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	<title>krankenhausinformationssystem Archive -</title>
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		<title>Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige im Krankenhaus sichtbar machen</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/04/10/selbsthilfegruppen-fuer-pflegende-angehoerige-im-krankenhaus-sichtbar-machen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2025 18:28:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ein Mensch mit Demenz das Krankenhaus verlässt, beginnt für seine Angehörigen meist eine besonders herausfordernde Zeit. Sie tragen oft weitgehend allein die Verantwortung für Organisation, Pflege und emotionale Stabilisierung&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/04/10/selbsthilfegruppen-fuer-pflegende-angehoerige-im-krankenhaus-sichtbar-machen/">Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige im Krankenhaus sichtbar machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Mensch mit Demenz das Krankenhaus verlässt, beginnt für seine Angehörigen meist eine besonders herausfordernde Zeit. Sie tragen oft weitgehend allein die Verantwortung für Organisation, Pflege und emotionale Stabilisierung in der Folgezeit. Genau hier können Angehörigengruppen eine zentrale Rolle spielen – vorausgesetzt, sie werden überhaupt bekannt gemacht. In vielen Kliniken heißt es bisher nur: &#8222;Es gibt da was, googeln Sie mal.&#8220;. Das reicht nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-756c5acf5d7350d9fd2f5725795e4a26">Aufgabe für Entlassmanagement und Demenzbeauftragte im Krankenhaus &#8211; mehr Information schaffen: und anders. </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Ziel sollte es sein, aus einem vagen Hinweis eine konkrete, hilfreiche Handlungsanleitung für Angehörige zu machen. Einige Aspekte, wie das gelingen kann: </p>



<p class="wp-block-paragraph">1. Angehörige benötigen Klarheit. Deshalb sollten Sie regional zugeschnittene Informationsblätter zusammenstellen, die konkrete Selbsthilfegruppen bzw. Ansprechpartner nennen – inklusive Kontakt, Uhrzeit, Ort (ggf. online), Zielgruppe und ggfs. QR-Code zur Anmeldung. Wenn möglich, fügen Sie  Kurzportraits der Gruppen und Ansprechpartner bei &#8211; ein Satz genügt &#8211;  um Hemmschwellen abzubauen. Diese Informationen sollten nicht nur als Handzettel verteilt, sondern auch digital über Tablets oder das Patienteninformationssystem zugänglich gemacht werden. </p>



<ol class="wp-block-list"></ol>



<p class="wp-block-paragraph">2. Eine Information ist umso hilfreicher, je besser sie kontextualisiert wird. Krankenhausmitarbeitende im Entlassmanagement können Schulungen zur niedrigschwelligen und empathischen Kommunikation besuchen: Was passiert in einer Angehörigengruppe? Warum kann das guttun? Wie hat es anderen geholfen? Die Empfehlung wird so zu einer echten Einladung, nicht nur zu einem abgearbeiteten weiteren Auftrag. Selbsthilfegruppen werden nicht als &#8222;Add-on&#8220;, sondern als Bestandteil eines funktionierenden Nachsorgesystems begriffen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3d5f5335dec531b3c1149875380a8692 wp-block-paragraph"><strong>Kommunikative Feinheit:</strong> <em>Es kann klug sein, den Begriff &#8222;Selbsthilfegruppe&#8220; zu vermeiden, wenn er Widerstände auslöst. Stattdessen sprechen Sie von &#8222;Austauschkreisen&#8220; oder &#8222;Treffpunkten für Angehörige&#8220;. Zeigen Sie Verständnis für Sorgen wie Zeitmangel oder Scham und bieten flexible Formate (online, abends, unverbindlich). Grundhaltung: Ein Angebot machen, nicht drängen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">3. Zuständigkeiten klären und Qualität sichern<br>Eine Person der Klinik ist explizit für die Aktualisierung und Pflege der Informationen zu Selbsthilfegruppen verantwortlich. Zudem wird der Punkt &#8222;Selbsthilfe thematisiert?&#8220; in die Checkliste zur Entlassung aufgenommen. Kooperationen mit regionalen Alzheimer-Gesellschaften stellen sicher, dass das Material aktuell bleibt.</p>



<div style="font-family: Arial, sans-serif; max-width: 600px; margin: 2rem auto;">

  <!-- Kleines zentriertes Logo -->
  <div style="text-align: center; margin-bottom: 1rem;">
    <img decoding="async" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/01/cropped-twitterhintergrund1.jpg" alt="Demenz-Logo" style="max-width: 120px; height: auto; border-radius: 4px;">
  </div>

  <h3>Selbsttest: Informieren wir Angehörige ausreichend über Selbsthilfegruppen und Demenz?</h3>
  <p>Beantworten Sie die folgenden Fragen, um einzuschätzen, wie gut Angehörige in Ihrer Einrichtung informiert und eingebunden werden:</p>

  <form id="angehoerigenSelbsttest">
    <p><strong>1.</strong> Werden Angehörige gezielt über Selbsthilfegruppen informiert?<br>
      <label><input type="radio" name="frage1" value="ja"> Ja</label>
      <label><input type="radio" name="frage1" value="nein"> Nein</label>
    </p>

    <p><strong>2.</strong> Gibt es auf Ihrer Station Informationsmaterial zu regionalen Angehörigengruppen?<br>
      <label><input type="radio" name="frage2" value="ja"> Ja</label>
      <label><input type="radio" name="frage2" value="nein"> Nein</label>
    </p>

    <p><strong>3.</strong> Wird im Entlassgespräch auch auf Unterstützungsangebote für Angehörige eingegangen?<br>
      <label><input type="radio" name="frage3" value="ja"> Ja</label>
      <label><input type="radio" name="frage3" value="nein"> Nein</label>
    </p>

    <p><strong>4.</strong> Gibt es Informationsmaterial zum Thema Demenz auf Ihrer Station?<br>
      <label><input type="radio" name="frage4" value="ja"> Ja</label>
      <label><input type="radio" name="frage4" value="nein"> Nein</label>
    </p>

    <button type="button" onclick="auswertungTest()">Auswertung anzeigen</button>
  </form>

  <div id="testErgebnis" style="display:none; margin-top:1.5rem; padding:1rem; background-color:#f0f0f0; border:1px solid #ccc;">
    <strong>Ergebnis:</strong>
    <p id="testText"></p>
  </div>
</div>

<script>
function auswertungTest() {
  let fragen = ['frage1', 'frage2', 'frage3', 'frage4'];
  let jaAntworten = 0;

  for (let frage of fragen) {
    let antwort = document.querySelector(`input[name="${frage}"]:checked`);
    if (antwort && antwort.value === "ja") {
      jaAntworten++;
    }
  }

  let ergebnisText = "";
  if (jaAntworten === 4) {
    ergebnisText = "Sehr gut! Ihre Station scheint Angehörige bereits aktiv einzubinden und zu informieren.";
  } else if (jaAntworten >= 2) {
    ergebnisText = "Es gibt bereits gute Ansätze – prüfen Sie, wie Sie die Informationsweitergabe noch gezielter gestalten können.";
  } else {
    ergebnisText = "Bitte überlegen Sie im Team, wie Angehörige besser unterstützt und in die Entlassvorbereitung eingebunden werden können.";
  }

  document.getElementById("testText").textContent = ergebnisText;
  document.getElementById("testErgebnis").style.display = "block";
}
</script>



<h2 class="wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-f837d8ace90bbf924337610299711b9d"><strong>Ergebnis: Mehr Stabilität nach der Entlassung</strong> &#8211; Drehtüreffekte vermeiden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rückmeldungen zeigen: Angehörige, die sich vernetzen, sind besser informiert, emotional stabiler und holen sich früher professionelle Hilfe, wenn es brenzlig wird. Das entlastet nicht nur sie selbst, sondern auch das Kliniksystem. Selbsthilfegruppen zu vermitteln ist also keine Nebensache – es ist aktive Versorgungsqualität.<br>Fazit: Strukturiert, empathisch, vernetzt denken<br>Wenn Kliniken Angehörigen wirklich unterstützen wollen, muss die Informationsweitergabe neu gedacht werden. Das Entlassmanagement trägt dazu bei, dass pflegende Angehörige mit Perspektive nach Hause gehen. Das zahlt sich aus – menschlich wie strukturell.<br>Selbstverständlich müssen weitere Bereiche im Krankenhaus hier darauf untersucht werden, ob sie für die Vermeidung von Drehtüreffekten oder auch der Überschreitung der Verweildauer in Sachen Demenz ausreichend strukturiert sind. Die Informationsweitergabe an die weiterversorgenden Behandler und Institutionen ist dafür wesentlich. Mit Angehörigengruppen &amp; regionalen Kontakten anzufangen ist ein einfacher, erster Schritt.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3>Frage an Angehörige von Menschen mit Demenz im Krankenhaus</h3>
<p>Fühlten Sie sich ausreichend über Angehörigengruppen informiert?</p>

<form id="umfrageForm">
  <label><input type="radio" name="antwort" value="Ja"> Ja</label><br>
  <label><input type="radio" name="antwort" value="Nein"> Nein</label><br><br>
  <button type="button" onclick="antwortAbsenden()">Antwort absenden</button>
</form>

<div class="result" id="chartContainer" style="display:none; margin-top: 2rem;">
  <p><strong>Vielen Dank für Ihre Teilnahme!</strong></p>
  <canvas id="umfrageChart" width="400" height="400"></canvas>
</div>

<!-- Chart.js laden -->
<script src="https://cdn.jsdelivr.net/npm/chart.js"></script>

<script>
  let daten = {
    Ja: parseInt(localStorage.getItem('antwort_ja')) || 0,
    Nein: parseInt(localStorage.getItem('antwort_nein')) || 0
  };

  function antwortAbsenden() {
    if (localStorage.getItem('umfrage_abgestimmt')) {
      alert("Sie haben bereits abgestimmt. Mehrfachantworten sind nicht möglich.");
      return;
    }

    const auswahl = document.querySelector('input[name="antwort"]:checked');
    if (!auswahl) {
      alert("Bitte wählen Sie eine Antwort aus.");
      return;
    }

    daten[auswahl.value]++;
    localStorage.setItem('antwort_ja', daten['Ja']);
    localStorage.setItem('antwort_nein', daten['Nein']);
    localStorage.setItem('umfrage_abgestimmt', true);

    zeigeDiagramm();
  }

  function zeigeDiagramm() {
    document.getElementById('chartContainer').style.display = 'block';
    const ctx = document.getElementById('umfrageChart').getContext('2d');
    new Chart(ctx, {
      type: 'pie',
      data: {
        labels: ['Ja', 'Nein'],
        datasets: [{
          label: 'Antworten',
          data: [daten['Ja'], daten['Nein']],
          backgroundColor: ['#4CAF50', '#F44336']
        }]
      },
      options: {
        responsive: true,
        plugins: {
          legend: {
            position: 'bottom'
          }
        }
      }
    });
  }

  // Wenn der Nutzer bereits abgestimmt hat, zeige das Diagramm direkt
  if (localStorage.getItem('umfrage_abgestimmt')) {
    zeigeDiagramm();
  }
</script>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/04/10/selbsthilfegruppen-fuer-pflegende-angehoerige-im-krankenhaus-sichtbar-machen/">Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige im Krankenhaus sichtbar machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de"></a>.</p>
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