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	<title>ergotherapie Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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		<title>Mit 20 Cents die Feinmotorik prüfen und stärken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2025 12:48:03 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/01/20/mit-20-cents-die-feinmotorik-pruefen-und-staerken/">Mit 20 Cents die Feinmotorik prüfen und stärken</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit zunehmendem Alter kommt es häufig zu einer Verminderung der Muskelmasse und einem Nachlassen von Tempo und Präzision bei feinmotorischen Bewegungen der Hände und Finger. Da viele Alltagsaktivitäten von der Feinmotorik abhängen, gilt sie als Indikator für die Selbstständigkeit im höheren Lebensalter. Einschränkungen in der Feinmotorik können somit die Bewältigung alltäglicher Aufgaben erschweren und zu einer erhöhten Pflegebedürftigkeit führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Feinmotorik und Demenz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Studien zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Schweregrad einer Demenz und der motorischen Leistungsfähigkeit gibt. Je ausgeprägter die kognitive Beeinträchtigung, desto stärker sind oft die Einschränkungen in der Motorik, einschließlich der Feinmotorik. Betroffene stehen zudem im Risiko, dass Tätigkeiten für Sie frühzeitig übernommen werden und es ihnen dadurch verfrüht an alltäglicher Anforderung an die Motorik fehlt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Feinmotorik: Status ermitteln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der 20-Cents-Test ist ein einfach durchzuführendes Verfahren zur Beurteilung der Feinmotorik der Hände bei älteren Menschen. Hierfür werden 20 1-Cent-Münzen, ein Blatt Zeichenpapier und ein Auffanggefäß (z.B. eine leere Cremedose) benötigt. Die Testperson nimmt die Münzen einzeln mit den Fingerspitzen auf und legt sie in das Gefäß, wobei die benötigte Zeit für jede Hand separat gemessen wird. Wird die Aufgabe innerhalb von 30 Sekunden abgeschlossen, gilt die Feinmotorik als unauffällig. Ein Zeitbedarf von über 40 Sekunden deutet auf mögliche Beeinträchtigungen hin, und bei mehr als 50 Sekunden ist eine Störung der feinmotorischen Alltagsfähigkeiten wahrscheinlich. Der Test eignet sich auch für Personen mit kognitiven Einschränkungen oder vermindertem Sehvermögen und kann als Verlaufsparameter eingesetzt werden. <a href="https://www.forschungsgruppe-geriatrie-luebeck.de/projekte/20-cents-test">Mehr Informationen dazu bei der Forschungsgruppe Geriatrie Lübeck. </a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Konsequenzen und Empfehlungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Feinmotorik ist entscheidend für viele alltägliche Aktivitäten, da sie die präzise Steuerung kleiner Muskeln in Händen, Fingern und manchmal auch im Gesicht oder den Füßen ermöglicht. Menschen mit Demenz profitieren davon, wenn Pflege Greif- und Fingerübungen, Übungen welche die Handkraft stärken nutzt. Auch sollten Alltagsaktivitäten als Training betrachtet werden und auf vorschnelle Unterstützung verzichtet werden. Zudem kann Pflege für Hilfsmittel zur Unterstützung (z.B. Greifhilfen, ergonomische Griffe etc.) sorgen und die Expertise von Physio- und Ergotherapeuten in die Versorgung mit einbeziehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bedeutung der Feinmotorik für die Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alter darf nicht unterschätzt werden. Regelmäßige körperliche Aktivität und gezieltes Training der Feinmotorik können helfen, motorische Fähigkeiten zu erhalten und somit Selbständigkeit im Alter länger zu erhalten. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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		<title>Non-Compliance in Therapie und Reha: „….verweigert das therapeutische Setting.“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2023 18:38:30 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/10/26/non-compliance-in-therapie-und-reha-verweigert-das-therapeutische-setting/">Non-Compliance in Therapie und Reha: „….verweigert das therapeutische Setting.“</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Eine Demenz bringt mit sich, dass Betroffene immer weniger große und komplexe Anpassungsleistungen erbringen können. Das ist insbesondere in Krankenhäusern ein Problem und daher auch Aufgabe von Demenzbeauftragten dazu beizutragen, dass die Institution sich anpasst statt darin zu verharren etwas zu erwarten, was nicht eintreten kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-2cbf500d8330f6df6ad47fb89a58c9e0">Vergesslich ohne Rehapotential?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Outcomes, gerade in der Behandlung nach Akutversorgung – z.B. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/07/03/altersmedizin-notwendig-aber-nicht-die-regel/">im Rahmen einer geriatrischen Rehabilitation</a>, sind bei Patienten mit Demenz häufig nicht zufriedenstellend. Physio- und Ergotherapeuten z.B. berichten, dass die notwendigen Therapieeinheiten nicht wie erforderlich geleistet werden können. Das führt ggfs. zum frühzeitigen Abbruch der Rehamaßnahme, einer früheren Krankenhausentlassung („Weil es eh nichts bringt.“) oder von vornherein werden Rehaaufenthalte oder Rezepte für die Behandlung gar nicht erst genehmigt bzw. ausgestellt wegen angeblich mangelnder Therapiefähigkeit. Es wird quasi vorausgesetzt, dass der Patient mit Demenz nicht mitwirken wird und kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-435423173fc43fa7ad1a9390c00faa5d">Nichts ohne Grund</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Man kann und muss trefflich über die Strukturen und Ressourcen eines Krankenhauses diskutieren im Hinblick auf die besonderen Bedürfnisse von Patienten mit Demenz. Wenn es um das Verhalten dieser Patientengruppe geht – um das Mitwirken oder Nicht-Mitwirken z.B. an Physio- oder Ergotherapie, ist es wesentlich die Gründe für das Verhalten zu suchen und zu finden. Eine meiner Aufgaben ist es immer wieder, mit Dritten – Pflegeteams, Ärzten, Angehörigen – auf diese Suche zu gehen. Kenne ich die Gründe für ein Verhalten, kann ich es im Zweifel nicht nur besser hinnehmen, sondern möglicherweise auch verändern. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/07/18/pflegeexpertin-imane-henni-rached-verstehende-diagnostik-bei-demenz/">Die Herangehensweise zu verändern</a> ist erfolgversprechender, als Druck auf die Betroffenen auszuüben. Patienten, die aufgrund ihrer Erkrankung mit Druck häufig nicht so umgehen, wie erwartet, wohlgemerkt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/NoncompliancebeiDemenzGeriatriebild.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/NoncompliancebeiDemenzGeriatriebild-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1936" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/NoncompliancebeiDemenzGeriatriebild-1024x576.jpg 1024w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/NoncompliancebeiDemenzGeriatriebild-300x169.jpg 300w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/NoncompliancebeiDemenzGeriatriebild-768x432.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/NoncompliancebeiDemenzGeriatriebild.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-9b0594c99131a0ae1d884a4c5d11d7c6">Motive statt Maßnahmen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um Menschen zur Mitwirkung zu bewirkt Sog meist mehr als Druck. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/">Demenzbeauftragte im Krankenhaus</a> müssen ihre Teams darin stützen, nach dem Sog für die Mitwirkung zu suchen und Hemmnisse zu beseitigen. Gelingt das, sind die Chancen gut am Ende Compliance zu erreichen. Die Outcomes werden besser, der Stress für alle Beteiligten sinkt und ein Abbruch bzw. frühzeitige Aussteuerung wird vermieden. Welche Schritte in welchem Setting hierfür gegangen werden müssen: diesen Überblick müssen Sie sich als Demenzbeauftragte verschaffen um gemeinsam mit Ihrem Team einen realistischen Fahrplan für die Umsetzung zu entwickeln. Bei den Bemühungen, Mitarbeitenden einen „breiten Werkzeugkoffer“ in Sachen Demenz zur Verfügung zu stellen um bestmögliche Versorgung zu erzielen, darf „die Therapie“ nicht zum Stiefkind werden.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto von Ron Lach on pexels</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens: Nachrichten und Infos können Sie auch direkt auf Ihr Handy erhalten: abonnieren Sie <a href="https://whatsapp.com/channel/0029Va883Qs6hENroqdrta2v">den WhatsApp-Kanal Demenz.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/10/26/non-compliance-in-therapie-und-reha-verweigert-das-therapeutische-setting/">Non-Compliance in Therapie und Reha: „….verweigert das therapeutische Setting.“</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Neue Broschüre: Spirituelle Begleitung von Menschen mit Demenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Sep 2023 07:26:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Handreichung &#8222;Was UNS trägt&#8220; wird von der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. / Selbsthilfe Demenz herausgegeben. In Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Demenz SH, der Alzheimer Gesellschaft Hamburg e.V. sowie dem&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/09/11/neue-broschuere-spirituelle-begleitung-von-menschen-mit-demenz/">Neue Broschüre: Spirituelle Begleitung von Menschen mit Demenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Handreichung &#8222;Was UNS trägt&#8220; wird von der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. / Selbsthilfe Demenz herausgegeben. In Kooperation mit dem <a href="https://www.demenz-sh.de/">Kompetenzzentrum Demenz SH</a>, der <a href="https://www.alzheimer-hamburg.de/">Alzheimer Gesellschaft Hamburg e.V</a>. sowie dem Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Hamburg Ost ist eine 67seitige Veröffentlichung voller Anregungen und Impulse entstanden. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color has-link-color wp-elements-26e43514414b68d9b1e0bbf0907b8b65">Spiritualität im Wandel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Spiritualität gehört zum Leben. Früher wurde Spiritualität häufig mit Religiösität gleichgesetzt, manchmal gar mit esoterischem Humbug gleichgesetzt. Zwar gibt es keine allgemeingültige Definition die für jeden Menschen akzeptabel ist. Dennoch verstehen wohl die meisten Menschen etwas wie eine tiefe Verbindung zu dem was sie im Leben trägt, Sinn gibt oder bei der Sinnsuche begleitet, darunter. Das heute alte und hochaltrige Menschen keineswegs mehr durchweg die eigenen Spiritualität an christliche oder überhaupt religiöse Bezüge knüpfen, muss auch in der Versorgung von Menschen mit Demenz gewusst, berücksichtigt und genutzt werden. </p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.demenz-sh.de/glaube-spiritualitaet.html"><img decoding="async" width="637" height="901" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/09/Cover_Spiritualitaet_Demenz.png" alt="" class="wp-image-1866" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/09/Cover_Spiritualitaet_Demenz.png 637w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/09/Cover_Spiritualitaet_Demenz-212x300.png 212w" sizes="(max-width: 637px) 100vw, 637px" /></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Mit der Veröffentlichung trägt das Redaktionsteam bestehend aus Heide Brunow (Pastorin), Tobias Götting (Pastor), Ingrid Kant (Sozial- und Gesundheitswissenschaftlerin), Cornelia Prepernau (Kompetenzzentrum Demenz SH) und Anneke Wilken-Bober (Kompetenzzentrum Demenz SH) dem Umstand Rechnung, dass die spirituelle Begleitung von Menschen mit Demenz heute viel mehr sein muss, als Gottesdienste im Pflegeheim abzuhalten oder selbige &#8222;demenzfreundlich&#8220; zu gestalten. Enthalten sind Texte 18 verschiedener AutorInnen, darunter z.B. Prof. Jan Sonntag oder auch von  Poetry-Slammer Lars Ruppel. </p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color has-link-color wp-elements-516d1555a42d3b9042a237c4db7859bb">Themenvielfalt in der Spiritualität &#8211; wichtig und angemessen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Handreichung bietet dabei einen zeitgemäßen Blick auf die Bandbreite heutigen Erlebens von Spiritualität. Von religiösen Bedürfnissen, Aspekten der Seelsorge, der Kraft des Humors, Poesie, Musik, Naturerleben und anderen Möglichkeiten spirituelle Bedürfnisse zu befriedigen, sich Ihnen zumindest anzunäherend und sie in den Umgang und die Versorgung mit einzubeziehen, finden die Leser eine Vielfalt von Anregungen, Impulsen und via Link / QR-Code auch Materialien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Spiritualität des Menschen breit zu fassen und nicht auf religiöse Bedürfnisse zu verengen, ist wichtig und zugleich bleibt die Herausforderung im Kontakt und der Begleitung Dritter, nicht beliebig zu werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Broschüre gibt wichtige Hinweise und Impulse, gerade auch für jene die ihren Blick auf Spiritualität weiten möchten und sollten, sie in der Versorgung von Menschen mit Demenz &#8222;alltagstauglich&#8220; erfahrbar zu machen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.demenz-sh.de/glaube-spiritualitaet.html">Die Broschüre steht kostenlos zum Herunterladen oder als gedrucktes Exemplar beim Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein zur Verfügung. </a></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Fotos mit freundlicher Genehmigung des Kompetenzzentrums Demenz SH (C. Prepernau). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Vorstellungen und Rezensionen von Veröffentlichungen <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/category/rezensionen/">finden Sie im (neuen) Bereich &#8222;Bücher&#8220; auf dieser Webseite. </a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/09/11/neue-broschuere-spirituelle-begleitung-von-menschen-mit-demenz/">Neue Broschüre: Spirituelle Begleitung von Menschen mit Demenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Altersmedizin: notwendig, aber nicht die Regel</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/07/03/altersmedizin-notwendig-aber-nicht-die-regel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 11:21:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Geriatrie ist die Fachdisziplin, die sich mit dem komplexen Versorgungsbedarf älterer Menschen befasst. In diesem Jahr ist die neue (4. Auflage) des Weißbuchs Geriatrie erschienen. &#160; Bedarf, Zukunft und Konzept&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/07/03/altersmedizin-notwendig-aber-nicht-die-regel/">Altersmedizin: notwendig, aber nicht die Regel</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Geriatrie ist die Fachdisziplin, die sich mit dem komplexen Versorgungsbedarf älterer Menschen befasst. In diesem Jahr ist die neue (4. Auflage) des Weißbuchs Geriatrie erschienen. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Bedarf, Zukunft und Konzept der Geriatrie in Deutschland</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch, <a href="https://www.kohlhammer.de/">erschienen bei Kohlhammer</a>, ist 260 Seiten stark und in 12 Kapitel plus Anhang unterteilt. Entstanden ist es unter Leitung des Vorstandes des <a href="https://www.bv-geriatrie.de/">Bundesverband Geriatrie e.V.</a> und dem Team der Geschäftsstelle sowie den Landesverbänden.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Ohne speziell geriatrisch qualifiziertes Personal kann keine hochwertige, fachspezifische und konzeptionell entwickelte Versorgung der geriatrischen Patientinnen und Patienten erreicht bzw. sichergestellt werden.&#8220;</p>
<cite><a href="https://amzn.to/44qqEGW">Weißbuch Geriatrie, 4. überarbeitete Auflage, Kohlhammer; S. 197</a>*</cite></blockquote>
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<ul class="wp-block-list"></ul>



<ul class="wp-block-list"></ul>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Daten, Informationen und Lücken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie man es von einem Weißbuch erwartet, liefert das Werk kompakt eine Vielzahl von Daten und Fakten zum Thema Geriatrie in Deutschland, weshalb es auch für die Besitzer des Vorgängerbuchs jedenfalls eine lohnende Investition ist. Der Bundesverband Geriatrie e.V. widmet einen Teil des Buchs der Vorstellung und Erläuterung <a href="https://www.bv-geriatrie.de/politik-recht/bundesweites-geriatriekonzept.html">seines eigenen Konzepts zur geriatrischen Versorgung</a>, wozu es meines Wissens bislang auch kein derartig umfangreiches Äquivalent aus anderer Quelle gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Richtigerweise geht es im Buch nicht nur um die Krankenhausbehandlung geriatrischer Patienten. Vielmehr weisen die Autoren zurecht daraufhin, dass eine umfassende Versorgung älterer Menschen mit geriatrietypischen Merkmalen in der Fläche weder durch Kliniken allein geleistetet werden kann in Zukunft, noch aktuell wird. Vielmehr werden entsprechende Behandlungsbedarfe allzu oft nicht erkannt und es stehen auch nicht überall die notwendigen Versorgungsangebote (gleichermaßen) zur Verfügung. Die nichtstationäre Versorgung von Ambulanten Geriatrischen Zentren (AGZ) bis hin zur begleitenden Behandlung in Pflegeheimen sind Teil des Konzepts bzw. werden im Buch dargelegt. Denn wenn der Grundsatz „ambulant vor stationär“ verwirklicht werden soll, ist ein Ausbau und eine Ambulantisierung geriatrischer Behandlung zwingend für ein Land mit immer mehr alten und hochaltrigen Menschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Geriatrie – nicht für jeden verfügbar</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Übersichtlich wird im Buch dargestellt, dass eine wohnortnahe Verfügbarkeit geriatrischer Behandlungskapazitäten nicht überall in Deutschland in einem 25minütigen Radius (Fahrtzeit) erreichbar ist (S.70). Außerhalb on Ballungszentren, in Ostdeutschland sowie in den südlichen Bundesländern sind Lücken gegeben, die in einer alternden Gesellschaft inakzeptabel sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht wenige Seiten im Buch widmen sich Verfügbarkeits- und Standortfragen bzw. Formen möglicher geriatrietypischer Angebote und wie diese in der Fläche aussehen könnten. Dazu gehört auch, die wirtschaftliche Situation der Geriatrien bzw. die Finanzierung geriatrischer Behandlung (z.B. S.129) in einem solchen Buch zu behandeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Geriatrie – mit ihr muss Deutschland rechnen</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/07/003-01-001@2x.png" alt="" class="wp-image-1773" width="204" height="204"/></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Die Ausgaben für die Pflege älterer Menschen steigen weiter. Reformen und Reförmchen haben dem in den vergangenen Jahren nicht entgegenwirken können. Für die Beitragszahler ist es stets nur teurer geworden, ein Ende der Kostensteigerungen ist derzeit nicht absehbar. Im <a href="https://amzn.to/44qqEGW">Weißbuch Geriatrie</a>* stellen die Autoren Berechnungen zu möglichen Einsparungen durch Vermeidung von weiterer Pflege- und Behandlungsbedürftigkeit durch die Altersmedizin an. Im Maximalszenario errechnen sie Einsparungen in Höhe von mehr als 550 Mio. Euro jährlich, im Minimalszenario immerhin noch über 220 Mio. Euro.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Zu kurz gekommen ist mir persönlich im Buch das Thema Demenz. Gerade mal etwas über zwei Seiten sind der Behandlung von Patienten mit diesem Krankheitsbild gewidmet, die im Wesentlichen auf die positiven Entwicklungen im Krankenhausbereichen und damit der stationären Geriatrien verweisen sowie auf Empfehlungen der Nationalen Demenzstrategie. Da hätte durchaus mehr kommen dürfen – schließlich sind Empfehlungen eben keine Vorschriften, also keine Muss- oder Mindeststandards. Man kann einer Empfehlung nach Belieben folgen – oder es lassen. Andererseits kann ich durch meine Arbeit und die Rückmeldungen und Berichte die mich erreichen durchaus sagen, dass es hier auch in Geriatrien z.T. erheblichen Verbesserungsbedarf gibt. Die vergessliche alte Dame, die macht was man ihr sagt ist auch in jeder geriatrischen Klinik willkommen, keine Frage. Wenn es um herausfordernde Verhaltensweisen geht, ist aber auch trotz altersmedizinischer Spezialisierung schnell die Grenze erreicht und zwischen Sedierung und Weiterverlegung (Psychiatrie) oder extrazügiger Entlassung passiert nicht immer und überall allzuviel.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Personalentwicklung und -gewinnung muss und darf mehr Thema werden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits in der Einleitung des Buchs sprechen Dr. Michael Musolf (Vorstandsvorsitzender Bundesverband Geriatrie e.V.) und Dirk van den Heuvel (Geschäftsführer Bundesverband Geriatrie e.V.) an, dass<strong> </strong><em>„der Personalmangel (…) in der personalintensiven Geriatrie besonders dramatisch sichtbar (….)“</em> wird. Dementsprechend hätte ich mir im Weißbuch Geriatrie ein eigenes Kapitel gewünscht, dass sich intensiver mit der Personalgewinnung befasst und auch damit, wie Personal gehalten werden kann. Zwar geht das Kapitel 10 (Qualifikation, Aus/Fort- und Weiterbildung) am Rande auch darauf ein. Im Schwerpunkt jedoch lediglich, um auf eigene <a href="https://www.bv-geriatrie.de/verbandsarbeit/zercur/zercur.html">Zertifizierungen bzw. Fortbildungsangebote</a> hinzuleiten. Das ist etwas schwach, kann bei Interesse ohnehin der Homepage entnommen werden – und sagt nichts darüber aus, wie Geriatrie Menschen dafür begeistern will, überhaupt in diesem Themenfeld zu arbeiten &#8211; und zu bleiben. Sowohl Mediziner, als auch Therapieberufler und erst recht Pflegefachpersonen können es sich heute aussuchen, wo sie arbeiten möchten. Geriatrie wird als Fachbereich jedoch durchaus nicht ausreichend wertgeschätzt und wahrgenommen – gerade bei jungen Menschen. Wie das gehen kann, diese dringend bnötigten Fachkräfte für Geriatrie zu begeistern, sie ins Themenfeld zu ziehen und an geeigneter Stelle in passender Weise zu erreichen – ich hoffe, das wird in der nächsten Auflage ein eigenes Thema. Selbst wenn es nur einige &#8222;best practice&#8220;-Beispiele aus den Landesverbänden wären. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich jedenfalls habe als Altenpfleger und <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/">Demenzbeauftragter im Krankenhaus</a> keinen Tag in der Geriatrie bereut.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><strong>In dieser Buchvorstellung: Weißbuch Geriatrie; W. Kohlhammer GmbH; 4., überarbeitete Edition (4. April 2023)</strong>; ‎<strong> 260 Seiten, ISBN: 3170430572, 36,00€</strong></p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nicht, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelbild Ridofranz; Istock 1307369109</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/07/03/altersmedizin-notwendig-aber-nicht-die-regel/">Altersmedizin: notwendig, aber nicht die Regel</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Was macht eigentlich ein/e Demenzbeauftragte/r im Krankenhaus?</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2019 18:50:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[arzt]]></category>
		<category><![CDATA[betreuungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grundsätzlich kann man zwei Arten von Demenzbeauftragten unterscheiden. Diejenigen, deren Aufgabe primär die Beschäftigung und Betreuung von Patienten mit Demenz ist: Im Vordergrund steht dabei die individuelle einzel- oder Gruppenbetreuung,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/">Was macht eigentlich ein/e Demenzbeauftragte/r im Krankenhaus?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich kann man zwei Arten von Demenzbeauftragten unterscheiden.</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Diejenigen, deren Aufgabe primär die Beschäftigung und Betreuung von Patienten mit Demenz ist: </li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vordergrund steht dabei die individuelle einzel- oder Gruppenbetreuung, ganz ähnlich der Mitarbeiter des Sozialdienstes in einem Pflegeheim oder jener zusätzlicher Betreuungskräfte und auch Ehrenamtlern.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"> 2. Jene Demenzbeauftragte, deren Aufgaben sich nicht oder weniger auf das Tun direkt am Patienten beziehen. Zu den Aufgaben gehören u.a.: </p>



<ul class="wp-block-list"><li> die Versorgungsprozesse und -abläufe zu optimieren, </li><li> den Schulungsstand zu verbessern, </li><li> die Ausstattung anzupassen,  </li><li> die Assessments und Dokumentation von der Aufnahme bis zur Entlassung (immer wieder) anzupassen bzw. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/06/biographie-ohne-wirkung/">Vorschläge dazu zu machen</a>,  </li><li> auch die Konzeption und den Aufbau besonderer Stationen kann eine Aufgabe sein, </li><li>die Angehörigenberatung in Zusammenarbeit mit dem Entlassungsmanagement,  </li><li> Veranstaltungen und Arbeitskreise / Qualitätszirkel durchzuführen und oder zu leiten, <br>sowie letztlich  die Zusammenarbeit in und mit allen Abteilungen des Krankenhauses beim Thema Demenz. Häufig gehört auch die Initiierung oder Pflege der Zusammenarbeit mit externen Organisationen dazu.  </li></ul>



<h5 class="wp-block-heading">Demenzbeauftragte/r, DemenzCoach in der Hierarchie. </h5>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt kein einheitliches Berufsbild. Zu erkennen ist aber, dass die Anforderungen und der Umfang höchst unterschiedlich sein können. Demenzbeauftragte gibt es mit entsprechenden Fort- und Weiterbildungen &#8211; und ohne. Synonym werden in verschiedenen Krankenhäusern Begriffe wie &#8222;DemenzcoachIn&#8220;, &#8222;DemenzbegleiterIn&#8220;, &#8222;DemenzmanagerIn&#8220; o.ä. verwendet. <br>Leider gibt es noch immer Einrichtungen die (mit Erfolg) darauf setzen, dass diese Arbeit ehrenamtlich und oder in der Freizeit erfolgen soll und kann. <br>Demenzbeauftragte können grundsätzlich hierarchisch allen Abteilungen unterstehen &#8211; also sowohl der Pflege, der Therapie, dem medizinischen Dienst oder auch dem Sozialdienst zugeordnet sein. Wenn grundsätzliche Veränderungen herbeigeführt werden sollen und müssen kann es von großem Vorteil sein, direkt und ausschließlich dem Direktorium oder einem Mitglied davon zugeordnet zu sein. <br><br>Fortbildungen für Demenzbeauftragte im Krankenhaus gibt es zum Beispiel bei <a href="https://www.aufschwungalt.de/inhouse-fortbildungen/demenz-and-krankenhaus/">aufschwungalt.de</a> oder der <a href="https://gesundheit-nds.de/index.php/veranstaltungen/fortbildungen/1281-demenzbeauftragter-2020">Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.</a>  . </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/">Was macht eigentlich ein/e Demenzbeauftragte/r im Krankenhaus?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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