Pflegeheim: unzufrieden mit Roboter

n einem Mannheimer Pflegeheim wurde der soziale Roboter „Pepper“ eingeführt, um das Pflegepersonal zu unterstützen. Allerdings zeigt sich, dass „Pepper“ derzeit keine spürbare Entlastung bietet. Der Roboter kann einfache Aufgaben wie das Vorlesen von Nachrichten oder das Spielen von Musik übernehmen, jedoch fehlen ihm die Fähigkeiten für komplexere Pflegetätigkeiten. Zudem erfordert seine Bedienung zusätzlichen Aufwand vom Personal. Experten betonen, dass technische Hilfsmittel wie „Pepper“ zwar Potenzial haben, aber aktuell noch keine Lösung für den Fachkräftemangel in der Pflege darstellen. Quelle: Tagesschau.

Hier zeigt sich einmal deutlich, dass Unterhaltungselektronik mit menschlichem Aufbau keineswegs zur Entlastung Pflegender beitragen. Es entsteht zusätzlicher Aufwand. Keine Pflegefachperson muss befürchten, durch solch ein Gerät ersetzt zu werden. Jedenfalls nicht in absehbarer Zeit. Erst wenn ein gewisser Grad an Autonomie gewährleistet ist, neben weiteren Aspekten, können Roboter zur Entlastung von Pflegenden beitragen. Lesen Sie hierzu auch das Interview mit Professor Bendel: Möglichkeiten und Grenzen.

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Jochen Gust

Pflegefachperson, Projektmitarbeiter, Demenzbeauftrager im Krankenhaus, Autor, Moderator, Dozent

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