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	<title>angehörigenarbeit Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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		<title>Kampf dem Arbeitskreis: Warum solche Gremien oft mehr schaden als nützen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 07:00:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Arbeitskreise haben einen guten Ruf. Sie klingen nach Beteiligung, Qualität, Transparenz und gemeinsamer Verantwortung. Wenn ein Krankenhaus ein schwieriges Thema nicht liegenlassen will, wird häufig ein Arbeitskreis gegründet. Oder ein&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/05/20/kampf-dem-arbeitskreis-warum-solche-gremien-oft-mehr-schaden-als-nuetzen/">Kampf dem Arbeitskreis: Warum solche Gremien oft mehr schaden als nützen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Arbeitskreise haben einen guten Ruf. Sie klingen nach Beteiligung, Qualität, Transparenz und gemeinsamer Verantwortung. Wenn ein Krankenhaus ein schwieriges Thema nicht liegenlassen will, wird häufig ein Arbeitskreis gegründet. Oder ein Qualitätszirkel. Oder eine Projektgruppe. Das wirkt zunächst vernünftig. Schließlich sollen unterschiedliche Berufsgruppen beteiligt werden. Pflege, ärztlicher Dienst, Sozialdienst, Therapie, Qualitätsmanagement, Entlassmanagement, Leitung, vielleicht noch Seelsorge, Hygiene oder Patientenmanagement.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Gerade beim Thema Demenz scheint das naheliegend. Menschen mit Demenz betreffen im Krankenhaus nicht nur eine Berufsgruppe. Ihre Versorgung berührt Aufnahme, Diagnostik, Visite, Pflege, Therapie, Ernährung, Delirprävention, Entlassplanung und Angehörigenkommunikation. Ohne Abstimmung geht es nicht.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Und doch liegt genau hier ein Problem: Viele Arbeitskreise stimmen viel ab, verändern aber wenig. Sie werden gegründet, weil ein Thema wichtig ist. Sie tagen, weil das Thema kompliziert ist. Sie protokollieren, weil man zeigen will, dass etwas geschieht. Und sie vertagen, weil niemand die eigentliche Entscheidung trifft.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">So kann aus einem Arbeitskreis ein Instrument werden, ein Thema totlaufen zu lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn Bearbeitung Veränderung ersetzt</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Das Gefährliche an ineffizienten Arbeitskreisen ist nicht, dass dort nichts passiert. Im Gegenteil: Es passiert oft sehr viel. Es werden Termine vereinbart, Tagesordnungen verschickt, Protokolle geschrieben, Untergruppen gebildet, Konzepte gesammelt, Beispiele diskutiert und Zuständigkeiten geprüft.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Gerade dadurch entsteht der Eindruck von Bewegung. Aber Bewegung ist noch keine Veränderung. Auf Station bleibt der Ablauf gleich. Angehörigeninformationen verschwinden weiter irgendwo in der Akte. Delirrisiken werden nicht verbindlich eingeschätzt. Pflegefachpersonen improvisieren weiterhin. Entlassungen bleiben brüchig. Der / die Demenzbeauftragte wird gerufen, wenn es eskaliert – nicht eingebunden, bevor es schwierig wird.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Dann ist der Arbeitskreis kein Motor der Veränderung mehr. Er ist eine Warteschleife. Und oftmals auch etwas Schmuck für die Mitglieder. Man ist &#8222;wer&#8220;, einfach weil man dabei ist. Solange ein Thema im Arbeitskreis liegt, kann auch die Organisation sagen, sie kümmere sich darum. Kritik wird abgefedert. Beschwerden werden aufgenommen. Engagierte Mitarbeitende sind beschäftigt. Führungskräfte können auf laufende Prozesse verweisen. Nur: ändert sich dadurch tatsächlich etwas? <br>Ein Arbeitskreis kann Veränderung vorbereiten. Aber er kann Veränderung auch ersetzen. Genau dann wird er problematisch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Arbeitskreise oft scheitern</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Viele Arbeitskreise scheitern nicht, weil die beteiligten Menschen unfähig oder unwillig wären. Häufig sitzen dort gerade die Engagierten. Menschen, die das Problem erkannt haben. Menschen, die bessere Versorgung wollen. Menschen, die fachlich viel beitragen könnten.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Das Scheitern liegt oft in der Konstruktion. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Z.B.: </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Der Auftrag ist zu weich. „Wir müssen etwas zum Thema Demenz machen“ ist kein Auftrag. Das ist eine Absicht.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Es fehlt Entscheidungsmacht. Viele Arbeitskreise dürfen empfehlen, aber nichts verbindlich festlegen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die Leitung bleibt auf Abstand. Wenn Geschäftsführung, Pflegedirektion oder ärztliche Leitung den Arbeitskreis zwar dulden, aber nicht sichtbar tragen, wird das Thema schnell zum Zusatzprojekt engagierter Einzelner.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Es wird zu viel über Haltung gesprochen und zu wenig über Prozesse. Natürlich braucht gute Demenzversorgung Haltung. Aber Haltung allein organisiert keine Aufnahme, kein Delirscreening, keine Angehörigeninformation, keine Ess- und Trinkunterstützung und keine Entlassplanung. Arbeitskreise bleiben oft bei Sensibilisierung stehen. Sie sagen, was wichtig wäre, aber nicht, wie es morgen verbindlich ablaufen soll.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Es wird nicht gemessen. Viele Gremien wissen nicht, ob ihre Arbeit wirkt. Ohne Prüfpunkte bleibt Erfolg ein Gefühl.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div style="background: #eef7fb; border-left: 7px solid #2b6f95; padding: 24px 28px; margin: 28px 0; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; color: #1f1f1f; line-height: 1.6; font-size: 18px; border-radius: 8px;">

  <h3 style="margin: 0 0 20px 0; color: #17445f; font-size: 1.55em; line-height: 1.25;">
    Woran Sie erkennen, dass ein Arbeitskreis das Thema totläuft
  </h3>

  <p style="margin: 0 0 24px 0; font-size: 1.05em;">
    Ein Arbeitskreis wird problematisch, wenn er nicht mehr Veränderung vorbereitet, sondern Stillstand organisiert. Typische Warnzeichen sind:
  </p>

  <div style="margin: 0 0 18px 0;">

    <p style="margin: 0 0 16px 0; display: flex; align-items: flex-start; gap: 12px;">
      <span style="flex: 0 0 28px; margin-top: 3px;">
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          <text x="50" y="68" text-anchor="middle" font-size="58" font-family="Arial" font-weight="bold" fill="#111">!</text>
        </svg>
      </span>
      <span>Die gleichen Themen stehen seit Monaten auf der Tagesordnung.</span>
    </p>

    <p style="margin: 0 0 16px 0; display: flex; align-items: flex-start; gap: 12px;">
      <span style="flex: 0 0 28px; margin-top: 3px;">
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        </svg>
      </span>
      <span>Es gibt Protokolle, aber keine verbindlichen Entscheidungen.</span>
    </p>

    <p style="margin: 0 0 16px 0; display: flex; align-items: flex-start; gap: 12px;">
      <span style="flex: 0 0 28px; margin-top: 3px;">
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        </svg>
      </span>
      <span>Niemand kann sagen, was sich auf Station konkret verändert hat.</span>
    </p>

    <p style="margin: 0 0 16px 0; display: flex; align-items: flex-start; gap: 12px;">
      <span style="flex: 0 0 28px; margin-top: 3px;">
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        </svg>
      </span>
      <span>Der Arbeitskreis darf empfehlen, aber nichts festlegen.</span>
    </p>

    <p style="margin: 0 0 16px 0; display: flex; align-items: flex-start; gap: 12px;">
      <span style="flex: 0 0 28px; margin-top: 3px;">
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        </svg>
      </span>
      <span>Leitung nimmt Berichte entgegen, entscheidet aber nicht.</span>
    </p>

    <p style="margin: 0 0 16px 0; display: flex; align-items: flex-start; gap: 12px;">
      <span style="flex: 0 0 28px; margin-top: 3px;">
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        </svg>
      </span>
      <span>Es werden neue Untergruppen gebildet, statt Zuständigkeiten zu klären.</span>
    </p>

    <p style="margin: 0; display: flex; align-items: flex-start; gap: 12px;">
      <span style="flex: 0 0 28px; margin-top: 3px;">
        <svg width="26" height="24" viewBox="0 0 100 90" aria-hidden="true">
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        </svg>
      </span>
      <span>Erfolg wird nicht gemessen.</span>
    </p>

  </div>

  <p style="margin: 24px 0 0 0; padding: 16px 0 0 0; border-top: 1px solid #b7d8e8; font-size: 1.05em;">
    <span style="font-weight: 700; color: #17445f;">Merksatz:</span>
    Wenn ein Arbeitskreis nach sechs Monaten keine konkrete Veränderung benennen kann, ist er wahrscheinlich kein Motor der Entwicklung, sondern Teil des Stillstands.
  </p>

</div>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Der Arbeitskreis als Sedierungsmittel der Organisation</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Manchmal wirken Arbeitskreise wie ein Beruhigungsmittel für die Organisation. Sie reduzieren den Druck, ohne die Ursache zu behandeln. Ein Problem wird sichtbar. Mitarbeitende melden Überforderung. Angehörige beschweren sich. Qualitätsberichte zeigen Risiken. Vielleicht gibt es schlechte Bewertungen. Dann entsteht zumindest kurzfristig Handlungsdruck. Die Organisation reagiert: Wir gründen einen Arbeitskreis.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Damit ist der Druck zunächst kanalisiert. Es gibt einen Ort, an dem gesprochen wird. Die Empörung hat ein Protokoll. Die Kritik bekommt eine Tagesordnung. Die Verantwortung verteilt sich auf viele Schultern. Das kann sinnvoll sein. Aber es kann auch dazu führen, dass Verantwortung verdünnt wird. Am Ende weiß jeder etwas. Viele haben mitgeredet. Niemand hat irgendwas entschieden, was im Krankenhausalltag eine echte Rolle spielt. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Für Krankenhäuser ist das besonders riskant, weil sie ohnehin komplexe Organisationen sind. Es gibt Berufsgruppen, Hierarchien, Bereiche, Schichtsysteme, Fachabteilungen und wirtschaftliche Zwänge. Wenn ein Querschnittsthema wie Demenz in dieser Struktur nicht klar geführt wird, versandet es fast automatisch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Demenz ist ein ideales Thema, um im Arbeitskreis stecken zu bleiben.</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Es betrifft viele Bereiche. Niemand fühlt sich allein zuständig. Es ist fachlich komplex. Es kostet Zeit. Es erzeugt Konflikte. Es passt schlecht in standardisierte Abläufe. Es berührt Pflege, Medizin, Ethik, Kommunikation, Angehörigenarbeit, Entlassmanagement und Wirtschaftlichkeit. Genau deshalb kann jeder sagen: Das müssen wir gemeinsam klären. Und genau deshalb passiert oft zu wenig. Denn was gemeinsam geklärt werden soll, braucht am Ende trotzdem Entscheidung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was stattdessen nötig ist</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die Alternative zum Arbeitskreis ist nicht Alleingang. Krankenhäuser brauchen Abstimmung. Aber Abstimmung muss geführt werden. Ein wirksames Gremium braucht einen klaren Auftrag. Nicht „Demenz verbessern“, sondern eine konkrete Aufgabe: Aufnahmeprozess ändern, Angehörigeninformation standardisieren, <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/08/19/delir-im-krankenhaus-warum-menschen-mit-demenz-besonders-gefaehrdet-sind/">Delirprävention</a> implementieren, Entlassmanagement anpassen, Pilotstation begleiten, Beschwerdemuster auswerten.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Manchmal belustigt mich es fast, wenn man mir irgendwo erzählt, wie lange es den Arbeitskreis schon gibt und wie hochkarätig er doch besetzt ist. Oftmals schon seit vielen Jahren tagend &#8211; und dann stimmen trotzdem noch nicht einmal die Basics. Der Arbeitskreis hat es dann in X Jahren geschafft, für eine Spielesammlung auf Station zu sorgen, für ein paar Uhren und Kalender &#8211; und da und dort etwas Farbe. <br>Da fehlt es nicht nur am eigenen Anspruch, sondern auch an wirtschaftlicher Vernunft. Mich wundert oft, dass es scheinbar weder im Krankenhaus noch im Pflegeheim oder in sozialen Projekten (Fördergelder!) Leute gibt, die ab und an mal gegenrechnen was in der bezahlten Arbeitszeit der Mitglieder effektiv für Patienten, Mitarbeitende und die Organisation herausgekommen ist. Nicht undbedingt in Euro, aber in tatsächlich umgesetzen Veränderungen. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Nochmals: die Alternative zum Arbeitskreis ist nicht automatisch der Alleingang. Die Alternative ist, Effizenz zu ermöglichen &#8211; aber <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/01/17/unsichtbarer-mehraufwand-demenz-ist-im-krankenhaus-auch-ein-steuerungsproblem/">unbedingt auch führungsseitig</a> zu verlangen und zu überprüfen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/05/ChatGPT-Image-20.-Mai-2026-08_42_50.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/05/ChatGPT-Image-20.-Mai-2026-08_42_50-1024x576.png" alt="" class="wp-image-3608" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/05/ChatGPT-Image-20.-Mai-2026-08_42_50-1024x576.png 1024w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/05/ChatGPT-Image-20.-Mai-2026-08_42_50-300x169.png 300w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/05/ChatGPT-Image-20.-Mai-2026-08_42_50-768x432.png 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/05/ChatGPT-Image-20.-Mai-2026-08_42_50-1536x864.png 1536w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/05/ChatGPT-Image-20.-Mai-2026-08_42_50-1320x743.png 1320w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/05/ChatGPT-Image-20.-Mai-2026-08_42_50.png 1672w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Für das Thema Demenz heißt das: <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/10/22/krankenhausreport-was-besser-werden-muss-in-der-versorgung-von-patienten-mit-demenz/">Krankenhäuser müssen klären, ob Demenzsensibilität ein freiwilliges Zusatzthema bleibt oder Teil der Regelversorgung wird.</a> Ob Demenzbeauftragte nur beraten sollen oder einen echten Auftrag bekommen. Ob Angehörigeninformationen zufällig genutzt oder systematisch erhoben werden. Ob Delirprävention gewollt oder verbindlich organisiert wird. Ob Pflegefachpersonen weiter improvisieren müssen oder Strukturen erhalten, die ihre Arbeit unterstützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jeder Arbeitskreis muss sich beweisen.</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Gerade im Krankenhaus besteht die Gefahr, dass schwierige Themen nicht offen abgelehnt, sondern endlos bearbeitet werden. Das klingt konstruktiv, ist aber oft nur eine andere Form des Stillstands.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Demenz ist dafür ein besonders deutliches Beispiel. Das Thema ist bekannt. Die Probleme sind beschrieben. Die demografische Entwicklung ist absehbar. Angehörige berichten öffentlich von schlechten Erfahrungen. Pflegefachpersonen tragen die Zusatzbelastung. Trotzdem bleibt in vielen Häusern zu viel unverbindlich.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Besetzen Sie Arbeitskreise nicht nur mit den üblichen Freiwilligen. Holen Sie bewusst auch Mitarbeitende dazu, die keine Geduld für &#8222;Laberrunden&#8220; haben und Sitzungen nicht als &#8222;sozialen Treffpunkt&#8220; (miss)verstehen. Das sind oft genau die Personen, die nach Auftrag, Entscheidung, Frist und Umsetzung fragen und auch einen entsprechenden Druck mit hineinbringen. Für effiziente Arbeitskreise ist diese Art der Ungeduld Qualitätsmerkmal.<br> </p>



<p class="has-text-align-right has-medium-font-size wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/05/20/kampf-dem-arbeitskreis-warum-solche-gremien-oft-mehr-schaden-als-nuetzen/">Kampf dem Arbeitskreis: Warum solche Gremien oft mehr schaden als nützen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verlegungsstress nach Umzug oder Heimaufnahme – was ist normal und was ist zu tun?</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/01/21/verlegungsstress-nach-umzug-oder-heimaufnahme-was-ist-normal-und-was-ist-zu-tun/</link>
					<comments>https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/01/21/verlegungsstress-nach-umzug-oder-heimaufnahme-was-ist-normal-und-was-ist-zu-tun/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 19:56:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Wohnortwechsel ist für viele ältere Menschen belastend. Bei Menschen mit Demenz kommt oft noch dazu: Orientierung, Routine, vertraute Gesichter und “Lesbarkeit” der Umgebung sind zentrale Sicherheitsanker. Wenn diese wegfallen,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/01/21/verlegungsstress-nach-umzug-oder-heimaufnahme-was-ist-normal-und-was-ist-zu-tun/">Verlegungsstress nach Umzug oder Heimaufnahme – was ist normal und was ist zu tun?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ein Wohnortwechsel ist für viele ältere Menschen belastend. Bei Menschen mit Demenz kommt oft noch dazu: Orientierung, Routine, vertraute Gesichter und “Lesbarkeit” der Umgebung sind zentrale Sicherheitsanker. Wenn diese wegfallen, kann der Übergang wie ein Schock wirken. In der Forschung wird das als Umzugs-/Verlegungsstress beschrieben (englisch häufig: Relocation Stress Syndrome, teils auch Transfer Trauma). Typisch sind Angst, depressive Symptome, Rückzug oder Verwirrtheit – besonders in den ersten Wochen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtig: Nicht jede Verschlechterung ist “der Umzug”</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Viele Einzüge ins Pflegeheim passieren nicht geplant, sondern nach einer Krise: <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/01/14/sturzrisiko-bei-demenz-nicht-nur-die-medikamente-zaehlen/">Sturz</a>, Krankenhausaufenthalt, Delir, akute Überforderung zu Hause. Dann überlagern sich mehrere Stressoren, und Ursache/Wirkung sind auch in Studien nicht immer sauber trennbar. Genau deshalb lohnt es sich in der Praxis, den Übergang als Hochrisikophase zu behandeln – unabhängig davon, “wie gut das Heim ist”.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">In der Anpassungsphase werden in Übersichtsarbeiten immer wieder ähnliche Muster beschrieben: mehr depressive Zeichen, mehr Unruhe/Agitation, mehr Rückzug, <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/01/10/s3-leitlinie-delir-im-hoeheren-lebensalter-was-ist-neu/">zeitweise mehr Verwirrtheit</a>, teils auch Einbußen bei Kognition und körperlicher Stabilität bzw. mehr Sturzereignisse rund um die Aufnahmephase.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Das kann normal sein, wenn es:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">in Wellen kommt (gute und schlechte Tage),</li>



<li class="has-medium-font-size">klar mit Tageszeiten/Überforderung zusammenhängt (abends, bei vielen Reizen),</li>



<li class="has-medium-font-size">innerhalb von 2–6 Wochen abnimmt oder sich zumindest stabilisiert,</li>



<li class="has-medium-font-size">durch Sicherheit, Struktur, Beziehung sichtbar gebessert werden kann.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">5 wichtige Punkte für die Pflege bei der Neuaufnahme</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">In diesem kurzen Video sind kompakt 5 wesentliche Punkte benannt, die die professionelle Pflege im Blick haben sollte. Und was ist eigentlich mit der Frage &#8222;besuchen oder nicht besuchen?&#8220;. </p>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/01/FinalUmzugLangzeitpflege.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Das Video können Sie auch via Youtube im Kanal &#8222;Demenz: Aufmerksam gemacht&#8220; abrufen. <a href="https://youtu.be/sHG7mAtpdfY">Klicken Sie einfach hier.</a> </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Umzugsstress ist mehr als “nur Stimmung”</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Umzugsstress kann depressive Symptome im ersten Jahr nach Umzug in eine Langzeitpflegeeinrichtung vorhersagen – unabhängig davon, ob eine kognitive Beeinträchtigung vorliegt. Das macht Umzugsstress zu einem eigenständigen Risikofaktor, den Pflegefachpersonen aktiv monitoren können. Zusätzlich scheint der “Weg in die Einrichtung” relevant zu sein: Wer direkt aus Akut-/Postakutversorgung verlegt wird, hat ein erhöhtes Depressionsrisiko im ersten Jahr (im Vergleich zu anderen Zuzugswegen).Neuere Arbeiten zeigen auch differenziertere Verläufe. Wenn Menschen in eine passendere, sicherere oder besser unterstützende Umgebung wechseln, können Veränderungen eher kurzfristig sein und müssen nicht automatisch zu langfristigen Verschlechterungen führen. Entscheidend sind Kontext und Übergangsgestaltung.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Für Angehörige finden Sie hier eine Mini-Checkliste für die Umzugsphase (pdf). </p>



<div class="wp-block-file"><a id="wp-block-file--media-9c52e9a1-37dc-4586-9405-11c25cc67c88" href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/01/ChecklisteUmzugDemenzjg.pdf">Umzug in die Langzeitpflege</a><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/01/ChecklisteUmzugDemenzjg.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-9c52e9a1-37dc-4586-9405-11c25cc67c88">Herunterladen</a></div>



<h2 class="wp-block-heading">Pflege ist besonders gefordert: die ersten Tage</h2>



<!-- Praxis-Checkliste: größere Schrift (WordPress Custom HTML) -->
<h2>Praxis-Checkliste: Was Sie in den ersten 14 Tagen konkret tun können</h2>

<div style="font-size:1.15em; line-height:1.6;">
  <ul>
    <li>Ein fester Tagesanker: gleiche Begrüßung, gleicher Sitzplatz, gleiche Kernrituale</li>
    <li>Eine Bezugsperson definieren (Team + Angehörige), mit klarer Erreichbarkeit</li>
    <li>Reizmanagement: lieber weniger Angebote, dafür verlässlich und wiederholbar</li>
    <li>Orientierung leicht machen: sichtbare Orientierungspunkte, ruhige Wege, gute Beleuchtung</li>
    <li>Schmerzen, Infekte, Nebenwirkungen aktiv ausschließen (nicht abwarten)</li>
    <li>Trink- und Esssituation beobachten und niedrigschwellig stützen</li>
    <li>Jeden Tag eine kurze „Was hat geholfen?“-Notiz: Situation – Beobachtung – vermutete Auslöser – Maßnahme – Wirkung</li>
  </ul>
</div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">In der Praxis ist Verlegungsstress kein „weiches Thema“, sondern eine absehbare Risikophase, in der sich Sicherheit, Stimmung, Schlaf, Mobilität und Versorgungskomplexität in kurzer Zeit verschieben können. Behandeln Sie die ersten Wochen deshalb als eine strukturierte &#8222;Übergangspflege&#8220;: weniger Aktionismus, mehr Verlässlichkeit, klare Bezugspersonen, ein gut lesbares Umfeld und ein konsequenter Blick auf Schmerz, Infekte, Delirzeichen sowie Ess- und Trinkverhalten. Wenn Sie Veränderungen früh als Verlauf erkennen und gezielt gegensteuern, verhindern Sie, dass aus normaler Anpassungsbelastung ein länger anhaltender Abwärtstrend wird – und machen zugleich sichtbar, was Pflege in dieser Phase wirklich leistet: Stabilität herstellen, <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/01/02/demenz-und-desorientierung-viel-mehr-als-nicht-von-a-nach-b-zu-finden/">Orientierung sichern</a> und Beziehung als Schutzfaktor systematisch nutzen.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Zum Weiterlesen / Quellen</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7048638/">Costlow K, et al. (2019). The impact of relocation stress on cognitively impaired and cognitively unimpaired long-term care residents. (Volltext bei PubMed Central).</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1041610224013590">Sury L, et al. (2013). Moving in: adjustment of people living with dementia going into a nursing home and their families. International Psychogeriatrics. (ScienceDirect Übersichtsseite). </a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35930794/">Plys E, et al. (2022). Depression within the First Year of Relocation to Residential Care/Assisted Living: Where You Come From Matters. (PubMed).</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://link.springer.com/article/10.1186/s12877-020-01542-7">Gaugler JE, et al. (2020). The Residential Care Transition Module: a single-blinded randomized controlled evaluation of a telehealth support intervention for family caregivers of persons with dementia living in residential long-term care. BMC Geriatrics.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12560283/">Urbanski DP, et al. (2025). Process evaluation of the Residential Care Transition Module (RCTM). (Volltext bei PubMed Central).</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S002074891730086X">Müller C, et al. (2017). Interventions to support people with dementia and their caregivers in the transition from home care to nursing home care: systematic review. International Journal of Nursing Studies. (ScienceDirect Abstractseite).</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Vom Umgang mit Angehörigen: zwischen Verständnis und Verteidigung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 19:57:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[angehörigenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[auszubildende in der pflege]]></category>
		<category><![CDATA[beschwerdemanagement in der pflege]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[fortbildungen in der pflege]]></category>
		<category><![CDATA[gesprächsführung in der pflege]]></category>
		<category><![CDATA[pflege]]></category>
		<category><![CDATA[pflegebeziehung]]></category>
		<category><![CDATA[schulungen in der altenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[umgang mit beschwerden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Altenpflege hat die Beziehung zu Angehörigen einen hohen Stellenwert. Sie nimmt großen Einfluss auf die Versorgung. Sie kann konfliktreich und schwierig sein. Und leicht und von eine großartigen&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/12/09/vom-umgang-mit-angehoerigen-zwischen-verstaendnis-und-verteidigung/">Vom Umgang mit Angehörigen: zwischen Verständnis und Verteidigung</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">In der Altenpflege hat die Beziehung zu Angehörigen einen hohen Stellenwert. Sie nimmt großen Einfluss auf die Versorgung. Sie kann konfliktreich und schwierig sein. Und leicht und von eine großartigen Zusammenarbeit zum Wohl von Menschen mit Demenz geprägt sein. Zur Wahrheit gehört: es gibt beides. Und zur Wahrheit gehört, dass das Gelingen von Pflegeprofis abhängig ist &#8211; aber nicht nur. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Pflege wie ein Flugzeugabsturz: medial gepolte Angehörige</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wer in den Nachrichten von einem Flugzeug hört, bekommt fast nie mit, wie viele Maschinen täglich sicher starten und landen. Sichtbar wird erst der Absturz. Ähnlich geht es der professionellen Pflege: Tag für Tag leisten Pflegefachpersonen fachlich gute, zugewandte Arbeit – ohne Schlagzeilen. In die Medien schaffen es vor allem Skandale, Missstände und Heimschließungen. Das führt zu einer Verzerrung der öffentlichen Wahrnehmung &#8211; Angehörige die erstmals mit professioneller Pflege in Kontakt kommen bringen entsprechende Vorurteile mit. Hinzu ist meist wenig bekannt, was professionelle Pflege kann und können muß, wie facettenreich und herausfordernd der Beruf ist. In einem Forum schrieb ein Angehöriger einmal sinngemäß, dass es doch nicht einzusehen sei, dass Pflegekräfte so viel Geld verdienen obwohl sie genau das gleiche machen wie pflegende Angehörige. Das ist sicher ein Ausnahmefall von Ignoranz und Ahnungslosigkeit &#8211; aber vermutlich auch nicht völlig aussergewöhnlich im Sinne der offenbarten Haltung. <br>Darin ist die Branche Pflege durchaus auch ein Stück selbst schuld. Exemplarisch dazu sei mal angeführt, wer so alles als Referent/in für Pflegefachpersonen unterwegs ist. Nicht selten Leute, deren Qualifikation darin besteht einen Verwandschaftsgrad zu einem (meist bereits verstorbenen) Menschen mit Demenz zu haben. &#8222;Die demente Mutter&#8220; die man jahrelang aufopferungsvoll versorgt hat, macht dann zur Expert/in für die Pflege von Menschen mit Demenz. Dazu meinerseits nur: ich habe schon mehrfach Wohnungen (mit-)renoviert, Wände gestrichen. Ich käme deshalb nicht auf die Idee, Maler darüber zu belehren wie sie ihre Arbeit zu machen haben. Ich habe auch schon Öl- und Reifenwechsel am Auto durchgeführt &#8211; das macht mich aber noch lange nicht zum KFZ-Mechatroniker&#8230;. . Nur mit Pflegefachpersonen traut man sich, so umzugehen. <br>All das lässt Pflege, lassen auch Führungskräfte in der Pflege, zu. Und befördern damit auch die Sichtweise &#8222;Pflege kann (macht) jeder&#8220;. Man denke auch an diese &#8222;Pflege mit Herz&#8220;-Stelleanzeigen. Offenbar ist vor allem wichtig, dass eine Pflegefachperson &#8222;nett&#8220; ist. Was sie kann, ihre Fachlichkeit, ist für solche Dienste und Einrichtungen offenbar sekundär&#8230; .<br>Das gibt es wohl in keinem anderen Gesundheitsberuf. &#8222;Herz haben&#8220; als Hauptqualifikation. Niemand sucht sich so einen Zahnarzt, Chirurgen oder Physiotherapeuten. Das wäre auch ziemlich dumm und im Einzelfall gefährlich. Können muss er/sie nix, nett muss er sein. <br>Prost Mahlzeit, Pflege. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size">Warum das Verhältnis zu Angehörigen so wichtig ist</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wie vertrauensvoll der Kontakt zu Angehörigen ist, hat direkten Einfluss auf Ihre Pflegebeziehung zum Menschen mit Demenz. Ist die Beziehung angespannt, misstrauisch oder von Vorwürfen geprägt, spüren das auch die Betroffenen – selbst dann, wenn sie die Inhalte der Konflikte kognitiv gar nicht mehr nachvollziehen können. Gleichzeitig ist wichtig: Angehörige sind keine „Störfaktoren“, sondern Menschen in einer Ausnahmesituation. Viele von ihnen begleiten die betroffene Person seit Jahren durch Krisen, Belastungsphasen und Abschiede.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div style="background-color:#e9f4fb; padding:20px; border-radius:8px; margin:20px 0; font-size:18px; line-height:1.6; font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;">
  <h3 style="margin-top:0; margin-bottom:10px; font-size:20px; color:#23445a;">
    Erschöpfte Angehörige – der häufig übersehene Hintergrund
  </h3>

  <p>
    Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz sind nachweislich stark belastet – körperlich, psychisch und emotional.
    Typische Folgen sind:
  </p>

  <ul style="list-style-type:disc; padding-left:22px; margin-top:8px; margin-bottom:15px;">
    <li style="color:#225c7f;">Anhaltender Stress und Überforderung</li>
    <li style="color:#2f6d8f;">Depressive Symptome, Schlafstörungen</li>
    <li style="color:#3b7ea0;">Eigene körperliche Beschwerden</li>
    <li style="color:#478fb0;">Dauerhafte Sorge, Schuldgefühle und Zukunftsängste</li>
  </ul>

  <p>
    Diese Belastung endet nicht automatisch mit dem Einzug in ein Pflegeheim oder dem Start der Tagespflege.
    Zwar wird der körperliche Pflegeaufwand geringer, aber:
  </p>

  <ul style="list-style-type:disc; padding-left:22px; margin-top:8px; margin-bottom:0;">
    <li style="color:#569fbe;">Die emotionale Belastung bleibt</li>
    <li style="color:#65afcc;">Die Verantwortung für Entscheidungen bleibt</li>
    <li style="color:#74bfd9;">Die Angst vor Fehlern „des Systems“ bleibt</li>
  </ul>
</div>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Viele Angehörige erleben zudem eine Form der antizipatorischen Trauer: Sie trauern schon während der Erkrankung um Fähigkeiten, Rollen und gemeinsame Zukunftspläne, die Stück für Stück verloren gehen. Dieser schleichende, wiederkehrende Abschied ist oft schwerer einzuordnen als eine „klassische“ Trauer nach einem Todesfall. Er verstärkt Gefühle von Hilflosigkeit, Gereiztheit oder Rückzug – und kann sich dann in Kritik an der Einrichtung oder einzelnen Pflegepersonen entladen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Kritische oder misstrauische Angehörige reagieren daher oft weniger auf Sie persönlich, sondern auf die gesamte Situation, auf Medienberichte oder auf die eigene Überforderung. Das zu verstehen, kann helfen, weniger defensiv und mehr strategisch zu reagieren.</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Defensiv und ungeschult</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Für mich sind zwei Kardinalfehler Pflegender in ambulanten Diensten und Pflegeheim mit Angehörigen erkennbar: <br>1. Pflege kommuniziert oft nicht relevant. Und zu spät. Pflegefachpersonen warten zu oft ab, bis eine Beschwerde da ist, bis sie einen Sachverhalt erklären. Bis sie sich und ihre Vorgehensweise erklären. Sie bringen ihre Fachlichkeit erst dann ein, wenn sie sozusagen &#8222;genötigt&#8220; werden. Das macht Angehörige häufig misstrauisch oder es entstehen Annahmen und Missverständnisse, die völlig unnötig sind. Ein Beispiel: Frau X hat die Gewohnheit entwickelt, jeden Vormittag im Heim damit zu verbringen, ihre Wäsche im Schrank neu zu &#8222;ordnen&#8220;. Es entsteht ein entsprechendes Chaos, Unordnung. Pflegeprofis erkennen, dass Frau X dadurch schlicht eine sinnvolle Beschäftigung für sich gefunden hat die niemandem schadet. Es gibt keinen Grund einzugreifen. Für die Tochter die mehrmals die Woche zu besuch ist, sieht es hingegen so aus, als sei es den Pflegenden völlig egal wie der Schrank aussieht. Sie schließt daraus unbewußt, dass sich &#8222;niemand um ihre Mutter kümmert&#8220;. Darüber gesprochen wird erst, wenn die Beschwerde da ist&#8230;. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">2. Der zweite Fehler ist ein struktureller: jeder Callcenter-Agent ist wahrscheinlich besser in Konfliktbewältigung und im Umgang mit Beschwerden geschult, als Pflegende das sind. Statt Beschwerde- bzw. Kommunikationsprofis in den Schulungsplaner aufzunehmen, macht man lieber das Xte mal Validation oder Händehygiene. Weshalb? Pflege ist ein sprechender Beruf, der Kontakt mit Angehörigen unausweichlich und überdies sehr wichtig fürs Geschehen. Warum wird er nicht trainiert?</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Angehörigenarbeit ist mehr als Infos weitergeben. Angehörigenarbeit wird zu häufig reduziert auf:<br>„Wir erklären das Krankheitsbild.“, „Wir füllen Biographiebögen / Formulare mit ihnen aus.“, &#8222;Wir sind nett zu ihnen.&#8220;. Das mag alles wichtig sein, ist aber zu wenig. Wie Angehörige die Pflege erleben, wie ernst sie sich genommen fühlen und wie gut die Zusammenarbeit gelingt, hat direkte Auswirkungen auf die Versorgung (nicht nur) von Menschen mit Demenz. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Pflegerischer Nachwuchs: Umgang mit schwierigen Angehörigen ist Lernaufgabe</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Gerade Auszubildende und Berufsanfängerinnen bzw. -anfänger erleben den Umgang mit unzufriedenen, lauten oder stark verunsicherten Angehörigen oft als überfordernd. Pflegestandards, Dokumentation und Krankheitsbilder &#8211; alles extrem wichtig. Aber Gesprächsführung in Konfliktsituationen, Deeskalation oder Beschwerdemanagement? Randthemen, wenn sie überhaupt vorkommen. Für eine professionelle Angehörigenarbeit braucht es jedoch (erlernbare) Kompetenzen: Wie formuliere ich klare Grenzen, ohne abweisend zu wirken? Wie bleibe ich ruhig, wenn Kritik persönlich wird? Wie strukturiere ich ein Beschwerdegespräch, damit am Ende eine tragfähige Lösung steht und nicht nur Frust auf beiden Seiten?<br>Teams sollten daher den Nachwuchs gezielt in solche Situationen einbinden – begleitet, reflektiert und mit Feedback. Rollenspiele in der Praxisanleitung meinetwegen, besser noch gemeinsame Auswertung tatsächlich schwieriger Gespräche. Immer mit dem klaren Signal „Du musst das nicht allein tragen“. Dafür sind wir schließlich ein Team. Das würde jungen Pflegefachpersonen helfen, früh Sicherheit zu gewinnen und ihre professionelle Rolle auch im Kontakt mit Angehörigen zu entwickeln &#8211; und beizubehalten, wenn es mal schwierig wird. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ich wünsche allen, dass das Miteinander gelingt. Im eigenen Interesse. Und auch im Interesse der Menschen mit Demenz. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-text-align-right has-medium-font-size wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/12/09/vom-umgang-mit-angehoerigen-zwischen-verstaendnis-und-verteidigung/">Vom Umgang mit Angehörigen: zwischen Verständnis und Verteidigung</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige im Krankenhaus sichtbar machen</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/04/10/selbsthilfegruppen-fuer-pflegende-angehoerige-im-krankenhaus-sichtbar-machen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2025 18:28:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[angehörigenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[demenz im krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[demenzbeauftragte im krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[entlassmanagement im krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[informationsmaterial angehörigengruppen]]></category>
		<category><![CDATA[klinik]]></category>
		<category><![CDATA[kognitive einschränkungen]]></category>
		<category><![CDATA[krankenhausinformationssystem]]></category>
		<category><![CDATA[krankenhausstruktur]]></category>
		<category><![CDATA[pflege]]></category>
		<category><![CDATA[selbsthilfegruppen demenz]]></category>
		<category><![CDATA[sozialdienst im krankenhaus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ein Mensch mit Demenz das Krankenhaus verlässt, beginnt für seine Angehörigen meist eine besonders herausfordernde Zeit. Sie tragen oft weitgehend allein die Verantwortung für Organisation, Pflege und emotionale Stabilisierung&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/04/10/selbsthilfegruppen-fuer-pflegende-angehoerige-im-krankenhaus-sichtbar-machen/">Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige im Krankenhaus sichtbar machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Mensch mit Demenz das Krankenhaus verlässt, beginnt für seine Angehörigen meist eine besonders herausfordernde Zeit. Sie tragen oft weitgehend allein die Verantwortung für Organisation, Pflege und emotionale Stabilisierung in der Folgezeit. Genau hier können Angehörigengruppen eine zentrale Rolle spielen – vorausgesetzt, sie werden überhaupt bekannt gemacht. In vielen Kliniken heißt es bisher nur: &#8222;Es gibt da was, googeln Sie mal.&#8220;. Das reicht nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-756c5acf5d7350d9fd2f5725795e4a26">Aufgabe für Entlassmanagement und Demenzbeauftragte im Krankenhaus &#8211; mehr Information schaffen: und anders. </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Ziel sollte es sein, aus einem vagen Hinweis eine konkrete, hilfreiche Handlungsanleitung für Angehörige zu machen. Einige Aspekte, wie das gelingen kann: </p>



<p class="wp-block-paragraph">1. Angehörige benötigen Klarheit. Deshalb sollten Sie regional zugeschnittene Informationsblätter zusammenstellen, die konkrete Selbsthilfegruppen bzw. Ansprechpartner nennen – inklusive Kontakt, Uhrzeit, Ort (ggf. online), Zielgruppe und ggfs. QR-Code zur Anmeldung. Wenn möglich, fügen Sie  Kurzportraits der Gruppen und Ansprechpartner bei &#8211; ein Satz genügt &#8211;  um Hemmschwellen abzubauen. Diese Informationen sollten nicht nur als Handzettel verteilt, sondern auch digital über Tablets oder das Patienteninformationssystem zugänglich gemacht werden. </p>



<ol class="wp-block-list"></ol>



<p class="wp-block-paragraph">2. Eine Information ist umso hilfreicher, je besser sie kontextualisiert wird. Krankenhausmitarbeitende im Entlassmanagement können Schulungen zur niedrigschwelligen und empathischen Kommunikation besuchen: Was passiert in einer Angehörigengruppe? Warum kann das guttun? Wie hat es anderen geholfen? Die Empfehlung wird so zu einer echten Einladung, nicht nur zu einem abgearbeiteten weiteren Auftrag. Selbsthilfegruppen werden nicht als &#8222;Add-on&#8220;, sondern als Bestandteil eines funktionierenden Nachsorgesystems begriffen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3d5f5335dec531b3c1149875380a8692 wp-block-paragraph"><strong>Kommunikative Feinheit:</strong> <em>Es kann klug sein, den Begriff &#8222;Selbsthilfegruppe&#8220; zu vermeiden, wenn er Widerstände auslöst. Stattdessen sprechen Sie von &#8222;Austauschkreisen&#8220; oder &#8222;Treffpunkten für Angehörige&#8220;. Zeigen Sie Verständnis für Sorgen wie Zeitmangel oder Scham und bieten flexible Formate (online, abends, unverbindlich). Grundhaltung: Ein Angebot machen, nicht drängen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">3. Zuständigkeiten klären und Qualität sichern<br>Eine Person der Klinik ist explizit für die Aktualisierung und Pflege der Informationen zu Selbsthilfegruppen verantwortlich. Zudem wird der Punkt &#8222;Selbsthilfe thematisiert?&#8220; in die Checkliste zur Entlassung aufgenommen. Kooperationen mit regionalen Alzheimer-Gesellschaften stellen sicher, dass das Material aktuell bleibt.</p>



<div style="font-family: Arial, sans-serif; max-width: 600px; margin: 2rem auto;">

  <!-- Kleines zentriertes Logo -->
  <div style="text-align: center; margin-bottom: 1rem;">
    <img decoding="async" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/01/cropped-twitterhintergrund1.jpg" alt="Demenz-Logo" style="max-width: 120px; height: auto; border-radius: 4px;">
  </div>

  <h3>Selbsttest: Informieren wir Angehörige ausreichend über Selbsthilfegruppen und Demenz?</h3>
  <p>Beantworten Sie die folgenden Fragen, um einzuschätzen, wie gut Angehörige in Ihrer Einrichtung informiert und eingebunden werden:</p>

  <form id="angehoerigenSelbsttest">
    <p><strong>1.</strong> Werden Angehörige gezielt über Selbsthilfegruppen informiert?<br>
      <label><input type="radio" name="frage1" value="ja"> Ja</label>
      <label><input type="radio" name="frage1" value="nein"> Nein</label>
    </p>

    <p><strong>2.</strong> Gibt es auf Ihrer Station Informationsmaterial zu regionalen Angehörigengruppen?<br>
      <label><input type="radio" name="frage2" value="ja"> Ja</label>
      <label><input type="radio" name="frage2" value="nein"> Nein</label>
    </p>

    <p><strong>3.</strong> Wird im Entlassgespräch auch auf Unterstützungsangebote für Angehörige eingegangen?<br>
      <label><input type="radio" name="frage3" value="ja"> Ja</label>
      <label><input type="radio" name="frage3" value="nein"> Nein</label>
    </p>

    <p><strong>4.</strong> Gibt es Informationsmaterial zum Thema Demenz auf Ihrer Station?<br>
      <label><input type="radio" name="frage4" value="ja"> Ja</label>
      <label><input type="radio" name="frage4" value="nein"> Nein</label>
    </p>

    <button type="button" onclick="auswertungTest()">Auswertung anzeigen</button>
  </form>

  <div id="testErgebnis" style="display:none; margin-top:1.5rem; padding:1rem; background-color:#f0f0f0; border:1px solid #ccc;">
    <strong>Ergebnis:</strong>
    <p id="testText"></p>
  </div>
</div>

<script>
function auswertungTest() {
  let fragen = ['frage1', 'frage2', 'frage3', 'frage4'];
  let jaAntworten = 0;

  for (let frage of fragen) {
    let antwort = document.querySelector(`input[name="${frage}"]:checked`);
    if (antwort && antwort.value === "ja") {
      jaAntworten++;
    }
  }

  let ergebnisText = "";
  if (jaAntworten === 4) {
    ergebnisText = "Sehr gut! Ihre Station scheint Angehörige bereits aktiv einzubinden und zu informieren.";
  } else if (jaAntworten >= 2) {
    ergebnisText = "Es gibt bereits gute Ansätze – prüfen Sie, wie Sie die Informationsweitergabe noch gezielter gestalten können.";
  } else {
    ergebnisText = "Bitte überlegen Sie im Team, wie Angehörige besser unterstützt und in die Entlassvorbereitung eingebunden werden können.";
  }

  document.getElementById("testText").textContent = ergebnisText;
  document.getElementById("testErgebnis").style.display = "block";
}
</script>



<h2 class="wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-f837d8ace90bbf924337610299711b9d"><strong>Ergebnis: Mehr Stabilität nach der Entlassung</strong> &#8211; Drehtüreffekte vermeiden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rückmeldungen zeigen: Angehörige, die sich vernetzen, sind besser informiert, emotional stabiler und holen sich früher professionelle Hilfe, wenn es brenzlig wird. Das entlastet nicht nur sie selbst, sondern auch das Kliniksystem. Selbsthilfegruppen zu vermitteln ist also keine Nebensache – es ist aktive Versorgungsqualität.<br>Fazit: Strukturiert, empathisch, vernetzt denken<br>Wenn Kliniken Angehörigen wirklich unterstützen wollen, muss die Informationsweitergabe neu gedacht werden. Das Entlassmanagement trägt dazu bei, dass pflegende Angehörige mit Perspektive nach Hause gehen. Das zahlt sich aus – menschlich wie strukturell.<br>Selbstverständlich müssen weitere Bereiche im Krankenhaus hier darauf untersucht werden, ob sie für die Vermeidung von Drehtüreffekten oder auch der Überschreitung der Verweildauer in Sachen Demenz ausreichend strukturiert sind. Die Informationsweitergabe an die weiterversorgenden Behandler und Institutionen ist dafür wesentlich. Mit Angehörigengruppen &amp; regionalen Kontakten anzufangen ist ein einfacher, erster Schritt.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3>Frage an Angehörige von Menschen mit Demenz im Krankenhaus</h3>
<p>Fühlten Sie sich ausreichend über Angehörigengruppen informiert?</p>

<form id="umfrageForm">
  <label><input type="radio" name="antwort" value="Ja"> Ja</label><br>
  <label><input type="radio" name="antwort" value="Nein"> Nein</label><br><br>
  <button type="button" onclick="antwortAbsenden()">Antwort absenden</button>
</form>

<div class="result" id="chartContainer" style="display:none; margin-top: 2rem;">
  <p><strong>Vielen Dank für Ihre Teilnahme!</strong></p>
  <canvas id="umfrageChart" width="400" height="400"></canvas>
</div>

<!-- Chart.js laden -->
<script src="https://cdn.jsdelivr.net/npm/chart.js"></script>

<script>
  let daten = {
    Ja: parseInt(localStorage.getItem('antwort_ja')) || 0,
    Nein: parseInt(localStorage.getItem('antwort_nein')) || 0
  };

  function antwortAbsenden() {
    if (localStorage.getItem('umfrage_abgestimmt')) {
      alert("Sie haben bereits abgestimmt. Mehrfachantworten sind nicht möglich.");
      return;
    }

    const auswahl = document.querySelector('input[name="antwort"]:checked');
    if (!auswahl) {
      alert("Bitte wählen Sie eine Antwort aus.");
      return;
    }

    daten[auswahl.value]++;
    localStorage.setItem('antwort_ja', daten['Ja']);
    localStorage.setItem('antwort_nein', daten['Nein']);
    localStorage.setItem('umfrage_abgestimmt', true);

    zeigeDiagramm();
  }

  function zeigeDiagramm() {
    document.getElementById('chartContainer').style.display = 'block';
    const ctx = document.getElementById('umfrageChart').getContext('2d');
    new Chart(ctx, {
      type: 'pie',
      data: {
        labels: ['Ja', 'Nein'],
        datasets: [{
          label: 'Antworten',
          data: [daten['Ja'], daten['Nein']],
          backgroundColor: ['#4CAF50', '#F44336']
        }]
      },
      options: {
        responsive: true,
        plugins: {
          legend: {
            position: 'bottom'
          }
        }
      }
    });
  }

  // Wenn der Nutzer bereits abgestimmt hat, zeige das Diagramm direkt
  if (localStorage.getItem('umfrage_abgestimmt')) {
    zeigeDiagramm();
  }
</script>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/04/10/selbsthilfegruppen-fuer-pflegende-angehoerige-im-krankenhaus-sichtbar-machen/">Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige im Krankenhaus sichtbar machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/04/10/selbsthilfegruppen-fuer-pflegende-angehoerige-im-krankenhaus-sichtbar-machen/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Biographie ohne Wirkung</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/06/biographie-ohne-wirkung/</link>
					<comments>https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/06/biographie-ohne-wirkung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2019 18:26:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[angehörigenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Biographiearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[klinik]]></category>
		<category><![CDATA[krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[notaufnahme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Blog richtet sich an Menschen, die etwas an der Krankenhausversorgung von Menschen mit Demenz verbessern wollen. Das schicke ich nochmal als kleine Gedächtnisstütze vorweg, da ich weiß, dass der&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/06/biographie-ohne-wirkung/">Biographie ohne Wirkung</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Dieser Blog richtet sich an Menschen, die etwas an der
Krankenhausversorgung von Menschen mit Demenz verbessern wollen. Das schicke
ich nochmal als kleine Gedächtnisstütze vorweg, da ich weiß, dass der eine oder
die andere „Puls“ bekommen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Biographiearbeit mit Menschen mit Demenz macht viel Sinn. Biographiearbeit macht nicht nur für Menschen mit Demenz Sinn, sondern vor allem auch für die sorgende Umgebung. Mit sorgender Umgebung meine ich stets alle Personen, die in irgendeiner Weise um die Betroffenen bemüht sind. Ob als Zu- und Angehöriger, Pflegefachfrau/-mann, Betreuungskraft, Therapeut oder Mediziner. In welcher Rolle auch immer. Übrigens, wer davon spricht ernsthafte Biographiearbeit mit Menschen mit Demenz zu betreiben, sollte damit aufhören davon zu reden, dass die Erkrankten in ihrer „eigenen Welt“ leben würden. Menschen mit Demenz sind keine Aliens vom Planeten Sonstwo, sondern Persönlichkeiten mit einer subjektiven „Weltsicht“, die auch – aber eben lange nicht nur (im Sinne von ausschließlich) – durch ihre Erkrankung bedingt ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Biographie von Menschen mit Demenz zu kennen nützt bei z.B. bei Aktivierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen. Sie bietet hierfür Anknüpfungspunkte. Die Wirkung auf die Betroffenen kann vielfältig und sehr positiv sein. Für die sorgende Umgebung macht sie häufig Verhaltensweisen erklärbar. Diese gewinnen an Bedeutung und Sinn, da Kenntnisse aus der Biographie uns darin unterstützen, die Sichtweise und mögliche Bedürfnisse von Menschen mit Demenz zu erkennen. Ich gehe davon aus, dass wohl auch Sie damit konform gehen – und viele, viele weitere Situationen, Bedingungen und Wirkungen benennen könnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Biographiearbeit mit Menschen mit Demenz macht Sinn, gibt
Sinn, unterstützt, gibt Handlungsspielräume. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und funktioniert im Krankenhaus nicht. </p>



<h5 class="wp-block-heading">Biographiearbeit nutzt nur, wenn sie ankommt.</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist einige Jahre her, als ich einen Anruf aus einer Klinik in Niedersachsen erhielt. Mir wurde geschildert, dass der Versuch die Biographien zu erheben gescheitert sei und bat um ein gemeinsames „Brainstorming“, woran das gelegen haben könnte und mit welchen Mitteln man den konsequenten Einsatz bei vorliegender Demenzdiagnose vielleicht doch noch etablieren könnte. Nach dem Telefonat erhielt ich den klinikeigenen Biographiebogen. Er war sicher handwerklich gut gemacht. Vielerlei Daten wurden abgefragt. Kindheit, Schule, Arbeitsleben. Außerdem sah er toll aus.  <br>Und er hatte elf Seiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann nun nicht aus dem Ärmel heraus einfach sagen, in wie vielen Krankenhäusern ich schon zu Gast sein durfte um über das Thema Demenz zu sprechen. Ich kann aber ziemlich sicher sagen, was in den allermeisten Kliniken einer Biographiearbeit wie wir sie aus der ambulanten Pflege oder aus Pflegeheim kennen, entgegensteht: </p>



<ol class="wp-block-list" type="1"><li>Die Arbeitsverdichtung. Es ist zumeist niemand da, der sich im Alltag darum kümmern könnte oder würde, einen umfangreichen Biographiebogen mit dem Patienten mit Demenz oder einem nahen Angehörigen durchzugehen oder ihn alternativ den Angehörigen (sofern sie überhaupt Angaben machen können oder wollen) auszuhändigen. Und auf die Rückgabe zu achten, ggfs. hinterherzutelefonieren etc. . </li><li>Der Patient ist regelhaft entlassen / weiterverlegt, bevor der Biographiebogen zurück ist. Biographie da, Patient weg.&nbsp; </li><li>Kommt der Biographiebogen doch, ist meist niemand dafür da oder zuständig ihn auch zu lesen <strong>und</strong> daraus Erkenntnisse für die Krankenhausversorgung abzuleiten. Das müsste neben der Erfassung nämlich auch noch geleistet werden. Wer soll das im Rahmen der derzeitigen (Unter-)Besetzungen tun? Und diese Erkenntnisse müssten dann auch noch ins Team getragen, multipliziert, ggfs. Maßnahmen diskutiert werden, die sich daraus neu ergeben. </li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst wenn ein Biographiebogen mit ins Krankenhaus kommt, wird er also in der Regel „zur Akte“ genommen. Und da liegt er dann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das mag den ein oder anderen
Leser vielleicht verärgern – aber es entspricht meiner Erfahrung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich halte Biographiearbeit häufig
für unterschätzt. Zumindest den Teil, der „Arbeit“ beinhaltet. &nbsp;Es ist unter Umständen durchaus nicht ganz
einfach, aus einer Biographie die richtigen Schlüsse zu ziehen und wirksam
werden zu lassen, wenn etwas mehr als Spekulationen dabei herauskommen sollen.
Dabei sei bemerkt: die Biographiearbeit im beruflichen Zusammenhang ist kein
Weg zu ergründen, wer unser Gegenüber <em>wirklich</em>
ist – oder früher einmal war. Kein Mittel, die „wahre Persönlichkeit“ zu
„wecken“, wie mir auch schon erläutert wurde von einer Expertin. Ich halte das
für einen Irrtum, die Annahme sogar für übergriffig. Die Biographiearbeit
erlaubt uns Brücken zu bauen, Schranken zu überwinden, uns zu nähern – ohne
Eindringlinge zu sein.&nbsp; Und manchmal
bietet sie uns im Pflege- und Betreuungsalltag Krücken die wir brauchen, um ihn
mit Menschen mit Demenz zu meistern. </p>



<h5 class="wp-block-heading">Vorlieben, Abneigungen und Gewohnheiten kennen!</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Und nun? Gar nicht so einfach, eine gute Lösung hierfür zu finden für die Arbeit im Krankenhaus. Eine gute Lösung ist eine, die hilfreich für die Patienten UND die sorgende Umgebung ist. Und sie muss praktikabel, d.h. durchführbar sein – nicht nur theoretisch „schöner“. Denn mit „Es wäre schön wenn….“ schafft niemand mehr im Krankenhaus seinen Dienst. Der „Es wäre schön wenn“-Personalpool ist leider leer und das Budget dafür aufgebraucht. Was können wir alternativ tun?</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1024" height="521" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2019/11/GewohnheitenAbfragenVorderseite-Kopie-1024x521.jpg" alt="Gewohnheiten und Vorlieben im Krankenhaus erfassen." class="wp-image-98"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas, was schnell geht, kaum Zeit kostet und dennoch wertvolle und häufig sonst fehlende Informationen liefert. Die beiden Bilder zeigen Vorder- und Rückseite eines Flyerinlays (Format). Es auszufüllen geht schnell, und es kann obenauf der Handakte liegen (sofern Sie noch mit Papier arbeiten). Dabei werden wichtige Informationen abgefragt, welche die Versorgung in der Klinik sehr erleichtern können und Risiken minimieren. Sie ersetzt nicht die Biographiearbeit mit und für einen Betroffenen. Aber im Krankenhaus können damit schnell wichtige Aspekte zur Kenntnis genommen und berücksichtigt werden. Der Druck einer solchen Infokarte / Flyerinlay kostet praktisch nichts &#8211; kann aber den Mitarbeitern der Klinik viel Zeit und Nerven sparen ebenso wie den Angehörigen &#8211; und Menschen mit Demenz unangemessene Maßnahmen im Krankenhaus aus Unkenntnis. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2019/11/GewohnheitenAbfragenRueckseite-Kopie-1024x521.jpg" alt="" class="wp-image-99"/></figure>



<h5 class="wp-block-heading">Wann dürfen wir Sie erreichen?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Angehörige leisten häufig Pflege und Betreuung über einen langen Zeitraum, nicht selten über die Grenzen der eigenen Kräfte hinaus. Es ist daher wichtig, Angaben darüber abzufragen wann diese telefonisch erreicht werden dürfen um etwas Zeit für sich zu gewinnen und für alle Aufgaben die in der Zwischenzeit erledigt werden müssen. Andererseits nützt die Angabe der Uhrzeit insbesondere auch dem Nachtdienst. Viele Kolleginnen und Kollegen scheuen sich, nach 20:00 Uhr noch Angehörige um Unterstützung zu bitten &#8211; während diese wiederum möglicherweise verärgert werden, wenn auf Station &#8222;eigenmächtig&#8220; Maßnahmen ergriffen werden, statt sie miteinzubeziehen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Angehörige können Sie im Vorfeld eine solche Information ausfüllen und zur Notfalltasche packen. Die haben Sie ja ohnehin längst bereitgestellt, falls es mal schnell ins Krankenhaus gehen muss, nicht wahr? Eine weitere Möglichkeit bietet die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. mit ihrem <a href="https://www.dkgev.de/fileadmin/default/Mediapool/2_Themen/2.3_Versorgung-Struktur/2.3.6_Versorgungsformen/2.3.6.8._Demenz/Patienteninformationsbogen-Mit_Demenz_im_Krankenhaus.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Informationsbogen für den Klinikaufenthalt (öffnet in neuem Tab)">Informationsbogen für den Klinikaufenthalt</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kolleginnen und Kollegen aus den Kliniken können die Grafiken (Vorder- und Rückseite) als <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2019/11/GewohnheitenVorliebenAbneigungendik1119.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="pdf-Datei hier herunterladen (öffnet in neuem Tab)">pdf-Datei hier herunterladen</a> um eine Vorlage für die eigene Arbeit zu haben. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ihr </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen
Gust</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/06/biographie-ohne-wirkung/">Biographie ohne Wirkung</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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	</channel>
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