<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Sturz Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
	<atom:link href="https://demenz-im-krankenhaus.de/tag/sturz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/tag/sturz/</link>
	<description>demenz-zeitung.de / demenz-im-krankenhaus.de / demenz-nrw.de</description>
	<lastBuildDate>Thu, 16 Feb 2023 14:37:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/01/cropped-LeitbildFremdmeldungen-32x32.jpg</url>
	<title>Sturz Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
	<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/tag/sturz/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Digitalisierung: Pflegebetten als sensible Helfer</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/02/15/digitalisierung-pflegebetten-als-sensible-helfer/</link>
					<comments>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/02/15/digitalisierung-pflegebetten-als-sensible-helfer/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 17:46:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[alarmtrittmatte]]></category>
		<category><![CDATA[altenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[bett]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[klingelmatte]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollgang]]></category>
		<category><![CDATA[krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtdienst]]></category>
		<category><![CDATA[nrw]]></category>
		<category><![CDATA[pflege]]></category>
		<category><![CDATA[pflegebett]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeheim]]></category>
		<category><![CDATA[ruhr]]></category>
		<category><![CDATA[safesense]]></category>
		<category><![CDATA[Sturz]]></category>
		<category><![CDATA[stürze]]></category>
		<category><![CDATA[Sturzgefahr]]></category>
		<category><![CDATA[Weglauftendenz]]></category>
		<category><![CDATA[wickede]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://demenz-im-krankenhaus.de/?p=1471</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vielerorts sind die Bedingungen für eine angemessene Pflege schwierig: es mangelt an Fachpersonal und das teilweise noch immer verstaubte und nie richtig gewesene Image der Pflegebranche zwischen „Herz haben“ und&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/02/15/digitalisierung-pflegebetten-als-sensible-helfer/">Digitalisierung: Pflegebetten als sensible Helfer</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vielerorts sind die Bedingungen für eine angemessene Pflege schwierig: es mangelt an Fachpersonal und das teilweise noch immer verstaubte und nie richtig gewesene Image der Pflegebranche zwischen „Herz haben“ und &#8222;Seniorenreinigung&#8220; schreckt gerade junge Leute vom Beruf ab. Dabei ist das Gesundheitswesen und speziell die Pflege ein enorm vielfältiges, anspruchsvolles Feld – und Motor für manche Innovation. Die Pflegeprofis der Zukunft werden (noch mehr) als heute auch Profis der digitalen Versorgung sein. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Digitalisierung bedeutet weder pdf noch Roboter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Pflegefachleute sind technologieoffen. Zurecht jedoch häufig sehr skeptisch, wenn unter Digitalisierung entweder nur der Einsatz von <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/06/15/roboter-in-pflege-und-betreuung-moeglichkeiten-und-grenzen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Robotern</a> verstanden wird, oder, dass Papierformulare jetzt auch als pdf-Dateien im eigenen Intranet abrufbar sind.<a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/05/26/virtuelle-fahrradtouren-spass-und-bewegung-trotz-demenz-und-mobilitaetseinschraenkungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Moderne Technik im Gesundheitswesen </a>ersetzt weder pflegerisches Handeln noch die <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/21/betreuung-und-aktivierung-2-kartensets-und-1-buch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktivierung und Betreuung</a> von Mensch zu Mensch. Ähnlich wie in neuen Fahrzeugen können intelligente Systeme jedoch entscheidenden Anteil daran haben, schwere Schäden zu verhindern.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Verirrt und gestürzt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kolleginnen und Kollegen – gerade, aber nicht nur aus dem Nachtdienst kennen das: man findet einen Pflegebedürftigen gestürzt im Zimmer vor. Und neben allem anderen schießen einem auch Fragen durch den Kopf wie: wann war mein letzter Kontrollgang? Wann habe ich ihn das letzte Mal gesehen? Hätte ich früher wieder reinschauen müssen? Zur Sturzvermeidung wird manchmal mit <a href="https://amzn.to/3jVd1Oz" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Alarmtrittmatten</a> gearbeitet, manchmal werden auch Matratzen vor Betten gelegt, um mögliche Sturzfolgen zu mindern. Man geht davon aus, dass <a href="https://smart-altern.de/thema-sturz-statistische-erhebung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr als die Hälfte der Senioren in Pflegeheimen mindestens einmal im Jahr stürzt</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch beim Thema <a href="https://www.wegweiser-demenz.de/wwd/alltag-und-pflege/alltagssituationen/lauftendenzen-bewegungsdrang" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hin-/Weglauftendenz</a> kommen u.a. <a href="https://amzn.to/3I9YMxs" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Alarmtrittmatten</a> zum Einsatz. Wenn Menschen mit fortgeschrittener Demenz absichtlich oder zufällig unbegleitet ihre gewohnte Wohnumgebung verlassen, können sie in Lebensgefahr geraten. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Von der Alarmtrittmatte zum intelligenten Pflegebett</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/SafeSenseunterMatratze-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1477" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/SafeSenseunterMatratze-768x1024.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/SafeSenseunterMatratze-225x300.jpg 225w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/SafeSenseunterMatratze-1152x1536.jpg 1152w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/SafeSenseunterMatratze-1536x2048.jpg 1536w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/SafeSenseunterMatratze-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Durch ein Gespräch mit dem <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/19/bad-sassendorf-innovationszentrum-fuer-die-pflege/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Leiter des Digitalen Pflegezentrums</a> Bad Sassendorf bin ich auf den „Bettenhersteller“ <a href="https://www.wi-bo.com/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wissner-Bosserhoff</a> aufmerksam geworden. Nicht nur, aber auch für <a href="https://www.demenz-pflegen.de/ratgeber/?widget%5b391%5d%5bcampaignId%5d=33490" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Demenz Pflege und Betreuung</a> schaue ich mir regelmäßig Produkte an und Berichte darüber. Und Wissner-Bosserhoff stellt eben nicht nur einfach Pflegebetten her, sondern bietet mit dem <a href="https://safe-sense3.wi-bo.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SafeSense-System</a> noch mehr an. Da die Firma in Wickede an der Ruhr sitzt  &#8211; also quasi um die Ecke, war es ein Leichtes hinzufahren und sich das anzuschauen: das dort produzierte SafeSense3-System hat mehrere Features, was das Pflegebett vom reinen Schlafplatz zum digitalen Pflegeassistenzsystem aufwerten soll. Das sieht man dem Bett an sich zunächst nicht an: die Sensorik befindet sich unter dem Bett bzw. unter der Matratze. </p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel<strong> Bed-Exit-Monitoring</strong>. Steht der Pflegebedürftige auf, wird die Pflege informiert. Das System lässt sich dabei so fein justieren, dass die Pflegefachfrau vom Dienst nicht etwa dauernd (falsch) alarmiert wird, nur weil der Bewohner nachts zur Toilette geht. Das Alarmintervall kann eingestellt werden – von der Sofortmeldung bis zur notwendigen zeitlichen Toleranz die es für einen Toilettengang individuell haben muss. Das verhindert unnötige Rennerei für die Pflege und verschafft zugleich mehr Sicherheit. In verschiedenen denkbaren Konstellationen können solche Bettsensoren auch dazu beitragen, Fixierungen zu vermeiden. Das System kann auch Puls und Atemfrequenz messen – ohne, dass der Heimbewohner bzw. Patient irgendwie selbst verkabelt wäre: der Sensor liegt ja unter der Matratze. Dargestellt werden die Daten und ggfs. Alarmmeldungen auf einem übersichtlich gehaltenen Bildschirm &#8211;  z.B. auf dem PC im Stationszimmer.  </p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Druckgeschwüre vermeiden &amp; Feuchtigkeitsalarm</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Richtig sinnvoll – das System wurde mir vorgeführt von Produktmanager Lars Kossmann, Sebastian Plothe und Katharina Adrian (beide Marketing), kam mir jedoch eine weitere Form der „Bewegungsüberwachung“ vor: Dekubitus vermeiden durch die systemseitige Feststellung, ob genug Eigenbewegung da ist. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Das bringt in der Pflege ggfs. nicht nur eine Zeitersparnis – wenn genug Bewegung da ist, sind schließlich keine positionsunterstützenden Maßnahmen notwendig. Durch die Darstellung über 24 Stunden mittels Grafik lassen sich auf einen Blick auch noch weitere Erkenntnisse ableiten und Risiken identifizieren. Weiter ist ein Feuchtigkeitssensor im Portfolio als Bettauflage (auch „Glücksstädter“ oder „Hospitex“ genannt), so dass die Pflege eine entsprechende Meldung erhält, wenn Handlungsbedarf besteht. Das könnte in der Praxis dazu beitragen, die Bewohner nachts nicht unnötig wecken zu müssen zur Kontrolle. Wer sich die umfangreichen Möglichkeiten anschauen will, sollte <a href="https://safe-sense3.wi-bo.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Homepage besuchen</a>. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/HerrPlotheimBett-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1478" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/HerrPlotheimBett-768x1024.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/HerrPlotheimBett-225x300.jpg 225w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/HerrPlotheimBett-1152x1536.jpg 1152w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/HerrPlotheimBett-1536x2048.jpg 1536w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/02/HerrPlotheimBett-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Informationen schützen – Daten müssen der Pflege dienen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte mich zuvor noch nie mit einem intelligenten Bettsystem beschäftigt. Und nicht alles was es kann&nbsp; &#8211; oder vielleicht in Zukunft noch können wird – ist mir persönlich gleich wichtig. Wichtig ist aber, dass die Möglichkeiten der Digitalisierung uns in der Pflege zur Verfügung gestellt werden, uns und damit den uns anvertrauten Menschen dienen. Ich habe mehrmals im Gespräch nachgefragt: bei SafeSense3 haben mir die Anwesenden versichert: es werden keine Daten der Nutzer durch die Firma selbst abgerufen oder für Firmenzwecke ausgewertet. Die Speicherung (max. 24 Stunden) erfolgt datenschutzkonform lokal im Pflegeheim oder Krankenhaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich ebenfalls gut finde am System: der Sensor und die Box – der Technikkram &#8211; liegt unter dem Bett bzw. unter der Matratze. Keine Kabel im Weg, nichts was Bewohner / Pflegebedürftige zusätzlich stören oder eine Stolperfalle darstellen könnte fiel mir während der Vorführung auf – und ja, ich habe auch unters Bett geschaut. Die Bettauflage mit Kabel jedoch lädt vielleicht manchen Pflegebedürftigen ein, gerade mit Demenz, daran herumzufummeln. Was passiert, wenn man das Kabel bei scharfgestelltem System einfach herauszieht, habe ich vergessen zu erfragen. Wahrscheinlich erfolgt auch dann eine Meldung an die Pflege.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Entwicklungen – zusätzliche Features – sind bei <a href="https://www.wi-bo.com/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wissner-Bosserhoff</a> in der Pipeline. Wann ist zwar noch nicht klar (oder man wollte es mir nicht verraten), aber auch für die häusliche Pflege soll es in der Zukunft intelligente Bettlösungen aus Wickede geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Digitalisierung dient Pflegebedürftigen und Pflegenden bei der Bewältigung des Alltags, trägt zur Prävention bei und unterstützt darin, mit den knappen Zeitressourcen besser umzugehen:  abseits der sonstigen „Belustigungsinstrumente“ und Servicegeräte die sonst häufig unter Digitalisierung der Pflege verstanden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">PS: KollegInnen und Kollegen die ein solches System bereits im Einsatz auf Ihrer Station haben: teilt gerne Eure Erfahrung in einem Kommentar mit.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption">Youtube-Teaser</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/02/15/digitalisierung-pflegebetten-als-sensible-helfer/">Digitalisierung: Pflegebetten als sensible Helfer</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/02/15/digitalisierung-pflegebetten-als-sensible-helfer/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Versorgen &#8211; aber sicher!</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/01/24/versorgen-aber-sicher/</link>
					<comments>https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/01/24/versorgen-aber-sicher/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2021 13:06:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[checkliste]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahr]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sturz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://demenz-im-krankenhaus.de/?p=660</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als Einstieg in ein bestimmte Schulungsthema nutze ich bis heute manchmal eine Story: wie ich zum ersten Mal einen Menschen mit Demenz bewusst wahrnahm. Viele Jahre her, leistete ich Zivildienst&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/01/24/versorgen-aber-sicher/">Versorgen &#8211; aber sicher!</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Als Einstieg in ein bestimmte Schulungsthema nutze ich bis heute manchmal eine Story: wie ich zum ersten Mal einen Menschen mit Demenz bewusst wahrnahm. Viele Jahre her, leistete ich Zivildienst in einem Pflegeheim. Und geriet dort in eine Situation, in der eine  Dame mit dem dünnen Metallhals einer Gießkanne in einer Steckdose herumstocherte. Sie war auf der Suche nach Wasser für die Blumen. Auf mein plumpes Eingreifen damals reagierte sie völlig richtig: mit einer gehörigen Portion Aggression, die sich schließlich zu Handgreiflichkeiten auswuchsen. Ich wusste es nicht besser. Die damals dort arbeitende Pflegedienstleiterin schon – sie löste uns in wenigen Sekunden voneinander. Alles nochmal gutgegangen. Mein Interesse fürs Thema war geweckt – und ein gewisses Misstrauen gegenüber älteren Damen mit Gehstock hält bis heute an.</p>



<h2 class="has-primary-color has-text-color wp-block-heading">Unerwartete Gefahren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Menschen mit Demenz können (zusätzlich) in Gefahr geraten durch die Veränderungen, die Demenzen mit sich bringen können. So weit, so klar. Viele Themen werden in dieser Hinsicht beschult, beispielsweise Sturzprophylaxe. Für pflegende Angehörige gibt es <a href="http://www.vitanet.de/f/54158/alte_struktur/downloads/pdfs/Checkliste_Wohnraumanpassung_Demenz.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">durchaus brauchbare Wohnraumchecklisten</a>, welche die<a href="https://www.parisozial-koeln.de/progs/parisozial/ps/koeln/content/e670/e743/e1101/ChecklisteWohnenmitDemenz.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Sicherheit in der häuslichen Versorgung</a> erhöhen helfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst mache mit Kliniken und Pflegeheimen gelegentlich Sicherheitschecks im Rahmen von Begehungen. Dabei helfen mir vielfach Erfahrungswerte aus der Zusammenarbeit mit vielen Kolleginnen und Kollegen bei unterschiedlichen Trägern. Und natürlich einigen eigenen Erlebnissen. Vom Biss in eine Weihnachtsbaumkugel aus Glas (feine Splitter, schwierig aus dem Mund zu bekommen, besonders wenn der Betroffene sich wehrt), dem Trinken von Desinfektionsmittel bis zum Spaziergang auf einem Fenstersims (Außen, 3. Stock) – alles schon erlebt. &nbsp;</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2021/01/Sicherheitscheckliste-Demenz-1-680x1024.jpg" alt="" class="wp-image-663" width="510" height="768" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2021/01/Sicherheitscheckliste-Demenz-1-680x1024.jpg 680w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2021/01/Sicherheitscheckliste-Demenz-1-199x300.jpg 199w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2021/01/Sicherheitscheckliste-Demenz-1-768x1156.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2021/01/Sicherheitscheckliste-Demenz-1-1020x1536.jpg 1020w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2021/01/Sicherheitscheckliste-Demenz-1-1360x2048.jpg 1360w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2021/01/Sicherheitscheckliste-Demenz-1-scaled.jpg 1700w" sizes="(max-width: 510px) 100vw, 510px" /></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Man kann juristisch trefflich darüber streiten, was persönliche Lebensrisiken sind und wo die Verantwortung für Einrichtungen und deren Mitarbeiter beginnt und aufhört. Aktuell hat der <a href="https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Demente-gehoeren-nicht-ins-Obergeschoss-mit-ungesicherten-Fenstern-416244.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bundesgerichtshof ein Urteil gefällt</a>, nach dem ein Herr mit Demenz aus dem Fenster gefallen ist. Die Sache muss neu verhandelt werden. Mich persönlich wundert es immer wieder, dass ich auf offene Fenster selbst in Wohnbereichen / auf Stationen stoße, die von sich selbst behaupten spezielle Bereiche für Menschen mit Demenz zu sein. <a href="https://www.rechtsdepesche.de/demente-patientin-springt-aus-fenster-im-krankenhaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Denn das aus dem Fenster fallen ist kein neues Risiko.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alle Gefahren sind abwendbar, natürlich nicht. Und immer geht es auch um Fragen zwischen Schutz, Würde und Freiheit. Kann man mit allem rechnen? Muss man?</p>



<h2 class="has-primary-color has-text-color wp-block-heading">Regelmäßig überprüfen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was mir persönlich schon mehrfach aufgefallen ist, ist dass man Risiken kennt und auch bewertet bzw. diese zu vermeiden sucht. Und dann kommt der Alltag. Die Überlastung, der Zeit- und Personalmangel&#8230;. .</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Demenzbeauftragte habe ich hier eine <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2021/01/Sicherheitscheckliste-Demenz.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kurze Sicherheit-Checkliste aufgestellt (pdf)</a>. Sie ist ein Auszug der Dinge, auf die ich versuche zu achten, wenn ich irgendwo zu Gast sein darf beim Thema Demenz. Sie erhebt weder Anspruch auf Vollständigkeit noch darauf, absolute Sicherheit zu bieten. Aber vielleicht benötigen Sie einen Einstieg für Ihr Haus ins Thema – und diese kurze Checkliste unterstützt Sie dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei aller Routine, bei aller Belastung: vernachlässigen wir nicht, uns und unsere Stationen regelmäßig zu prüfen. Als Demenzbeauftragte haben Sie hierfür eine besondere Verantwortung.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ihr</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto:  CHUTTERSNAP on Unsplash</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/01/24/versorgen-aber-sicher/">Versorgen &#8211; aber sicher!</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/01/24/versorgen-aber-sicher/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
