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	<title>Bücher Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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	<title>Bücher Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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		<title>Ratgeberbuch Demenz: neues aus Forschung und Therapie für Betroffene und Angehörige</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 18:17:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht abschrecken lassen vom endlos langen Titel bzw. Untertitel: das (Amazon-Link:) Buch „Expertenwissen: Demenz: Neueste Medikamente und Technologien: Die beste Therapie finden. Selbst aktiv werden mit Bewegung, Ernährung und Gedächtnistraining“&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/08/21/ratgeberbuch-demenz-neues-aus-forschung-und-therapie-fuer-betroffene-und-angehoerige/">Ratgeberbuch Demenz: neues aus Forschung und Therapie für Betroffene und Angehörige</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nicht abschrecken lassen vom endlos langen Titel bzw. Untertitel: das (Amazon-Link:) <a href="https://amzn.to/45Xcd0B">Buch „Expertenwissen: Demenz: Neueste Medikamente und Technologien: Die beste Therapie finden. Selbst aktiv werden mit Bewegung, Ernährung und Gedächtnistraining“</a> von Prof. Dr. med. Lars Wojtecki und Dr. rer. nat. Celine Cont hat tatsächlich was – und wird deshalb hier auch kurz vorgestellt, obwohl mein Interesse an allgemeinen Ratgeberbüchern zum Thema Demenz mittlerweile gering ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichwohl, deutlich vorab: Pflegeprofis in Sachen Demenz brauchen es nicht. Es ist eindeutig ein Ratgeber für Angehörige und Betroffene.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gut und klar gegliedert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch bietet eine gut verständliche Mischung aus Fachwissen und praktischen Hinweisen. Sehr positiv ist, dass nicht nur die Alzheimerkrankheit, sondern auch andere Formen wie die Lewy-Körper- oder die frontotemporale Demenz ausführlich beschrieben werden. In Sachen Forschung und Therapie geht das Buch wirklich angenehm weit in die Tiefe für Betroffene und Angehörige, die sich tatsächlich gründlich informieren wollen. Das gefällt mir persönlich sehr gut und hebt sich in der Darstellung und Gliederung ebenso wie in der Art des Erklärens wohltuend ab. Dies ist der erste Aspekt, weswegen ich es empfehlen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Therapie – über Apps und Hirnstimulation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite richtig gute Aspekt des Buchs ist: es ist aktuell. Da fehlt Angehörigen und Betroffenen nichts in Sachen Forschung und auch modernen Therapieansätzen aus medizinischer Sicht. Selbst die neuen Antikörpertherapien sind Thema, neben manch anderem Therapieverfahren (oder sollte ich „-Versuch“ schreiben?). Und auch die offenen Fragen die damit verbunden sind – etwa zur Nachhaltigkeit mancher Behandlung – werden nicht völlig ausgespart. Sehr, sehr gut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Im Westen nichts Neues: Rezeptideen und Bewegungstipps</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein guter Teil des Buchs besteht dann aus dem Erwartbaren und Üblichen. Präventionstipps, Alltagsinfos, Bewegung, Rezepte weil besonders gesund, Beschäftigung etc.. Ich weiß immer nicht recht einzuschätzen, ob und wie weit derartige Tipps wirklich ihren Weg in den Alltag von Betroffenen und Angehörigen finden. Komplettiert wird das Ganze durch Hinweise auf Unterstützungsleistungen, Pflegegradbegutachtung usw.. Auch hier – nichts, was man nicht woanders so ähnlich auch zu lesen bekommt. Gehört dazu, gehört in einen Angehörigenratgeber rein, sonst wäre er wohl nicht komplett – auch, wenn es in Zeiten des Internets hierfür sicherlich keine besondere Expertise, kein Expertenwissen mehr braucht. Jedenfalls nicht, für das Zusammenstellen der Infos &amp; Tipps. Und damit kommen wir auch zum Aspekt, der eine eindeutige Schwäche des sonst sehr guten Ratgebers darstellt aus meiner Sicht:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein weiterer Blick auf den Alltag wäre gut gewesen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was dem Buch in meinen Augen fehlt: die praktische Stimme der alltäglichen Pflege. Menschen, die in verschiedenen Ausprägungen und Rollen – als Angehörige oder auch als Pflegeberufler &#8211; den Alltag mit Menschen mit Demenz meistern. Den pflegerischen, den unterstützenden, den versorgenden Alltag. Mit den vielen Schwierigkeiten, Rückschlägen, Überraschungen, die er mit sich bringt. Ich denke, eine solche Expertise hätte dem Buch gutgetan, nicht nur was das „Wording“ angeht, sondern auch um „näher am Alltag“ zu sein. Mir blieb das Gefühl, beide Autoren haben eher wenig oder keinen Kontakt zur echten, häufig schwierigen Versorgung bzw. müssen die darin enthaltenen Probleme nicht lösen. Wenn es z.B. heißt, dass fast jedes Pflegeheim über eine Demenzstation verfügt dann ist das zwar irgendwie wahr, lässt jedoch völlig außen vor, dass die Versorgung von Menschen mit Demenz deswegen noch lange nicht gut oder auch nur angemessen ist vielerorts. Irgendwie wahr ist die oben genannte Aussage vor allem deshalb, weil die Masse der Betroffenen allerorten &#8222;Demenzstationen&#8220; schlicht erzwingt. Auch wenn von einem sich in Deutschland zunehmend etablierenden „Montessori“-Konzept die Rede ist: dafür hätte ich gerne irgendeinen Beleg gesehen bzw. einen ernsthaften Hinweis. Die gesamte Umschreibung des Konzepts erweckt ein bisschen den Eindruck, als hätten beide Autoren sich nicht wirklich mit vorhandenen pflegefachlichen Versorgungskonzepten befasst, die es bereits gibt. Sowas wird aber vermutlich nur (Pflege)Fachperson auffallen, die eben schon lange und in der Tiefe mit der Versorgung von Menschen mit Demenz befasst sind. Zudem nehmen solche „Patzer“ keinen großen Raum ein im Buch. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: eine Empfehlung für alle die mehr Wissen wollen</h2>



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     alt="Buchcover: Demenz – Wojtecki/Cont (TRIAS)"
     style="float:left; width:220px; height:auto; margin:0 16px 12px 0; border-radius:4px; box-shadow:0 2px 6px rgba(0,0,0,.08);">

<p>
  Ich kann Kolleginnen und Kollegen guten Gewissens raten, (Früh-)Betroffenen und Angehörigen diesen Ratgeber ans Herz zu legen. Forschung &amp; Therapie wird erklärt und ist auf dem Stand der Dinge (für ein Buch). Für Betroffene und Angehörige enthält es wertvolle Informationen. Es startet was Forschung / Behandlung und Therapie angeht sehr stark (und gründlich) – richtig gut. Dann fällt es hinsichtlich des Versorgungsalltags etwas ab in das, was man anderswo auch lesen kann und es fehlt letztlich etwas an pflegerischer Perspektive. Betroffene und Angehörige denen eher „oberflächliche“ Informationen zum Thema Demenz ausreichen, sind gegebenfalls mit der Fülle an Informationen fast schon überfordert bzw. nicht daran interessiert.
</p>

<div style="clear:both;"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für alle Betroffenen und Angehörigen die es genauer wissen wollen in Sachen Demenz: <a href="https://amzn.to/45Xcd0B">das ist Ihr aktueller, bald erhältlicher Ratgeber. (Amazon-Link). </a></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Expertenwissen: Demenz: Neueste Medikamente und Technologien: Die beste Therapie finden. Selbst aktiv werden mit Bewegung, Ernährung und Gedächtnistraining von Prof. Dr. med. Lars Wojtecki und Dr. rer. nat. Celine Cont; (TRIAS Expertenwissen) Taschenbuch; Herausgeber: ‎ TRIAS; 160 Seiten; ISBN-10: 3432119097; 24,00 Euro.</strong></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nichts, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/08/21/ratgeberbuch-demenz-neues-aus-forschung-und-therapie-fuer-betroffene-und-angehoerige/">Ratgeberbuch Demenz: neues aus Forschung und Therapie für Betroffene und Angehörige</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Buchempfehlung: Lernen mit der Alzheimerkrankheit zu leben</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/05/17/buchempfehlung-lernen-mit-der-alzheimerkrankheit-zu-leben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 May 2025 11:15:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nora Berner hat ihre Dissertation „Demenz und Bildung“ Lernprozessen unter den Bedingungen der Alzheimerkrankheit gewidmet. Menschen mit Demenz verlieren nach und nach Fähigkeiten. Jedoch erbringen sie auch eine Anpassungsleistung –&#8230;</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Nora Berner hat ihre Dissertation „Demenz und Bildung“ Lernprozessen unter den Bedingungen der Alzheimerkrankheit gewidmet. Menschen mit Demenz verlieren nach und nach Fähigkeiten. Jedoch erbringen sie auch eine Anpassungsleistung – Lernprozesse, um mit den neuen Umständen und Bedingungen fertig zu werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bildungsprozesse und Biographieforschung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Berner hat empirisch untersucht, ob und wie Lern- und Bildungsprozesse bei Menschen mit beginnender Alzheimerdemenz stattfinden. Dabei nutzt die Autorin biographisch-narrative Interviews mit 18 Betroffenen und verknüpft Erkenntnisse aus Gerontologie, Bildungswissenschaft und Biographieforschung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust: </strong>Frau Dr. Berner, Sie sind Erziehungswissenschaftlerin. Wie kommen Sie zum Thema Demenz?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dr. Nora Berner: </strong>Bereits im Studium hatte ich ein großes Interesse an Bildung im Alter und habe deshalb im Nebenfach Soziale Gerontologie studiert. Meine pädagogische Tätigkeit in einer Altenpflegeeinrichtung nach dem Studium sowie persönliche Erfahrungen mit meiner Großmutter, die an Demenz erkrankt war, haben mir ermöglicht, mit Menschen mit Demenz zu arbeiten. Ich habe erlebt, dass sie sehr wohl noch lernfähig sind und dass diese Lernfähigkeit auch gefördert werden sollte. So entstand meine Frage, wie Lern- und Bildungsprozesse unter den Bedingungen von ganzheitlichen Abbauprozessen eigentlich ablaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust</strong>: Nun geht es in „Demenz und Bildung“ darum, wie die Erkrankung in die Lebensführung der Betroffenen eingreift und die dazugehörigen Prozesse des Sich-Anpassens zu verstehen. Können Sie einige Beispiele Ihrer Erkenntnisse für die praktische Arbeit mit Menschen mit Demenz nennen?</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dr. Nora Berner: </strong>Bildungsarbeit – sei sie nonformal oder informell –&nbsp; endet nicht mit der Diagnose einer Demenz. Ein zentrales Instrument dabei ist die Biographiearbeit. Sie hilft, individuelle Ressourcen und Fähigkeiten sichtbar und bewusstzumachen, auf die Menschen mit Demenz weiterhin zurückgreifen können. Die Orientierung an biographisch verankerten Interessen und Gewohnheiten – etwa bestimmten Tätigkeiten, Ritualen oder Lieblingsorten – fördert nicht nur Teilhabe, sondern trägt auch zur emotionalen Stabilität bei. Bildung unter den Bedingungen einer Demenz ist dabei nicht ausschließlich kognitiv zu verstehen, sondern vor allem emotional, biografisch und alltagsnah. Multiprofessionelle Zusammenarbeit ist hierbei meines Erachtens unerlässlich, um entsprechende Bildungsgelegenheiten zu gestalten. Diese Einblicke können u.a. die Praxis der Sozialen Arbeit, der Pflege und der Erwachsenenbildung bereichern.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust: Ich danke Ihnen für Ihre Antworten.</p>



<div style="height:43px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2bd62bff87e860650404b0a79c71a61e wp-block-paragraph"><em>Die Autorin: Dr. Nora Berner, Erziehungswissenschaftlerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Witten/Herdecke,  E-Mail: nora.berner@posteo.de</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Buch: Demenz und Bildung &#8211; Eine Biographieanalyse von Lern- und Bildungserfahrungen unter den Bedingungen einer Alzheimerdemenz; Verlag Barbara Budrich; 14.04.2025; 317 Seiten; Printversion: 74,00 Euro.     <a href="https://www.pedocs.de/volltexte/2025/33023/pdf/Berner_2025_Demenz_und_Bildung.pdf">E-Book: kostenlos</a>. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="684" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/05/Berner_BEARBEITET_3108-059-684x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2890" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/05/Berner_BEARBEITET_3108-059-684x1024.jpg 684w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/05/Berner_BEARBEITET_3108-059-200x300.jpg 200w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/05/Berner_BEARBEITET_3108-059-768x1150.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/05/Berner_BEARBEITET_3108-059-1025x1536.jpg 1025w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/05/Berner_BEARBEITET_3108-059-1367x2048.jpg 1367w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/05/Berner_BEARBEITET_3108-059-1320x1977.jpg 1320w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/05/Berner_BEARBEITET_3108-059-scaled.jpg 1709w" sizes="(max-width: 684px) 100vw, 684px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE).</figcaption></figure>
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<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/05/17/buchempfehlung-lernen-mit-der-alzheimerkrankheit-zu-leben/">Buchempfehlung: Lernen mit der Alzheimerkrankheit zu leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Demenz: Neues Fachbuch beleuchtet Situation pflegender Angehöriger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 10:32:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In Deutschland leben aktuell rund 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Prognosen zufolge wird sich diese Zahl bis zum Jahr 2050 auf 2,4 bis 2,8 Millionen erhöhen. Der gesellschaftliche Wandel macht&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/03/21/demenz-neues-fachbuch-beleuchtet-situation-pflegender-angehoeriger/">Demenz: Neues Fachbuch beleuchtet Situation pflegender Angehöriger</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland leben aktuell rund 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Prognosen zufolge wird sich diese Zahl bis zum Jahr 2050 auf 2,4 bis 2,8 Millionen erhöhen. Der gesellschaftliche Wandel macht sich auch in der Versorgung bemerkbar. Immer mehr ältere Menschen leben allein, insbesondere Frauen über 70. Gleichzeitig wohnen Kinder oder potenzielle Unterstützer oft weit entfernt – nicht zuletzt wegen beruflicher Mobilität. Die Folge: familiäre Hilfe ist im Alltag seltener verfügbar, und es bestehen Barrieren für die Inanspruchnahme professioneller Hilfen​</p>



<h2 class="wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-6b7d9c735c6fa36ff6a228e1b7ea5585">Lebenssituation pflegender Angehöriger – neue Veröffentlichung</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%"><div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.dzne.de/aktuelles/pressemitteilungen/presse/demenz-neues-fachbuch-zur-situation-pflegender-angehoeriger/"><img decoding="async" width="668" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/03/9783779980360-668x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2772" style="aspect-ratio:0.6523530996729228;width:215px;height:auto" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/03/9783779980360-668x1024.jpg 668w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/03/9783779980360-196x300.jpg 196w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/03/9783779980360-768x1178.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/03/9783779980360.jpg 945w" sizes="(max-width: 668px) 100vw, 668px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz stehen häufig unter hohem emotionalem und körperlichem Druck. Ein neues Fachbuch des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) widmet sich nun gezielt ihrer Lebenssituation. Die Publikation „Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz“ fasst aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen und beleuchtet Herausforderungen wie Überlastung, finanzielle Belastungen und fehlende Unterstützung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Pflegende Angehörige erleben nicht nur hohe Belastungen wie Stress, Erschöpfung, Einsamkeit und finanzielle Nachteile, sondern berichten auch über positive Aspekte: Sie empfinden Sinn in ihrer Aufgabe, erfahren stärkere emotionale Nähe zur erkrankten Person und entwickeln persönliche Kompetenzen wie Geduld oder Resilienz</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-89e84a12344c88b6f8d79bb41edaa7e9">Vereinbarkeit und finanzielle Einbußen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele pflegende Angehörige müssen ihre Arbeitszeit reduzieren oder ganz aus dem Beruf aussteigen. Die Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbsarbeit ist bisher unzureichend geregelt – eine Reform der Familienpflegezeit gilt als dringend notwendig. Die Lebensrealitäten pflegender Angehöriger sind sehr unterschiedlich – je nach Alter, Familienstruktur, Herkunft oder Wohnort. Entsprechend vielfältig müssen die Angebote zur Entlastung sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-e9a60381b1781e80eaf7c9c38af089d4">Flexibilität ist gefordert und mehr Aktivität der Kommunen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Angehörige verzichten auf ambulante Dienste oder Tagespflege, wenn deren Zeitfenster nicht mit ihrem Alltag kompatibel ist. Flexiblere Strukturen sind notwendig, um Angehörige wirksam zu entlasten und gleichzeitig ihren Alltag nicht zusätzlich zu erschweren. Obwohl Kommunen für die Versorgungsgestaltung vor Ort zuständig sind, herrscht vielerorts noch geringe Bereitschaft oder mangelndes Wissen, passende Angebote aufzubauen. Es braucht stärkere gesetzliche Rahmenbedingungen, Ressourcen und eine neue Gesprächskultur, um eine pflegefreundliche Kommune zu etablieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch richtet sich an Fachkräfte aus Pflege, Medizin und Sozialarbeit und soll helfen, gezieltere Unterstützungsangebote zu entwickeln.</p>



<div style="height:37px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://amzn.to/41Jk7HM">*Deutsches Zentrum für Neurodegenerative(Hg.), Deutsche Alzheimer Gesellschaft(Hg.), Angehörige von Menschen mit Demenz (2025), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISBN: 9783779980360</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/produkte/details/55336-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html">Als pdf zum Herunterladen finden Sie das Buch (kostenlos) hier.</a></p>



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<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">*<em>Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nichts, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/03/21/demenz-neues-fachbuch-beleuchtet-situation-pflegender-angehoeriger/">Demenz: Neues Fachbuch beleuchtet Situation pflegender Angehöriger</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Buchrezension: „Menschen mit Alzheimer und anderen Demenzen fördern und beschäftigen“ von Joachim Heil</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/09/13/buchrezension-menschen-mit-alzheimer-und-anderen-demenzen-foerdern-und-beschaeftigen-von-joachim-heil/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 10:50:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[altenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[betreuung]]></category>
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		<category><![CDATA[personzentrierter ansatz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der Rückseite des Buchs steht als letzter Satz: „Ein unverzichtbarer Leitfaden für Angehörige und professionell Pflegende“. Für erfahrene, auf die Versorgung von Menschen mit Demenz spezialisierte Pflegefachpersonen stimmt das&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/09/13/buchrezension-menschen-mit-alzheimer-und-anderen-demenzen-foerdern-und-beschaeftigen-von-joachim-heil/">Buchrezension: „Menschen mit Alzheimer und anderen Demenzen fördern und beschäftigen“ von Joachim Heil</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auf der Rückseite des Buchs steht als letzter Satz: „Ein unverzichtbarer Leitfaden für Angehörige und professionell Pflegende“. Für erfahrene, auf die Versorgung von Menschen mit Demenz spezialisierte Pflegefachpersonen stimmt das in meinen Augen nicht. Für sie ist es verzichtbar. Warum das Buch dennoch eine Empfehlung ist und für wen, erfahren Sie hier.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-bb8aeb780e56c84fae567dfd612750d8">Inhalte und Kapitel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch, <a href="https://www.thieme.com/de-de/was-wir-tun/trias">erschienen bei Trias</a>, umfasst 120 Seiten. Autor Joachim Heil ist Krankenpfleger und hat Philosophie und Pädagogik studiert. *<a href="https://amzn.to/3B4t30H">Das Buch</a> setzt sich mit den besonderen Bedürfnissen und Herausforderungen auseinander, die sich bei der Betreuung von Menschen mit Demenz ergeben. Es bietet zudem eine Vielzahl an Beschäftigungsideen und nutzt dafür u.a. den Verweis auf historische Ereignisse und Begebenheiten. Von Mode bis zum Wirtschaftswunder, vom Fall der Mauer bis zur Mondlandung. Das bietet für die Beschäftigung, aber auch das <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/26/biographiearbeit-alptraum-oder-segen/">Verständnis der Biographie</a> und dem, was einst Normalität war, wichtige Hinweise und Anregungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier wird auch schon deutlich, weshalb es eine Empfehlung für pflegende An- und Zugehörige, Nachbarschaftshelfer <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/06/buchvorstellung-soziale-dienste-in-langzeitpflegeeinrichtungen/">und Betreuungskräfte</a> oder ehrenamtlich Engagierte ist. Auch denke ich, dass es besonders jüngeren Menschen &#8211; <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/03/05/im-herzen-ostholsteins-ausbildung-mit-tierischen-mitbewohnern/">z.B. Auszubildenden der Pflege</a> &#8211;  hilfreich sein kann, den Buchteil ab Seite 83 („Das Neue im Alten finden“) zu nutzen. Weitere Kapitel im Buch befassen sich u.a. mit dem person-zentrierten Ansatz, <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/05/27/alzheimer-demenz-grundlagen-diagnose-therapie/">Demenzen als Syndrom-Diagnose</a>, primären Demenzformen, Biographiearbeit und Erinnerungspflege, Haltung etc. .</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-574a6e272bbf96c27f771fed0a62d9c4">Schwieriger Spagat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe den Eindruck gewonnen, dass der Autor versucht hat einen Spagat hinzubekommen zwischen jenen, die das Buch lesen sollten. Für Pflegefachpersonen die mit Menschen mit Demenz arbeiten sind die Inhalte bezogen auf Demenzerkrankungen dabei nicht tiefgehend genug bzw. selbstverständliches Wissen. U.a. deshalb würde ich das Buch einer Pflegefachperson die mit Menschen mit Demenz arbeitet auch nicht empfehlen. Nichts Neues, nichts Unbekanntes. Was die Beschäftigungsideen angeht muss man nunmal heute  konstatieren: das ist immer seltener und <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/03/04/wider-dem-zeitdruck-warum-sie-sich-dem-zeitdruck-nicht-immer-beugen-sollten/">weniger Aufgabe von Pflegefachpersonen</a> – dafür gibt es heute meist die Betreuungskräfte, die dafür auch die Zeit haben. Pflegeprofis brauchen daher dieses Buch in meinen Augen nicht. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-ca1bd03247db72d80a4a90b4183f99aa">Empfehlung für Angehörige und Betreuungskräfte</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://amzn.to/47uswRF"><img decoding="async" width="709" height="1001" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/09/HeilCover.jpg" alt="" class="wp-image-2505" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/09/HeilCover.jpg 709w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/09/HeilCover-212x300.jpg 212w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Anders sieht es aus hinsichtlich der Angehörigen und Betreuungskräfte oder ehrenamtlich Engagierter ohne entsprechende vertiefte Qualifikation in Sachen Demenz:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie erhalten ein gutes Buch mit einem sinnvollen, logischen Aufbau. Das Werk versucht ihnen eine goldene Mitte zwischen fachlichem Anteil der Krankheitslehre der Demenzen, spezifischen Aspekten von Haltung und personzentrierter Arbeit und Anregungen zum Verständnis und für die Betreuung und Beschäftigung Betroffener zu bieten. </p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"> Überbordende Informationen und langatmige Erläuterungen wie z.B. zum Thema Gedächtnis (Kurzzeitgedächtnis, Langzeitgedächtnis und deren Unterteilung in episodisches, semantisches, prozedurales, assoziatives Gedächtnis usw.) können ggfs. überflogen werden, sofern kein Interesse daran besteht und auch dem Leser die praktische Relevanz nicht klar sein sollte. Sie können in dem Fall getrost zu den Abschnitten springen, in denen Joachim Heil praktisch wird (im Beispiel: „Biographiearbeit und Erinnerungspflege praktisch“) um für ihren Alltag wichtige Informationen und Anregungen zu gewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den praktischen Anteil herauszuheben und gesondert zu behandeln ist eine gute, sich durch das Buch ziehende Machart. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-9bed68d173d4aa3bf7d3481feee85e31">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">*<a href="https://amzn.to/3B4t30H">„Menschen mit Alzheimer und anderen Demenzen fördern und beschäftigen“ von Joachim Heil</a> ist ein guter Ratgeber für alle, die außerhalb der spezialisierten Pflege mit Menschen mit Demenz arbeiten. Vor allem für jene, die privat oder beruflich Betroffene beschäftigen und betreuen ist es eine Kaufempfehlung. Heil gelingt es, auch eigentlich komplexe Themen auf verständliche Weise zu vermitteln und den Lesern wertvolle Werkzeuge an die Hand zu geben, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Dieses Buch ist daher nicht nur eine Anleitung zur Beschäftigung, sondern auch eine Inspiration, wie man den Alltag von Menschen mit Demenz sinnvoll und würdevoll gestalten kann.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-accent-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>In dieser Buchvorstellung:</strong> Menschen mit Alzheimer &amp; anderen Demenzen fördern und beschäftigen: Praktische Anleitungen aus dem person-zentrierten Ansatz von Joachim Heil; <a href="https://www.thieme.com/de-de/was-wir-tun/trias">TRIAS-Verlag</a>; 1. Edition (4. September 2024); 25,00 €; ISBN-10: 3432114168</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/category/rezensionen/">Weitere Buchempfehlungen finden Sie in diesem Blog hier. </a></p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nichts, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>
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		<title>Buchvorstellung: Prof. Klie und der Pflegenotstand</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/07/24/buchvorstellung-prof-klie-und-der-pflegenotstand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2024 13:06:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gerontologe und Rechtswissenschaftler Prof. Dr. habil. Thomas Klie hat sein neues Buch *„Pflegenotstand?: Eine Streitschrift“ betitelt. Im Vorwort zieht er unter anderem eine Parallele zwischen Pflegenotstand und Klimawandel. Als Gesellschaft&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/07/24/buchvorstellung-prof-klie-und-der-pflegenotstand/">Buchvorstellung: Prof. Klie und der Pflegenotstand</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Gerontologe und Rechtswissenschaftler Prof. Dr. habil. Thomas Klie hat sein neues Buch *<a href="https://amzn.to/3YfC9B6">„Pflegenotstand?: Eine Streitschrift“</a> betitelt. Im Vorwort zieht er unter anderem eine Parallele zwischen Pflegenotstand und Klimawandel. Als Gesellschaft wissen wir um die Probleme die damit auf uns zukommen oder bereits manifest sind, bleiben jedoch häufig zu passiv. Wir machen uns Sorgen, hoffen aber, dass es irgendwie schon alles klappen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>DEN Pflegenotstand gibt es nicht</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor zeigt ab S. 13 zunächst, dass es nicht den einen Pflegenotstand gibt, sondern verschiedene Varianten davon und reißt an, wie diese zustande gekommen sind. Pflegenotstände haben viele Gesichter – die sich auch gewandelt haben. Denn selbst wenn ausreichend Geld zur Finanzierung von Pflegefachleuten – z.B. in Kliniken – zur Verfügung steht ist deutlich: man kann nicht kaufen, was es nicht gibt. Heißt: trotz Geld – es fehlen Pflegefachleute. Jemanden einstellen, den es nicht gibt kann auch der beste Personaler nicht und auch keine gut gemachte SocialMedia-Kampagne zaubert Fachleute herbei, die nicht da sind. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch dem Thema der Pflege durch Angehörige widmet er sich und warnt im Buch vor „Lobhudelei“ selbiger. Denn häufig wird vergessen, dass hinter dem „größten Pflegedienst der Nation“ auch prekäre, traurige und mitunter gefährliche Situationen und Schicksale völlig überforderter Angehöriger stehen. Klie nennt das den „heimlichen Pflegenotstand“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das möglicherweise gelöst – oder zumindest Verbesserungen erzielt werden, hat natürlich auch mit der Finanzierung dieser Pflege zu tun, worauf der Autor auch eingeht und deutlich macht, dass es da oft am politischen Willen fehlt, wirklich etwas zu verändern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Pflegefachleute braucht es in jeder Pflegekonstellation – aber nicht für jeden Handschlag</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zeit von den ohnehin zunehmend rarer gesäten Pflegefachleuten wird zu oft verschwendet mit Dingen, <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2024-07/ausbildung-pflegeassistenz-bundesfamilienministerium-gesetz-pflegehelfer">die geringer qualifizierte Menschen übernehmen können</a>. Begleitet, beraten, organisiert und auch kontrolliert von Pflegefachleuten, kann eine bessere Versorgung mit mehr Geringerqualifizierten gelingen. Zumindest aufrechterhalten. Muss es sogar – es wird gar nicht anders gehen – ist bloße Mathematik. Möglicherweise sind <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/07/05/pebem-in-der-langzeitpflege-nicht-mehr-sondern-anders-verteilt/">Personalbedarfsregulierungen</a> dafür entscheidende Schritte die bereits gegangen werden, ebenso wie die Vereinheitlichung der Ausbildung von Hilfs- und Assistenzberufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://amzn.to/3YfC9B6">Klie schreibt im *Buch (S. 39)</a>: <em>„Ein Gutteil der Sorge- und Unterstutzungsaufgaben verlangt zwar fachliche Begleitung und Beratung, aber nicht in jedem Fall den Einsatz von Professionellen. Dies wäre auch in keiner Weise darstellbar.“.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Money money money – Pflege als Geschäft</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das fünfte Kapitel seiner Streitschrift widmet Klie dem Wirtschaftsfaktor Pflege. Als Aufgabe der Daseinvorsorge sieht er die Kommunen in der Pflicht und erklärt dies auch anhand von Beispielen. Auch hier zeigt er Fehlentwicklungen und Fehlsteuerungen auf. Gesundheit als nichthandelbares Gut im Sinne pflegerischer (und ärztlicher) Ethik, aber auch aufgrund ihrer Wertebasis einer Gesellschaft machen diese Tätigkeiten schlecht – oder unvergleichbar mit anderen Wirtschaftsbereichen, wie Klie im Kapitel ausführt. Die verschiedenen Aspekte – und Dilemmata die das verursacht, zeigt der Autor gekonnt auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: eine lesenswerte Streitschrift für Pflegefachleute?</strong></h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kapitelübersicht</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">1 Vorwort | Schicksalsfrage Pflege<br>2 Pflegenotstände – ein Dauerthema in verschiedenen Variationen und Kontexten <br>3 »Familienpflege«<br>4 Deutschland – eine pflegeerfahrene Nation<br>5 Pflege als Geschäft <br>6 Heime zwischen Versorgungs- und Abschreckungsfunktion <br>7 Die häusliche Pflege – das Rückgrat der gesundheitlichen Versorgung <br>8 24-Stunden-Betreuung: Die Live-Ins als eigener<br>Versorgungssektor<br>9 Professionalisierung und Pflegepersonalbedarf<br>in der Pflege <br>10 Zwischenfazit: Pflegemythen <br>11 Solidarische Sorge und professionelle<br>Pflege – neue Mixturen der Vergesellschaftung von Pflegeaufgaben<br>12 Umgang mit und Wege aus den »Pflegenotständen« <br>13 Ausblick | Zeitenwende in der Pflege?</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://amzn.to/46kONAR"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/9783777633824_cover-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2480" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/9783777633824_cover-683x1024.jpg 683w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/9783777633824_cover-200x300.jpg 200w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/9783777633824_cover-768x1152.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/9783777633824_cover-1024x1536.jpg 1024w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/9783777633824_cover-1366x2048.jpg 1366w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/9783777633824_cover-1320x1979.jpg 1320w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/9783777633824_cover.jpg 1654w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Buchvorstellung ist bereits zu lang geraten. Mich jedenfalls hat Klie „gekriegt“. Aber was wäre ein solches Buch, eine Streitschrift, die sich lediglich darauf verlegt die schwierigen, besorgniserregenden Zustände zu beschreiben und einer, wenn auch trefflich aufbereiteten Analyse zu unterziehen? Zu wenig, denn lediglich auf Missstände und Probleme hinzuweisen – das geschieht seit Jahrzehnten und ist bis heute auch „Geschäftsgrundlage“ einiger Personen der Szene. Immer und immer wieder lautstark auf die sattsam bekannten Probleme hinweisen und das Schlagwortbingo der Deprofessionalisierung spielen: aber nie einen einzigen (durchdachten) Vorschlag zur Lösung beizutragen – mich jedenfalls langweilt man damit ziemlich zügig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau deshalb lohnt es sich für Pflegefachleute, die Streitschrift zu lesen. Anders als viele andere ist es nicht nur eine Beschreibung der Probleme mit der platten Forderung nach mehr Geld für irgendwen und irgendwas. Klie entwirft auch. Spätestens ab S. 155 die er treffend damit beginnt, dass es eben nicht den einen Weg raus aus dem Pflegenotstand geben kann und wird, wird es auch für Pflegeprofis nochmal interessant. Dann wird nochmal deutlich, was es nach Meinung des Autors braucht, um rauszukommen aus der Misere. Es fehlt auch nicht an Beispielen, nicht am Wissen – an der Einigkeit und am Tun. Und an einer gesellschaftlichen Haltung, die eine gute Pflege formt, die der Gegenwart und Zukunft gewachsen sein kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich empfehle die Lektüre all jenen, die noch Zeit und Energie haben sich mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen. Ja, es sind durchaus Sätze enthalten, die sehr „rechtswissenschaftlich formuliert“ sind – um nicht zu sagen eckig, gestelzt, den Lesefluss nicht leichter machend. Für mein Empfinden waren sie aber selten – und allen Kolleginnen und Kollegen die ganz und gar nicht bereit sind Pflege fatalistisch zu betrachten, sei die Streitschrift wirklich empfohlen. Als Pflegefachperson sollte man sie gelesen haben.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In dieser Buchvorstellung:</strong> Pflegenotstand?: Eine Streitschrift von Prof. Dr. Thomas Klie, erschienen <a href="https://www.hirzel.de/">bei Hirzel </a>(06 / 2024); 24,00 Euro. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/category/rezensionen/">Weitere Buchvorstellungen finden Sie hier. </a></p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nichts, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/07/24/buchvorstellung-prof-klie-und-der-pflegenotstand/">Buchvorstellung: Prof. Klie und der Pflegenotstand</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mutmachgeschichte direkt aus dem Leben</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/03/29/mutmachgeschichte-direkt-aus-dem-leben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Mar 2024 17:59:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[altenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[ein herz und eine pflege]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Herz und eine Pflege - so lautet der Titel des hier rezensierten Buchs von Rashid Hamid. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/03/29/mutmachgeschichte-direkt-aus-dem-leben/">Mutmachgeschichte direkt aus dem Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Viele Bücher in Sachen Demenz die in den vergangenen Jahren erschienen sind, haben etwas gemeinsam: sie fassen lediglich bereits Bekanntes nochmals neu oder anders zusammen. Alles schon mal dagewesen, alles bereits veröffentlicht – nur halt noch nicht von jedem Verlag. Dasselbe gilt für die pdf-Broschürenflut im Internet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umso erfreulicher – um die Katze jetzt schon aus dem Sack zu lassen &#8211; an dieser Stelle auf das Buch von Rashid Hamid hinzuweisen. Es ist zwar kein Buch in Sachen Demenz, auch kein Fachpflegebuch – aber es macht etwas erfrischend anders. <a href="https://www.rowohlt.de/buch/rashid-hamid-ein-herz-und-eine-pflege-9783499012556">Rohwolt hat mit der Herausgabe</a> dieses 176 seitigen Taschenbuchs einen Treffer gelandet. Die Rede ist von *<a href="https://amzn.to/4cDH3gg">„Ein Herz und eine Pflege“ von Rashid Hamid</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-d7abc02b71e22c4ad362fc62406c0bbb">Der Tiktoktexter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor ist Altenpfleger und Inhaber eines Pflegedienstes in Hamburg. Im Buch, welches mit Unterstützung von Ariane Grundies entstanden ist, erzählt er von seinem Werdegang und seiner Arbeit in der Altenpflege. Bekannt ist Hamid (offenbar) bisher vor allem für seinen TikTok-Kanal, den ich nicht kenne – aber offenbar mehr als 250000 andere Menschen (Follower; Stand 29.03.24). Ich bin also insofern nicht voreingenommen, weil ich nicht zu seinen „Tiktok-Fans“ zähle. Wohl aber wurde ich in der Vergangenheit von der ein oder anderen Branchenkollegin schon auf den Account hingewiesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-b8bc2f080d2c198ca0d88f00ed1e1fad">Was macht das Buch aus?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Anders ist für mich, dass Hamid zwar darin nicht die Härten die Pflege hat ausspart, auch nicht versucht den Eindruck zu erwecken, bei ihm oder seinem Pflegedienst sei alles eitel Sonnenschein. Dann wäre es kaum mehr als in Buchform veröffentlichte Eigenwerbung – sowas langweilt mich nach wenigen Seiten. Der Autor erzählt also aus seinem – aus unserem – Beruf und den Dingen die man so erlebt, erträgt und die einen immer wieder staunen lassen. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://amzn.to/4cDH3gg"><img loading="lazy" decoding="async" width="520" height="791" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/RashidHamid.jpg" alt="" class="wp-image-2380" style="width:425px;height:auto" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/RashidHamid.jpg 520w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/RashidHamid-197x300.jpg 197w" sizes="auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px" /></a></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Von den Dingen, die Menschen zu Menschen machen, von den Erlebnissen, die in dieser Form wohl nur Pflegende erfahren auf der fein austarierten Grenze professioneller Distanz und menschlicher Nähe. Und vielleicht auch davon, dass wir unweigerlich das ein oder andere Mal diese Distanz unterschreiten, bis wir zurückfinden. Im Prinzip – für Altenpflegerinnen und Altenpfleger – nicht grundsätzlich etwas Neues oder völlig Außergewöhnliches. Jedoch erzählt Rashid Hamid dies mit einer erfrischend wirkenden, ansteckenden Freude die er irgendwie zwischen die Zeilen gepackt hat, dass es durchaus ansteckend wirkt. Und authentisch. Man glaubt, man kann sich diesen Kollegen wirklich gut vorstellen. Sich vorstellen mit ihm zu sprechen, zu diskutieren, sich auszutauschen wie es oft nur Pflegeberufler untereinander können. Man weiß. Man hat erlebt.</p>
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</div>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-964626c85efdcbc7fbebe59d34ad18f5">Ein starkes Zeichen für die Pflege</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man sich viel im „Pflegeinternet“ bewegt, begegnet man vielfach Pflegeberuflern oder ehemaligen Pflegeberuflern, die Foren oder SocialMedia-Plattformen scheinbar vor allem dazu nutzen, ihre Frustration zum Ausdruck zu bringen. Oft verbunden mit beißendem Spott beschreiben sie die Zustände, die sie so sehr belasten. Da kommt so ein Buch gerade recht (vielleicht auch der Tiktok-Account).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei allen – berechtigten – Beschwerden über die Bedingungen in der Pflege tritt oftmals völlig in den Hintergrund, was für ein wunderbarer Beruf das ist. Rashid Hamid und Ariane Grundies setzen mit diesem Buch einen klares, sehr willkommenes Ausrufezeichen dafür.</p>



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<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Coverbild: Rowohlt-Verlag ; Titelbild-Hintergrund: Rafael Cosquiere on pexels</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In dieser Buchvorstellung:</strong> Ein Herz und eine Pflege: Vom Glück, für andere da zu sein; von Rashid Hamid und Ariane Grundies; <a href="https://www.rowohlt.de/">Rowohldt Verlag</a>; 2. Edition (30. Januar 2024); Taschenbuch 13,00 Euro.</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nichts, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Spezial-Bingo: mit Audio-Unterstützung und großen Bildern</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/12/03/spezial-bingo-mit-audio-unterstuetzung-und-grossen-bildern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2023 19:20:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bingo erfreut sich noch immer großer Beliebtheit. Eine Mitarbeiterin eines sozialen Dienstes eines großen Pflegeheims fragte mich kürzlich, was ich von der Spezialanfertigung halte. Ob es den Preis wohl wert&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/12/03/spezial-bingo-mit-audio-unterstuetzung-und-grossen-bildern/">Spezial-Bingo: mit Audio-Unterstützung und großen Bildern</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bingo erfreut sich noch immer großer Beliebtheit. Eine Mitarbeiterin eines sozialen Dienstes eines großen Pflegeheims fragte mich kürzlich, was ich von der Spezialanfertigung halte. Ob es den Preis wohl wert wäre?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir scheint, als wären Spiele oder auch Gegenstände manchmal besonders teuer, sobald „für Demenz“ draufsteht bzw. damit geworben wird. Der Unterschied zu herkömmlichen Brettspielen liegt dann nicht selten lediglich in der Größe von Figuren oder Abbildungen. Kurz: „Demenz-Produkte“ – da sollte man stets kritisch sein in meinen Augen und gut hinschauen, ob und welche Alternativen es gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-f8a522105f51f7cd025595ad585c75c0">Sonderanfertigung mit Understatement</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe also dieses Bingospiel gekauft: zunächst fällt auf, dass weder auf dem Karton noch dem Begleitheft (Flipbook) oder der CD-Hülle, nicht auf den Spielchips und auch nicht auf den Bingokarten des Spiels der Firma Relish irgendwo „dementia“ oder „Demenz“ oder „Alzheimer“ oder etwas ähnliches aufgedruckt ist. Kein Demenz-Label, der von Betroffenen und auch Nicht-Betroffenen als stigmatisierender „Warnhinweis“ interpretiert werden kann. Sehr gut.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/12/CdMittelpunktbreit-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-2080" style="width:427px;height:auto" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/12/CdMittelpunktbreit-1024x768.jpg 1024w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/12/CdMittelpunktbreit-300x225.jpg 300w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/12/CdMittelpunktbreit-768x576.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/12/CdMittelpunktbreit-1536x1152.jpg 1536w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/12/CdMittelpunktbreit-2048x1536.jpg 2048w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/12/CdMittelpunktbreit-1320x990.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Ich habe <a href="https://amzn.to/4a5TW10">*die Animal-Version</a> gewählt, es gibt auch eine mit *<a href="https://amzn.to/3uKEcRa">Musikinstrumenten</a>. Die Bilder der Tiere sind im Begleithandbuch einzeln und im Großdruck vorhanden, so dass sie sehr gut zu zeigen sind. Auf der beiliegenden CD sind die entsprechenden Tierstimmen / Geräusche vorhanden, die passend im Zufallsmodus genutzt werden können.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Gut: Auf der Audio-CD sind 19 Titel enthalten laut Anleitung, die jeweils 45 Sekunden lang dauern. Das bedeutet, es bleibt genug Zeit sich zu konzentrieren, hinzuhören und eine der beiliegenden Spielmarken auf der eigenen Bingo-Karte zu platzieren. Übrigens, wer nicht weiß wie Bingo gespielt wird: keine Sorge, die Anleitung erklärt das Schritt für Schritt, auch in deutscher Sprache.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-48ad3fb643aa5caf9ae6360ad94542b7">Bingo auch für Menschen mit Seh-, Hör- und Konzentrationseinschränkungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde den Preis in Ordnung, für das was man erhält. Auf den Bingokarten sind die Motive gut zu sehen, klar dargestellt. Die begleitenden Tierstimmen und genügend Material für bis zu 8 Spieler rechtfertigen den Preis durchaus, zumal eine hohe Wiederspielbarkeit gegeben ist und zwar durchaus nicht nur, wenn eine Demenz vorliegt. Vielmehr eignet sich das Audio Bingo Game *<a href="https://relish-life.com/">von Relish</a> auch für gemischte Gruppen, was z.B. gerade in Pflegeheimen oder auch Tagespflegen eine gute Sache ist. Relish selbst gibt an, dass dieses Spiel Betroffene in den Stadien 2 und 3 (von 4 angenommenen einer Demenz) anspricht.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Ein kleines Manko ist für mich die Audio-CD: ich verfüge im Alltag nicht mehr über einen CD-Player. Heute kommt alles „over the wire“ bzw. wenn physisch, dann als USB-Stick. Ich habe in England angefragt, ob es diese Möglichkeit auch für die Audio-Files ihrer Spiele gibt. Wenn die Antwort eintrifft, ergänze ich das hier.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Update 04.12.2023. Die Firma Relish hat mitgeteilt, dass sie die Audiofiles auf Wunsch per Internet zum Herunterladen zusenden bzw. zur Verfügung stellen. Ein CD-Player ist also nicht zwingend nötig. (&#8222;We do have the audio files available to send digitally for any customer who does not have access to a CD player.&#8220;; per EMail mitgeteilt). </p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">

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<p class="wp-block-paragraph">Vom gleichen Hersteller habe ich für <a href="https://www.demenz-pflegen.de/ratgeber/?widget%5b391%5d%5bcampaignId%5d=33490">Demenz Pflege und Betreuung</a> mir auch schon <a href="https://amzn.to/3NdwCop">*Malsets angeschaut, die ausschließelich mit Wasser</a> funktionieren. Diese kosten aktuell deutlich mehr als 20 Euro, das Bingospiel zum Zeitpunkt dieser Vorstellung 34,99€. Auch in diesem Vergleich geht der Preis für das &#8222;Demenzgerechte Audio-Bingo&#8220; völlig in Ordnung. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nicht, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/12/03/spezial-bingo-mit-audio-unterstuetzung-und-grossen-bildern/">Spezial-Bingo: mit Audio-Unterstützung und großen Bildern</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Humor: zwischen therapeutischer Ressource und Methode zur Kränkung</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/28/humor-zwischen-therapeutischer-ressource-und-methode-zur-kraenkung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2023 18:47:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[betreuungskraft]]></category>
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		<category><![CDATA[Mabuse-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Herberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Buch richtet sich an Betreuungskräfte. Es befasst sich speziell mit dem Einsatz von Humor in der Betreuung von Menschen mit Demenz und versteht sich als Handlungsleitfaden für all jene,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/28/humor-zwischen-therapeutischer-ressource-und-methode-zur-kraenkung/">Humor: zwischen therapeutischer Ressource und Methode zur Kränkung</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Buch richtet sich an Betreuungskräfte. Es befasst sich speziell mit dem Einsatz von Humor in der Betreuung von Menschen mit Demenz und versteht sich als Handlungsleitfaden für all jene, die sich in der Begleitung und Betreuung von Betroffenen mit dem Thema Humor näher auseinandersetzen möchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-ea7ac1184cbda3be903776ab68c19623">Humor gezielt einsetzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf 193 Seiten nähert sich Autor Martin Herberg in diesem im <a href="https://www.mabuse-verlag.de/">Mabuse-Verlag</a> erschienenen Ratgeber dem gezielten Einsatz von Humor in der Betreuung von Menschen mit Demenz. Die Einleitung bezieht sich noch auf die Sichtweise von Demenzen von vor 20 Jahren und weiter zurück, sowie einer Erklärung darüber, was der Beruf der Betreuungskräfte eigentlich ist bzw. warum er geschaffen wurde. Das beschränkt sich zum Glück auf wenige Seiten. Wir versorgen Menschen mit Demenz, nicht die Demenz an sich ohne den Kontext der Person. Da hätte der Autor ruhig auch in der Wortwahl konsequent sein können, wenn er sich denn schon auf die Veränderungen der letzten Jahrzehnte bezieht.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Aufgeteilt ist das Buch in 7 Hauptkapitel:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einleitung, Grundsätzliches zum Humoreinsatz in der Demenzbegleitung, Witze die Wehtun, Tipps für die humorvolle Gestaltung der Beschäftigungsangebote, Humor als Bewältigungsstrategie in Problemsituationen, Auf dem Weg zur humorfreundlichen Organisation, Schluss: Humor, ein heiterer Alleskönner. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
 
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Prima, wie der Autor seine Meinung zum Thema ausführt und auch detaillierte Beispiele und Handlungsempfehlungen gibt. Und davon sind mehr als 50 im Buch enthalten. Interessierte können also tatsächlich damit arbeiten und etwas umsetzen. Ob deshalb gleich Konzepte erarbeitet werden sollten oder müssen, „humorfreundliche Organisationen“ zu schaffen, darf getrost offen bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-6a79f7f356aecb59b1edfa24687bf4ea">Kränkungen vermeiden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hervorzuheben ist für das Buch besonders das Kapitel 3. Kenntnisreich legt der Autor dar, was Humor nicht sein sollte, wozu er nicht dienen darf. All jene, die beruflich mit der Versorgung von Menschen mit Demenz befasst sind kennen die Szenen und die Kolleginnen und Kollegen, die Humor dann und wann als Waffe benutzen. Über Fehlleistungen Betroffener wird gelacht, in Gruppensituationen mit einem „witzigen Spruch“ Menschen der Lächerlichkeit preisgegeben. Hier darf und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vltb_tT3Low">muss sich jeder berufen fühlen, einzuschreiten.</a> Erfahrungsgemäß lassen die „Witzemacher“ alsbald von ihren Opfern ab, wenn sie immer wieder zur Rede gestellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Autor Martin Herberg und dem <a href="https://www.mabuse-verlag.de/">Mabuse-Verlag</a> ist ein gutes Buch gelungen mit *<a href="https://amzn.to/3Rj29HT">„Humor als therapeutisches Ressource“</a>, das ich gerne empfehlen kann.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Einen <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/01/20/6-gruende-warum-clowns-keine-alten-menschen-betreuen-sollten/">Gastartikel zum Thema Clowns in der Pflege</a> finden Sie hier. </p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nicht, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Termine und Informationen rund ums Thema Demenz können Sie übrigens künftig ganz bequem auch auf dem Smartphone erhalten. Abonnieren Sie <a href="https://www.whatsapp.com/channel/0029Va883Qs6hENroqdrta2v">den WhatsApp-Kanal Demenz mit diesem Link.</a></strong><br>Titelfoto: Yaroslav Shuraev on pexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/28/humor-zwischen-therapeutischer-ressource-und-methode-zur-kraenkung/">Humor: zwischen therapeutischer Ressource und Methode zur Kränkung</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Buchvorstellung: Soziale Dienste in Langzeitpflegeeinrichtungen</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/06/buchvorstellung-soziale-dienste-in-langzeitpflegeeinrichtungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 08:42:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<category><![CDATA[sozialen dienst leiten]]></category>
		<category><![CDATA[sozialer dienst]]></category>
		<category><![CDATA[tourenplan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Richtig organisieren und fachlich perfekt umsetzen“ – so lautet der Untertitel des bei Schlütersche erschienen Buchs von Sabine Richartz. „Die Betreuung“, so wird der soziale Dienst im Pflegeheim oft genannt.&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/06/buchvorstellung-soziale-dienste-in-langzeitpflegeeinrichtungen/">Buchvorstellung: Soziale Dienste in Langzeitpflegeeinrichtungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Richtig organisieren und fachlich perfekt umsetzen“ – so lautet der Untertitel des <a href="https://buecher.schluetersche.de/de/pflege/">bei Schlütersche</a> erschienen Buchs von Sabine Richartz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Betreuung“, so wird der soziale Dienst im Pflegeheim oft genannt. Und oft unterschätzt hinsichtlich ihrer Auswirkungen und Effekte, die sie auf Pflegebedürftige erzielen kann. Vorausgesetzt der Einsatz von Aktivierung und Betreuung erfolgt fachgerecht und ist professionell organisiert, strafen sie Vorurteile wie „Spiel- und Bastelabteilung“ schnell Lügen. Die Betreuung kann erheblich zum Wohlbefinden und zur Lebensqualität von Pflegebedürftigen beitragen. Die Tätigkeit kann auch gezielt herausfordernden Verhaltensweisen entgegenwirken bei Demenz und diese begleiten. Mitunter stehen dem falsche Vorstellungen seitens der Pflege, aber auch von Betreuungskräften entgegen die tatsächlich Annahmen unterliegen, es sei mit gelegentlichen Spaziergängen, der jahreszeitlichen Dekoration und Brettspielen getan.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-531f5e0739e1df5e37e2e434392957f2">Individuelle Betreuung will gut organisiert sein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst habe nach meinem Zivildienst in der sozialen Betreuung eines Pflegeheims in Bad Malente gearbeitet, bevor ich Altenpfleger wurde. Und auch <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/05/23/regelt-die-naechte/">als Demenzbeauftragter im Krankenhaus habe ich überzeugen können</a>, dass <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/12/01/kein-recht-auf-betreuung/">zusätzliche Betreuungskräfte für die Spezialstation</a> für Patienten mit Demenz zwingend sind.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist in 8 Kapitel unterteilt und einem Schlusswort. Zu Beginn zählt die Autorin 6 Stolpersteine für die Betreuung auf. Dazu zählen etwa die Blockaden gegenüber gewünschten Veränderungen. Auch die mangelnde Schnittstellenarbeit – ein großes Problem in vielen Einrichtungen mit vielfältigen negativen Folgen und weitere Fallstricke, so dass folgerichtig im nächsten Kapitel die Prüfkriterien des Medizinischen Dienstes und die Hebung der Pflegequalität durch Kooperation Thema sind.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"> Vier Schritte werden im Buch ab Seite 31 aufgezählt und beschrieben, die für einen gut organisierten sozialen Dienst im Pflegeheim elementar sind. Von der Bedarfsanalyse bis zur Wochenplanung und dem notwendigen, wiederkehrenden Ausprobieren und Verwerfen von Angeboten wird nicht zu kleinteilig erklärt, wie das systematische Vorgehen aussehen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-34b904d6040d890de7eec1bef920caa3">Bewegung durch Tourenplan und Gewissheit, alles richtig zu machen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Pflegeeinrichtungen wird sich seitens der Bewohner häufig zu wenig bewegt. Das bringt Risiken mit sich und schadet der Gesundheit ganz grundsätzlich. Die Autorin<a href="https://amzn.to/3SuNRVQ"> *stellt im Buch denn</a> auch einen „Tourenplan“ vor, mit dem systematisch Bewegung geplant werden kann, z.B. in Form von Spaziergängen. Dem Dasein als Führungskraft im Betreuungsdienst ist ein eigenes Kapitel gewidmet – und Mitarbeitende in ebendieser Position sind auch die Hauptzielgruppe dieses Buchs. Praktische Beispiele, Formularvorschläge – all dies ist enthalten. Damit sind wertvolle Anregungen gegeben und nicht nur Leitungskräfte in der Betreuung werden von den Inhalten profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei bestimmten Vorschlägen, gerade zur Betreuung von Menschen mit Demenz lässt es Sabine Richartz an Ver- und Nachweisen zur Evidenz fehlen und gerät daher auch in den Bereich der Behauptungen. Unangenehm wird es aber ab Seite 100. Hier kann der Leser ein „Interview“ mit einer Betreuungskraft nachlesen. Den Namen der angeblichen Betreuungskraft erfährt man nicht, die da so brav die Fragen beantwortet und den Leser aufklärt, wie toll die Autorin – ihre Vorgesetzte wohlgemerkt – ihre Arbeit macht. Aber ob nun frei erfundene Selbstbeweihräucherung, oder ob eine Betreuungskraft ihrer Chefin wirklich für das Buch – Zitat „Rede und Antwort&#8220; stehen musste, ist dabei gar nicht entscheidend. Es wirkt deplatziert weil es den Eindruck verschafft, die Autorin sei sich ihrer Sache gar nicht sicher. Dabei hat der Leser des Buchs durchaus keinen Grund anzuzweifeln, dass Sabine Richartz ihr Geschäft versteht. Eine anonyme, beruflich nachgeordnete Mitarbeiterin zur Unterstreichung heranzuziehen, ist vollkommen unnötig.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-ba08c6d4cf7e656da2790939ac7a223c">Fazit: vor allem neuen Leitungskräften, aber nicht nur, empfohlen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade für Betreuungskräfte die ganz frisch die Leitung eines sozialen Dienstes übernommen haben, kann ich das Buch empfehlen. Auch jenen, die schon dabei sind aber die ein oder andere Idee und Anregung suchen, um ihre Arbeit zu organisieren und zu systematisieren machen mit dem Kauf keinen Fehler. Abzuraten ist aus meiner Sicht dann, wenn Sie auf der Suche nach <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/06/23/buch-aktivieren-rund-ums-jahr/">inhaltlichen Anregungen für die Betreuungsarbeit </a>sind. Zwar werden einige auch im Buch beschrieben, aber dafür lohnt der Kauf nicht – Beispiele für Vorleserunden, jahreszeitliche Gestaltung oder ähnliches erhalten Sie <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/category/rezensionen/">in anderen Büchern</a> oder finden Sie leicht im Internet.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto von ugurlu photographer on pexels</p>



<p class="has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-48438ccadfa3855ef3451a1bb9c0acd4 wp-block-paragraph"><strong>In dieser Buchvorstellung:</strong> *<a href="https://amzn.to/3G5Z6N7">Soziale Dienste in Langzeitpflegeeinrichtungen: Richtig organisieren und fachlich perfekt umsetzen von Sabine Richartz</a>; erschienen bei Schlütersche (30. Oktober 2023); ISBN-10: ‎ 3842608942, 29,00 €.</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nichts, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Abonnieren Sie jetzt den Newsletter um auf dem Laufenden zu bleiben. Infos gibts auch direkt aufs Handy wenn gewünscht &#8211; via <a href="https://whatsapp.com/channel/0029Va883Qs6hENroqdrta2v">WhatsApp-Kanal</a>. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/06/buchvorstellung-soziale-dienste-in-langzeitpflegeeinrichtungen/">Buchvorstellung: Soziale Dienste in Langzeitpflegeeinrichtungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Vorstellung: Digitalisierung in der Altenpflege</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/10/23/vorstellung-digitalisierung-in-der-altenpflege/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 11:46:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[altenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Assistenzsysteme]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflegeheim]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Reihe essentials von Springer ist „Digitalisierung in der Altenpflege“ von Ronald Deckert, Ingolf Rascher und Heinrich Recken im September 2022 erschienen. Essentials – ein verdichteter Auszug Wichtig vorab&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/10/23/vorstellung-digitalisierung-in-der-altenpflege/">Vorstellung: Digitalisierung in der Altenpflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">In der Reihe essentials von Springer ist „Digitalisierung in der Altenpflege“ von Ronald Deckert, Ingolf Rascher und Heinrich Recken im September 2022 erschienen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-8f2d451aa691505c5bb0b81a64ff66b8">Essentials – ein verdichteter Auszug</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<p class="wp-block-paragraph">Wichtig vorab zu wissen: bei der Reihe essentials handelt es sich um konzentrierte Wissensbausteine in kompakter Darstellung. Im Buch selbst wird angegeben, dass diese Reihe dazu dient</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>in ein aktuelles Thema aus dem eigenen Fachbereich einzuführen,</li>



<li>einen Einstieg in ein dem Leser unbekanntes Themenfeld zu bieten oder</li>



<li>einen Einblick zu gewinnen, um bei einem Thema mitreden zu können.</li>
</ul>
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<p class="wp-block-paragraph">Bei lediglich 64 Seiten wäre mehr auch zuviel erwartet. Schließlich fallen bereits Broschüren zum Thema oft umfangreicher aus, ohne knapp 15€ (Taschenbuch) zu kosten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-c5563524fe2bee74ca7d2f0d8fe3b933">Menschen, Dienstleistungen und Ihre Beziehung zu Maschinen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten beiden Kapitel befassen sich in erster Linie mit Begriffsklärungen und der Historie, sowie mit Entwicklungen – bei denen selbstverständlich der Mensch im Mittelpunkt stehen sollte. Das bedeutet auch, worauf richtigerweise hingewiesen wird, dass die Digitalisierung neue Wege und Chancen zur Teilhabe bietet. Kapitel 3 und 4 heben die Besonderheiten der Dienstleistung Altenpflege hervor und beschreiben die vielschichtige, komplexe Lage im Pflegegeschehen. Anwendungsgebiete wie die Pflegedokumentation, Sturzerkennung aber auch Bedingungen der Implementierung und natürlich der Nutzen werden dargestellt. Und auch – natürlich – „Pepper“ bekommt seinen eigenen Text als humanoider Roboter in der Pflege. Allerdings muss hier „Pflege“ wirklich als Branche gelesen werden und weit gefasst werden. Die Schaffung der technischen Voraussetzungen sowie der Qualifizierung runden das vorletzte Kapitel ab, bevor es zum Ausblick (ab S. 41) geht. Dieser fällt kaum erwähnenswert allgemein und sehr kurz aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-5533283d7eb43a01eb731df5894a130c">Digitalisierung der Altenpflege – ohne Pflege</h2>



<p class="wp-block-paragraph">*<a href="https://amzn.to/45HITHZ">Man merkt dem kleinen Büchlein an</a>*, dass die pflegerische Perspektive fehlt und Außen vorgeblieben ist. Die Autoren sind keine Pflegeprofis – und so liest es sich auch. Pflegefachpersonen, die nicht generell erstmals ins Thema einsteigen oder als Projektbeauftragte entsprechend tätig sind bzw. werden, sollten sich – auch angesichts des Preises – meiner Meinung <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/06/15/roboter-in-pflege-und-betreuung-moeglichkeiten-und-grenzen/">nach weiter zum Thema umsehen</a>, statt hier zuzugreifen.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/category/rezensionen/">Weitere Buchvorstellungen finden Sie hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens: Nachrichten und Infos können Sie auch direkt auf Ihr Handy erhalten: abonnieren Sie <a href="https://whatsapp.com/channel/0029Va883Qs6hENroqdrta2v">den WhatsApp-Kanal Demenz.</a></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto: Shantanu Kumar on pexels</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in diesem Artikel sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nicht, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/10/23/vorstellung-digitalisierung-in-der-altenpflege/">Vorstellung: Digitalisierung in der Altenpflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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