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	<title>pflegeausbildung Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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	<title>pflegeausbildung Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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		<title>Pflegeausbildung: nicht alle bleiben bis zum Schluss</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 09:28:22 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/09/01/pflegeausbildung-nicht-alle-bleiben-bis-zum-schluss/">Pflegeausbildung: nicht alle bleiben bis zum Schluss</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Fachkräftemangel in der Pflege ist längst Realität. Und die Situation wird sich in den kommenden Jahren verschärfen. Umso bedenklicher ist es, dass es im Rahmen der Ausbildung eine hohe Abbrecherquote gibt. Zwar verzeichnet die generalistische Ausbildung steigende Anmeldezahlen – aber, um <a href="https://aerzteverbund.de/pflegeberuf-in-der-krise-warum-so-viele-auszubildende-abbrechen">die 30% brechen die Ausbildung vorzeitig ab</a>. Das hat unterschiedliche Ursachen &#8211; nicht selten sind die Auszubildenden aber mit ihren Problemen allein, die während der Ausbildung entstehen können. Es ist kaum anzunehmen, dass die Abbrecherquote im<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kreis_Soest"> Kreis Soest</a> sehr anders ist als im Schnitt im Bundesgebiet. Angesichts des Fachkäftemangels ist die Quote in jedem Fall zu hoch. Aber was tun?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausbildung in Soest &#8211; auch mit &#8222;Handicaps&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der „CariCampus“ der Caritas im Kreis Soest ist eine vergleichsweise neue Schule. Seit September 2023 können sich dort Menschen auf den Weg zum Examen, zur Pflegefachperson, machen. Begleitet werden Sie bei Bedarf unter anderem von Joergen Mattenklotz. Er betreut und berät Auszubildende, die Einschränkungen mitbringen bzw. sich in akuten Problemlagen befinden. „Handicaps“ nennt er solche Umstände. Und die können bei den Auszubildenden dazu führen, dass die Ausbildung abgebrochen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warnzeichen: in der Schule anwesend, in Praxiseinsätzen höhere Fehlzeiten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auszubildende in der Pflege brechen ihre Ausbildung häufiger ab, als Auszubildende in anderen Berufen. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von psychischer Vorbelastungen die Auszubildende ohne Unterstützung nicht bewältigen, bis hin zu Erfahrungen während der Ausbildung die gerade junge Menschen aus der Bahn werfen können. Das können schwierige Erlebnisse in der Praxis ebenso sein wie Schwierigkeiten im Privatleben. Auszubildende bei Problemen zu unterstützen und Ausbildungsabbrüche zu vermeiden ist ein wichtiges Anliegen. Für das Interview traf ich Joergen Mattenklotz in Räumlichkeiten der Tagespflege der <a href="https://www.seniorenresidenz-moehnesee.de/">Senioren-Residenz Völlinghausen</a>.</p>



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</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere <a href="https://www.caritas-soest.de/beitraege/neu-fuer-alle-caritas-azubis-individuelle-lebensbe/2939404/">Informationen zum Projekt gibt es hier</a>. Kontakt zum <a href="https://www.caritas-soest.de/pflegeschule-caricampus/servicefuerunternehmen">„CariCampus“ der Caritas Soest und Informationen zur Ausbildung hier</a>.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/09/01/pflegeausbildung-nicht-alle-bleiben-bis-zum-schluss/">Pflegeausbildung: nicht alle bleiben bis zum Schluss</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Im Herzen Ostholsteins – Ausbildung mit tierischen Mitbewohnern</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/03/05/im-herzen-ostholsteins-ausbildung-mit-tierischen-mitbewohnern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2024 07:57:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorgestellt: Einrichtungen und Dienste]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>#Anzeige #Werbung Die Senioren-Residenz Godenblick liegt in Bad Malente in der holsteinischen Schweiz. Obwohl die Einrichtung vergleichsweise groß ist, wirkt die Atmosphäre familiär. Einen sterilen „Heimcharakter“ findet man vergeblich, was&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/03/05/im-herzen-ostholsteins-ausbildung-mit-tierischen-mitbewohnern/">Im Herzen Ostholsteins – Ausbildung mit tierischen Mitbewohnern</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">#Anzeige #Werbung</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Senioren-Residenz Godenblick liegt in Bad Malente in der holsteinischen Schweiz. Obwohl die Einrichtung vergleichsweise groß ist, wirkt die Atmosphäre familiär. Einen sterilen „Heimcharakter“ findet man vergeblich, was nicht nur an der naturnahen Lage und den großzügigen Grünflächen liegt. Atmosphäre kommt schließlich auch von innen und so müssen Pflegebedürftige nicht befürchten, in einer sterilen Krankenhausatmosphäre leben zu müssen. Im Gegenteil: sogar Tiere gehören hier zum Alltag der Heimbewohner und der Mitarbeiter in der Senioren-Residenz.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-08b23fd2c12567b691e84cc917a0b75c"><strong>3 Fragen an Einrichtungsleiterin Sandra Klaas</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sandra Klaas ist seit Eröffnung 1994 Mitarbeiterin der Senioreneinrichtung. Über die Leitung des Sozialdienstes bis zur Pflegedienstleiterin wurde sie 2015 Einrichtungsleiterin.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Frau Klaas, schon seit der Eröffnung werden in der <a href="https://www.alloheim.de/pflege-bad-malente-godenblick">Senioren-Residenz Godenblick</a> auch Menschen mit Demenz betreut. Dabei spielten auch schon immer Tiere eine Rolle, die sozusagen Mitbewohner der Einrichtung sind. Vereinzelt können auch Tiere von den Heimbewohnern mitgebracht werden, wenn sie in die Residenz ziehen. Wie gestalten Sie den Kontakt zwischen Heimbewohnern und Tieren &#8211; und ist das nicht eine Mehrbelastung für Ihre Mitarbeiter?</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.alloheim.de/pflege-bad-malente-godenblick"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/sandrahaase-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2314" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/sandrahaase-768x1024.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/sandrahaase-225x300.jpg 225w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/sandrahaase-1152x1536.jpg 1152w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/sandrahaase.jpg 1200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sandra Klaas; Einrichtungsleiterin der        Senioren-Residenz Godenblick in Bad Malente.</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sandra Klaas:</strong> Nein. Unserer Ziegen und Hasen werden von den Haustechnikern täglich versorgt und die Bewohner übernehmen nur die schönen Aufgaben bei den Tieren, wie füttern und streicheln. Begleitet werden die Besuche bei den Tieren von den Kollegen der sozialen Betreuung. Diese Besuche sind immer ein positives Erlebnis für unsere Bewohner, was sie durch ein Lächeln, Freude, kleine Geschichten oder entspannte Körpersprache äußern. Unsere Hauskatzen sind ebenfalls keine Mehrbelastung für unsere Pflegepersonal. Die Katzen sind im angrenzenden Wald und Garten unterwegs, werden lediglich einmal am Tag von den Kollegen der Betreuung gefüttert und genießen von allen Bewohnern und Mitarbeitern ausgiebige Streicheleinheiten.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders die Katzen haben eine großen beruhigende Wirkung auf Bewohner und Mitarbeiter. Auch für gestresste Kollegen ist es beruhigend, die Katzen zu kraulen und mit ihrem Schnurren belohnt zu werden. Die Katzen haben manchmal auch einen siebten Sinn und legen sich gerne mal zu einem Bewohner, dem es gerade nicht so gut geht. Wir haben auch Bewohner, die Vögel mitgebracht haben. Auch diese werden nicht als Mehrarbeit angesehen. Die Vögel werden gemeinsam mit dem Bewohner und den Kollegen der Betreuung versorgt. Auch hier zählt die Freude der Bewohner, die ihre Tiere bei sich haben. Einzig die manchmal undankbare Aufgabe der Tierarztbesuche und Hufpflege der Ziegen: die übernehme ich persönlich und im Grunde genieße ich das als Abwechslung zu meinen Büroarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Ihr Haus bildet auch aus. Schon Auszubildende erleben also den wohltuenden Kontakt zwischen Tieren und Menschen mit Demenz, die manchmal regelrecht als Türöffner dienen können. Erleben Sie bei Auszubildenden auch Vorbehalte, tierischen Kontakt aufzunehmen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sandra Klaas:</strong> Die Situation der Azubis hat sich in den letzten Jahren dramatisch reduziert, wir können und würden gerne mehr ausbilden. Auch hier kommen unserer Tiere gerade bei den jüngeren Azubis und Praktikanten oft sehr gut an, so dass wir die Tiere auch mit in die Werbung nehmen. Die jüngeren Menschen übernehmen dabei lieber die schönen Aufgaben, wie füttern und kuscheln.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/Mock-Up-A4-2Stueck-HochformatbeideSandra-scaled.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/Mock-Up-A4-2Stueck-HochformatbeideSandra-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2316" style="width:879px;height:auto" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/Mock-Up-A4-2Stueck-HochformatbeideSandra-1024x1024.jpg 1024w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/Mock-Up-A4-2Stueck-HochformatbeideSandra-300x300.jpg 300w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/Mock-Up-A4-2Stueck-HochformatbeideSandra-150x150.jpg 150w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/Mock-Up-A4-2Stueck-HochformatbeideSandra-768x768.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/Mock-Up-A4-2Stueck-HochformatbeideSandra-1536x1536.jpg 1536w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/Mock-Up-A4-2Stueck-HochformatbeideSandra-2048x2048.jpg 2048w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/03/Mock-Up-A4-2Stueck-HochformatbeideSandra-1320x1320.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Die Anforderungen an die Pflegeberufe sind in den letzten Jahren stetig gewachsen – aber gerade auch junge Menschen werden zunehmend selbstbewusster hinsichtlich der Bedingungen an ihre Ausbildung. Die Abbrecherquote ist in der Ausbildung zu hoch. Wie unterstützen Sie Ihre Auszubildenden in der Pflege auf Ihrem Weg, die Pflegeprofis von Morgen zu werden, die wir so dringend brauchen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sandra Klaas:</strong> Wir haben unser Haus für alle Schulen, Vereine und Kindergärten geöffnet. Oft haben junge Menschen keinen Bezug zu einem Pflegeheim und haben keine Erfahrungen wie unsere Bewohner in einem Pflegeheim leben, oder welche Aufgaben in den Pflegeberufen auf sie zukommen. Um Vorurteile, Ängste und Unwissenheit abzubauen, muss man früh anfangen Kontakte zu ermöglichen. Wir nehmen zum Beispiel sehr gerne Schulpraktikanten 8. bis 10 Klasse bei uns in der sozialen Betreuung, Verwaltung oder auch bei dem Haustechniker auf. So können die jungen Leute erste Erfahrungen in einer Pflegeeinrichtung sammeln. Dieses Jahr haben wir das erste Jahr Azubitage. Hier wollen wir unser Haus öffnen und den Beruf vorstellen, interessante Geräte wie den Defibrillator vorstellen, gemeinsam Blutdruck und Blutzucker messen, aber auch Kontakt zu unseren Bewohnern aufnehmen. Wir sind gespannt, wie der Tag angenommen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir bieten 10 bis 12 Ausbildungsplätze bei uns in der Einrichtung an.</strong> Jedes Jahr. Dieses Jahr haben wir drei Azubis im zweiten und dritten Lehrjahr und für September zwei Neuanmeldungen. Das ist einfach noch zu wenig. Dabei ist die Vergütung für die Ausbildung attraktiv – wir starten im ersten Lehrjahr mit rund 1280€. Pflege bedeutet aber eben natürlich auch Wechseldienste, Wochenendarbeit und jede Menge Verantwortung. Leider sind diese nicht leichten Bedingungen unseres Berufes oft im Fokus und die vielen tollen Eigenschaften geraten oftmals in den Hintergrund. Neben der Möglichkeit, mit viel Wissen Menschen als professionelle Pflegefachfrau oder -mann zu unterstützen bietet die Pflege schließlich unendlich viel mehr: Teamarbeit, menschliche Nähe, Einfühlungsvermögen, ein Berufsweg dessen Sinn nicht nur im Geldverdienen liegt, der Einfühlungsvermögen fordert und Menschen Sicherheit und Geborgenheit vermittelt und viel, viel mehr.</p>



<div style="height:38px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-primary-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-972504087c9d9f029c08b3619d4a1fe7 wp-block-paragraph">Wenn Sie an einer Ausbildung oder Mitarbeit in der Senioren-Residenz Godenblick interessiert sind, nehmen Sie gerne Kontakt auf: Tel. 04523-996600 oder per EMail direkt zur Einrichtungsleiterin Sandra Klaas <a href="mailto:Sandra.Klaas@alloheim.de">Sandra.Klaas@alloheim.de</a> .</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Fotos: Sandra Klaas; alle Rechte vorbehalten. </p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Sie möchten Ihre Einrichtung oder Ihren Dienst hier vorstellen?                                                                                                                       Nehmen Sie Kontakt auf: <a href="mailto:jochen.gust@demenz-im-krankenhaus.de">jochen.gust@demenz-im-krankenhaus.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/03/05/im-herzen-ostholsteins-ausbildung-mit-tierischen-mitbewohnern/">Im Herzen Ostholsteins – Ausbildung mit tierischen Mitbewohnern</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Generalistische Pflege-Ausbildung: &#8222;Ich hätte mir ein deutschlandweites, einheitliches Curriculum gewünscht.&#8220;</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/10/13/generalistische-pflege-ausbildung-ich-haette-mir-ein-deutschlandweites-einheitliches-curriculum-gewuenscht/</link>
					<comments>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/10/13/generalistische-pflege-ausbildung-ich-haette-mir-ein-deutschlandweites-einheitliches-curriculum-gewuenscht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2023 10:57:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die bisher getrennten Ausbildungen in der Altenpflege, der Kranken- und Kinderkrankenpflege wurden zusammengelegt und hatte zum Ziel, den Auszubildenden eine zeitgemäße, moderne und hochwertige Ausbildung anzubieten. Nach der Neugestaltung durch&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/10/13/generalistische-pflege-ausbildung-ich-haette-mir-ein-deutschlandweites-einheitliches-curriculum-gewuenscht/">Generalistische Pflege-Ausbildung: &#8222;Ich hätte mir ein deutschlandweites, einheitliches Curriculum gewünscht.&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die bisher getrennten Ausbildungen in der Altenpflege, der Kranken- und Kinderkrankenpflege wurden zusammengelegt und hatte zum Ziel, den Auszubildenden eine zeitgemäße, moderne und hochwertige Ausbildung anzubieten. Nach der Neugestaltung durch das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe sind 2020 die ersten Ausbildungsjahrgänge für den Berufsabschluss „Pflegefachfrau“ und „Pflegefachmann“ gestartet und in diesem Jahr fertig geworden. <br>Ist die Reform gelungen? Ich habe einen Schulleiter gefragt. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color has-link-color wp-elements-2214750953c1e19e6d0c61bea0c19b8e">4 Fragen an Christian Horstmann, Schulleiter der Pflegeschule Lippstadt der ESTA-Bildungswerk gGmbH zur generalistischen Pflegeausbildung</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Herr Horstmann – die ersten Auszubildenden haben die generalistische Pflegeausbildung durchlaufen: wie sieht Ihre Bilanz aus? Was hat sich durch die Reform verbessert?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Christian Horstmann: </strong>Vielen Dank, Herr Gust, für diese Frage. Meine Bilanz nach den ersten Durchläufen der generalistischen Pflegeausbildung sieht durchwachsen aus. Ich beginne einmal mit meinen positiven Erfahrungen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner 17jährigen Tätigkeit an unserer Schule, erinnere ich mich sehr gut an die deutliche jahrzehntelange Unterfinanzierung der Altenpflegeausbildung. Hier wurden die ehemaligen Krankenpflegeschulen erheblich finanziell bevorzugt. Im Zuge der generalistischen Umstellung, haben alle Pflegeschulen den gleichen Status erhalten und bekommen in diesem Zuge eine identische Ausbildungspauschale. Dies halte ich für eine sehr positive Entwicklung, auch hinsichtlich der Wertschätzung für die Altenpflege, wobei die Ausbildungspauschale mir noch ausbaufähig erscheint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erfreulicherweise hat die hiesige Landesregierung außerdem über das NRW-Sonderinvestitionsprogramm „Krankenhäuser und Pflegeschulen“ auch den staatlich anerkannten Pflegeschulen, die nicht den Vorgaben des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG) unterliegen, finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Dies hat zwar auch mit der Pandemie zu tun, jedoch wäre dies meines Erachtens nicht ohne die generalistische Umstellung erfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als weiteren positiven Erfolg sehe ich die beruflichen Möglichkeiten für die Auszubildenden an, mit der auch eine Gehaltsannäherung in den Versorgungsbereichen einhergeht. </p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/Foto-Horstmann-1.jpg" alt="" class="wp-image-1912 size-full" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/Foto-Horstmann-1.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/Foto-Horstmann-1-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><em><strong>Christian Horstmann, Leiter der Lippstädter Akademie für Pflege und Gesundheit im ESTA-Bildungswerk, zieht nach drei Jahren generalistischer Pflegeausbildung eine durchwachsene Bilanz.</strong></em></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Prinzipiell halte ich einen deutschlandweit einheitlichen Berufsabschluss mit EU-weiter Anerkennung für sehr sinnvoll. Und da wären wir nun bei den verbesserungswürdigen Aspekten der Reform:<br>Ich hätte mir ein deutschlandweites einheitliches Curriculum gewünscht. Stattdessen war es Aufgabe jeder einzelnen Pflegeschule – in anderen Bundesländern gab es später teils länderspezifische Curricula &#8211; unter Beachtung der Vorgaben des Pflegeberufegesetzes, der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe und des Rahmenlehrplans &#8211; ein schulinternes Curriculum zu erstellen. Dies war ein enormer Kraftakt für die Pflegeschulen und ich wage es zu bezweifeln, dass damit eine bundeseinheitliche oder gar europaweite Vergleichbarkeit des Abschlusses „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“ erzielt werden konnte. Die wissenschaftliche Begründung, dass sich so jede Schule individuell mit „Ihrem“ Curriculum identifizieren könne, ist zwar korrekt, rechtfertigt aber meines Erachtens nicht das unzureichend gelenkte Vorgehen.<br>Auch die Beurteilungsinstrumente, sonstigen Formalitäten und auch die Prüfungskonzepte mussten überwiegend von den einzelnen Schulen erstellt werden. Hinzu kommen teils unterschiedliche Vorgaben der einzelnen Bundesländer und sogar einzelner Bezirksregierungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächsten Punkt, der nicht zufriedenstellend ist, sehe ich den Mangel an geeigneten Lehrpersonen. Der Stellenmarkt ist aktuell „leer gefegt“ und das Konkurrenzverhalten unter den Pflegeschulen ist verständlicherweise massiv. Um eine ausreichende Zahl an Pflegefachleuten auszubilden, wäre eine angemessene Anzahl an Pflegepädagoginnen und Pflegepädagogen wichtig, die es jedoch noch bei weitem nicht gibt. Die Pflegeschulen können somit flächendeckend ihre Ausbildungskapazitäten nicht steigern und mussten/müssen teils sogar ihre Ausbildungszahlen reduzieren. Einzelne Bundesländer haben Übergangsregeln bezüglich der Qualifikation der Lehrenden geschaffen. Für NRW reicht dies jedoch meines Erachtens nicht aus und ich sehe auch für die nächsten Jahre eine Fortführung und Erweiterung der Sonderregelung für wichtig an. Bis die Hochschulen eine ausreichende Anzahl an qualifiziertem Personal ausgebildet haben, werden noch mehrere Jahre vergehen. Ich rechne mit deutlichen Einbrüchen der Zahlen ausgebildeter Pflegefachpersonen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch ein Aspekt, der zu überdenken wäre: Die generalistische Pflegeausbildung verlangt von den Auszubildenden komplexe Denkprozesse. Das Ausbildungsniveau wurde deutlich, aus meiner Sicht teils zu massiv, angehoben und hier sollte einmal hinterfragt werden, ob dem Ausbildungsmarkt – gerade im Bereich der stationären oder ambulanten Langzeitpflege &#8211; eine ausreichende Anzahl an Bewerbern/-innen zur Verfügung steht, welche die Voraussetzungen und auch das Interesse für eine erfolgreiche Ausbildung mitbringen. Es gibt viele tolle Bewerberinnen und Bewerber, die praktisch tolle Pflegefachkräfte wären, jedoch Schwierigkeiten hätten, die Ausbildung erfolgreich zu durchlaufen und am Ende auch zu bestehen (für NRW verspreche ich mir für diese Bewerbergruppe jedoch viel von der Pflegefachassistenzausbildung, die wir im Dezember erstmals an unserer Schule starten werden).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wurde nicht extra das Pflegestudium (B.Sc.) mit dem Berufsabschluss „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“ geschaffen, um eine entsprechende Klientel zu begeistern und dadurch akademisierte Pflegepersonen für die Basis zu generieren?<br>Ein weiterer Punkt meiner Bilanz betrifft die Praxisanleitung in den Betrieben: Vergleichbar mit der Situation der nicht ausreichenden Zahl an Pflegepädagoginnen und Pflegepädagogen, kämpfen die Betriebe damit, eine gesetzeskonforme Zahl an geeigneten Praxisanleitenden vorzuhalten. Hier sehe ich eine weitere Hemmschwelle für eine Ausweitung der Ausbildungszahlen, welche im Rahmen einer Evaluation vom Gesetzgeber her, dringend beleuchtet werden müsste. Auch hier halte ich Sonderregelungen für den Übergang als wichtig an. Ich frage mich zudem für NRW, wieso in der Pflegefachassistenzausbildung langjährige Pflegefachpersonen die Anleitung der Auszubildenden übernehmen können, in der dreijährigen Ausbildung jedoch ausschließlich weitergebildete Fachkräfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun zwei letzte Punkte meiner Bilanz:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich nehme wahr, dass der Erwerb eines Führerscheins für junge Menschen – auch im ländlichen Bereich – zunehmend eine geringe Rolle zu spielen scheint bzw. an fehlenden finanziellen Ressourcen scheitert. In unserer Region gibt es sehr viele Pflegeauszubildende, welche über keinen Führerschein verfügen. Hier würde ich mir finanzielle Anreize für Auszubildende in der Pflege wünschen, damit diese frühzeitig einen Führerschein erwerben. Durch die Vorgabe der verschiedenen externen Einsatzbereiche in der Ausbildung, wird Mobilität der Auszubildenden gefordert, was diese – und auch die einsatzkoordinierenden Pflegeschulen – vor große Herausforderungen stellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gesetzgeber sieht, wie schon erwähnt, verpflichtende externe Einsätze vor. Dies halte ich auch für wichtig. Jedoch zeigt sich in unserer Region deutlich, dass gerade die Einsätze in der stationären Akutpflege sehr gefragt sind und teils viel zu wenig freie Plätze zur Verfügung stehen. Als einsatzkoordinierende Schule müssen wir dann auf entferntere Krankenhäuser zugreifen, was dann mit der meist nicht ausreichenden Mobilität der Auszubildenden kollidiert. Mein Vorschlag an das Landesministerium, auch ausgewählte Rehabilitationskliniken – nach intensiver Prüfung – als Einsatzort der stationären Akutpflege auszuweisen, wurde leider als nicht realisierbar bezeichnet. Erfahrungsgemäß besteht im Rehabereich eine große Bereitschaft, praktische Einsätze für die angehenden Pflegefachfrauen und –männer zu ermöglichen. Schade, dass diese Chance an behördlichen Hürden scheitert und sich ein Einsatz im rehabilitativen Bereich auf den kurzen „weiteren Einsatz“ in der Ausbildung begrenzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color has-link-color wp-elements-41dc7a581a5ecb5c125919db664df0fc">Generalistische Pflegeausbildung: Nachteil für die Altenpflege?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Die generalistische Ausbildung eröffnet den Auszubildenden mehr berufliche Perspektiven, ermöglicht mehr Entscheidungsfreiheit in welchem Feld die Pflegefachfrauen /-männer schließlich arbeiten. Sehen Sie auch Nachteile der gemeinsamen (Grund-)Ausbildung – z.B. für die Altenpflege?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Christian Horstmann:</strong> Die Idee der generalistischen Ausbildung fußt auf dem Grundsatz des lebenslangen Lernens. So erwerben die Teilnehmer/-innen mittels dieser Basisausbildung ein Fundament, auf dem es aufzubauen gilt. Und hier sehe ich ein Problem für alle Versorgungsbereiche: Es muss ein übersichtliches, ineinander verzahntes Fort- und Weiterbildungsprogramm geben, das den Pflegepersonen eine berufliche Qualifizierungsperspektive liefert. Hier sehe ich den Gesetzgeber in der Pflicht, zeitnah für solche Strukturen zu sorgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachteile für die Altenpflege sehe ich darin, dass die Sogwirkung für Interessenten/-innen der Pflegeausbildung in einem Krankenhaus immer noch deutlich größer zu sein scheint, als dies für die Altenpflege der Fall ist. Hier spielt natürlich auch die mediale Präsenz des Krankenhausbereiches eine große Rolle. Aktuell nehme ich jedoch wahr, dass sich dies ggf. schleichend ändert, aber das müssen wir abwarten. Viele Senioreneinrichtungen – gerade im ländlichen Bereich – haben weiterhin viel zu wenig Zulauf an geeigneten Bewerbern/-innen. Natürlich hängt dies auch mit der Attraktivität eines potenziellen Arbeitgebers zusammen: Werden Auszubildende in der Pflege gut behandelt, werden sie dort auch die Ausbildung erfolgreich abschließen und später auch als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann das Team verstärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color has-link-color wp-elements-b2d9bb6cf6f13b09e7b7e5242489637a">Bürokratieabbau, Bürgerdienst, Gesundheitsunterricht</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust: </strong>Der Fachkräftemangel ist in Deutschland Dauerthema geworden, auch in der Pflege. Was braucht es aus Ihrer Sicht – der Sicht des Schulleiters – um mehr Menschen für die Ausbildung zur Pflegefachfrau /-mann zu gewinnen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Christian Horstmann: </strong>Ausgehend von meiner eigenen Berufsbiografie, würde ich mir die Einführung eines verpflichtenden Sozialen Bürgerdienstes für alle jungen Frauen und Männer wünschen. Ich habe selbst – wie viele andere junge Männer damals auch – nur durch den Zivildienst Erstkontakt mit dem Pflegebereich erhalten, der meinen Wunsch weckte, eine Pflegeausbildung zu absolvieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die allgemeinbildenden Schulen halte ich ein Pflicht-Unterrichtsfach „Gesundheit, Pflege und Soziales“ für sinnvoll. Somit werden schon die Kinder und Jugendlichen an den Bereich heran geführt und verlieren die Hemmschwelle, sich mit einer möglichen Berufsperspektive im Pflegeberuf zu beschäftigen. In den letzten Jahren ist die Nachfrage an Ausbildungsplätzen durch Bewerber/-innen aus dem Ausland stark gestiegen. Ich bin beeindruckt von vielen Interessenten/-innen, die bereits ein hohes Sprachniveau mit sich bringen und meist sogar über einen in Deutschland anerkannten Fachhochschulabschluss verfügen. Leider erschwert die deutsche Bürokratie – u.a. auch aufgrund der föderalistischen Unterschiede – die Einreise dieser in der Regel hoch motivierten zukünftigen Kolleginnen und Kollegen.</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p class="has-black-color has-light-gray-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-44fcbe9a282f8bdb3fa7e831a3de0852 wp-block-paragraph"><em>Direkt am Hauptbahnhof von Lippstadt ist die <a href="https://www.esta-bw.de/schulen/lippstadt/">Pflegeschule der ESTA-Bildungswerk gGmbH</a> &#8211; zusammen mit dem angegliederten Zentrum für Aus-, Fort- und Weiterbildung &#8211; unter dem Dach der Lippstädter Akademie für Pflege und Gesundheit verortet. Nach einer umfassenden Modernisierung präsentiert sie sich in frisch renovierten, hellen, klimatisierten und modern ausgestatteten Räumlichkeiten – technisch auf dem neuesten Stand. Das Herzstück der Pflegeschule bildet das neue SkillsLab, über das sich Azubis und Kollegium besonders freuen.</em></p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.esta-bw.de/schulen/lippstadt/"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/ESTA-Foto-Akademie-Lippstadt-Stand-Sept-16-1-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1914" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/ESTA-Foto-Akademie-Lippstadt-Stand-Sept-16-1-768x1024.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/ESTA-Foto-Akademie-Lippstadt-Stand-Sept-16-1-225x300.jpg 225w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/ESTA-Foto-Akademie-Lippstadt-Stand-Sept-16-1-1152x1536.jpg 1152w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/ESTA-Foto-Akademie-Lippstadt-Stand-Sept-16-1-1536x2048.jpg 1536w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/ESTA-Foto-Akademie-Lippstadt-Stand-Sept-16-1-1320x1760.jpg 1320w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/ESTA-Foto-Akademie-Lippstadt-Stand-Sept-16-1-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust: </strong>Bei allen Bemühungen mehr Menschen für die Pflege zu begeistern – am Ende sind es pure Zahlen, die uns aktuell sagen: wir werden die angemessene Versorgung so wie bisher personell nicht stemmen können. Wir werden mehr Hilfsberufe benötigen, mehr nachbarschaftliches Engagement. Erwarten Sie, dass es eine Art Fachpflegefundament für alle geben wird, aber die Versorgung insgesamt in mehrere Assistenz- und Hilfsberufe zerfasert? Und dementsprechend Standards – z.B. die Pflege-Patient-Ratio weiter abgesenkt werden wird?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Christian Horstmann:</strong> Auch die Einführung der generalistischen Pflegeausbildung, die zweifelsfrei ein wichtiger – jedoch dringend zu evaluierender &#8211; Schritt war, die Pflegeausbildung den sich wandelnden gesellschaftlichen Veränderungen anzupassen, wird es allein nicht schaffen, die Zahl an ausgebildeten Pflegefachkräften zu erhöhen. Ein verstärkter Einbezug von pflegerischem Assistenzpersonal wird unumgehbar sein. Hier halte ich es jedoch für wichtig, bundeseinheitliche Vorgaben zu schaffen, um eine qualitativ hochwertige und einheitliche Assistenzausbildung zu erzielen.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust: </strong>Herr Horstmann, ich danke Ihnen für Ihre Antworten. <br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/10/13/generalistische-pflege-ausbildung-ich-haette-mir-ein-deutschlandweites-einheitliches-curriculum-gewuenscht/">Generalistische Pflege-Ausbildung: &#8222;Ich hätte mir ein deutschlandweites, einheitliches Curriculum gewünscht.&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Pflege: Ausbildungsabbrüche verhindern</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/11/25/pflege-ausbildungsabbrueche-verhindern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2022 11:38:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik und Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[ausbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland sucht händeringend Pflegefachkräfte. Sowohl in der Kranken-, als auch in der Altenpflege gefährdet der Mangel an Pflegeprofis die Versorgung von Patienten und Pflegebedürftigen. Bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte sind zwingend&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/11/25/pflege-ausbildungsabbrueche-verhindern/">Pflege: Ausbildungsabbrüche verhindern</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Deutschland sucht händeringend Pflegefachkräfte. Sowohl in der Kranken-, als auch in der Altenpflege gefährdet der Mangel an Pflegeprofis die Versorgung von Patienten und Pflegebedürftigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte sind zwingend – wohl kaum jemand zieht das in Zweifel. Das Gegenteil ist aktuell jedoch der Fall: vielerorts berichten Pflegende von teils katastrophalen Zuständen. Mehr Kolleginnen und Kollegen auf Station &#8211; das muss Teil einer Zukunftsstrategie für die Pflege sein, wenn die Versorgung in den verschiedenen Settings funktionieren und tatsächlich dem Wohl von Pflegebedürftigen und Patienten dienen soll.</p>



<h2 class="has-tertiary-color has-text-color wp-block-heading">Mehr Auszubildende</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erfreulich ist, dass sich <a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/das-interesse-an-einer-ausbildung-in-der-pflege-ist-gross-203996" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr Menschen für eine Ausbildung in der Pflege interessieren</a>. 2021 entschieden sich 7% mehr als 2020 für eine Ausbildung zur Pflegefachfrau / Pflegefachmann. Dies, obwohl das Berufsbild in den Augen junger Menschen vor allem <a href="https://www.pwc.de/de/gesundheitswesen-und-pharma/fachkraeftemangel-im-deutschen-gesundheitswesen-2022.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mit der starken körperlichen und psychischen Belastung verbunden</a> ist.</p>



<h2 class="has-tertiary-color has-text-color wp-block-heading">Projekt gegen Ausbildungsabbrüche</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der relativ kurzen durchschnittlichen Verweildauer im Beruf und des absoluten Mangels an Kräften an sich, wiegen Ausbildungsabbrüche in der Pflege besonders schwer. Die Gewerkschaft ver.di veröffentlichte im Oktober einen Ausbildungsbericht: <a href="https://www.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++06437310-4ae0-11ed-a8e0-001a4a160129" target="_blank" rel="noreferrer noopener">demnach sind deutlich weniger als die Hälfte der Auszubildenden in der Pflege zufrieden mit ihrer Ausbildung</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Schleswig-Holstein hat das <a href="https://forum-pflegegesellschaft.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Forum Pflegegesellschaft e.V. </a> im November eine Kooperation mit der Initiative zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen (VerA) des Senior Experten Service (SES) vereinbart. Annette Langner vom Forum Pflegegesellschaft erläuterte in einem Telefonat mehr dazu:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption">Telefonat mit Anette Langner über die Kooperation die dazu eingegangen worden ist, Ausbildungsabbrüche zu verhindern. </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiges Projekt um die pflegerische Versorgung in Zukunft zu stabilisieren. Zur Lösung der deutschen Pflegekrise braucht es viele Bausteine. Es wird zusätzlich auch weiter darum gehen müssen, fertig ausgebildete Pflegefachpersonen (länger) im Beruf zu halten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto: Tara Winstead</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/11/25/pflege-ausbildungsabbrueche-verhindern/">Pflege: Ausbildungsabbrüche verhindern</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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