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	<title>Weglauftendenz Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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	<title>Weglauftendenz Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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	<item>
		<title>Hinlauftendenz bei Demenz: Was lässt bleiben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2025 18:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zeitdruck, Personalmangel und durchstrukturierte Abläufe bestimmen den Alltag in der Pflege. Für intensive Zuwendung und Beziehungsgestaltung bleibt oft wenig Raum – dabei hat genau das einen direkten Einfluss auf das&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/09/27/hinlauftendenz-bei-demenz-was-laesst-bleiben/">Hinlauftendenz bei Demenz: Was lässt bleiben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Zeitdruck, Personalmangel und durchstrukturierte Abläufe bestimmen den Alltag in der Pflege. Für intensive Zuwendung und Beziehungsgestaltung bleibt oft wenig Raum – dabei hat genau das einen direkten Einfluss auf das Verhalten von Menschen mit Demenz. Besonders bei Hinlauftendenzen zeigt die Erfahrung: wo Sicherheit, Nähe und Orientierung fehlen, steigt das Risiko, dass Betroffene weglaufen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Menschen mit Demenz verlassen manchmal ohne Vorwarnung ihre gewohnte Umgebung. Für Pflegekräfte bedeutet das höchste Alarmstufe – für Betroffene kann es lebensgefährlich werden. Vermehrt stehen technische im Vordergrund: Alarmsysteme, getarnte Türen, GPS-Ortung. Doch so wichtig diese Maßnahmen sind – sie reichen allein nicht aus. Entscheidend ist, die Ursachen zu verstehen und individuell zu reagieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie groß ist das Problem?</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Exakte Zahlen gibt es nicht, da die Polizei bei Vermisstenmeldungen keine Diagnosen erfasst. Fachleute gehen aber davon aus, dass ein relevanter Anteil der täglich rund 200–300 Vermisstenmeldungen in Deutschland Menschen mit Demenz betrifft. Immer wieder enden diese Fälle tragisch.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Internationale Daten zeigen, dass 20 % der zu Hause lebenden und bis zu 60 % der institutionell versorgten Menschen mit Demenz Wander- oder Weglaufverhalten zeigen (Practical Neurology, 2022). Eine aktuelle Studie aus Indien verdeutlicht zudem, wie sehr Hinlauftendenz das Umfeld belastet: Sie tritt häufiger auf, je weiter die Demenz fortgeschritten ist, und stellt auch für pflegende Angehörige einen erheblichen Stressfaktor dar. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Maßnahmen und Bedarfsmedikation: Hilfreich, aber nicht ausreichend</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Pflegeeinrichtungen und Angehörige setzen häufig auf technische oder bauliche Lösungen, um das Risiko zu reduzieren. Studien zeigen, dass technische Hilfsmittel zwar Sicherheit geben können, aber kein Ersatz für pflegerische Nähe und professionelle Beziehungsgestaltung sind. Eine <a href="https://pflegewissenschaft.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/i_pflegewissenschaft/Download_Projekte/AAL_Dem_Bericht_Uni_Wien_BMSGPK.pdf?utm_source=chatgpt.com">Wiener Untersuchung zu assistiven Technologien betont</a>: GPS-Tracker und Sensoren können sinnvoll sein, doch ohne Beziehungsgestaltung und Aktivierung bleibt ihr Nutzen begrenzt – und es bestehen Datenschutz- und Ethikfragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bedarfsmedikation: Kritisch zu bewerten</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">In der Praxis wird Hinlauftendenz nicht selten mit Bedarfsmedikation begegnet – etwa durch sedierende Neuroleptika oder Beruhigungsmittel. Sie verhindern kurzfristig, dass Betroffene loslaufen. Doch fachlich ist dieser Ansatz problematisch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Das Motiv bleibt meist bestehen: Der Wunsch „nach Hause zu gehen“ oder jemanden zu suchen, verschwindet nicht einfach oder kehrt wieder.</li>



<li class="has-medium-font-size">Gefühl des Eingesperrtseins: Der Drang bleibt, nur die Bewegungsfähigkeit ist gehemmt.</li>



<li class="has-medium-font-size">Risiken und Nebenwirkungen: Stürze, Kreislaufprobleme, Delir, erhöhte Sterblichkeit.</li>



<li class="has-medium-font-size">Fachlicher Konsens: Bedarfsmedikation nur als ultima ratio bei akuter Gefährdung.</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Pflegefachpersonen sollten sich bewusst machen: Medikamente ersetzen keine Beziehungsgestaltung.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<!-- Alarmplan-Kasten (WordPress-kompatibel) -->
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    <h3>Alarmplan Hinlauftendenz</h3>
  </div>

  <p class="jo-alarm-intro">
    Wenn ein Mensch mit Demenz plötzlich fehlt, ist die Situation hoch belastend. 
    Ohne klare Vorgaben drohen hektische Reaktionen, Unsicherheit und Fehler. 
    Deshalb braucht jedes Team einen <strong>Alarmplan Hinlauftendenz</strong>.
  </p>

  <h4>5 Fragen, die Ihr Alarmplan beantworten muss</h4>
  <ol class="jo-alarm-list">
    <li><strong>Kommunikation:</strong> Wer ist sofort zu informieren (Pflegeleitung, Angehörige, Polizei)?</li>
    <li><strong>Suche:</strong> Welche Bereiche sollen abgesucht werden – Wohnung/Garten, Station, Außengelände?</li>
    <li><strong>Versicherung:</strong> Sind Mitarbeitende bei eigener Suche abgesichert?</li>
    <li><strong>Externe Einbindung:</strong> Wer darf datenschutzkonform informiert werden?</li>
    <li><strong>Nachbereitung:</strong> Wie wird das Ereignis reflektiert und Prävention verbessert?</li>
  </ol>
</div>

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<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"></p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Beziehungsgestaltung – unterschätzte Prävention</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Obwohl der DNQP-Expertenstandard „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“ die Bedeutung von Wertschätzung und Personenzentrierung hervorhebt, liegt der Fokus im Alltag zu vieler Einrichtungen und vor allem Kliniken nach wie vor ausschließlich auf medizinischen und organisatorischen Abläufen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Drei Gründe, warum Beziehungsgestaltung oft zu kurz kommt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Fokus auf das Messbare (Medikamente, Körperpflege)</li>



<li class="has-medium-font-size">Zeit- und Personalmangel</li>



<li class="has-medium-font-size">Unsichtbare Wirkung (Ergebnisse oft erst langfristig sichtbar)</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Studien zeigen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Cohen-Mansfield et al. (2015) belegten, dass Bewohner:innen weniger Unruhe und Fluchtverhalten zeigen, wenn sie sich emotional sicher fühlen.</li>



<li class="has-medium-font-size">Tom Kitwood (1997) zeigte, dass respektvolle Beziehungen Verhalten, Kognition und emotionale Stabilität positiv beeinflussen.</li>



<li class="has-medium-font-size">Agrawal et al. (2021) betonen in einer Übersichtsarbeit, dass nur ein Mix aus Aktivierung, Umweltgestaltung, Begleitung und Technik wirksam ist.</li>



<li class="has-medium-font-size"><a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6234917/">Neubauer, Wagner &amp; Hundge (2018)</a> untersuchten in einem Scoping Review High-Tech- und Low-Tech-Strategien gegen Hinlauftendenz. Sie kartierten, welche Maßnahmen in verschiedenen Settings eingesetzt werden, wo bereits Erfahrungen bestehen und wo Forschungslücken bleiben. Dabei zeigte sich: Viele Ansätze sind nur unzureichend evaluiert, und ethische Fragestellungen werden bisher kaum berücksichtigt. </li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Internationale Perspektive</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">International wird Hinlauftendenz ähnlich wie in Deutschland behandelt: Vorrang haben nicht-pharmakologische Maßnahmen. Es gibt keine Patentlösung. Systematische Reviews und internationale Alzheimer-Guidelines betonen, dass immer ein Mix aus Sicherheit, Beziehung, Aktivierung und Technik erforderlich ist <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8543604/">(Agrawal et al., 2021)</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Professionelle Beziehungsgestaltung als Schlüssel: Die richtige Frage stellen</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Technische und organisatorische Maßnahmen sind wichtig – doch sie reichen nicht aus. Entscheidend ist bezogen auf die Betroffenen weniger „Wie hindere ich ihn daran, wegzulaufen?“ als vielmehr: „Was lässt ihn bleiben?“. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Hinlauftendenz ist mehr als ein Sicherheitsrisiko – sie ist ein Signal unerfüllter Bedürfnisse. Technik und Bedarfsmedikation können im Notfall helfen, aber entscheidend ist mindestens in der ängerfristigen Versorgung die pflegerische Beziehung. Dort, wo Menschen sich verstanden, sicher und angenommen fühlen, sinkt das Risiko. </p>



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<!-- Literatur-Kasten (einfach in WordPress einfügen) -->
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    <h3>Literatur</h3>
  </div>

  <ol class="jo-lit-list">
    <li>
      Agrawal, N., Tripathi, A., &amp; Kumar, S. (2021). 
      <em>Approach to Management of Wandering in Dementia</em>. 
      Indian Journal of Psychiatry, 63(Suppl 3), S464–S471. 
      <br>
      <a href="https://doi.org/10.4103/psychiatry.IndianJPsychiatry_782_20" target="_blank" rel="noopener">
        DOI: 10.4103/psychiatry.IndianJPsychiatry_782_20
      </a> • 
      <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8543604/" target="_blank" rel="noopener">
        Volltext (PubMed Central)
      </a>
    </li>

    <li>
      Anu, M., Padmaja, G., &amp; Ramesh, M. (2024). 
      Association between severity of dementia, wandering behavior, and caregiver burden. 
      <em>Journal of Geriatric Mental Health, 11</em>(1), 20–26. 
      <br>
      <a href="https://journals.lww.com/jgmh/fulltext/2024/11010/association_between_severity_of_dementia,_wandering.4.aspx" target="_blank" rel="noopener">
        Volltext (JGMH)
      </a>
    </li>

    <li>
      Cohen-Mansfield, J., Marx, M. S., Dakheel-Ali, M., &amp; Thein, K. (2015). 
      The impact of meaningful activities on agitation in persons with dementia residing in assisted living. 
      <em>The American Journal of Geriatric Psychiatry, 23</em>(6), 600–610. 
      <br>
      <a href="https://doi.org/10.1016/j.jagp.2014.07.002" target="_blank" rel="noopener">
        DOI: 10.1016/j.jagp.2014.07.002
      </a>
    </li>

    <li>
      Kitwood, T. (1997). 
      <em>Dementia Reconsidered: The Person Comes First</em>. 
      Open University Press.
    </li>

    <li>
      Neubauer, N. A., Wagner, M., &amp; Hundge, D. (2018). 
      What do we know about strategies to manage dementia-related wandering? A scoping review. 
      <em>American Journal of Alzheimer’s Disease &amp; Other Dementias, 33</em>(8), 451–463. 
      <br>
      <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30456289/" target="_blank" rel="noopener">
        PubMed-Link
      </a>
    </li>

    <li>
      Practical Neurology. (2022). 
      Wandering and Sundowning in Dementia. 
      <em>Practical Neurology, 21</em>(2), 112–118. 
      <br>
      <a href="https://practicalneurology.com/diseases-diagnoses/alzheimer-disease-dementias/wandering-sundowning-in-dementia/31912" target="_blank" rel="noopener">
        Volltext (Practical Neurology)
      </a>
    </li>

    <li>
      Universität Wien. (2021). 
      <em>Menschen mit Demenz und (assistive) Technologie – Perspektive der Betroffenen und ihrer informellen und formellen Betreuungs- und Pflegepersonen</em>. 
      Pflegewissenschaftliche Fakultät, Wien. 
      <br>
      <a href="https://pflegewissenschaft.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/i_pflegewissenschaft/Download_Projekte/AAL_Dem_Bericht_Uni_Wien_BMSGPK.pdf" target="_blank" rel="noopener">
        PDF-Download (Universität Wien)
      </a>
    </li>
  </ol>
</div>

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<!-- Weitere Hinweise-Kasten -->
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  <ul class="jo-hinweis-list">
    <li>
      <a href="https://www.demenz-sh.de/wp-content/uploads/2021/05/KD_Hin-Weglauftendenzen_WEB.pdf" target="_blank" rel="noopener">
        Kompetenzzentrum Demenz SH – Broschüre „Hin- und Weglauftendenzen“
      </a>
    </li>
    <li>
      <a href="https://www.alzheimer-bw.de/fileadmin/AGBW_Medien/AGBW-Dokumente/Shop/Broschuere_Ich_will_nach_Hause.pdf" target="_blank" rel="noopener">
        Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg – „Ich will nach Hause – vom Hin- und Weglaufen“
      </a>
    </li>
    <li>
      <a href="https://www.barrierefrei-leben.de/fileadmin/user_upload/01-Beratungszentrum/08-Veranstaltungen/Veranstaltung_nachlesen/2024-04_Freiraeume_durch_Ortung/Christine_Berg_-_Hinlauf-_und_Weglauftendenzen_einordnen.pdf" target="_blank" rel="noopener">
        Christine Berg (2024) – Hinlauf- und Weglauftendenzen einordnen (PDF)
      </a>
    </li>
    <li>
      <a href="https://www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/broschueren-downloads/" target="_blank" rel="noopener">
        AFI – Ratgeber und Broschüren zu Alzheimer &amp; Demenz
      </a>
    </li>
    <li>
      <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Pflege/Broschueren/BMG_Ratgeber_Demenz_2021.pdf" target="_blank" rel="noopener">
        Bundesgesundheitsministerium – Ratgeber Demenz (PDF)
      </a>
    </li>
    <li>
      <a href="https://www.deutsche-alzheimer.de/fileadmin/Alz/pdf/Fachtagungen/Technik_und_Demenz_2019/pm_dalzg_2019_1115_tagung_technik_und_demenz.pdf" target="_blank" rel="noopener">
        Deutsche Alzheimer Gesellschaft – Technik und Demenz (PDF)
      </a>
    </li>
    <li>
      <a href="https://www.zqp.de/wp-content/uploads/ZQP-Ratgeber-Demenz.pdf" target="_blank" rel="noopener">
        ZQP – Ratgeber Demenz für Angehörige
      </a>
    </li>
  </ul>
</div>

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<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/09/27/hinlauftendenz-bei-demenz-was-laesst-bleiben/">Hinlauftendenz bei Demenz: Was lässt bleiben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Digitalisierung: Pflegebetten als sensible Helfer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 17:46:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vielerorts sind die Bedingungen für eine angemessene Pflege schwierig: es mangelt an Fachpersonal und das teilweise noch immer verstaubte und nie richtig gewesene Image der Pflegebranche zwischen „Herz haben“ und&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/02/15/digitalisierung-pflegebetten-als-sensible-helfer/">Digitalisierung: Pflegebetten als sensible Helfer</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Vielerorts sind die Bedingungen für eine angemessene Pflege schwierig: es mangelt an Fachpersonal und das teilweise noch immer verstaubte und nie richtig gewesene Image der Pflegebranche zwischen „Herz haben“ und &#8222;Seniorenreinigung&#8220; schreckt gerade junge Leute vom Beruf ab. Dabei ist das Gesundheitswesen und speziell die Pflege ein enorm vielfältiges, anspruchsvolles Feld – und Motor für manche Innovation. Die Pflegeprofis der Zukunft werden (noch mehr) als heute auch Profis der digitalen Versorgung sein. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Digitalisierung bedeutet weder pdf noch Roboter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Pflegefachleute sind technologieoffen. Zurecht jedoch häufig sehr skeptisch, wenn unter Digitalisierung entweder nur der Einsatz von <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/06/15/roboter-in-pflege-und-betreuung-moeglichkeiten-und-grenzen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Robotern</a> verstanden wird, oder, dass Papierformulare jetzt auch als pdf-Dateien im eigenen Intranet abrufbar sind.<a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/05/26/virtuelle-fahrradtouren-spass-und-bewegung-trotz-demenz-und-mobilitaetseinschraenkungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Moderne Technik im Gesundheitswesen </a>ersetzt weder pflegerisches Handeln noch die <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/21/betreuung-und-aktivierung-2-kartensets-und-1-buch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktivierung und Betreuung</a> von Mensch zu Mensch. Ähnlich wie in neuen Fahrzeugen können intelligente Systeme jedoch entscheidenden Anteil daran haben, schwere Schäden zu verhindern.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Verirrt und gestürzt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kolleginnen und Kollegen – gerade, aber nicht nur aus dem Nachtdienst kennen das: man findet einen Pflegebedürftigen gestürzt im Zimmer vor. Und neben allem anderen schießen einem auch Fragen durch den Kopf wie: wann war mein letzter Kontrollgang? Wann habe ich ihn das letzte Mal gesehen? Hätte ich früher wieder reinschauen müssen? Zur Sturzvermeidung wird manchmal mit <a href="https://amzn.to/3jVd1Oz" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Alarmtrittmatten</a> gearbeitet, manchmal werden auch Matratzen vor Betten gelegt, um mögliche Sturzfolgen zu mindern. Man geht davon aus, dass <a href="https://smart-altern.de/thema-sturz-statistische-erhebung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr als die Hälfte der Senioren in Pflegeheimen mindestens einmal im Jahr stürzt</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch beim Thema <a href="https://www.wegweiser-demenz.de/wwd/alltag-und-pflege/alltagssituationen/lauftendenzen-bewegungsdrang" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hin-/Weglauftendenz</a> kommen u.a. <a href="https://amzn.to/3I9YMxs" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Alarmtrittmatten</a> zum Einsatz. Wenn Menschen mit fortgeschrittener Demenz absichtlich oder zufällig unbegleitet ihre gewohnte Wohnumgebung verlassen, können sie in Lebensgefahr geraten. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Von der Alarmtrittmatte zum intelligenten Pflegebett</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/SafeSenseunterMatratze-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1477" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/SafeSenseunterMatratze-768x1024.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/SafeSenseunterMatratze-225x300.jpg 225w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/SafeSenseunterMatratze-1152x1536.jpg 1152w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/SafeSenseunterMatratze-1536x2048.jpg 1536w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/SafeSenseunterMatratze-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Durch ein Gespräch mit dem <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/19/bad-sassendorf-innovationszentrum-fuer-die-pflege/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Leiter des Digitalen Pflegezentrums</a> Bad Sassendorf bin ich auf den „Bettenhersteller“ <a href="https://www.wi-bo.com/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wissner-Bosserhoff</a> aufmerksam geworden. Nicht nur, aber auch für <a href="https://www.demenz-pflegen.de/ratgeber/?widget%5b391%5d%5bcampaignId%5d=33490" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Demenz Pflege und Betreuung</a> schaue ich mir regelmäßig Produkte an und Berichte darüber. Und Wissner-Bosserhoff stellt eben nicht nur einfach Pflegebetten her, sondern bietet mit dem <a href="https://safe-sense3.wi-bo.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SafeSense-System</a> noch mehr an. Da die Firma in Wickede an der Ruhr sitzt  &#8211; also quasi um die Ecke, war es ein Leichtes hinzufahren und sich das anzuschauen: das dort produzierte SafeSense3-System hat mehrere Features, was das Pflegebett vom reinen Schlafplatz zum digitalen Pflegeassistenzsystem aufwerten soll. Das sieht man dem Bett an sich zunächst nicht an: die Sensorik befindet sich unter dem Bett bzw. unter der Matratze. </p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel<strong> Bed-Exit-Monitoring</strong>. Steht der Pflegebedürftige auf, wird die Pflege informiert. Das System lässt sich dabei so fein justieren, dass die Pflegefachfrau vom Dienst nicht etwa dauernd (falsch) alarmiert wird, nur weil der Bewohner nachts zur Toilette geht. Das Alarmintervall kann eingestellt werden – von der Sofortmeldung bis zur notwendigen zeitlichen Toleranz die es für einen Toilettengang individuell haben muss. Das verhindert unnötige Rennerei für die Pflege und verschafft zugleich mehr Sicherheit. In verschiedenen denkbaren Konstellationen können solche Bettsensoren auch dazu beitragen, Fixierungen zu vermeiden. Das System kann auch Puls und Atemfrequenz messen – ohne, dass der Heimbewohner bzw. Patient irgendwie selbst verkabelt wäre: der Sensor liegt ja unter der Matratze. Dargestellt werden die Daten und ggfs. Alarmmeldungen auf einem übersichtlich gehaltenen Bildschirm &#8211;  z.B. auf dem PC im Stationszimmer.  </p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Druckgeschwüre vermeiden &amp; Feuchtigkeitsalarm</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Richtig sinnvoll – das System wurde mir vorgeführt von Produktmanager Lars Kossmann, Sebastian Plothe und Katharina Adrian (beide Marketing), kam mir jedoch eine weitere Form der „Bewegungsüberwachung“ vor: Dekubitus vermeiden durch die systemseitige Feststellung, ob genug Eigenbewegung da ist. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Das bringt in der Pflege ggfs. nicht nur eine Zeitersparnis – wenn genug Bewegung da ist, sind schließlich keine positionsunterstützenden Maßnahmen notwendig. Durch die Darstellung über 24 Stunden mittels Grafik lassen sich auf einen Blick auch noch weitere Erkenntnisse ableiten und Risiken identifizieren. Weiter ist ein Feuchtigkeitssensor im Portfolio als Bettauflage (auch „Glücksstädter“ oder „Hospitex“ genannt), so dass die Pflege eine entsprechende Meldung erhält, wenn Handlungsbedarf besteht. Das könnte in der Praxis dazu beitragen, die Bewohner nachts nicht unnötig wecken zu müssen zur Kontrolle. Wer sich die umfangreichen Möglichkeiten anschauen will, sollte <a href="https://safe-sense3.wi-bo.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Homepage besuchen</a>. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/HerrPlotheimBett-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1478" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/HerrPlotheimBett-768x1024.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/HerrPlotheimBett-225x300.jpg 225w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/HerrPlotheimBett-1152x1536.jpg 1152w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/HerrPlotheimBett-1536x2048.jpg 1536w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/HerrPlotheimBett-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Informationen schützen – Daten müssen der Pflege dienen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte mich zuvor noch nie mit einem intelligenten Bettsystem beschäftigt. Und nicht alles was es kann&nbsp; &#8211; oder vielleicht in Zukunft noch können wird – ist mir persönlich gleich wichtig. Wichtig ist aber, dass die Möglichkeiten der Digitalisierung uns in der Pflege zur Verfügung gestellt werden, uns und damit den uns anvertrauten Menschen dienen. Ich habe mehrmals im Gespräch nachgefragt: bei SafeSense3 haben mir die Anwesenden versichert: es werden keine Daten der Nutzer durch die Firma selbst abgerufen oder für Firmenzwecke ausgewertet. Die Speicherung (max. 24 Stunden) erfolgt datenschutzkonform lokal im Pflegeheim oder Krankenhaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich ebenfalls gut finde am System: der Sensor und die Box – der Technikkram &#8211; liegt unter dem Bett bzw. unter der Matratze. Keine Kabel im Weg, nichts was Bewohner / Pflegebedürftige zusätzlich stören oder eine Stolperfalle darstellen könnte fiel mir während der Vorführung auf – und ja, ich habe auch unters Bett geschaut. Die Bettauflage mit Kabel jedoch lädt vielleicht manchen Pflegebedürftigen ein, gerade mit Demenz, daran herumzufummeln. Was passiert, wenn man das Kabel bei scharfgestelltem System einfach herauszieht, habe ich vergessen zu erfragen. Wahrscheinlich erfolgt auch dann eine Meldung an die Pflege.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Entwicklungen – zusätzliche Features – sind bei <a href="https://www.wi-bo.com/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wissner-Bosserhoff</a> in der Pipeline. Wann ist zwar noch nicht klar (oder man wollte es mir nicht verraten), aber auch für die häusliche Pflege soll es in der Zukunft intelligente Bettlösungen aus Wickede geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Digitalisierung dient Pflegebedürftigen und Pflegenden bei der Bewältigung des Alltags, trägt zur Prävention bei und unterstützt darin, mit den knappen Zeitressourcen besser umzugehen:  abseits der sonstigen „Belustigungsinstrumente“ und Servicegeräte die sonst häufig unter Digitalisierung der Pflege verstanden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">PS: KollegInnen und Kollegen die ein solches System bereits im Einsatz auf Ihrer Station haben: teilt gerne Eure Erfahrung in einem Kommentar mit.</p>



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</div><figcaption class="wp-element-caption">Youtube-Teaser</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/02/15/digitalisierung-pflegebetten-als-sensible-helfer/">Digitalisierung: Pflegebetten als sensible Helfer</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Verlaufen, vermisst, verstorben.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2020 08:44:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
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		<category><![CDATA[demenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Menschen mit fortgeschrittener Demenz allein ihren gewohnten Lebensbereich verlassen, geraten sie mitunter in Gefahr. Sie verirren sich, finden den Weg nicht zurück, stürzen irgendwo abseits. Und werden leider nicht&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2020/11/03/verlaufen-vermisst-verstorben/">Verlaufen, vermisst, verstorben.</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wenn Menschen mit fortgeschrittener Demenz allein ihren gewohnten Lebensbereich verlassen, geraten sie mitunter in Gefahr. Sie verirren sich, finden den Weg nicht zurück, stürzen irgendwo abseits. Und werden leider nicht immer rechtzeitig gefunden. Sie kennen bestimmt die entsprechenden Meldungen aus den Medien. Anlass dieser Veröffentlichung sind die vermehrten Sorgen und Anfragen in jüngster Zeit durch An- und Zugehörige von Menschen mit Demenz. </p>



<h4 class="has-text-align-center has-primary-color has-text-color wp-block-heading">Vorbeugen ist besser als suchen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Verhalten wird meist als Hin- oder häufig auch als Weglauftendenz bezeichnet. Aufgrund der vermehrten Anfragen habe ich eine kleine Handreichung dazu erstellt, die sich <strong>ausdrücklich an Angehörige</strong> richtet. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2020/10/OnlineVersionHinlauftdzAng.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sie kann hier heruntergeladen werden.</a> Die Handreichung ist auch als gedruckte Broschüre vorrätig. Auf Anfrage sende ich Angehörigen gerne ein Exemplar postalisch zu (kostenfrei, solange der Vorrat reicht, nur innerhalb Deutschlands).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Demenzbeauftragte</a> ohnehin, aber Gesundheitsinstitutionen als solche dürfen das Thema Hin-/Weglauftendenzen bzw. ungewöhnliche Bewegungsmuster und -bedürfnisse von Menschen mit Demenz natürlich ebensowenig ignorieren. Schon aus möglichen Haftungsgründen wird man sich jeweils intensiver und systematischer mit dem Thema beschäftigen. Hierfür ist die Handreichung weder gedacht noch ausreichend. </p>



<h4 class="has-text-align-center has-primary-color has-text-color wp-block-heading">Lassen Sie sich beraten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Handreichung unterstützt pflegende Angehörige darin, für den Fall des Falles vorzusorgen – ersetzt aber eine gezielte und individuelle Beratung nicht. Nehmen Sie entsprechende Hilfen bei den Anlaufstellen in Sachen Demenz in Ihrer Region unbedingt auch in Anspruch. In der Datei finden Sie auch Hinweise zu Webseiten, mit denen Sie nach einer Anlaufstelle in Ihrer Region suchen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleiben Sie gesund. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ihr</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2020/11/03/verlaufen-vermisst-verstorben/">Verlaufen, vermisst, verstorben.</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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