<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>häusliche pflege Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
	<atom:link href="https://demenz-im-krankenhaus.de/tag/haeusliche-pflege/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/tag/haeusliche-pflege/</link>
	<description>demenz-zeitung.de / demenz-im-krankenhaus.de / demenz-nrw.de</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Feb 2026 07:33:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/01/cropped-LeitbildFremdmeldungen-32x32.jpg</url>
	<title>häusliche pflege Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
	<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/tag/haeusliche-pflege/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Pflegeversicherung: Gerechtigkeit hängt stärker vom Wohnort der Betroffenen ab als vom Pflegegrad</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/02/11/gerechtigkeit-in-der-pflegeversicherung/</link>
					<comments>https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/02/11/gerechtigkeit-in-der-pflegeversicherung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 07:30:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik und Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörigenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenanteil]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[häusliche pflege]]></category>
		<category><![CDATA[informelle Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegefinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[pflegegrad]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeheim]]></category>
		<category><![CDATA[pflegekosten]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Pflegeversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[SPV]]></category>
		<category><![CDATA[stationäre pflege]]></category>
		<category><![CDATA[versorgungslücken im gesundheitswesen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://demenz-im-krankenhaus.de/?p=3435</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Arbeitspapier der Fakultät für Sozialwissenschaft der RUB stellt der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) ein ungemütliches Zeugnis aus: Gerechtigkeitsfragen entstehen weniger nur durch „zu hohe Heimkosten“, sondern vor allem durch die&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/02/11/gerechtigkeit-in-der-pflegeversicherung/">Pflegeversicherung: Gerechtigkeit hängt stärker vom Wohnort der Betroffenen ab als vom Pflegegrad</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ein Arbeitspapier der Fakultät für <a href="https://www.sowi.ruhr-uni-bochum.de/index.html.de">Sozialwissenschaft der RUB</a> stellt der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) ein ungemütliches Zeugnis aus: Gerechtigkeitsfragen entstehen weniger nur durch „zu hohe Heimkosten“, sondern vor allem durch die unterschiedliche Systemlogik zwischen häuslicher und stationärer Pflege.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drei Punkte stechen heraus</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Erstens: Die SPV ist zwar als Teilversicherung gedacht, aber es ist nicht klar definiert, welcher „Teil“ eigentlich abgesichert werden soll. Dadurch entsteht ein System, das je nach Versorgungssetting anders wirkt – mit schwer vermittelbaren Verteilungseffekten.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Zweitens: Pflegegrade bilden Hilfebedürftigkeit ab, aber nicht automatisch den konkreten Hilfebedarf und die entstehenden Kosten. Gleicher Pflegegrad kann in der Praxis sehr unterschiedliche Unterstützungsumfänge bedeuten – und damit auch sehr unterschiedliche finanzielle Belastungen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Drittens: Das Papier macht „unsichtbare Eigenanteile“ <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/11/28/bedingt-pflegebereit-weniger-als-die-haelfte-kann-sich-die-versorgung-angehoeriger-vorstellen/">in der Häuslichkeit sichtbar</a>, indem es informelle Pflegezeit monetarisiert. Ergebnis: Der geschätzte Eigenanteil zu Hause liegt im Median bei rund 2.085 Euro pro Monat; in höheren Belastungslagen deutlich darüber. Zum Vergleich werden für die stationäre Pflege (ohne Unterkunft und Verpflegung) durchschnittliche pflegebedingte Eigenanteile in einer Größenordnung von grob 910 bis 1.916 Euro pro Monat genannt – je nach Verweildauer. Daraus folgt: Für viele Haushalte kann <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/09/16/angehoerige-bleiben-groesster-pflegedienst-in-deutschland-politik-muss-strukturen-anpassen/">häusliche Pflege finanziell</a> (und organisatorisch) belastender sein als häufig angenommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Papier ist keine amtliche Reformvorlage, sondern eine Gerechtigkeitsanalyse</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Gerade für die Häuslichkeit weist die Autorin ausdrücklich auf Datenlücken hin und arbeitet deshalb mit transparenten, eher konservativen Schätzannahmen. Trotzdem ist die Botschaft politisch relevant: Wer über „Fairness“ in der Pflegeversicherung spricht, sollte ambulante Belastungen und die Rolle von An- und Zugehörigen systematisch mitdenken – und nicht ausschließlich auf den Eigenanteil im Heim schauen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Weitere Infos:</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://www.aerzteblatt.de/news/pflegeversicherung-benachteiligt-hausliche-gegenuber-stationarer-pflege-7a575a1a-0cde-4c4a-b6c4-0bb3ddd722c8">Artikel beim Ärzteblatt</a></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://www.sowi.ruhr-uni-bochum.de/mam/fak/lehre/sozpol/wie_gerecht_ist_die_spv.pdf">Direkt zum Arbeitspapier (pdf)</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/02/11/gerechtigkeit-in-der-pflegeversicherung/">Pflegeversicherung: Gerechtigkeit hängt stärker vom Wohnort der Betroffenen ab als vom Pflegegrad</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/02/11/gerechtigkeit-in-der-pflegeversicherung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Studie: „Oftmals können Leistungen nicht in Anspruch genommen werden, weil die Anbieter oder Plätze fehlen.“</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/04/16/studie-oftmals-koennen-leistungen-nicht-in-anspruch-genommen-werden-weil-die-anbieter-oder-plaetze-fehlen/</link>
					<comments>https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/04/16/studie-oftmals-koennen-leistungen-nicht-in-anspruch-genommen-werden-weil-die-anbieter-oder-plaetze-fehlen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 06:36:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik und Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[.pflegeheim]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[ambulante pflege]]></category>
		<category><![CDATA[anbietermangel]]></category>
		<category><![CDATA[dak studie]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[häusliche pflege]]></category>
		<category><![CDATA[krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[krankenhausreform]]></category>
		<category><![CDATA[martin kilimann]]></category>
		<category><![CDATA[nächstenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[personalmangel]]></category>
		<category><![CDATA[pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeheim]]></category>
		<category><![CDATA[pflegeleistungen]]></category>
		<category><![CDATA[pflegende angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[pflegepersonal]]></category>
		<category><![CDATA[sektorengrenzen]]></category>
		<category><![CDATA[vdk studie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://demenz-im-krankenhaus.de/?p=2394</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der überwiegende Teil Pflegebedürftiger wird in der eigenen Häuslichkeit versorgt. In der Regel durch nahestehende Angehörige die z.B. von einem ambulanten Pflege- und Betreuungsdienst unterstützt werden. Doch es knirscht im&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/04/16/studie-oftmals-koennen-leistungen-nicht-in-anspruch-genommen-werden-weil-die-anbieter-oder-plaetze-fehlen/">Studie: „Oftmals können Leistungen nicht in Anspruch genommen werden, weil die Anbieter oder Plätze fehlen.“</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der überwiegende Teil Pflegebedürftiger wird in der eigenen Häuslichkeit versorgt. In der Regel durch nahestehende Angehörige die z.B. von einem ambulanten Pflege- und Betreuungsdienst unterstützt werden. Doch es knirscht im System.  Ob ambulanter Dienst, Tagespflege oder Kurzzeitpflege – immer öfter kann der eigentliche Bedarf an Unterstützung nicht gedeckt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-secondary-color has-text-color has-link-color wp-elements-130b1d91eff32b5d2064bad1d8502d15">Nächstenpflege-Studie: finanzieller Druck und Gesundheitsrisiken</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.vdk-naechstenpflege.de/vdk-pflegestudie/">Die VdK-Nächstenpflege-Studie</a> hat die Bedarfe pflegender Angehörige untersucht. Nicht nur, dass Pflege Geld kostet bzw. daran hindert, Erwerbseinkommen zu erzielen und damit finanzielle Unsicherheit bis hin zur Armut bedeutet. <a href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/149896/Pflegende-Angehoerige-laut-Befragung-haeufiger-psychisch-erkrankt?fbclid=IwAR0BNmNCTwYt_9Yyb5g1YrETPGZmuykkFEO_zUB3rbicNRBPYXQQ1_ZVMZc">Auch die Gesundheit leidet.</a> Die dauernde „Rufbereitschaft“ führt zu Schlafstörungen, etwa ein Drittel ist sogar regelmäßig nachts mit der Versorgung ihres pflegebedürftigen Angehörigen beschäftigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile mehren sich die Berichte, dass Pflegebedürftige bzw. ihre Angehörigen keinen oder erst nach intensiver und längerer Suche einen ambulanten Dienst zur Unterstützung finden konnten. „Ambulant vor stationär“ – das ist gesellschaftlich gewollt. Es zu verwirklichen kostet Kraft, Geld – und wird ganz ohne Unterstützung immer schwieriger oder unmöglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/03/15/kurzzeitpflege-verzweifelt-gesucht/?fbclid=IwAR2YdnlNtz2I2VUiRF3TRACP1RaQUw0Fj7LpTxZ-dc2THkXI9WAO2ZMHijk">Mit Kurzzeitpflegeplätzen sieht es noch schwieriger aus.</a> Einrichtungsleiter geben mehr oder minder offen zu, dass sie <a href="https://www.waz.de/wirtschaft/article241622902/Triage-in-der-Altenpflege-Zu-krank-fuers-Heim.html?fbclid=IwAR2uaV5TCsqeBDPIz4cjt0sC1O9cuOotJAaIJtU-49iep713SIwmTtFw98o">nach Schwere der Fälle selektieren ob sie jemanden aufnehmen</a>. Die geschieht in Abwägung, wie stark die verbliebenen Mitarbeiter in der Pflege zusätzlich belastet würden &#8211;  aus Sorge, diese könnten kündigen. Gerade auch für herausfordernde Pflegesituationen, dünnt sich das Angebot aus. Z.b. berichtet der Soester Anzeiger hier über eine Änderung des Angebots der Caritas in Bad Sassendorf: <a href="https://www.soester-anzeiger.de/lokales/bad-sassendorf/caritas-mit-massiven-personalproblemen-pflegebeduerftige-bewohner-stehen-vor-ungewisser-zukunft-93009673.html">„Das neue Konzept für die drei WGs mit je acht Nutzern soll sich deshalb an Bewohner mit einem geringeren Unterstützungsgrad (Pflegegrad 2/3) richten, ohne ausgeprägte demenzielle Beeinträchtigungen.“,</a> kurz: aufgrund des Fachkräftemangels in der Pflege wird das Angebot auf leichte Fälle beschränkt.   </p>



<h2 class="wp-block-heading has-secondary-color has-text-color has-link-color wp-elements-6ea2dee96f7a6f3a51f8cefb9bb2465c">Krankenhäuser im Stau</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Krankenhäusern wiederum führt dies zum Patientenstau, oder „Flussstörungen“ in der Belegung: ohne eine gesicherte Weiterversorgung dürfen Patienten nicht entlassen werden<a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/06/29/kurzzeitpflege-verzweifelt-gesucht-uebergangspflege/">. Zwar wird Übergangspflege im Krankenhaus vergütet</a> – das schafft jedoch an sich noch keinen Kurzzeitpflegeplatz. Dadurch bleiben Pflegebedürftige mitunter deutlich länger in Kliniken als aus medizinischer Sicht notwendig – kommen aber aufgrund mangelnder ambulanter Versorgung nicht selten erst überhaupt dort hin. Medizinisch liegt kein wirklicher Grund für die Aufnahme vor – dieser muss dann für die Abrechnung vorgeschoben werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color has-link-color wp-elements-7c56a0c50c81951d9741d7fa76e2786f">3 Fragen an Martin Kilimann, Referent für Pflegepolitik beim VdK-Bundesverband</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Die Studie des VdK hat die Bedarfe und Belastungen untersucht und belegt, die pflegenden Angehörigen entstehen. Der Fachkräftemangel in der Pflege wird dazu führen, dass sich die Situation verschärft, wo Pflegebedürftige und Angehörige eigentlich Unterstützung erfahren sollten in der Versorgung. Was müsste aus Ihrer Sicht politisch sofort getan werden um pflegende Angehörige besser zu unterstützen?</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Martin Kilimann:</strong> Der wichtigste Schritt, den die Politik gehen muss, ist die Anerkennung der Arbeit der Angehörigen. Dafür muss sie endlich die Maßnahmen umzusetzen, die bereits auf dem Tisch liegen. Doch sowohl der Pflegelohn und die Lohnersatzleistung für die pflegenden Angehörigen als auch der umfangreiche Ausbau der Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflegeplätze sind Lösungen, die es nicht umsonst gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher scheitert die Anerkennung der Nächstenpflege bisher vor allem an dem Wunsch der Politik, dass diese nichts kosten darf. Doch die erwähnten Maßnahmen sind dringend notwendig, um den Angehörigen den Rücken freizuhalten. Oftmals können Leistungen nicht in Anspruch genommen werden, weil die Anbieter oder Plätze fehlen. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/04/Scheitern-weil-es-nichts-kosten-darf-576x1024.png" alt="" class="wp-image-2395" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/04/Scheitern-weil-es-nichts-kosten-darf-576x1024.png 576w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/04/Scheitern-weil-es-nichts-kosten-darf-169x300.png 169w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/04/Scheitern-weil-es-nichts-kosten-darf-768x1365.png 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/04/Scheitern-weil-es-nichts-kosten-darf-864x1536.png 864w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/04/Scheitern-weil-es-nichts-kosten-darf.png 1080w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist beispielsweise so gut wie unmöglich, deutschlandweit einen Nachtpflegeplatz zu erhalten. Darüber hinaus ist die Beantragung der Leistungen ein großes Problem. Sie kostet Angehörigen Zeit und Kraft, die sie eigentlich für die Pflege brauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Verschiedene Verbände bzw. VertreterInnen der professionellen Pflege kritisieren eine „Deprofessionalisierung“, wenn immer mehr Hilfs- und Helferberufe zugelassen und deren Arbeit abseits des Ehrenamts refinanziert wird. Haben wir nicht schon jetzt und auch auf lange Sicht ein „Masseproblem“, welches die professionelle Pflege gar nicht wird auffangen können?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Martin Kilimann:</strong> Über die Pflegekräftevorausberechnung des Statistischen Bundesamtes wissen wir, dass bis 2034 bis zu 350.000 Pflegekräfte fehlen werden. Diese Entwicklung lässt sich zum einen durch einen höheren Bedarf an Pflegekräften aufgrund von immer mehr Pflegebedürftigen erklären. Gleichzeitig halten sich die Berufseinsteiger und jene, die den Arbeitsmarkt verlassen, nicht die Waage. Diese beiden Seiten des demografischen Wandels führen zu dem von Ihnen genannten „Masseproblem“. Wie der kürzlich erschienene DAK-Pflegereport deutlich gemacht hat, stellt sich das aber in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich dar. Nordrhein-Westfalen beispielsweise wird voraussichtlich keinen grundsätzlichen Engpass zu befürchten haben. Im Zusammenhang mit dem Fachkräftemangel in der Pflege ist es wichtig, die vorhandenen Pflegekräfte deutlich gezielter zur Entlastung der Angehörigen einzusetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-ead0fb17fecdf5086731330e9ce73821">Krankenhausreform – Sektorengrenzen überwinden </h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Eine Krankenhausreform war und ist notwendig. Zu teuer, zu viel, mancherorts auf zu niedrigem Niveau: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat das heiße Eisen angefasst. Bei mir kommt es immer wieder zu Rückmeldungen von pflegenden Angehörigen, dass das Entlassmanagement nicht ausreichend gut funktioniert. In wie weit wäre aus Ihrer Sicht die Krankenhausreform ein geeignetes Mittel, das Entlassmanagement der Kliniken zu verbessern?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Martin Kilimann:</strong> Ein Ziel der Krankenhausreform ist, den Finanzierungsdruck aus dem System zu nehmen. Dabei kommt das Entlassmanagement derzeit noch etwas zu kurz. Dabei werden die Patientinnen und Patienten heute zum Teil viel zu früh entlassen, um die Betten schnell neu belegen zu können. Dieser Druck führt jedoch häufig zu einer Überforderung der Angehörigen, die die anschließende Pflege selbst stemmen müssen. Auch die kurzfristige Suche nach einem ambulanten oder gar stationären Pflegedienstleister gestaltet sich häufig schwierig. Der derzeitige Entwurf der Krankenhausreform macht hier einige interessante Vorschläge. So soll zum einen der stationäre und ambulante Bereich enger vernetzt werden, beispielsweise durch sektorenübergreifende Versorgungszentren, aber auch eine Übergangspflege soll im Krankenhaus ermöglicht werden. Dies soll im Besonderen dann geschehen, wenn im unmittelbaren Anschluss an eine Krankenhausbehandlung andere Pflegeleistungen nach dem SGB XI nicht erbracht werden können. Es ist ein richtiger Schritt, die harten Sektorengrenzen zwischen SGB V und SGB XI abzubauen.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Ich danke Ihnen für Ihre Antworten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Informiert zum Thema Demenz bleiben Sie über den Newsletter dieser Seite oder abonnieren Sie den <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/10/23/demenzinfos-auf-dem-smartphone-whatsapp-kanal-demenz-gestartet/">Whatsapp-Kanal Demenz</a>.<br></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelbildhintergrund: Foto von La Miko via pexels; Frau am Tisch: Foto von Karolina Grabowska via pexels</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/04/16/studie-oftmals-koennen-leistungen-nicht-in-anspruch-genommen-werden-weil-die-anbieter-oder-plaetze-fehlen/">Studie: „Oftmals können Leistungen nicht in Anspruch genommen werden, weil die Anbieter oder Plätze fehlen.“</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/04/16/studie-oftmals-koennen-leistungen-nicht-in-anspruch-genommen-werden-weil-die-anbieter-oder-plaetze-fehlen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bad Sassendorf: Innovationszentrum für die Pflege</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/19/bad-sassendorf-innovationszentrum-fuer-die-pflege/</link>
					<comments>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/19/bad-sassendorf-innovationszentrum-fuer-die-pflege/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2023 09:07:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik und Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[altenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[häusliche pflege]]></category>
		<category><![CDATA[krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Nurse]]></category>
		<category><![CDATA[pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeheim]]></category>
		<category><![CDATA[technology]]></category>
		<category><![CDATA[Zentrum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://demenz-im-krankenhaus.de/?p=1405</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Kurort im Zentrum der Soester Börde zählt keine 13000 Einwohner – und doch tut sich hier etwas besonders in Sachen Pflege: noch in diesem Jahr wird dort ein Zentrum&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/19/bad-sassendorf-innovationszentrum-fuer-die-pflege/">Bad Sassendorf: Innovationszentrum für die Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Kurort im Zentrum der Soester Börde zählt keine 13000 Einwohner – und doch tut sich hier etwas besonders in Sachen Pflege: noch in diesem Jahr wird dort ein Zentrum für digitale Pflege eröffnet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Pflegefachleute von heute sind technologieoffen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Digitalisierung kann Pflegenden wie Pflegebedürftigen zu Gute kommen. Allzu oft wird unter Digitalisierung in der Pflege vor allem die Umstellung auf eine elektronische Aktenführung und Dokumentation verstanden. Schlimmstenfalls stehen Papierformulare dann im Intranet als pdf-Dateien zum Herunterladen zur Verfügung – und das war`s. Das genügt jedoch den heutigen Pflegeprofis schon lange nicht mehr. Und denen von Morgen, die wir als Auszubildende gewinnen wollen und dringend brauchen, erst recht nicht. <a href="https://www.ipsos.com/sites/default/files/2022-12/CARE_Klima-Index_2022_02Sep2022_SN.pdf?fbclid=IwAR299N_kCJxcU1hA_D2zwa5i55gygQaP_m9yM8B-8b4QWPquB02IhNG5Pzc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dabei stehen Pflegefachleute Digitalisierungsthemen offen gegenüber</a>. Wer nun direkt <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/06/15/roboter-in-pflege-und-betreuung-moeglichkeiten-und-grenzen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">an „Pflegeroboter“ denkt</a>, greift zu kurz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Vielzahl von Produkten, Innovationen und Entwicklungen sind am Markt – Digitalisierung ist ein Megathema für die Pflege – und die Gesundheitswirtschaft. Aber wie kommen Pflegefachleute, Auszubildende und auch Pflegebedürftige mit Ihnen in Berührung? Wo ist buchstäblich der Raum fürs Ausprobieren, Testen, Kennenlernen – und für Feedback an die Entwickler?</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Bismarckstraße 5 – da wird die Zukunft greifbar</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kreis Soest meint es ernst in Sachen Pflege und Digitalisierung – und schafft 2023 mit eigenen Mitteln Fakten: die <a href="https://www.wfg-kreis-soest.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wirtschaftsförderung des Kreises Soest</a>, zu dem auch Bad Sassendorf gehört, hat federführend mit Marcel Frischkorn (Prokurist) schon 2020 ein Projekt vorgestellt, das nun realisiert wird. In einem Ladenlokal wird es in verschiedenen Bereichen Vorführräume für technische Innovationen geben. Geleitet von Benedikt Meyer zu Theenhausen wird das Zentrum für digitale Pflege aller Voraussicht nach noch in der ersten Jahreshälfte seine Türen öffnen können. Zahlreiche Partner und Interessenten sind bereits gewonnen und werden Pflegetechnologie „zum Anfassen und Erleben“ dort für Pflegeprofis und solche die es werden möchten, möglich machen.</p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/01/Benedikt-Meyer-zu-Theenhausen2-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1406 size-full" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/01/Benedikt-Meyer-zu-Theenhausen2-768x1024.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/01/Benedikt-Meyer-zu-Theenhausen2-225x300.jpg 225w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/01/Benedikt-Meyer-zu-Theenhausen2-1152x1536.jpg 1152w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/01/Benedikt-Meyer-zu-Theenhausen2-1536x2048.jpg 1536w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/01/Benedikt-Meyer-zu-Theenhausen2-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Er wird das Zentrum digitale Pflege in Bad Sassendorf leiten: <br><strong><em>Benedikt Meyer zu Theenhausen (29) ist gebürtiger Bielefelder und hat in seiner Heimatstadt sowie in Heidelberg Gesundheitswissenschaften und Versorgungsforschung (Master) studiert. Aus Tätigkeiten als Digital-Lotse für Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen sowie Vorstandsreferent einer Krankenkasse bringt er vielfältige Berufserfahrung aus der Branche in das Zentrum Digitale Pflege ein.</em></strong></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wird ein wichtiger Kontakt- und Kommunikationsraum geschaffen – ein Care-Working-Space sozusagen, der in weitem Umkreis seines Gleichen sucht. Das ist auch dringend notwendig – nicht nur, um den hochanspruchsvollen Beruf den Pflegefachleute ausüben aufzuwerten und an einer zukunftsfähigen Pflege zu arbeiten. Auch können hier möglicherweise Vorurteile abgebaut werden, die sich gelegentlich immer noch zwischen herzensgutem Pflegeengelchen und Urinkellner bewegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Ausstellung zum Anfassen &#8211; mit Themenwechsel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zentrum für digitale Pflege in Bad Sassendorf wird offen für Besucher sein. Das heißt, ob in der Gruppe, mit Angehörigen oder allein: auch Menschen die pflegebedürftig sind, als Angehörige ein Familienmitglied versorgen oder sich für unterstützende Technologien, z.B. intelligente Rollatoren oder Sturz-Melde-Systeme sind im Zentrum richtig aufgehoben. Mit wechselnden Schwerpunkten wird es für Interessierte dort die Möglichkeit geben sich zu informieren – ganz ohne Druck, denn direkt im Zentrum kann kein Produkt erworben werden noch kostet der Besuch Eintritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Auftrag des Kreises stellt hier die Wirtschaftsförderung GmbH ein wichtiges Projekt auf die Beine. Möglich wird es, weil sich im Kreis parteiübergreifend bei diesem wichtigen Thema auf die Finanzierung geeinigt wurde – geht doch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell wird das Ladenlokal, ein ehemaliges Bekleidungsgeschäft, noch auf Vordermann gebracht und den Bedürfnissen für die künftige Nutzung durch Profis aus dem Handwerk angepasst. Deshalb gibt es noch keinen genauen Eröffnungstermin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich werde weiter berichten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto: cedric-fauntleroy</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/19/bad-sassendorf-innovationszentrum-fuer-die-pflege/">Bad Sassendorf: Innovationszentrum für die Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/19/bad-sassendorf-innovationszentrum-fuer-die-pflege/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Start-up aus Aachen möchte pflegende Angehörige unterstützen &#8211; App gestartet</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/10/07/start-up-aus-aachen-moechte-pflegende-angehoerige-unterstuetzen-app-gestartet/</link>
					<comments>https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/10/07/start-up-aus-aachen-moechte-pflegende-angehoerige-unterstuetzen-app-gestartet/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2021 12:59:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik und Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[aachen]]></category>
		<category><![CDATA[app]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[eldertech]]></category>
		<category><![CDATA[häusliche pflege]]></category>
		<category><![CDATA[nrw]]></category>
		<category><![CDATA[pflegende angehörige]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://demenz-im-krankenhaus.de/?p=826</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Deutschland leben mehr als 4 Mio. Menschen mit Pflegebedarf. Etwa 80% werden in der eigenen Häuslichkeit versorgt.Ungefähr die Hälfte davon ausschließlich durch Angehörige. Unterstützung dringend geboten Angehörige sind dabei&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/10/07/start-up-aus-aachen-moechte-pflegende-angehoerige-unterstuetzen-app-gestartet/">Start-up aus Aachen möchte pflegende Angehörige unterstützen &#8211; App gestartet</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland leben mehr als 4 Mio. Menschen mit Pflegebedarf. Etwa 80% werden in der eigenen Häuslichkeit versorgt.Ungefähr die Hälfte davon ausschließlich durch Angehörige. </p>



<h2 class="has-primary-color has-text-color wp-block-heading">Unterstützung dringend geboten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Angehörige sind dabei <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/pflege-zu-hause.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vielfältigen Belastungen ausgesetzt</a>, die Versorgung des pflegebedürftigen Familienmitgliedes erfordert Kraft, Geld, Nerven und viel Zeit. Nicht immer reichen die bisherigen Hilfeformen aus, die Herausforderungen zu stemmen. Zwar haben in den <a href="https://www.vdk.de/deutschland/pages/themen/pflege/83130/kaum_verbesserungen_vdk-tv_zeigt_wie_unzureichend_die_pflegereform_2021_ist" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vergangenen Jahren Pflegereformen</a> auch immer wieder zum Ziel gehabt, die häuslichen Situationen zu stützen und Belastung zu reduzieren, jedoch ist der Alltag der Angehörigen – überwiegend Frauen – noch immer von einer hohen Stressbelastung geprägt. Für die häusliche Versorgung eines Menschen mit Demenz ist ein stabiles sorgendes Umfeld ein entscheidender Faktor, damit es nicht zu einem verfrühten Heimübertritt kommt, den die meisten Menschen sich nicht wünschen. Anders formuliert: der Umzug ins Pflegeheim ist bei weitem nicht immer durch die Schwere der Erkrankung oder den Grad der Pflegebedürftigkeit getriggert: vielmehr bricht das sorgende häusliche System unter den vielfältigen Belastungen zusammen. In der Summe geht’s dann Zuhause nicht mehr.</p>



<h2 class="has-primary-color has-text-color wp-block-heading">Digitalisierung nimmt nicht alle Sorgen – kann sie aber mindern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Pflege wird häufig unter Digitalisierung eine Dienstplansoftware verstanden oder ein Zeiterfassungssystem. Manchmal auch, dass umständliche Prozesse „digital gemacht“ werden – also Formular X halt auch als pdf zum Selbstausdrucken online zur Verfügung steht. Dabei bedeutet die Digitalisierung sowohl für die professionelle Pflege und Betreuung als auch die häusliche Versorgung umfassende Änderungen mit geradezu revolutionären Chancen, gerade auch wenn es um SmartHome-Anwendungen geht. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1024" height="681" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2021/10/ELDERTECH-Team_vlnr-Anna-Lisa-Cramer-David-Fiebig-Andre-Fiebig-Laura-Hajek-Artur-Janiszek-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-830" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2021/10/ELDERTECH-Team_vlnr-Anna-Lisa-Cramer-David-Fiebig-Andre-Fiebig-Laura-Hajek-Artur-Janiszek-1024x681.jpg 1024w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2021/10/ELDERTECH-Team_vlnr-Anna-Lisa-Cramer-David-Fiebig-Andre-Fiebig-Laura-Hajek-Artur-Janiszek-300x199.jpg 300w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2021/10/ELDERTECH-Team_vlnr-Anna-Lisa-Cramer-David-Fiebig-Andre-Fiebig-Laura-Hajek-Artur-Janiszek-768x511.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2021/10/ELDERTECH-Team_vlnr-Anna-Lisa-Cramer-David-Fiebig-Andre-Fiebig-Laura-Hajek-Artur-Janiszek.jpg 1411w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das Team von Eldertech aus Aachen: vlnr Anna-Lisa Cramer, David Fiebig, André Fiebig, Laura Hajek, Artur Janiszek</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://eldertech.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das Startup Eldertech</a> aus dem nordrhein-westfälischen Aachen stellt sich der Herausforderung und möchte – in einem ersten Schritt – Angehörige in der häuslichen Pflege unterstützen. Am 06. Oktober hat es seine App gelauncht, die nun bis zum Jahresende kostenfrei genutzt werden kann. Mittels der App soll eine vereinfachte Videotelefonie ermöglicht werden. Auch eine intelligente Steuerung bzw. Überwachung eines Tablettenspenders und Organisationstools zur Vereinfachung des Pflegealltags sind laut Eldertech möglich. „Wir legen großen Wert darauf, dass die App besonders einfach zu bedienen ist. Vor allem für die Senioren und Seniorinnen wollen wir durch möglichst wenig Nutzungsaktivitäten Technik-Frust vermeiden“, so Gründer André Fiebig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ganze <a href="https://eldertech.de/wp-content/uploads/2021/10/Pressemitteilung-App-Release-ELDERTECH-6.10.2021.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung lesen Sie hier</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Erfahrungen mit der Eldertech-App interessieren mich – schreiben Sie gerne einen Kommentar oder eine Nachricht.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/10/07/start-up-aus-aachen-moechte-pflegende-angehoerige-unterstuetzen-app-gestartet/">Start-up aus Aachen möchte pflegende Angehörige unterstützen &#8211; App gestartet</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/10/07/start-up-aus-aachen-moechte-pflegende-angehoerige-unterstuetzen-app-gestartet/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
