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	<title>epa Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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		<title>ePA: Deutsche Alzheimer Gesellschaft mit offenem Brief</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 09:19:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) hat gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Verbänden einen offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach gesendet. Anlass sind vom Chaos Computer Club aufgedeckte gravierende Sicherheitslücken&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/01/17/epa-deutsche-alzheimer-gesellschaft-mit-offenem-brief/">ePA: Deutsche Alzheimer Gesellschaft mit offenem Brief</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) hat gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Verbänden einen offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach gesendet. Anlass sind vom Chaos Computer Club aufgedeckte gravierende Sicherheitslücken in der elektronischen Patientenakte (ePA). Die Unterzeichner fordern, dass vor dem bundesweiten Start der ePA alle Sicherheitsbedenken glaubhaft und nachprüfbar ausgeräumt werden. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ukYOmgzoc6E">Swen Staack</a>, 1. Vorsitzender der DAlzG, betont die Notwendigkeit von Datensicherheit, Vertrauenswürdigkeit und barrierearmer Handhabung, insbesondere für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. <a href="https://www.deutsche-alzheimer.de/artikel/offener-brief-an-gesundheitsminister-lauterbach-die-epa-muss-sicher-werden">Zur Meldung</a>. Direkt <a href="https://www.inoeg.de/offenerbrief-epa-2025/">zum offenen Brief</a>. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/01/17/epa-deutsche-alzheimer-gesellschaft-mit-offenem-brief/">ePA: Deutsche Alzheimer Gesellschaft mit offenem Brief</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Elektronische Patientenakte und Demenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Dec 2023 14:10:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Überall wird als besonderer Vorteil der elektronischen Patientenakte (ePA) betont, dass nur die Versicherten selbst darüber bestimmen, wer in welchem Umfang Zugriff auf die hinterlegten Daten hat. Das unterschlägt jedoch,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/12/29/elektronische-patientenakte-und-demenz/">Elektronische Patientenakte und Demenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Überall wird als besonderer Vorteil der elektronischen Patientenakte (ePA) betont, dass nur die Versicherten selbst darüber bestimmen, wer in welchem Umfang Zugriff auf die hinterlegten Daten hat. Das unterschlägt jedoch, dass ein ganzer Teil der Versicherten faktisch nicht selbständig darüber verfügen kann und wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color has-link-color wp-elements-3a59541c08b47983d37c8bff58151c93">ePA und die Datenfreigabe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für <a href="https://www.gematik.de/anwendungen/e-patientenakte/epa-app/">alle gesetzlich Versicherten soll die ePA</a> 2025 funktionieren. Damit werden Krankengeschichte, Befunde und Therapien an einem Ort gespeichert. Ziel ist der Effizienzgewinn – es entfallen Arbeitsschritte zur Informationsbeschaffung und auch Mehrfachuntersuchungen, die Patienten sehr belasten können, sollen damit entfallen. Patienten sollen selbst entscheiden können, wer welche Daten (wie lange) einsehen darf. Ohne die Einwilligung sollen weder Eintragungen in die elektronische Patientenakte möglich sein, noch Dritte diese abrufen können. Nutzbar ist die ePA per App, Onlineportal oder direkt beim Behandler – im Regelfall wird dies die Arztpraxis sein, per PIN und Gesundheitskarte. Weitere Informationen gibt <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/elektronische-patientenakte#collapse-control-6281">es hier beim Ministerium für Gesundheit</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ePA soll für alle Versicherten freiwillig sein. Interessanter Weise finden sich auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums (siehe Link oben) Antworten zu Regelungen bei Minderjährigen. Zu Menschen, die z.B. aufgrund Erkrankung nicht einwilligungsfähig oder nicht einsichtsfähig, kein Wort.</p>



<h1 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color has-link-color wp-elements-eac472f092b5ede08adccd4bbddc65ee">Bevollmächtigte und Betreuer müssen entscheiden</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Für die 1,8 Mio. Menschen mit Demenz in Deutschland werden zu einem großen Teil Dritte den Umgang mit der ePA bestimmen. Fraglich bleibt, in wie fern die (mutmaßlichen) Wünsche von Menschen mit Demenz hier Berücksichtigung finden werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.deutsche-alzheimer.de/fileadmin/Alz/pdf/factsheets/infoblatt10_vorsorgeverfuegungen_dalzg.pdf">Bevollmächtigte / Betreuer</a> werden das Problem haben, dass zumindest bei fortgeschrittener Demenz Betroffenen kaum mehr zu vermitteln sein dürfte, was eine elektronische Patientenakte ist. Das ist problematisch hinsichtlich der Opt-Out-Lösung, die gewählt wurde. Das bedeutet in der Praxis: jede/r Versicherte ist dabei, wenn er nicht ausdrücklich widerspricht. Schon in einem frühen Stadium kann sich das Problem der Handhabung für Betroffene und vor allem Hochaltrige ergeben, wenn der Umgang mit Apps und Internet nicht (mehr) leicht gelingt. Ausdrücklich sollen Versicherte sich an bestimmten Servicestellen helfen lassen können, wenn es um die Bearbeitung und Handhabung der ePA geht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Thema Einwilligung in medizinische Maßnahmen gibt es ganze <a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/108-001l_S2k_Einwilligung_von_Menschen_mit_Demenz_in_medizinische_Ma%C3%9Fnahmen_2020-10_01.pdf">Abhandlungen (S2K-Leitlinie) für Mediziner</a>, und auch <a href="https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/_old-files/downloads/pdf-Ordner/Recht/Patientenverfuegung_Demenz.pdf">Hinweise und Empfehlungen der Bundesärztekammer</a>. Wesentlicher Bestandteil ist stets, dass die Aufklärung über die Maßnahme adressatengerecht – d.h. verständlich, erfolgen soll. Das ist schwerlich auf den Einzelfall bezogen konkretisierbar, da dies wesentlich von den (verbliebenen) Fähigkeiten der Betroffenen abhängig ist. In jedem Fall setzt es Kenntnisse in der Kommunikation mit Menschen mit Demenz beim Behandler / Leistungserbringer voraus. In Sachen ePA müssen sich Betreuer und Bevollmächtigte damit auseinandersetzen, wie sie mit Betroffenen über die elektronische Patientenakte sprechen. Auf Nachfrage teilt das Gesundheitsministerium mit</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Nimmt ein rechtlicher Betreuer für einen Versicherten den Aufgabenkreis Gesundheitssorge wahr, so gelten für seine Rechte und Pflichten die allgemeinen Vorschriften der §§ 1814 ff. BGB. Hiernach sind insbesondere die Wünsche der Betreuten bzw. der mutmaßliche Wille zu beachten. Für die ePA gibt es insoweit keine Spezialregelungen. Das heißt, der konkrete Handlungsbedarf für den Betreuer kann sich in jedem Einzelfall anders darstellen und hängt maßgeblich auch von den Kompetenzen und der natürlichen Einsichtsfähigkeit des Betreuten ab. Daher können insoweit keine allgemein gültigen Aussagen getroffen werden.</em></p>
<cite>Antwort des Referat L7 &#8211; Presse, Internet, Soziale Netzwerke<br>Bundesministerium für Gesundheit; 19.12.2023<br> </cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Informationskampagne für die Bevölkerung zum Thema wird derzeit seitens des Ministeriums vorbereitet. Sie soll die Akzeptanz der ePA in der Bevölkerung steigern und auch über Rechte und Pflichten informieren.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/ihr-persoenlicher-gespraechstermin/">Jochen Gust</a></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Informiert zum Thema Demenz bleiben Sie über den Newsletter dieser Seite oder abonnieren Sie den <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/10/23/demenzinfos-auf-dem-smartphone-whatsapp-kanal-demenz-gestartet/">Whatsapp-Kanal Demenz</a>. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto von Tima Miroshnichenko on pexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/12/29/elektronische-patientenakte-und-demenz/">Elektronische Patientenakte und Demenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Brief an die Ampel: Digitalisierung &#038; Pflege</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Oct 2021 12:34:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Ampelnde, sehr geehrte künftige Bundesregierung, Digitalisierung ist großartig. Ich profitiere auf vielfältige Weise davon. Wie wir alle. Und Digitalisierung &#8211; so weit gefasst der Begriff auch ist &#8211; wird&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/10/19/brief-an-die-ampel-digitalisierung-pflege/">Brief an die Ampel: Digitalisierung &#038; Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Liebe Ampelnde, sehr geehrte künftige Bundesregierung, </p>



<p class="wp-block-paragraph">Digitalisierung ist großartig. Ich profitiere auf vielfältige Weise davon. Wie wir alle. Und Digitalisierung &#8211; so weit gefasst der Begriff auch ist &#8211; wird sehr stark auch die Gesundheitsversorgung in diesem Land verändern. Tut sie bereits laufend. Schon seit langer Zeit. Und damit auch mehr und mehr die pflegerische Versorgung.  <br>Dennoch: Digitalisierung als Mittel gegen den #Pflegenotstand ist wie ein Blaulicht mehr auf dem Polizeiauto, wenn es an Polizisten mangelt. Wenn wir zu wenig Feuerwehrleute haben um Brände zu löschen, nützen die besseren, schnelleren Schlauchverbindungen wenig. Und gar nichts, wenn keine Hydranten in der Nähe sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Digitalisierung wird auch Pflegefachpersonen nützen, keine Frage. Effizienter, schneller, genauer, fehlerreduzierend etc. pp. . Alles denkbar, alles machbar.<br>Sie wird aber den Mangel an Pflegefachpersonen nicht beenden.<br>Denn der Mangel ist absolut, nicht relativ zur Menge nichtdigitalisierter Prozesse in der Pflege.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor Euch (und uns als Land und Gesellschaft) liegt eine riesige Aufgabe. Und ich mache mir manchmal Sorgen, dass Digitalisierung zum Zauberwort verkommt welches unsere Probleme in der Pflege lösen soll. So häufig wie der Begriff im Zusammenhang mit dem Pflegenotstand genannt wird, macht mich das misstrauisch. <br>Denn Digitalisierung wird den Pflegenotstand nicht lösen. Jedenfalls nicht in der Geschwindigkeit die erforderlich wäre, um vielfaches Leid, Schmerz, Trauer, Wut, Verzweiflung, Krankheit und Tod so zu begegnen, wie es hunderttausende meiner Kolleginnen und Kollegen jeden Tag tun. Wir alle sind früher oder später Empfänger von Pflege. Und noch sehr lange nicht digital genug, als dass es uns allein dadurch besser ginge. <br>Pflege ist durch Digitalisierung entlastbar. Dessen bin ich mir sicher.<br>Ersetzbar wird sie dadurch nicht.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><br>Liebe künftige Bundesregierung,<br>machen Sie bitte niemandem vor, der #Pflegenotstand wäre durch Digitalisierung lösbar.<br>Vor allem nicht sich selbst oder Ihrem Gegenüber, wenn Sie dieser Tage so wichtige Gespräche führen.<br><br>Danke.<br><br>Jochen Gust</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/10/19/brief-an-die-ampel-digitalisierung-pflege/">Brief an die Ampel: Digitalisierung &#038; Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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