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	<title>antidementiva Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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	<title>antidementiva Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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		<title>EU-Kommission genehmigt Alzheimer-Medikament mit Donanemab</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 16:14:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Kommission hat einem weiteren Alzheimer-Wirkstoff die Zulassung erteilt: Donanemab (Handelsname Kisunla) darf künftig im europäischen Wirtschaftsraum zur Behandlung früher Alzheimer-Formen eingesetzt werden. Donanemab ist kein Medikament für alle&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/09/29/eu-kommission-genehmigt-alzheimer-medikament-mit-donanemab/">EU-Kommission genehmigt Alzheimer-Medikament mit Donanemab</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die Europäische Kommission hat einem weiteren Alzheimer-Wirkstoff die Zulassung erteilt: Donanemab (Handelsname Kisunla) darf künftig im europäischen Wirtschaftsraum zur Behandlung früher Alzheimer-Formen eingesetzt werden.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<section class="donanemab-box" style="border:1px solid #cbd5e1; border-radius:12px; padding:16px; background:#f8fafc; font-family:system-ui,-apple-system,Segoe UI,Roboto,Ubuntu,Arial,sans-serif;">
  <h3 style="margin:0 0 10px; font-size:1.1rem; line-height:1.3;">
    Donanemab ist kein Medikament für alle Alzheimer-Betroffenen, sondern nur für eine kleinere Patientengruppe mit spezifischen Voraussetzungen.
  </h3>

  <ul style="margin:0 0 10px 18px; padding:0; line-height:1.5;">
    <li><strong>Frühes Krankheitsstadium:</strong> Einsatz nur bei früher Alzheimer-Erkrankung (leichte kognitive Störung oder leichte Demenz).</li>
    <li><strong>Nachweis von Amyloid:</strong> Vor Beginn muss eine Amyloid-Pathologie gesichert sein (z.&nbsp;B. PET oder Liquor).</li>
    <li><strong>ApoE4-Status:</strong> Zugelassen für <em>Nicht-Träger</em> und <em>Heterozygote</em> (eine Kopie) des ApoE4-Gens; <em>Homozygote</em> (zwei Kopien) sind ausgeschlossen.</li>
    <li><strong>Bildgebung &#038; Risiken:</strong> Start nur mit aktueller MRT, um Risiken wie ARIA (Hirnschwellungen/-blutungen) auszuschließen; während der Therapie sind weitere MRT-Kontrollen nötig.</li>
    <li><strong>Behandler-Voraussetzungen:</strong> Einleitung durch erfahrene Ärzt:innen mit Zugang zu zeitnaher MRT und einem Team, das ARIA erkennen und managen kann.</li>
  </ul>

  <div style="font-size:0.9rem; color:#475569;">
    <em>Hinweis:</em> Die Nutzen-Risiko-Abwägung ist individuell vorzunehmen; Donanemab verlangsamt den Verlauf in frühen Stadien, heilt aber nicht.
  </div>
</section>

</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Der Antikörper wirkt, indem er krankheitsrelevante Amyloid-Ablagerungen im Gehirn reduziert, kann die Alzheimer-Erkrankung aber nicht heilen – lediglich das Fortschreiten in frühen Stadien verlangsamen. Im Unterschied zu Lecanemab (Leqembi) wird Donanemab nur einmal monatlich als Infusion verabreicht, und die Therapie kann ggf. beendet werden, wenn die Ablagerungen weitgehend beseitigt sind. Die Zulassung kommt mit Einschränkungen: Behandelt werden dürfen nur Patientinnen und Patienten im Frühstadium mit nachgewiesenen Amyloid-Ablagerungen. Zudem ist eine genetische Untersuchung auf das ApoE4-Gen erforderlich – Personen mit zwei Kopien dieses Gens gelten als besonders risikobehaftet und sind von der Therapie ausgeschlossen.</p>
</div>
</div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Mit dieser Entscheidung folgen die EU-Behörden der Empfehlung der EMA. Die Zulassung von Donanemab markiert damit den zweiten Antikörper in der EU, der gezielt gegen Alzheimer-Erkrankungsmechanismen gerichtet ist – nach Lecanemab. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://health.ec.europa.eu/latest-updates/commission-authorises-medicine-treat-early-stages-alzheimers-disease-2025-09-25_en">Pressemitteilung Directorate-General for Health and Food Safety der EU. </a></p>
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		<title>Lecanemab &#8211; einfach erklärt</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/05/15/lecanemab-einfach-erklaert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2025 11:20:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat Informationen zu dem neuen Alzheimer-Medikament Lecanemab bereitgestellt. Neues Alzheimer-Medikament und offene Fragen Lecanemab ist seit April 2025 in der EU&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/05/15/lecanemab-einfach-erklaert/">Lecanemab &#8211; einfach erklärt</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat Informationen zu dem neuen Alzheimer-Medikament Lecanemab bereitgestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neues Alzheimer-Medikament und offene Fragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lecanemab ist seit April 2025 in der EU für Erwachsene mit früher Alzheimer-Krankheit zugelassen. Der Anwendungsbereich ist spezifisch, der Wirkstoff also nicht einfach &#8222;für alle mit Alzheimer&#8220; geeignet. Das Medikament ist für Personen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung oder leichter Alzheimer-Demenz vorgesehen, bei denen Amyloid-Beta-Plaques im Gehirn nachgewiesen wurden <strong>und</strong> die maximal eine Kopie der ApoE4-Genvariante besitzen. Um die Eignung festzustellen, sind also umfangreiche Untersuchungen im Vorfeld notwendig. <br><a href="https://www.gesundheitsinformation.de/lecanemab-leqembi-bei-frueher-alzheimer-demenz.html">Mehr Informationen finden Interessierte allgemeinverständlich aufbereitet unter gesundheitsinformationen.de der Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen.</a>  </p>
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		<title>Pflanzliche Arzneimittel: Nicht ohne Rücksprache</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 12:38:53 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/01/22/pflanzliche-arzneimittel-nicht-ohne-ruecksprache/">Pflanzliche Arzneimittel: Nicht ohne Rücksprache</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Viele Menschen greifen bei gesundheitlichen Beschwerden gerne zu pflanzlichen Arzneimitteln, den sogenannten Phytopharmaka. Sie gelten als natürlich, sanft und oft sogar als frei von Nebenwirkungen. Doch dieser Trugschluss kann im Einzelfall sogar gefährlich werden. Denn anders als beim Zauberzucker (Homöopathie) können pflanzliche Arzneimittel durchaus Wirkung erzielen, die über den Placeboeffekt hinaus gehen. Das betrifft auch Menschen mit Demenz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ganz natürlich &#8211; Pflegefachpersonen in der Verantwortung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wirkung von Arzneimitteln hängt nicht nur von ihrem Ursprung ab, sondern auch von Zusammensetzung, Dosierung und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Während synthetische Arzneistoffe meist gut untersucht sind und klare Wirkmechanismen haben, können pflanzliche Medikamente eine Vielzahl an Pflanzenextrakten enthalten, deren Zusammenspiel nicht immer vorhersehbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar können leichte Beschwerden wie Erkältungen oder Magenverstimmungen gut mit pflanzlichen Mitteln behandelt werden, doch das bedeutet nicht, dass diese Mittel grundsätzlich unbedenklich sind. Gerade bei frei verkäuflichen Produkten aus dem Discounter, der Drogerie oder dem Internet besteht die Gefahr, dass ihre Wirkung unterschätzt wird. Pflegefachleute erleben nicht selten, dass sie durch Angehörige aufgefordert werden etwas Selbstgekauftes zu verabreichen. Man meint es gut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pflege muss sicher sein können &#8211; es geht um Wirkung und Wechselwirkung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentliches Risiko pflanzlicher Arzneimittel besteht in unerwünschten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Besonders gefährlich wird es, wenn Patienten oder ihre Angehörigen &#8222;sanfte&#8220; Mittel unkritisch einsetzen, ohne Rücksprache mit Arzt oder Apotheker zu halten. Angehörige reagieren gelegentlich verärgert, wenn Pflegende sich weigern ohne Rücksprache bzw. Verordnung mit dem behandelnden Arzt das „natürliche“ Mittel Pflegebedürftigen zu geben. Besonders bei Menschen mit Demenz, die dazu selbst nicht (mehr) entscheiden und die Anwendung oder Einnahme auch selbst nicht bewerkstelligen können. Pflegefachleute dürfen in diesem Fall die Auseinandersetzung mit Angehörigen und Betreuern nicht scheuen. Beispiele für mögliche Wechselwirkungen bezogen auf die zur Behandlung von Demenz eingesetzten Medikamenten finden Sie in der nachfolgenden Tabelle. </p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Pflanzlicher Wirkstoff</th><th>Häufige Anwendung</th><th>Mögliche Wechselwirkungen mit Antidementiva</th></tr></thead><tbody><tr><td>Ginkgo biloba</td><td>Gedächtnisförderung, Durchblutung</td><td>Kann die Wirkung von Antidementiva verstärken oder unkontrollierbar machen. Erhöht das <strong>Blutungsrisiko</strong>, insbesondere bei Kombination mit <strong>Memantin oder Acetylcholinesterase-Hemmern (Donepezil, Rivastigmin, Galantamin)</strong>.</td></tr><tr><td>Johanniskraut<br></td><td>Depression, Stimmungsaufhellung</td><td>Fördert den Abbau von Medikamenten in der Leber und kann dadurch die <strong>Wirkung von Donepezil und Rivastigmin abschwächen</strong>. Kann außerdem das Risiko für <strong>unerwünschte Nebenwirkungen wie Unruhe und Schlafstörungen erhöhen</strong>.</td></tr><tr><td>Ginseng</td><td>Leistungssteigerung, Energie</td><td>Kann das <strong>Zentralnervensystem stimulieren</strong> und die Wirkung von Antidementiva verstärken, was zu <strong>Unruhe, Schlaflosigkeit oder erhöhter Reizbarkeit</strong> führen kann.</td></tr><tr><td>Baldrian</td><td>Beruhigung, Schlafstörungen</td><td>Kann die sedierende Wirkung von Antidementiva verstärken, was zu <strong>verstärkter Müdigkeit und Schläfrigkeit</strong> führen kann.</td></tr><tr><td>Echinacea</td><td>Immunsystemstärkung</td><td>Kann den Abbau von Antidementiva in der Leber beeinflussen, was deren Konzentration im Blut und damit ihre Wirkung verändern kann.</td></tr><tr><td>Knoblauch</td><td>Herzgesundheit, Blutdruck</td><td>Kann den <strong>Abbau von Memantin beeinflussen</strong> und möglicherweise die Konzentration im Blut verändern. Außerdem verstärkt es das <strong>Blutungsrisiko</strong> bei gleichzeitiger Einnahme von Ginkgo.</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich betrifft dies nicht nur <a href="https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-45225-7_2">Antidementiva</a>. Auch Menschen mit Demenz, gerade wenn hochaltrig, nehmen häufig eine Vielzahl anderer Medikamente ein zur Behandlung anderer Zustände oder Erkrankungen. Pflanzliche Arzneistoffe können auch mit diesen Medikamenten interagieren, z.B. Ingwer (verstärkt Blutverdünner, kann mit Diabetes-Medikamenten interagieren), Süßholzwurzel (kann Kortikosteroide beeinflussen, erhöht Blutdruck), Passionsblume (kann Beruhigungsmittel verstärken), Pfefferminze (kann die Aufnahme bestimmter Medikamente im Magen-Darm-Trakt beeinflussen) und viele andere mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pflanzlich bedeutet nicht gleich harmlos. Tollkirschen sind auch pflanzlich, trotzdem ist es lebensgefährlich sie zu essen – oder? Durch Selbstmedikation können Risiken entstehen. Pflegende sollten ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt keinen Bitten folgen, „irgendetwas“ zu verabreichen. Sie sind Gesundheitsprofis, deren Arbeit auf Wissenschaft beruht. Ihr Handeln muss auf Wissen, nicht auf Glauben beruhen. Es muss geklärt sein, ob pflanzliche und synthetische Arzneimittel gefahrlos kombiniert werden können. Selbiges gilt für sogenannte <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel">Nahrungsergänzungsmittel &#8211; die Verbraucherzentrale </a>bietet hier wichtige Infos verständlich aufbereitet. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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