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	<title>schreien und rufen bei demenz Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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		<title>Schreien und Rufen bei Demenz: Beruhigen allein reicht nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 08:59:15 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/04/05/schreien-und-rufen-bei-demenz-beruhigen-allein-reicht-nicht/">Schreien und Rufen bei Demenz: Beruhigen allein reicht nicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wenn Menschen mit Demenz anhaltend schreien oder rufen, ist das für alle Beteiligten eine Belastungsprobe. Angehörige geraten an ihre Grenzen, Pflegefachpersonen erleben Hilflosigkeit, und auch in Kliniken oder Pflegeheimen wird das Phänomen schnell als massive Störung erlebt. Gerade darin liegt ein Teil des Problems: Das Verhalten erzeugt Druck. Möglichst schnell soll wieder Ruhe einkehren. Doch wer Schreien und Rufen nur als Lärm oder gar als bloßes Fehlverhalten versteht, übersieht oft, worum es eigentlich geht und schränkt die eigenen Handlungsoptionen ein.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Denn anhaltendes Schreien ist ein hochbelastendes Dauersignal. Es kann Ausdruck von Not, Überforderung, Schmerz, Angst, Stress, innerer Unruhe oder misslingender Kommunikation sein. In der Fachliteratur wird dieses Verhalten meist unter Begriffen wie „persistent vocalizations“ oder „disruptive vocalizations“ beschrieben. Zugleich zeigt die Forschung: Die Studienlage ist begrenzt und uneinheitlich, gerade deshalb ist im Alltag ein systematisches pflegefachliches Vorgehen so wichtig.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2026/04/SchreienKurzSketchFinal.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://www.youtube.com/channel/UCBkAPMP0XeRVcd9TA2WlY-w">Weitere kurze, informative Filme zum Thema Demenz finden Sie auf dem Youtubekanal: Demenz: Aufmerksam gemacht. </a></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Nicht nur Lärm, sondern ein Signal</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Schreien und Rufen ist bei Demenz nicht automatisch absichtsvoll, aggressiv oder „charakterbedingt“. Es kann zwar auch mit der Hirndegeneration selbst zusammenhängen, etwa als Teil neuropsychiatrischer Symptome. Fachlich wäre es aber zu kurz gegriffen, das Verhalten allein darauf zu reduzieren. Häufig ist es sinnvoller, von einem Zusammenspiel aus Hirnveränderungen, körperlichen Belastungen, Umweltreizen, Interaktion und unbefriedigten Bedürfnissen auszugehen. Genau deshalb lohnt es sich, hinter das Verhalten zu schauen, statt nur gegen das Symptom anzukämpfen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Hilfreich ist ein Perspektivwechsel: Nicht sofort fragen „Wie kriegen wir das weg?“, sondern zuerst „Was könnte hier gerade dahinterstecken?“ Diese Frage löst nicht alles. Aber sie schützt davor, vorschnell nur das Symptom zum Schweigen zu bringen.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<div style="background:#dff1fb; padding:18px 20px; border-radius:8px; font-size:18px; line-height:1.6; color:#1f2d3d;">
  Schreien und Rufen lässt sich nicht immer vollständig beenden. Aber oft lässt sich die Situation besser verstehen, eingrenzen oder abschwächen. Dafür braucht es ein gemeinsames Vorgehen. Angehörige sollten nicht mit dem Eindruck alleinbleiben, sie hätten einfach „nicht genug beruhigt“. Pflegefachpersonen wiederum brauchen Rückhalt dafür, dass systematische Beobachtung und kleinschrittiges Ausprobieren keine Nebensache, sondern Kern der Versorgung sind.
</div>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Anhaltendes Schreien und Rufen bei Demenz ist so belastend, weil es fast nie nur Lärm ist. Es ist meist ein Signal für Not, Überforderung oder misslingende Kommunikation und trifft zugleich auf ein Versorgungssystem, in dem genau die nötige intensive Ursachenarbeit oft schwer umzusetzen ist. Gerade deshalb braucht es mehr als Beruhigen. Es braucht Beobachtung, Geduld, Dokumentation und den Mut, auch kleine Hinweise ernst zu nehmen. Weitere Informationen finden Sie in anderen Artikeln zum <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/01/27/schreien-und-rufen-als-extremphaenomen/">Thema Schreien und Rufen</a> auf dieser Webseite. Ein <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/06/06/verhalten-im-grenzbereich-schreien-und-rufen-bei-demenz/">Interview mit einem Experten </a>finden Sie hier. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right has-medium-font-size wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">(Amazon Affiliate-Link): <a href="https://amzn.to/4meL4Np">Eine etwas umfangreichere Beschreibung des Phänomens und mögliche Lösungsschritte für die Pflege finden Sie in dieser Praxishilfe</a> (Amazon-Affiliate-Link). </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2026/04/05/schreien-und-rufen-bei-demenz-beruhigen-allein-reicht-nicht/">Schreien und Rufen bei Demenz: Beruhigen allein reicht nicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Warum kommen Menschen mit Demenz ins Pflegeheim &#8211; und wann ist der richtige Zeitpunkt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2025 14:11:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Entschluss, einen geliebten Menschen in ein Pflegeheim umziehen zu lassen, ist für viele Angehörige eine der schwersten Entscheidungen die sie zu treffen haben. Sie markiert für die Betroffenen nicht&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/10/11/warum-kommen-menschen-mit-demenz-ins-pflegeheim-und-wann-ist-der-richtige-zeitpunkt/">Warum kommen Menschen mit Demenz ins Pflegeheim &#8211; und wann ist der richtige Zeitpunkt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Der Entschluss, einen geliebten Menschen in ein Pflegeheim umziehen zu lassen, ist für viele Angehörige eine der schwersten Entscheidungen die sie zu treffen haben. Sie markiert für die Betroffenen nicht nur eine Veränderung des Wohnorts, sondern einen Wendepunkt im bisherigen gemeinsamen Leben. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Viele pflegende Angehörige unterschätzen, wie sehr sie über die Jahre an körperliche und seelische Grenzen geraten. Eine US-Langzeitstudie der Universität Kalifornien zeigte, dass sich rund 30 Prozent der pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz „regelmäßig völlig überfordert“ fühlen. Diese Personen wiesen deutlich höhere Depressions- und Belastungswerte auf als andere Pflegende – und ihre Symptome verschlechterten sich im Verlauf eines Jahres weiter, wenn keine Unterstützung erfolgte (Reuben et al., 2021). Das Gefühl überfordert zu sein ist also kein Zeichen individuellen Versagens, sondern vor allem ein Warnsignal. Es entsteht, wenn sich die Anforderungen der Pflege mit Beruf, Haushalt und Familie nicht mehr vereinbaren lassen, wenn Schlaf fehlt und soziale Kontakte abbrechen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Krankheitsfortschritt und herausforderndes Verhalten</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die häusliche Versorgung endet bei Demenz oft nicht primär wegen eines „Sprungs“ im Krankheitsstadium, sondern weil die Belastungsgrenzen im Umfeld überschritten werden: Systematische Reviews zeigen konsistent, dass Pflegebelastung der Angehörigen, Verhaltenssymptome/BPSD und zunehmende Einschränkungen in den Alltagsfunktionen die stärksten Prädiktoren für Heimeinzug sind. (Siehe z.B. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19169120/">Gaugler 2009</a> od. <a href="https://www.cambridge.org/core/journals/international-psychogeriatrics/article/causes-of-nursing-home-placement-for-older-people-with-dementia-a-systematic-review-and-metaanalysis/62B350693121CB1E1B109714A58CD343">Review Article Information International Psychogeriatrics 2016</a> und andere). Insbesondere BPSD (z.B. Unruhe, Aggression, nächtliche Aktivität) erhöhen sowohl die Belastung der Pflegenden als auch das Risiko der Institutionalisierung; die Zahl und Intensität dieser Symptome korrelieren mit Depressions- und Belastungswerten der Angehörigen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Als besonders belastend erlebt werden: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Nächtliche Unruhe und Umherwandern</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wiederholt fehlender eigener Schlaf, die nächtlich erhöhte Sturzgefahr und auch das Risiko des Hin- oder Weglaufens. Der hohe Bedarf an Kontrolle und Aufsicht belastet Angehörige erheblich. Allerdings ist der gestörte Schlaf- Wachrhythmus von Menschen mit Demenz auch in Pflegeheimen und Krankenhäusern ein großes Problem. <a href="https://amzn.to/3J48mpP">Hier gibt es eine kleine Praxishilfe (Amazon-Affiliate-Link): Schlaf und Demenz</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Aggression und Impulsdurchbrüche (verbal/physisch)</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Besonders belastend, wenn <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MlvOqAXxYyM">das Verhalten unvorhersehbar</a> ist und so empfunden wird. Häufig führt das zu einem ständig verunsicherten sorgenden Umfeld und Pflegehandlungen werden erheblich erschwert oder unmöglich.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Anhaltendes <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/01/27/schreien-und-rufen-als-extremphaenomen/">Rufen/Schreien</a></li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wenn Menschen mit Demenz anhaltend laut Schreien oder Rufen, bedeutet dies für Angehörige einen Dauerstress, dem sie sich kaum entziehen können und der zügig unaushaltbar werden kann. Allerdings stellt dieses Verhalten auch Pflegeeinrichtung vor große Probleme. Wichtig ist, diese systematisch anzugehen: Hier gibt es <a href="https://amzn.to/47kcGur">eine kleine Praxishilfe (Amazon-Affiliate-Link): Schreien und Rufen bei Demenz.</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Pflege- und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=e8cmR3XHqd4">Medikation-Verweigerung</a></li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Demenzerkrankungen bringen es mit sich, dass Betroffene im Verlauf ihren Hilfe- und Unterstützungsbedarf immer schlechter einschätzen können. Auch sind sie verständlicherweise bemüht darum, ihre Autonomie zu wahren. Sie können buchstäblich darum kämpfen. Das ständige überwindenmüssen von Widerstand und Verweigerung kann für pflegende Angehörige ein extremer Kraftzehrer werden und häufig mangelt es an Unterstützung, die das im Kleinen, im Alltäglichen übernehmen könnte.</p>



<div style="height:27px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Oft wird die Entscheidung für eine Pflegeeinrichtung lange hinausgezögert. Erst „wenn etwas passiert“ oder „es einfach nicht mehr geht“, wird nach einer passenden Unterbringungsmöglichkeit gesucht. In vielen Regionen ist die Suche nach einem geeigneten Heimplatz jedoch äußerst schwierig und mit Wartezeiten verbunden. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/05/20/der-bahnhof-krankenhaus-broeckelt/">Leider wird dann immer wieder auf Krankenhäuser „zur Überbrückung“ ausgewichen</a> bzw. um von dort aus das Problem zu lösen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann ist der richtige Zeitpunkt?</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">„Den“ richtigen Zeitpunkt gibt es vorausschauend nicht im Sinne einer genauen Bestimmung. Der richtige Zeitpunkt zum Umzug in ein Pflegeheim ist von vielen Faktoren abhängig und von der individuellen Konstellation im Spannungsfeld aus Belastung, Sicherheit und Lebensqualität.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Früh kann heißen: Der Mensch mit Demenz könnte sich noch anpassen, an das neue Umfeld gewöhnen und dort auch noch mit Unterstützung Kontakte knüpfen. Meist erlebt er den Umzug dann aber auch mindestens eine Zeit lang als Verlust, als Abschied mit Begleiterscheinungen der Trauer.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list has-medium-font-size">
<li>Spät kann heißen: Die Demenz ist so weit fortgeschritten, dass die Eingewöhnung kaum gelingt und Angehörige bereits mehr als erschöpft sind. Der Verlust des gewohnten Wohnortes wird möglicherweise aber nicht mehr als so einschneidend erlebt, da der zugewandte, freundlich-empathische Umgang mit ihm im Mittelpunkt steht.</li>
</ul>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div style="background:#f7fafc; border:1px solid #e2e8f0; border-left:6px solid #93c5fd; padding:14px 16px; margin:0 0 1rem 0; border-radius:6px; line-height:1.5;">
  <div style="font-size:1.05rem; margin-bottom:0.5rem; color:#1f2937;">
    IDEAL-Studie: Belastung der Angehörigen beeinflusst das „Gut-Leben“ mit Demenz
  </div>
  <p style="margin:0.25rem 0;">
    Höherer Pflege-Stress, stärkere soziale Einschränkungen und geringere Pflege-Kompetenz der Angehörigen sind mit geringerer Lebenszufriedenheit und Lebensqualität der Menschen mit Demenz assoziiert. 
    Umgekehrt gehen Schulung, Austausch und Entlastung der Pflegenden mit besserem Wohlbefinden der Erkrankten einher.
  </p>

  <hr style="border:none; border-top:1px dashed #cbd5e1; margin:10px 0;">

  <div style="font-size:0.95rem; color:#334155;">
    Quelle: Quinn C. et&nbsp;al. (2020), Aging &amp; Mental Health – 
    <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31104475/" target="_blank" rel="noopener">PubMed</a> · 
    <a href="https://bura.brunel.ac.uk/bitstream/2438/17833/3/FullText.pdf" target="_blank" rel="noopener">Volltext (PDF)</a> · 
    <a href="https://www.idealproject.org.uk/v8media/universityofexeter/schoolofpsychology/ideal/laysummaries/IDEAL_CG_factors_on_PwD_living_well_lay_summary.pdf" target="_blank" rel="noopener">Laienzusammenfassung</a>
  </div>
</div>

</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Eine Beobachtung aus der US-Studie von Reuben et al. (2021) bestätigt das: Wenn überforderte Angehörige gezielte Unterstützung erhielten – z. B. Schulung, Beratung, soziale Hilfe – fühlten sich zwei Drittel nach einem Jahr deutlich weniger überfordert. Belastung ist also veränderbar, wenn Strukturen und Hilfen greifen.</p>
</div>
</div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Den einen „richtigen Zeitpunkt“ gibt es nicht. Pflege durch Angehörige soll nicht zum „Dauerbeweis einer Art Stärke“ über Zeit mutieren ohne Rücksicht auf Verluste. Vielmehr darf sie ein Balanceakt zwischen Versorgung des geliebten Menschen, aber auch Verantwortung für sich selbst und Selbstschutz bleiben – die ganze Zeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hilfreiche Informationen zur Heim-Suche &amp; Entscheidungshilfen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://shop.deutsche-alzheimer.de/broschueren/33/umzug-ins-pflegeheim">Deutsche Alzheimer Gesellschaft: Umzug ins Pflegeheim</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/pflege-im-heim/so-finden-sie-das-passende-pflegeheim-12023">Verbraucherzentrale: „So finden Sie das passende Pflegeheim“</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;<a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/pflege-im-heim/umzug-ins-pflegeheim-so-gelingt-der-schritt-ins-neue-leben-35521">Verbraucherzentrale: „Umzug ins Pflegeheim – so gelingt der Schritt“</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.caritas.de/hilfeundberatung/ratgeber/alter/wohnen/welches-pflegeheim-passt-checkliste-fuer">Caritas: „Welches Pflegeheim passt?“</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.alzheimer-schweiz.ch/fileadmin/dam/Alzheimer_Schweiz/Dokumente/Publikationen-Produkte/IB_163_D_11_Heimeintritt_web.pdf">Alzheimer Schweiz: „Entscheidungshilfe Heimeintritt“</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.eva-stuttgart.de/fileadmin/Redaktion/2_unsere_angebote/im_alter/alzheimer_beratung/Umzug_ins_Pflegeheim.pdf">Netzwerk Demenz Stuttgart: &#8222;Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen demenzkranken Menschen zum Umzug ins Pflegeheim?&#8220;</a><br><br><a href="https://www.wegweiser-demenz.de/wwd/selbsthilfe/blog/der-uebergang-ins-pflegeheim-241234">Informationen im Wegweiser Demenz des BMFSFJ</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/10/11/warum-kommen-menschen-mit-demenz-ins-pflegeheim-und-wann-ist-der-richtige-zeitpunkt/">Warum kommen Menschen mit Demenz ins Pflegeheim &#8211; und wann ist der richtige Zeitpunkt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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