Autor bzw. den Autoren hoch anrechne: wir stehen immer wieder vor schwer zu lösenden Problemen, Dilemmata, müssen schwierige Entscheidungen treffen. Wer A macht, wird in der Versorgung eines Menschen mit Demenz nicht automatisch B auslösen. Diese Offenheit müssen wir uns in der Versorgung bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine gute Pflege, eine gute Betreuung von Menschen mit Demenz leidet auch an der Unterfinanzierung. Ja. Aber sie leidet besonders auch dann, wenn die Verwundbarkeit der Betroffenen auf Menschen trifft, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr wirklich begegnen wollen. Zu einem echten Sicheinlassen nicht (mehr) fähig sind und die einmal gelernten oder gehörten Grundsätze als eine Art Mantra und Rechtfertigung zugleich benutzen, stets dasselbe zu tun egal wie es ausgeht. Beim Thema Erinnerungen schreibt Schmieder etwas, was allzu häufig ignoriert wird und ich jedem der beruflich auch „Biographien erhebt“ ins Stammbuch schreiben möchte: (S. 39) <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/26/biographiearbeit-alptraum-oder-segen/">„Die Erinnerung ist nicht zwingend ein Paradies.“.</a> Dies nur als Beispiel, weshalb auch beruflich Pflegende und Betreuende zu diesem Buch greifen können. Wenn vielleicht auch nicht die ersten Adressaten – es ist für viele was dabei <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> . </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die vielen enthaltenen Geschichten werden die Empfehlungen plastisch und nachvollziehbar und „die Demenz“ bekommt viele Gesichter, macht sie und die Betroffenen nahbar und holt sie aus der Theorie. Im Buch kommt zur Geltung, was einer der wichtigsten Sätze meines „Pflegerlebens“ geworden ist in Sachen Demenz. Zum Glück wurde ich ihn gelehrt, ziemlich direkt nach dem Ende meiner Ausbildung zum Altenpfleger:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Kein Bescheidwissen aufgrund der Diagnose.“</strong>. In diesem Sinne lässt das Buch viel offen und lädt ein, näher zu treten und kennenzulernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leseempfehlung für pflegende Angehörige und all jene, die auf Zwischentöne achten und vielleicht noch nicht allzu lang und intensiv beruflich mit dem Thema Demenz beschäftigt sind!</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nicht, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Titelfoto: ciao on pexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/05/18/buch-von-m-schmieder-dement-aber-nicht-vergessen/">Buch von M. Schmieder: Dement, aber nicht vergessen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Buchempfehlung des Monats: Stay away from Alzheimer</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/03/24/buchempfehlung-des-monats-stay-away-from-alzheimer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2023 08:47:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Links und Weiterführendes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Romane schaffen es eher selten in meine Buch- oder Produktvorstellungen. Diesmal mache ich aber bewusst eine Ausnahme für eins, welches mir kürzlich von Freunden in Norddeutschland geschenkt wurde. Eine unmögliche&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/03/24/buchempfehlung-des-monats-stay-away-from-alzheimer/">Buchempfehlung des Monats: Stay away from Alzheimer</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Romane schaffen es eher selten in meine Buch- oder Produktvorstellungen. Diesmal mache ich aber bewusst eine Ausnahme für eins, welches mir kürzlich von Freunden in Norddeutschland geschenkt wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Eine unmögliche Liebe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Roman von Susanne Abel geht es um Greta. Greta entwickelt eine Demenz und ihr Sohn, ein bekannter Kölner Nachrichtenmoderator, wird nach und nach in diese Gegenwart und die Vergangenheit seiner Mutter hineingezogen. Durchaus typisch beschreibt die Autorin, wie Kinder aufs Thema manchmal aufmerksam werden: es fällt etwas vor &#8211; oder mehrere Dinge. Demenzerkrankungen bringen oft mit sich, dass innerhalb von Familien die Rollen neu bestimmt werden, neu ausgehandelt werden müssen – Sohn Tom erlebt dies als anstrengenden, nervigen und schmerzlichen Prozess. Er muss sich kümmern, obwohl das so gar nicht in sein Leben passt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und er stößt auf gehütete Geheimnisse seiner Mutter. Ihre große Liebe im Nachkriegsdeutschland zu einem schwarzen GI, die Traumen des Kriegens bzw. die Zeiten nach dem Krieg und viele Dinge mehr.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Berührend, ohne kitschig zu werden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin kein großer Romanfreund, außer für längere Autofahrten (dann als Hörbuch, versteht sich). Schon gar nicht rund ums Thema Demenz, die häufig nicht mehr als Aufarbeitungsprosa von Angehörigen Betroffener sind. So wertvoll, vielleicht gar therapeutisch dies im Einzelfall für die AutorInnen sein kann – so wenig habe ich persönlich davon als Leser normalerweise. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Susanne Abel ist mit Ihrem Buch aber etwas ganz anderes gelungen. Das Thema Demenz aufgegriffen ohne es zu stark zu verdichten um der Gags oder der dramatischen Effekte willen wie in manch schlechtem „Alzheimer-Film“, berührt das Buch, lässt einen eintauchen in die Familiengeschichte, in die Irrungen und Wirrungen des 2. Weltkriegs und der Zeit danach bis ins Heute. Eine Demenz kann dazu führen, dass sich nicht nur Betroffene, sondern auch Angehörige Themen (nochmals) stellen müssen, die längst in der Vergangenheit begraben schienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon lange hat es kein Roman mehr geschafft mich abends früher als sonst ins Bett zu schicken, weil ich unbedingt noch lesen wollte. Dieser schon.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Leseempfehlung:</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://amzn.to/42Ed96g"><p>Stay away from Gretchen: Eine unmögliche Liebe von Susanne Abel</p></a>dtv Verlagsgesellschaft mbH &amp; Co. KG   <p>ISBN10: ‎ 3423220147</p> </p>
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<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



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<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph">Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nichts, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Titelfoto: Foto von Nitin Arya on pexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/03/24/buchempfehlung-des-monats-stay-away-from-alzheimer/">Buchempfehlung des Monats: Stay away from Alzheimer</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Betreuung und Aktivierung: 2 Kartensets und 1 Buch</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/21/betreuung-und-aktivierung-2-kartensets-und-1-buch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2023 17:50:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivierung]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Bauernhof]]></category>
		<category><![CDATA[betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnisspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnistraining]]></category>
		<category><![CDATA[Kartenset]]></category>
		<category><![CDATA[Kartenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeheim]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnesanregungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen (zusätzlicher) Betreuung für Menschen mit Demenz sind Ideen immer gefragt. Mittlerweile gibt es nicht nur sehr viele Webseiten die Anleitungen und Vorschläge zur Aktivierung, für Trainings oder auch&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/21/betreuung-und-aktivierung-2-kartensets-und-1-buch/">Betreuung und Aktivierung: 2 Kartensets und 1 Buch</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen (zusätzlicher) Betreuung für Menschen mit Demenz sind Ideen immer gefragt. Mittlerweile gibt es nicht nur sehr viele Webseiten die Anleitungen und Vorschläge zur Aktivierung, für Trainings oder auch zur reinen Unterhaltung machen. Es sind auch viele Bücher und Broschüren erhältlich in einer nicht zu überschauenden Anzahl.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Vertieftes Wissen oder Übungen aus der Tasche</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Teams der sozialen Betreuung legen sich im Lauf der zeit einen eigenen Fundus an, wissen was sich bewährt hat und können dabei auf umfangreiche Erfahrungen zurückgreifen im Lauf der Zeit. Wesentlich scheint mir, nicht starr an einem einmal geplanten Angebot festzuhalten sondern mit der nötigen Flexibilität vorzugehen, sprich: schnell eine Alternative zur Hand zu haben, wenn es drauf ankommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">2 Kartensets und 1 Buch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bekomme zu Test- und Rezensionszwecken<a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/12/25/gelesen-ausprobiert-bespielt-2022-ihr-tipp-fuer-2023/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> immer wieder „Demenzprodukte“</a> oder kaufe sie selbst. In vielen <a href="https://www.demenz-pflegen.de/ratgeber/?widget%5b391%5d%5bcampaignId%5d=33490" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausgaben von Demenz Pflege und Betreuung</a> kann ich so darstellen, was ich davon halte, was funktioniert und gut gemacht ist. Manchmal – und das ist mir die liebste Variante, <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/05/26/virtuelle-fahrradtouren-spass-und-bewegung-trotz-demenz-und-mobilitaetseinschraenkungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kann ich auch vor Ort etwas anschauen und im direkten Gespräch der Mitarbeitenden Feedback dazu bekommen</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Video zeige ich zwei Kartensets und ein Buch. Ein Kartenset (Sinnesaktivierungen für Menschen mit fortgeschrittener Demenz) habe ich kostenlos vom Verlag erhalten, das andere Set (Ideenkoffer für die Altenpflege) selbst gekauft und das Buch habe ich ebenso kostenlos zu Rezensionszwecken erhalten. Zur Info: keiner der Verlage noch die Autoren haben Anspruch auf eine Rezension der Sets oder des Buchs noch bezahlen sie dies oder nehmen Einfluss darauf, wie die Rezension ausfällt. Die Werbekennzeichnung erfolgt vor allen Dingen aus Transparenzgründen und zur Absicherung. Ausführlich wird es in der <a href="https://www.demenz-pflegen.de/ratgeber/?widget%5b391%5d%5bcampaignId%5d=33490" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Regel in Demenz Pflege und Betreuung</a>. Hier nur ein kleiner Einblick, was aktuell anliegt:  </p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background has-small-font-size wp-block-paragraph">Bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sind sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nicht, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://amzn.to/3kvRsE0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Der Ideenkoffer für die Altenpflege: Karten-Set mit Aktivierungen für alle Fälle<br>von Beate Rüther; Verlag an der Ruhr</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://amzn.to/3XKyaJf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sinnesaktivierungen für Menschen mit fortgeschrittener &amp; schwerer Demenz: Karten-Set mit Ideen für die Pflege- und Betreuungspraxis<br>von Gisela Mötzing; Verlag an der Ruhr</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://amzn.to/3wn9jzQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bauernhoftiere bewegen Seniorinnen und Senioren: Tiergestützte Aktivierung rund um Huhn, Kuh und Co.<br>von Andrea Göhring und Jutta Schneider-Rapp; pala-Verlag</a></p>
</div>
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<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Haben Sie Wünsche?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Haben Sie ein Produkt, Buch, Spiel oder eine einfache Idee, die für Sie und Menschen mit Demenz in Sachen Aktivierung und Betreuung besonders gut funktioniert? Ich freue mich über Hinweise und Nachrichten dazu. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch ein Aspekt: Oftmals enthalten Betreuungsverfügungen gar keine Hinweise zur Betreuung <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> . Ernsthaft: neben den rechtlichen Festlegungen und auch der medizinisch-pflegerischen Behandlung und Versorgung wäre es sicher keine schlechte Idee, Dritten auch Hinweise zu geben, wie und ob man Betreuung im Sinne der Aktivierung und Unterhaltung erfahren möchte. Möglich, dass dies aus der erhobenen Biographie sinnvoll abgeleitet werden kann. Aber sich darauf verlassen? <br>Sind wie immer nur Anregungen. Ihre sind mir herzlich willkommen. <br></p>



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<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



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<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto: Anete Lusina onPexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/21/betreuung-und-aktivierung-2-kartensets-und-1-buch/">Betreuung und Aktivierung: 2 Kartensets und 1 Buch</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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