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	<title>früherkennung Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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	<title>früherkennung Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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	<item>
		<title>Kognitive Verschlechterung: Blutwerte aus dem Darm-Stoffwechsel könnten frühe Hinweise geben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 07:37:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Links und Weiterführendes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bestimmte Stoffwechselprodukte im Blut könnten künftig dabei helfen, frühe kognitive Veränderungen besser zu erkennen. Darauf weist eine Studie der University of East Anglia hin, die 2026 in der Fachzeitschrift Gut&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/05/06/kognitive-verschlechterung-blutwerte-aus-dem-darm-stoffwechsel-koennten-fruehe-hinweise-geben/">Kognitive Verschlechterung: Blutwerte aus dem Darm-Stoffwechsel könnten frühe Hinweise geben</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Bestimmte Stoffwechselprodukte im Blut könnten künftig dabei helfen, frühe kognitive Veränderungen besser zu erkennen. Darauf weist eine Studie der University of East Anglia hin, die 2026 in der Fachzeitschrift Gut Microbes veröffentlicht wurde.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die Forschenden untersuchten Erwachsene ab 50 Jahren. Verglichen wurden gesunde Personen, Menschen mit subjektiven Gedächtnisproblemen und Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung, also Mild Cognitive Impairment. Im Mittelpunkt standen Stoffwechselprodukte, die mit Ernährung und Darmbakterien zusammenhängen. Denn der Darm steht über Stoffwechsel, Immunprozesse und Entzündungsreaktionen in engem Austausch mit dem Gehirn.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Noch kein fertiger Demenz-Bluttest</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Auffällig war: Einige potenziell schützende Stoffwechselprodukte waren bei Menschen mit frühen kognitiven Veränderungen niedriger ausgeprägt. Andere, eher ungünstige Stoffwechselprodukte waren erhöht. Ein statistisches Modell konnte anhand von sechs ausgewählten Metaboliten zwischen gesunden Personen und Menschen mit frühen kognitiven Einschränkungen unterscheiden. Die Treffgenauigkeit lag in der Studie bei etwa 79 Prozent.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Für die Praxis bedeutet das noch nicht, dass ein einfacher Demenz-Bluttest bereits verfügbar wäre. Die Studie ist ein Forschungsbefund, kein fertiges Diagnoseverfahren. Die Ergebnisse müssen in größeren und langfristigen Untersuchungen bestätigt werden. Dennoch ist der Ansatz interessant: Er stärkt die Bedeutung der Darm-Hirn-Achse und zeigt, dass Ernährung, Stoffwechselgesundheit und Darmmikrobiom künftig auch für die Früherkennung kognitiver Veränderungen eine größere Rolle spielen könnten.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<div style="background-color:#EAF1F8; border-left:6px solid #2E5593; padding:16px 18px; margin:24px 0; border-radius:8px; font-family:Arial, sans-serif; line-height:1.5;">
  <p style="margin:0 0 8px 0; font-size:18px; color:#2E5593; font-weight:bold;">
    Was diese Studie nicht aussagt
  </p>

  <p style="margin:0 0 10px 0; color:#222;">
    Die Studie zeigt keinen fertigen Demenz-Bluttest. Sie beweist auch nicht, dass Veränderungen im Darmmikrobiom Demenz verursachen oder dass sich Demenz durch bestimmte Lebensmittel, Probiotika oder Nahrungsergänzung sicher verhindern lässt.
  </p>

  <p style="margin:0; color:#222;">
    Die Ergebnisse sind ein wichtiger Forschungsansatz zur Darm-Hirn-Achse. Sie müssen aber erst in größeren und langfristigen Studien bestätigt werden, bevor daraus sichere Empfehlungen für Diagnostik, Prävention oder Behandlung abgeleitet werden können.
  </p>
</div>
</div>
</div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><a href="Quelle: Quelle: Connell et al. (2026): Circulatory dietary and gut-derived metabolites predict early cognitive decline. Gut Microbes.">Quelle: Quelle: Connell et al. (2026): Circulatory dietary and gut-derived metabolites predict early cognitive decline. Gut Microbes.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/05/06/kognitive-verschlechterung-blutwerte-aus-dem-darm-stoffwechsel-koennten-fruehe-hinweise-geben/">Kognitive Verschlechterung: Blutwerte aus dem Darm-Stoffwechsel könnten frühe Hinweise geben</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neuer Alzheimer-Bluttest: Kann man damit den Krankheitsbeginn vorhersagen?</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/02/24/neuer-alzheimer-bluttest-kann-man-damit-den-krankheitsbeginn-vorhersagen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 07:42:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer-Diagnostik]]></category>
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		<category><![CDATA[Symptombeginn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine neue Studie, veröffentlicht im Nature Medicine, sorgt gerade für viel Aufmerksamkeit: Forschende haben ein Verfahren vorgestellt, mit dem sich mithilfe eines Bluttests grob abschätzen lässt, wann erste Alzheimer-Symptome auftreten&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/02/24/neuer-alzheimer-bluttest-kann-man-damit-den-krankheitsbeginn-vorhersagen/">Neuer Alzheimer-Bluttest: Kann man damit den Krankheitsbeginn vorhersagen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Eine neue Studie, veröffentlicht im Nature Medicine, sorgt gerade für viel Aufmerksamkeit: Forschende haben ein Verfahren vorgestellt, mit dem sich mithilfe eines Bluttests grob abschätzen lässt, wann erste Alzheimer-Symptome auftreten könnten. Das klingt spektakulär – und ist wissenschaftlich tatsächlich ein wichtiger Schritt. Aber: Für die Arztpraxis im Alltag ist das noch keine „Glaskugel“.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die Forschenden haben einen Blutmarker untersucht, genauer gesagt plasma %p-tau217. Dieser Marker steht in Zusammenhang mit Alzheimer-typischen Veränderungen im Gehirn (Amyloid und Tau). Ziel war nicht nur zu prüfen, ob ein Risiko vorliegt, sondern ob sich auch ein ungefährer Zeitpunkt für den Symptombeginn modellieren lässt.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Dafür wurden sogenannte „Clock-Modelle“ verwendet – also Modelle, die Biomarker-Verläufe über die Zeit abbilden. Die Grundlage waren Längsschnittdaten aus zwei unabhängigen Kohorten. Im Abstract werden dafür n=258 und n=345 genannt.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div style="margin: 18px 0; border: 1px solid #b9d7f5; border-radius: 8px; overflow: hidden; font-family: Arial, sans-serif;">
  <div style="background: #0b2e59; color: #ffffff; padding: 10px 14px; font-size: 16px; line-height: 1.4;">
    Wichtig für die Einordnung
  </div>
  <div style="background: #eaf4ff; color: #1f2d3d; padding: 14px; font-size: 15px; line-height: 1.6;">
   Stand heute gilt:<br>
    Kein exakter persönlicher Fahrplan, keine sichere Vorhersage für Einzelpersonen, und noch kein Routineinstrument für beschwerdefreie Menschen im Alltag. Der größte Nutzen liegt derzeit in der Forschung und Studienplanung.
  </div>
</div>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung für Pflegefachpersonen</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Solche Studien sind wichtig, weil sie zeigen, wie stark sich die Alzheimer-Diagnostik verändert. Blutbasierte Biomarker werden in Zukunft wahrscheinlich an Bedeutung gewinnen. Für die Praxis bleibt aber entscheidend, Befunde nicht zu überinterpretieren und weiterhin klinische Beobachtung, Verlauf und Alltagsfunktion ernst zu nehmen.Ein Medienbericht über einen „Bluttest gegen Alzheimer“ kann schnell Angst auslösen. Die aktuelle Datenlage rechtfertigt keine sichere persönliche Zeitprognose. Wer Sorgen wegen Gedächtnisproblemen hat, sollte nicht auf einen Zukunftstest hoffen, sondern eine seriöse diagnostische Abklärung bei Hausarzt, Neurologie oder Gedächtnisambulanz anstoßen. (Dann geht es zuerst um aktuelle Beschwerden, nicht um ein hypothetisches Datum in vielen Jahren.)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtige Einschränkung</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die Forschenden bzw. die begleitende <a href="https://medicine.washu.edu/news/blood-test-clocks-predict-when-alzheimers-symptoms-will-start/">Einordnung aus WashU</a> betonen, dass solche Tests bei kognitiv unauffälligen Menschen derzeit außerhalb von Forschung und klinischen Studien nicht empfohlen sind. Das ist wichtig, weil die öffentliche Berichterstattung sonst leicht mehr verspricht, als die Daten im Moment tragen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die Studie ist ein spannender Fortschritt:<br>weg von der Frage „Alzheimer-Risiko ja oder nein?“ hin zur Frage „wann könnten Symptome ungefähr beginnen?“. Aber Stand heute gilt: Kein exakter persönlicher Fahrplan, keine sichere Vorhersage für Einzelpersonen. Der Nutzen liegt derzeit in der Forschung und Studienplanung.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Quellen</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://www.nature.com/articles/s41591-026-04206-y?">Petersen KK, Milà-Alomà M, Li Y et al. (2026): Predicting onset of symptomatic Alzheimer’s disease with plasma p-tau217 clocks. Nature Medicine. Veröffentlicht am 19. Februar 2026.</a></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://medicine.washu.edu/news/blood-test-clocks-predict-when-alzheimers-symptoms-will-start/">Ergänzende Einordnung (Universität/Studienumfeld):<br>Washington University School of Medicine in St. Louis (19. Februar 2026): Blood test “clocks” predict when Alzheimer’s symptoms will start.</a></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://www.aerzteblatt.de/news/morbus-alzheimer-bluttest-kann-beginn-der-symptome-auf-wenige-jahre-genau-voraussagen-49a85613-a018-46f8-a07f-cdd42d64aabb">Deutsches Ärzteblatt (23.02.2026): Morbus Alzheimer: Bluttest kann Beginn der Symptome auf wenige Jahre genau voraussagen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/02/24/neuer-alzheimer-bluttest-kann-man-damit-den-krankheitsbeginn-vorhersagen/">Neuer Alzheimer-Bluttest: Kann man damit den Krankheitsbeginn vorhersagen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie Künstliche Intelligenz der Alzheimerforschung dient</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/04/15/wie-kuenstliche-intelligenz-der-alzheimerforschung-dient/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 13:43:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Diagnose, Risikoeinschätzung oder Therapieunterstützung – Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend zu einem zentralen Werkzeug in der Alzheimer- und Demenzforschung. Neue Modelle analysieren riesige Datenmengen, erkennen Muster früher als Menschen&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/04/15/wie-kuenstliche-intelligenz-der-alzheimerforschung-dient/">Wie Künstliche Intelligenz der Alzheimerforschung dient</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ob Diagnose, Risikoeinschätzung oder Therapieunterstützung – Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend zu einem zentralen Werkzeug in der Alzheimer- und Demenzforschung. Neue Modelle analysieren riesige Datenmengen, erkennen Muster früher als Menschen es könnten und liefern damit wertvolle Erkenntnisse für Forschung und Praxis. Die folgende Übersicht zeigt einige Studien, die den Einsatz von KI in unterschiedlichen Bereichen der Demenzdiagnostik untersuchen – von Bild- und Sprachdaten über EEG-Wellen im Schlaf bis hin zu Netzhautscans beim Optiker.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center"><strong>Thema</strong></td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><strong>KI-Modell und Anwendung</strong></td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><strong>Zentrale Ergebnisse</strong></td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><strong>Quelle / Link</strong></td></tr><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center">Differenzierte Diagnose von Demenzursachen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">KI-Modell nutzt demografische Daten, Anamnese, Medikamente, Tests, funktionelle Bewertungen und multimodale Neuroimaging-Daten</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Analyse von 51.269 Personen aus 9 Datensätzen, identifiziert 10 Demenzursachen. Anwendung als Screening-Tool denkbar</td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><a href="https://www.nature.com/articles/s41591-024-03118-z">AI-based differential diagnosis of dementia etiologies on multimodal data (Nature Medicine, Juli 2024)</a></td></tr><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center">Alzheimer-Diagnose durch Bild-Text-Kombination</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">„VisTA“-Modell kombiniert Bild- und Textdaten mittels kontrastivem Lernen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">88 % Genauigkeit, erklärbare Diagnosen, die mit Expert:innenmeinungen übereinstimmen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><a href="https://arxiv.org/abs/2402.12345">VisTA: Vision-Text Alignment Model (Februar 2025)</a> </td></tr><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center">Frühwarnsystem mit Schlaf-EEG-Daten</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">KI-Analyse von EEG-Daten während des Schlafs</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">85 % der später Betroffenen identifiziert, 77 % Genauigkeit</td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><a href="https://www.massgeneralbrigham.org/en/about/newsroom/press-releases/brain-waves-during-sleep-predict-cognitive-impairment">Brain Waves Measured During Sleep Predict Cognitive Impairment</a></td></tr><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center">Demenzrisiko via Netzhaut-Scan („NeurEye“)</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">KI-gestütztes Software-Tool analysiert Netzhautbilder aus Augenuntersuchungen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Frühindikatoren für Alzheimer anhand von Gefäß- und Nervenmustern erkannt, weltweit größte Datensammlung mit 1 Mio. Scans</td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><a href="https://www.epcc.ed.ac.uk/whats-happening/articles/ai-software-tool-aims-use-high-street-eye-tests-spot-dementia-risk">AI software tool aims to use high street eye tests to spot dementia risk</a></td></tr><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center">Früherkennung durch Sprachanalyse</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">KI analysiert Sprachmuster zur Vorhersage kognitiver Beeinträchtigung</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">78 % Genauigkeit bei der Vorhersage des Übergangs von MCI zu Alzheimer innerhalb von 6 Jahren</td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><a href="https://www.nia.nih.gov/news/ai-speech-analysis-predicted-progression-cognitive-impairment-alzheimers-over-78-accuracy">AI speech analysis predicted progression of cognitive impairment to Alzheimer&#8216;</a></td></tr></tbody></table></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Künstliche Intelligenz eröffnet der Demenzforschung völlig neue Möglichkeiten – von der Frühdiagnostik über die Risikobewertung bis hin zur individualisierten Therapie. Indem sie riesige Datenmengen analysiert, erkennt KI subtile Muster in Sprache, Bewegung, Bildgebung oder sogar im Schlaf, die menschlichen Expert:innen oft verborgen bleiben. Das bedeutet: eine schnellere und präzisere Diagnose, eine frühere Intervention – und damit die Chance, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen oder Lebensqualität länger zu erhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-bcdb51ca80e253330dda668b9d40afc4">KI kann helfen Versorgungslücken zu schließen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders wichtig: KI kann auch dort helfen, wo medizinisches Fachpersonal knapp ist. In ländlichen Regionen, in Pflegeeinrichtungen oder in der Hausarztpraxis – KI-gestützte Tools könnten niederschwellig Screening und Unterstützung bieten. Damit wird die Technologie zum Mitstreiter für mehr Gerechtigkeit in der Versorgung. Vorausgesetzt: Datenschutz, Transparenz und Menschlichkeit bleiben im Zentrum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschung ist auf einem guten Weg. Jetzt gilt es, KI sinnvoll, verantwortungsvoll und im Sinne der Betroffenen zu nutzen.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div id="entscheidungsspiel">
  <p><strong>Szenario:</strong> Ein Angehöriger fragt Sie, ob er seine Gesundheitsdaten der KI-Forschung zur Verfügung stellen soll, um zur besseren Diagnose von Demenz beizutragen. Was würden Sie ihm raten?</p>

  <button onclick="showAntwort('ja')">Ja, unbedingt – das kann anderen helfen</button><br><br>
  <button onclick="showAntwort('nein')">Nein – das ist mir zu riskant</button><br><br>
  <button onclick="showAntwort('kommt')">Kommt drauf an – ich würde mehr Informationen brauchen</button>
</div>

<div id="reaktion" style="display: none; margin-top: 20px; padding: 10px; border: 1px solid #ccc; border-radius: 8px;">
  <p id="antworttext" style="font-weight: bold;"></p>
  <p id="vergleichtext"></p>
</div>

<script>
  function showAntwort(option) {
    document.getElementById('entscheidungsspiel').style.display = 'none';
    document.getElementById('reaktion').style.display = 'block';

    let antwort = "";
    let vergleich = "";

    if (option === "ja") {
      antwort = "Sie würden zur Teilnahme an der KI-Forschung raten.";
      vergleich = "In einer fiktiven Umfrage unter Blogleser:innen würden etwa 60 % ebenso entscheiden.";
    } else if (option === "nein") {
      antwort = "Sie würden eher von der Datenfreigabe abraten.";
      vergleich = "Etwa 20 % der Leser:innen äußern ähnliche Bedenken – meist wegen Datenschutz oder möglichem Missbrauch.";
    } else if (option === "kommt") {
      antwort = "Sie möchten zuerst weitere Informationen, bevor Sie raten.";
      vergleich = "Rund 20 % entscheiden sich ebenfalls für diesen vorsichtigen Weg – sie fordern Aufklärung zu Nutzen, Risiken und Sicherheit.";
    }

    document.getElementById('antworttext').innerText = antwort;
    document.getElementById('vergleichtext').innerText = vergleich;
  }
</script>




<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/04/15/wie-kuenstliche-intelligenz-der-alzheimerforschung-dient/">Wie Künstliche Intelligenz der Alzheimerforschung dient</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Studie sieht Zusammenhang zwischen der Impfung gegen Gürtelrose und Demenz-Risiko</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/04/07/studie-sieht-zusammenhang-zwischen-der-impfung-gegen-guertelrose-und-demenz-risiko/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2025 11:34:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Studie sieht Zusammenhang zwischen der Impfung gegen Gürtelrose (Herpes Zoster) und einem reduzierten Risiko, an Demenz zu erkranken.Veröffentlicht im Fachjournal Nature, analysierte die Studie Gesundheitsdaten von über 280.000 älteren Erwachsenen&#8230;</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Studie sieht Zusammenhang zwischen der Impfung gegen Gürtelrose (Herpes Zoster) und einem reduzierten Risiko, an Demenz zu erkranken.<br>Veröffentlicht im Fachjournal Nature, analysierte die Studie Gesundheitsdaten von über 280.000 älteren Erwachsenen in Wales. Die Ergebnisse zeigen, dass Personen, die den Lebendimpfstoff gegen Gürtelrose erhalten hatten, ein um etwa 20 % geringeres Risiko aufwiesen, innerhalb von sieben Jahren eine Demenzdiagnose zu erhalten, verglichen mit Nicht-Geimpften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Studie: <a href="https://www.nature.com/articles/s41586-025-08800-x">Nature.com</a>.  Weitere Infos: <a href="https://www.pharmazeutische-zeitung.de/zoster-impfung-koennte-vor-demenz-schuetzen-155098/">Pharmazeutische Zeitung</a>, <a href="https://nypost.com/2025/04/02/health/this-vaccine-lowered-seniors-dementia-risk-by-20/">New York Post</a>, <a href="https://www.welt.de/gesundheit/plus255845050/Guertelrose-Die-Impfung-die-vor-Demenz-schuetzt.html">Welt.de</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Verzögerter REM-Schlaf als frühes Anzeichen für Alzheimer?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2025 10:05:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Schlaf spielt eine entscheidende Rolle für unsere geistige Gesundheit. Besonders der REM-Schlaf, in dem wir intensiv träumen, ist für Gedächtnis und Lernprozesse wichtig. Aktuelle Studien zeigen, dass Verzögerungen beim Eintritt&#8230;</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Schlaf spielt eine entscheidende Rolle für unsere geistige Gesundheit. Besonders der REM-Schlaf, in dem wir intensiv träumen, ist für Gedächtnis und Lernprozesse wichtig. Aktuelle Studien zeigen, dass Verzögerungen beim Eintritt in den REM-Schlaf mit einem erhöhten Risiko für Alzheimer verbunden sein könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Forscher haben festgestellt, dass Menschen mit Alzheimer länger brauchen, um in den REM-Schlaf zu gelangen. In einer Untersuchung mit älteren Teilnehmern wiesen Betroffene höhere Konzentrationen der Alzheimer-typischen Proteine Amyloid und Tau auf. Zudem waren ihre Werte des schützenden Proteins BDNF geringer. Bereits 1989 wurde in einer frühen Studie eine verlängerte REM-Latenz als möglicher Biomarker für Alzheimer identifiziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verzögerung des REM-Schlafs könnte darauf hinweisen, dass das Gehirn Erinnerungen nicht mehr optimal verarbeitet. Da sich Alzheimer oft über Jahre oder Jahrzehnte entwickelt, könnte die Messung der REM-Schlaf-Latenz eine mögliche Methode zur frühen Erkennung sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Guter Schlaf senkt das Risiko</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um das Risiko für Alzheimer zu senken, ist guter Schlaf entscheidend. Experten raten dazu, einen festen Schlafrhythmus einzuhalten, vor dem Schlafengehen auf Bildschirme zu verzichten und große Mahlzeiten oder Alkohol am Abend zu meiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschung auf diesem Gebiet steckt noch in den Anfängen, aber die Erkenntnisse zeigen, wie wichtig es ist, Schlaf als Gesundheitsfaktor ernst zu nehmen. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/02/01/schlafstoerungen-und-demenz-antworten-von-prof-dr-koepke-zum-projekt-monopol-sleep/">Etwas zum Umgang mit Schlafstörungen bei Demenz finden Sie hier. </a></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Quellen: <a href="http://REM latency in Alzheimer's disease">REM Latency</a> // <a href="https://www.mdr.de/wissen/medizin-gesundheit/Spaeter-REM-Schlaf-koennte-Anzeichen-fuer-Alzheimer-sein-100.html?utm_source=chatgpt.com">Bericht des MDR</a>. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><a href="https://www.ppm-online.org/shop/demenzpflege-im-fokus/">In diesem Jahr wird zudem ein <em>Sonderheft</em> zum Umgang mit Schlafstörungen bei Demenz für Demenzpflege im Fokus erscheinen. </a></p>



<script type='text/javascript' src='https://storage.ko-fi.com/cdn/widget/Widget_2.js'></script><script type='text/javascript'>kofiwidget2.init('Für die Arbeit bedanken  ', '#005bf7', 'G2G019UKTS');kofiwidget2.draw();</script>
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		<title>Demenz-Früherkennung mit KI</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 20:52:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mittels künstlicher Intelligenz ist es heute möglich, Veränderungen im Gehirn zu entdecken schon bevor erste Symptome auftreten. Im Einsatz ist u.a. bereits Software die mittels MRT-Daten Ärzte bei der Frühdiagnose&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/12/05/demenz-frueherkennung-mit-ki/">Demenz-Früherkennung mit KI</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Mittels künstlicher Intelligenz ist es heute möglich, Veränderungen im Gehirn zu entdecken schon bevor erste Symptome auftreten. Im Einsatz ist u.a. bereits Software die mittels MRT-Daten Ärzte bei der Frühdiagnose unterstützt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine frühe Diagnose bedeutet unter anderem frühzeitig Therapien beginnen zu können, die Symptome mildern bzw. den Fortschritt verlangsamen. Und Betroffene sowie deren Familien gewinnen Zeit. Zeit für ein selbstbestimmtes, selbständiges Leben und Zeit für Festlegungen und Pläne für die Phase, in der schließlich mehr Unterstützung benötigt wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color has-link-color wp-elements-b852e9f0c4341a7af3c8f9c075f9e19e">Demenz erkennen oder ausschließen, bevor sie manifest wird</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">

</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Die pathologischen Prozesse im Gehirn z.B. bei der Alzheimerkrankheit sind schleichend und finden bereits statt, lange bevor Außenstehenden z.B. Gedächtnisstörungen auffallen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">AIRAscore nutzt KI um die Früherkennung und Abklärung von neurodegenerativen Erkrankungen zu unterstützen bzw. zu ermöglichen. Die Software der <a href="https://www.airamed.de/de/startseite">Tübinger Firma AIRAmed GmbH</a> nutzt dafür tausende Datensätze und vermisst das Hirnvolumen und dessen Veränderungen auf Basis von MRT-Bilddaten des Kopfes.</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color has-link-color wp-elements-39fc0e4ede5f38f9f5a6dfc97d0abfb6">Christiane Lindig, Mitgründerin und Leiterin der Unternehmensentwicklung der AIRAmed GmbH, sieht in der Früherkennung mit KI die Zukunft</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Frau Lindig, mit der AIRAscore Software soll eine bessere Früherkennung auch von Demenzerkrankungen möglich sein. Bei welchen Demenzen funktioniert das?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Christiane Lindig:</strong> AIRAscore ist eine Software, die küntliche Intelligenz nutzt, um auf Basis von MRT-Bilddaten des Kopfes, das Hirnvolumen einzelner Hirnareale und Hirnstrukturen zu messen. Anhand dieser Messwerte kann der Arzt erkennen, ob überhaupt eine Erkrankung vorliegt und aus dem Verteilungsmuster eventuell pathologisch betroffener Bereiche kann er zusätzlich ableiten, um welche Art der Demenz es sich handelt. AIRAscore ist zur Befundung aller neurodegenerativen Erkrankungen geeignet, die mit einer Hirnvolumenabnahme einhergehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust: </strong>Die Früherkennung ist für die Therapie, aber auch die Lebensplanung der Betroffenen und ihrer Angehörigen wichtig. Schon vor dem ersten Auftreten von Symptomen sollen mittels Ihrer KI neurodegenerative Veränderungen festgestellt werden können. Doch ohne erste Symptome wird in der Regel kein Arzt wegen Problemen mit der kognitiven Leistungsfähigkeit konsultiert. Wann oder aus welchem Anlass sollten Mediziner Ihrer Auffassung nachher die KI-basierte Früherkennung zum Einsatz bringen?</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Christiane Lindig: </strong>Die Hirnvolumetrie sollte mittelfristig als Screening- bzw. Vorsorgeuntersuchung ab einem bestimmten Alter eingesetzt werden.<br>Die Früherkennung pathologischer Veränderungen des Hirnvolumens ist wichtig, um positiv auf den Krankheitsverlauf einwirken zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spätetens mit Zulassung der neuen Medikamente gegen Alzheimer, die nur im Frühstadium angewendet werden dürfen, braucht es unkomplizierte und zuverlässige Möglichkeiten, um dieses Frühstadium zu erkennen. Und man darf nicht vergessen: Die Hirnvolumetrie kann nicht nur Auskunft darüber geben, ob bereits eine Erkrankung vorliegt. Sie kann auch die Sorge einer ernsten Erkrankung nehmen.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/12/pexels-anna-shvets-4226119-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2102" style="width:325px;height:auto" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/12/pexels-anna-shvets-4226119-683x1024.jpg 683w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/12/pexels-anna-shvets-4226119-200x300.jpg 200w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/12/pexels-anna-shvets-4226119-768x1152.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/12/pexels-anna-shvets-4226119-1024x1536.jpg 1024w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/12/pexels-anna-shvets-4226119-1365x2048.jpg 1365w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/12/pexels-anna-shvets-4226119-1320x1980.jpg 1320w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/12/pexels-anna-shvets-4226119-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Aspekt wird oftmals unterschätzt, aber die Demenzen sind die zweitgefürchtetste Erkrankung nach Krebs. Eine unauffällige Auswertung kann außerdem eine wichtige und solide Datengrundlage sein, um eventuell später auftretende Veränderungen besser beurteilen und zeitlich einordnen zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color has-link-color wp-elements-0ec185a31abb83afc4b2f1b94e086db4">Kosten &#8211; und ab wann ist KI-Früherkennung Standard?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Entstehen Betroffenen zusätzliche Kosten durch die zusätzliche Auswertung der MRT-Bilder?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Christiane Lindig:</strong> Die Auswertung durch AIRAscore wird in Deutschland aktuell als Igel- oder privatärztliche Leistung erbracht und muss selbst bezahlt werden. Die meisten privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten jedoch bereits.<br>Die Kosten für eine Auswertung durch AIRAscore belaufen sich auf unter 150€.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Eine Demenz hat vielfältige und weitreichende Auswirkungen, nicht nur für die Betroffenen selbst. Früherkennung ist daher zentral. Warum ist die Auswertung bildgebender Verfahren mittels KI noch nicht überall Standard?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Christiane Lindig:</strong> Bis heute gibt es in der Radiologie, anders als in anderen Fachdisziplinen, nur sehr wenige Messmethoden. Die Befundung erfolgt vorwiegend rein visuell.<br>Die technischen Möglichkeiten zur schnellen Verarbeitung von 3D-Bilddaten gibt es erst seit kurzer Zeit. Wie immer bei morderner Technik dauert es seine Zeit bis sich diese als Standard etabliert. Und die Tatsache, dass Softwarelösungen zur Unterstützung bei der radiologischen Befundung noch nicht von den Kassen erstattet werden, macht es nicht einfacher und stellt in der Tat eine Hemmschwelle für Nutzung im klinischen Alltag dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Wenn KI uns die Möglichkeit bietet, am Gehirn frühzeitig Veränderungen festzustellen und Befunde einzuordnen – bietet es sich nicht an, das Verfahren auch auf andere Organe anzuwenden? Abseits von der Früherkennung von Demenzen &#8211; welche Möglichkeiten sehen Sie da in Zukunft zur Früherkennung anderer Erkrankungen an Organen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Christiane Lindig:</strong>&nbsp;Es gibt bereits viele verschiedene KI-Lösungen, die Radiologen in Zukunft dabei unterstützen werden, bessere, frühere oder schnellere Befunde zu machen. <a href="https://patient.airamed.de/de/airascore-structure-patient">AIRAscore ist ein Beispiel für eine Software</a>, die eine Aufgabe löst, die ohne KI und durch eine reine Sichtbefundung erst sehr viel später möglich wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird sicher noch einige Zeit dauern, bis sich der Einsatz von KI-Lösungen im radiologischen Alltag wirklich als Standard etabliert hat, aber diese Entwicklung ist unaufhaltsam und nur eine Frage der Zeit.&nbsp;Dabei wird die KI den Radiologen in den meisten Anwendungsfällen noch lange nicht ersetzen, aber sie wird ihm wertvolle Unterstützung für eine noch bessere Patientenversorgung liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Ich danke Ihnen für Ihre Antworten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Fotos: Anna Shavets on pexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/12/05/demenz-frueherkennung-mit-ki/">Demenz-Früherkennung mit KI</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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