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	<title>delirmanagement Archive -</title>
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		<title>Unsichtbarer Mehraufwand: Demenz ist im Krankenhaus (auch) ein Steuerungsproblem</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2026 10:45:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik und Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> Patienten mit Demenz bringen im Krankenhaus nicht automatisch „mehr Pflege“, sondern ein anderes Profil von Pflegearbeit: mehr Präsenz, mehr Kommunikation, mehr Prävention, mehr Koordination. Genau dieses Profil verschwindet im Alltag&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/01/17/unsichtbarer-mehraufwand-demenz-ist-im-krankenhaus-auch-ein-steuerungsproblem/">Unsichtbarer Mehraufwand: Demenz ist im Krankenhaus (auch) ein Steuerungsproblem</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de"></a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"> Patienten mit Demenz bringen im Krankenhaus nicht automatisch „mehr Pflege“, sondern ein anderes Profil von Pflegearbeit: mehr Präsenz, mehr Kommunikation, mehr Prävention, mehr Koordination. Genau dieses Profil verschwindet im Alltag leicht hinter Routinewerten, ADL-Logiken und knappen Übergaben. Das Ergebnis ist eine paradoxe Lage: Die Station arbeitet sichtbar am Limit, aber in der Organisationslogik wirkt es wie Normalbetrieb.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Für Führung und Pflegeleitung ist das kein „Pflegeproblem“, sondern ein Steuerungsproblem. Denn solange Zusatzaufwand und Risikodynamik nicht strukturiert abgebildet sind, werden sie weder planbar noch argumentierbar. Und was nicht planbar ist, wird im Akutbetrieb zwangsläufig reaktiv gelöst: mit Feuerwehrmodus, 1:1-Bindungen ohne Vorwarnung, fixierungsnahen Situationen, eskalierenden Angehörigengesprächen und vermeidbaren Komplikationen. Hinzu kommt, dass eine fehlende Abbildung den tatsächlichen Aufwand unsichtbar macht. Damit sind Ergebnisse schlecht steuerbar &#8211; und auch nicht nutzbar zum Beispiel für die Öffentlichkeitsarbeit. </p>



<h2 class="wp-block-heading">„Nicht dokumentiert“ ist meist auch „nicht geplant“ </h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Krankenhäuser steuern über Daten, Routinen und Standards: Dienstbesetzung, Skill-Mix, Prozessdesign, Risiko- und Qualitätsmanagement, Schnittstellen zum Entlassmanagement. Wenn das abweichende Pflegeprofil bei Demenzpatienten in diesen Logiken nicht auftaucht, entsteht eine systematische Verzerrung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Der Aufwand wird als „Normalfall“ missverstanden. Personalplanung und Erwartungsmanagement passen nicht zur Realität.</li>



<li class="has-medium-font-size">Risiken werden zu Einzelfällen erklärt, statt als wiederkehrende Prozessrisiken behandelt.</li>



<li class="has-medium-font-size">Ökonomische Argumente bleiben weich: Ohne strukturierte Abbildung wirkt der Hinweis auf Mehrarbeit wie subjektive Belastung, nicht wie nachvollziehbarer Leistungs- und Risikofaktor.</li>



<li class="has-medium-font-size">Lernen wird verhindert: Häufungen (z. B. „Nächte kippen“, „Diagnostik triggert Abwehr“, „Essen und Trinken eskaliert“) bleiben unsichtbar, weil es keine vergleichbare Sprache und keine Marker gibt.</li>



<li class="has-medium-font-size">Verbesserungen und ergebnisse die das Krankenhaus hinsichtlich des handlings und Verhaltens der Betroffenen erzielen, bleiben ungesehen und ungenutzt. </li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die Konsequenz: Nicht nur Mitarbeitende leiden unter &#8222;unerwarteter&#8220; Mehrbelastung. Auch die Organisation verliert Steuerungsfähigkeit. Sie sieht zu spät, wo Risiken entstehen, welche Maßnahmen wirken und wo Prozesse angepasst werden müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Patientensicherheit als Prozessfrage: Delir, Sturz, Aspiration, Eskalationen</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Im Krankenhaus sind die zentralen Gefährdungen bei Menschen mit Demenz selten „die Demenz“. An sich ist eine Demenz ohnehin nicht krankenhauspflichtig. Es sind akute Entgleisungen und Folgekaskaden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Delir und delirnahe Verläufe: wechselnde Aufmerksamkeit, Tag-Nacht-Umkehr, plötzliche Verwirrtheit, Halluzinationen.</li>



<li class="has-medium-font-size">Stürze und Verletzungen: häufig als Folge von Unruhe, impulsivem Aufstehen, Überforderung in ungewohnter Umgebung.</li>



<li class="has-medium-font-size">Aspiration, Pneumonie, Mangelernährung/Exsikkose: wenn Schluckauffälligkeiten und Ess- und Trinkunterstützung nicht früh genug sichtbar werden.</li>



<li class="has-medium-font-size">Eskalationen in körpernahen Situationen oder bei Diagnostik/Transport: Abwehr, Angst, Aggression, Fixierungs- oder Sedierungsdruck.</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Leitlinien betonen seit Jahren: Delir ist häufig, hat schwere Folgen (u. a. längere Verweildauer, höhere Mortalität, Funktionsverlust) und erfordert systematische Prävention, Erkennung und Behandlung.  Wichtig für die Führungslogik: Das sind keine „Patiententhemen“, sondern Prozessereignisse. Sie binden Personal, stören Abläufe, erzeugen Zusatzdiagnostik, Beschwerden, Dokumentationsaufwand und erschweren Entlassentscheidungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Typische Aufwandtreiber im Alltag: wo Zeit wirklich gebunden wird</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wenn ich in Krankenhaus-Teams frage, wo Zeit „verschwindet“, kommen selten große Einzelaufgaben. Stattdessen sind es wiederkehrende Mikrointerventionen, die sich pro Schicht addieren. Das ist die reale Pflegearbeit. Sie wird nur häufig nicht als steuerungsrelevante Leistung codiert. Genau hier entsteht der Bruch zwischen „gefühlt viel mehr“ und „organisatorisch nicht sichtbar“.</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
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  <div style="font-size:22px; font-weight:700; margin:0 0 10px 0;">
    Führungslogik in einem Satz
  </div>
  <div style="font-size:18px; margin:0;">
    Nicht zusätzliche Dokumentation ist das Ziel, sondern ein kurzer, standardisierter Datensatz, der Risiken früh sichtbar macht und Entscheidungen steuerbar macht.
  </div>
</div>

</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<h2 class="wp-block-heading">Handlungsfähigkeit, ohne in Eurobeträge ausweichen zu müssen</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Prozessanpassungen (Diagnostikabläufe, Transportlogik, Schlafschutz, Reizreduktion), ein passender Personal- und Skill-Mix (definierte Sicherheitszeiten, gezielte 1:1-Optionen, priorisierte Spitzenzeiten), gezielte Qualifizierung (Delirmanagement, Kommunikation, Ess- und Trinkunterstützung inklusive Schluckwarnzeichen) sowie klare Pfade und Standards (Delirpfad, Schluckauffälligkeits-Standard, Transferregeln, Eskalationsregeln) machen Versorgung planbar und sicherer. Gleichzeitig wird Rechtssicherheit greifbarer: Bei Stürzen, fixierungsnahen Situationen oder Beschwerden zählt häufig die nachvollziehbare Kette „erkannt – begründet – gehandelt“. Leitlinien betonen, dass strukturierte Erkennung und Management dokumentierbar und nachvollziehbar sein müssen, weil Delir und vergleichbare Risiken erhebliche Folgen haben.</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Brücke zur Praxis: wie eine kurze Verlaufsdokumentation den Alltag stabilisiert</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Eine kurze, verlaufsorientierte Dokumentation wirkt in der Praxis meist schneller als große Programme, weil sie genau an den neuralgischen Punkten ansetzt: Übergabequalität, Frühbesprechung, Eskalationsregeln, Entlassplanung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="675" height="367" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/01/Steuerung1.jpg" alt="" class="wp-image-3390" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/01/Steuerung1.jpg 675w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/01/Steuerung1-300x163.jpg 300w" sizes="(max-width: 675px) 100vw, 675px" /></figure>
</div>


<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Aktuell passt dazu auch die Entwicklung der Leitlinienlandschaft: In Deutschland gibt es inzwischen eine S3-Leitlinie „Delir im höheren Lebensalter“ (AWMF-Register), die Prävention, Diagnostik und Therapie sektorenübergreifend adressiert. Das unterstreicht, dass Delir- und Risikomanagement im Krankenhaus kein Randthema ist, sondern Standard werden soll.</p>



<p class="has-light-green-cyan-background-color has-background wp-block-paragraph">Mein Tipp für die Umsetzung (für Pflegeleitung und PDL)<br>Starten Sie nicht mit einem perfekten Konzept, sondern mit einem testbaren Minimal-Set auf einer Pilotstation: 8 Marker, 1 Zeitband, 1 Ereignisschema. Nach vier Wochen sehen Sie schon Muster (Schicht, Diagnostik, Aufnahmephase). Danach entscheiden Sie datenbasiert, was wirklich ergänzt werden muss.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Unsichtbarer Mehraufwand ist kein individuelles Belastungsthema, sondern ein Systemfehler in der Steuerung. Menschen mit Demenz bringen im Krankenhaus ein anderes Pflegeprofil mit: Präsenz, Kommunikation, Prävention und Koordination. Wenn dieses Profil nicht strukturiert abgebildet wird, bleiben Risiken, Aufwand und wirksame Maßnahmen unsichtbar. Ein  standardisiertes Minimal-Set reicht häufig aus, um Patientensicherheit, Planbarkeit, Rechtssicherheit und Entlassqualität spürbar zu verbessern.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/01/17/unsichtbarer-mehraufwand-demenz-ist-im-krankenhaus-auch-ein-steuerungsproblem/">Unsichtbarer Mehraufwand: Demenz ist im Krankenhaus (auch) ein Steuerungsproblem</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de"></a>.</p>
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		<item>
		<title>Krankenhausreport: was besser werden muss in der Versorgung von Patienten mit Demenz</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/10/22/krankenhausreport-was-besser-werden-muss-in-der-versorgung-von-patienten-mit-demenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2025 12:46:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der aktuelle BARMER-Krankenhausreport 2025 zeigt: Mit der älter werdenden Bevölkerung wächst die Zahl der Menschen mit Demenz. Damit wächst auch die Zahl ihrer Klinikaufenthalte. Prognose: plus 31 % bis 2040.&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/10/22/krankenhausreport-was-besser-werden-muss-in-der-versorgung-von-patienten-mit-demenz/">Krankenhausreport: was besser werden muss in der Versorgung von Patienten mit Demenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Der aktuelle BARMER-Krankenhausreport 2025 zeigt: Mit der älter werdenden Bevölkerung wächst die Zahl der Menschen mit Demenz. Damit wächst auch die Zahl ihrer Klinikaufenthalte. Prognose: plus 31 % bis 2040. Schon heute sind rund sieben Prozent der Krankenhauspatientinnen und -patienten demenzerkrankt; häufige Aufnahmeanlässe sind Oberschenkelhalsfrakturen und Herzinsuffizienz. In der Praxis sind das viel mehr als Kennziffern und Daten: es ist ein Versorgungsauftrag, den Krankenhäuser erfüllen müssen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Notfallaufnahmen und Delir</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Mehr als die Hälfte der Aufnahmen passiert als Notfall. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/08/19/delir-im-krankenhaus-warum-menschen-mit-demenz-besonders-gefaehrdet-sind/">Das Delir ist eine Schlüsselkomplikation</a>: Während es gesamt in etwa drei Prozent der Fälle auftritt, betrifft es bei Demenz rund elf Prozent. Der Report nennt als wirksame Bausteine der Delirprävention: Maßnahmen der Orientierung, konsequente Tagesstruktur, frühe Mobilisation sowie flexible Besuchszeiten und das Einbinden der Angehörigen. Alles Dinge, die auf den ersten Blick nicht allzu kompliziert scheinen in der Umsetzung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vielerorts fehlen die Strukturen </h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/08/27/demenz-im-krankenhaus-warum-die-versorgung-so-oft-scheitert-und-was-sich-aendern-muss/">Menschen mit Demenz werden in vielen Krankenhäusern nicht angemessen versorgt</a> &#8211; es fehlt dafür an Struktur, Information &#8211; und allzu häufig auch an ausreichend Mitarbeitenden.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<!-- Mini-Infografik (reduziert): Demenz im Krankenhaus – 4 Kennzahlen -->
<div class="infografik-demenz" lang="de" role="group" aria-label="Kennzahlen zur Versorgung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus">
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    .grid{display:grid;grid-template-columns:repeat(2,1fr);gap:10px}
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    .hint{font-size:12px;color:var(--muted);margin-top:4px}
    .kpi1 .value{color:var(--accent)}     /* +31% bis 2040 */
    .kpi2 .value{color:var(--warn)}       /* 52,5% akute Aufnahmen */
    .kpi3 .value{color:var(--alert)}      /* 10,6% Delir */
    .kpi4 .value{color:var(--accent2)}    /* 0,4% Begleitperson */
    @media (max-width:600px){.grid{grid-template-columns:1fr}}
  </style>

  <div class="header">
    <h2>Demenz im Krankenhaus – auf einen Blick</h2>
    <div class="date" aria-label="Quelle">BARMER Krankenhausreport&nbsp;2025</div>
  </div>

  <div class="grid" role="list">
    <div class="card kpi1" role="listitem" aria-label="Prognose bis 2040: plus 31 Prozent Fälle">
      <div class="label">Prognose bis 2040</div>
      <div class="value">+31&nbsp;%</div>
      <div class="hint">1,04 → 1,36 Mio. Fälle/Jahr</div>
    </div>

    <div class="card kpi2" role="listitem" aria-label="Akute Aufnahmen 52,5 Prozent">
      <div class="label">Akute Aufnahmen</div>
      <div class="value">52,5&nbsp;%</div>
      <div class="hint">Notfälle deutlich über Durchschnitt</div>
    </div>

    <div class="card kpi3" role="listitem" aria-label="Delir bei Demenz 10,6 Prozent">
      <div class="label">Delir im Aufenthalt</div>
      <div class="value">10,6&nbsp;%</div>
      <div class="hint">vs. 3,4&nbsp;% gesamt (65+)</div>
    </div>

    <div class="card kpi4" role="listitem" aria-label="Begleitperson genutzt 0,4 Prozent">
      <div class="label">Begleitperson genutzt</div>
      <div class="value">0,4&nbsp;%</div>
      <div class="hint">rechtlich möglich, selten genutzt</div>
    </div>
  </div>
</div>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Nur rund fünf Prozent der stationär versorgten Menschen mit Demenz werden in Häusern mit einem ausgewiesenen Demenzkonzept behandelt. Der Report fordert eine einheitliche, evidenzbasierte Definition solcher Konzepte mit Mindeststandards. Und Transparenz. Nur so können Zuweiser und Angehörige wissen, wo und welche der notwendigen Strukturen und Prozesse existieren. Nötig sind nicht nur baulich-gestalterische Anpassungen. Auch verbindliche Schulungen für Teams, ein standardisiertes Delirmanagement und klare Prozesse für die Angehörigenmitaufnahme.</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Kliniken müssen Hebel in Bewegung setzen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Vermeidbare Einweisungen reduzieren: Telemedizinisches Monitoring, Sturzprävention  und engere Verzahnung mit Hausärztinnen/Hausärzten und Pflege können Notfallaufnahmen senken.</li>



<li class="has-medium-font-size">Demenzsensible Strukturen definieren und flächig einführen: Von der Beschilderung bis zur Beleuchtung – plus Routinen für Delirprävention, Angehörigenarbeit und Kommunikation. Einheitliche Mindeststandards wären ein Schritt nach vorne.</li>



<li class="has-medium-font-size">Demenz frühzeitig erkennen und dokumentieren: Kurzes Screening bei Aufnahme, eindeutige Kennzeichnung in der Akte und sektorenübergreifende Verfügbarkeit (z. B. via ePA) verbessern Planung, Aufklärung und Therapie-/ Pflegepfade.</li>



<li class="has-medium-font-size">Entlassmanagement stärken: Entlassung ab Tag 1 planen; Übergabetelefonat, Kurzzeitpflege-Slots sichern, Hilfsmittel klären, Warnzeichen kommunizieren. Ziel ist eine stabile Nachversorgung ohne Drehtüreffekt.</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die Botschaft des Reports ist klar: Demenz ist längst Alltag in der Akutversorgung, aber die Versorgungsschiene dafür ist noch zu schmal. Wenn Häuser Delirprävention verbindlich umsetzen, Angehörige systematisch einbinden und demenzsensible Konzepte nicht nur pilotieren, sondern standardisieren, sinken Komplikationen und Folgekosten. Bessere Outcomes, weniger Leid. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Es gibt die Krankenhäuser, die vorbildlich auch für Menschen mit Demenz da sind im Rahmen ihrer Möglichkeiten &#8211; sie sollten als &#8222;best practice&#8220; Einrichtungen auch in der öffentlichen Wahrnehmungen besser vertreten sein.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Quellen und weiterführende Informationen<br>BARMER Krankenhausreport 2025 – Presseunterlagen, Infografiken, PDF-Download. Letzte Aktualisierung: 16.10.2025. <a href="https://www.barmer.de/presse/infothek/studien-und-reporte/krankenhausreport/krankenhausreport-2025-1402224" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BARMER</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ärzteblatt-Bericht: „Bessere Versorgung von Demenzpatienten benötigt“: <a href="https://www.aerzteblatt.de/news/bessere-versorgung-von-demenzpatienten-benotigt-6a207d7a-4519-476e-b216-260387d5de02">zum Artikel</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/10/22/krankenhausreport-was-besser-werden-muss-in-der-versorgung-von-patienten-mit-demenz/">Krankenhausreport: was besser werden muss in der Versorgung von Patienten mit Demenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de"></a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Delir: Risiko Arzneimittel</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/06/22/delir-risiko-arzneimittel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jun 2024 13:37:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Delir ist ein akute Erkrankung des Gehirns bzw. Störung seiner Funktionen. Menschen mit Demenz haben ein hohes Risiko, ein Delir zu erleiden. Medikamente können dieses Risiko erhöhen. Die plötzlich&#8230;</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein Delir ist ein akute Erkrankung des Gehirns bzw. Störung seiner Funktionen. Menschen mit Demenz haben ein hohes Risiko, ein Delir zu erleiden. Medikamente können dieses Risiko erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die plötzlich (abgrenzbar) auftretende Störung ist potentiell lebensbedrohlich sowohl hinsichtlich der Ursachen als auch der Folgen. Zahlen zur Häufigkeit schwanken je nach Quelle, Methodik und untersuchten Personengruppe. Der Entstehung liegen verschiedene Ursachen zu Grunde, die sich wechselseitig beeinflussen. Ältere Menschen haben ein erhöhtes Risiko, ein Delir zu erleiden. Eine Demenz gilt als Risikofaktor für diesen Zustand. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2020/09/01/aus-der-spur-geraten-patient-mit-demenz-und-delir/">Beides muss jedoch voneinander unterschieden werden.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Verschiedene Arten (er)kennen </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Noch immer ist der Kernaspekt, einen deliranten Zustand insbesondere bei vorbestehender Demenz, überhaupt festzustellen. Nur dann wird eine adäquate Behandlung eingeleitet und mögliche schwere Folgen verhindert. Potentiell ist ein Delir reversibel. Für den Krankenhausaufenthalt bedeutet ein Delir eine längere Verweildauer und eine Verschlechterung des Behandlungsergebnisses. Das Sterberisiko ist erhöht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa 25% der Delirien spielen sich in der hyperaktiven Form ab, weitere ca. 25% sind hypoaktive Zustände und etwa die andere Hälfte sind Mischformen. Für die Detektion gibt es <a href="https://www.dgppn.de/_Resources/Persistent/64ae1aff1699729ec43864b9692224a07fa59091/Empfehlung_Demenz%20und%20Delir%20im%20Krankenhaus+Anhang%20Instrumente.pdf">verschiedene Assessmentinstrumente</a> wie z.B. die Confusion Assessment Method, Nursing Delirium Screening Scale oder als schnelles Instrument zur Vorauswahl der einfach anzuwendende <a href="https://static1.squarespace.com/static/543cac47e4b0388ca43554df/t/58219f9fd1758e7a255932a0/1478598561271/4ATgerman.pdf">4-Assessment Test for delirium (4AT)</a>. Nicht immer kann eine organische Ursache gefunden und behandelt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Risikoerhöhung – auch durch Medikamente</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Individuell verschiedene Faktoren erhöhen das Risiko, ein Delir zu erleiden. Bei einer Demenz spielt auch der Schweregrad, also der Krankheitsfortschritt, eine Rolle. Der Entstehung bzw. der Prävention eines Delirs liegt das sog. Schwellenkonzept zugrunde: die Wahrscheinlichkeit in diesen Zustand zu geraten, steigt mit der Anzahl und Schwere der vorbelastenden Faktoren und deren Kombination ebenso wie das Risiko sinkt, wenn diese Faktoren reduziert werden können. Zu den Präventionsmaßnahmen zählen vor allem auch nichtmedikamentöse Vorgehensweisen wie Mobilisierung, Maßnahmen bei bzw. gegen Schlafstörungen, Orientierungshilfen, ausreichende Flüssigkeitsversorgung, Vermeidung von Fixierungen und andere mehr. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben anderen Stoffen können auch Medikamente das Delirrisiko erhöhen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/06/TabelleMedikamentenklassenbild.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/06/TabelleMedikamentenklassenbild-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-2441" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/06/TabelleMedikamentenklassenbild-1024x576.jpg 1024w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/06/TabelleMedikamentenklassenbild-300x169.jpg 300w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/06/TabelleMedikamentenklassenbild-768x432.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/06/TabelleMedikamentenklassenbild.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist daher von großer Bedeutung, dass Patienten entsprechend beobachtet und Auffälligkeiten dokumentiert und mitgeteilt werden. Vielfach steigt mit der Höhe der Dosierung eines Arzneimittels auch das Delirrisiko, weshalb hier sorgsam abgewogen werden muss.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/06/DosierabhaengigkeitTabellebild.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/06/DosierabhaengigkeitTabellebild-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-2442" style="width:880px;height:auto" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/06/DosierabhaengigkeitTabellebild-1024x576.jpg 1024w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/06/DosierabhaengigkeitTabellebild-300x169.jpg 300w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/06/DosierabhaengigkeitTabellebild-768x432.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/06/DosierabhaengigkeitTabellebild.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Delirmanagement – nicht nur im Krankenhaus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar kommen <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/06/14/delirmanagement-im-krankenhaus-ueber-den-tellerrand-hinaus/">delirante Zustände in Krankenhäusern</a> gehäuft vor – etwa postoperativ. Jedoch sollte das Delir keineswegs nur dort Thema sein. Denn ein Delir, insbesondere beim älteren Menschen, kann auch im Pflegeheim oder in der häuslichen Versorgung entstehen. Dies ist stark abhängig von den begünstigenden Faktoren und den direkten Auslösern wie etwa Infekten, Elektrolytestörungen, Niereninsuffizienz, engleiste Blutzuckerspiegel, sensorische Deprivation und viele anderen. Festzuhalten ist: eine plötzliche, akute Verwirrtheit und Wesensänderung oder deren Verschlimmerung sind keine typischen Verläufe einer Demenz. Es ist immer eine ärztliche Abklärung notwendig und ein Delir(Verdacht) ist als Notfall zu behandeln. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Buchempfehlung</strong>: *<a href="https://amzn.to/3XCBmdc">Akute Verwirrtheit – Delir im Alter (Huber)</a>; *<a href="https://amzn.to/4exXmMu">Leitlinie Delir: Empfehlungen zur Prävention, Diagnostik und Therapie des Delirs im Alter (Hogrefe)</a>. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/05/24/delir-im-krankenhaus-was-angehoerige-brauchen/">Der Perspektive von Angehörigen von Delirpatienten hat sich Sonja Freyer hier gewidmet</a>. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/06/06/demenz-delir-und-depression-mit-sonderkapiteln-buchempfehlung-fuer-einsteiger/">Berufsanfänger oder Auszubildende wiederum können sich dieses Buch einmal näher anschauen.</a></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in diesem Artikel sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt und mit Stern * gekennzeichnet. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nicht, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>
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