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	<title>sektorenübergreifende versorgung Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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		<title>Alzheimer-Demenz: Rapid Review bündelt Evidenz und setzt Leitplanken für eine einheitlichere Versorgung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2025 16:11:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das IGES Institut und der Arbeitsbereich Altersmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main haben im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit beauftragten Projekts einen Rapid Review vorgelegt. Ziel ist die Entwicklung&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/12/22/alzheimer-demenz-rapid-review-buendelt-evidenz-und-setzt-leitplanken-fuer-eine-einheitlichere-versorgung/">Alzheimer-Demenz: Rapid Review bündelt Evidenz und setzt Leitplanken für eine einheitlichere Versorgung</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Das <a href="https://www.iges.com/">IGES Institut </a>und der Arbeitsbereich Altersmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main haben im Rahmen eines vom <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/index.html">Bundesministerium für Gesundheit</a> beauftragten Projekts einen Rapid Review vorgelegt. Ziel ist die Entwicklung eines „realistischen“ Versorgungspfades für Menschen mit Alzheimer-Demenz und ihre Angehörigen – evidenzbasiert und umsetzbar mit den verfügbaren Mitteln im ambulanten Versorgungssetting.</p>



<h2 class="wp-block-heading"> <br>Ergebnis: Was der Rapid Review liefert</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Im Zentrum steht eine strukturierte Auswertung von 442 wissenschaftlichen Publikationen (identifiziert: 2.125 Quellen; eingeschlossen: 442) aus dem Zeitraum ab 2018. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Evidenz">Die Evidenz</a> wurde thematisch in fünf Bereiche gebündelt: Ursachen und Risikofaktoren, Prävention, Diagnostik, Therapie sowie Versorgungsangebote.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die zusammengefassten Befunde unterstreichen, dass Alzheimer-Demenz einen personzentrierten, interdisziplinären Versorgungsansatz erfordert – und dass ein zukunftsfähiger Versorgungspfad multimodal, flexibel und sektorenübergreifend angelegt sein sollte. Also nichts, was wir nicht eigentlich schon wissen. Besonders deutlich wird im Review jedoch auch der Handlungsdruck aus Versorgungsperspektive: Pflegende Angehörige übernehmen einen Großteil der Unterstützung und berichten häufig, dass die Navigation im komplexen Gesundheitssystem schwierig ist.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div style="background:#e9f4ff;border:1px solid #cfe6ff;border-radius:10px;padding:14px 16px;margin:16px 0;line-height:1.45;">
  <div style="font-size:1.05em;margin:0 0 8px 0;">Was ist ein Rapid Review?</div>
  <p style="margin:0 0 8px 0;">
    Ein Rapid Review ist eine beschleunigte Form der Literaturübersicht. Er bündelt den aktuellen Stand der Forschung zu einer klaren Fragestellung in kurzer Zeit, um Entscheidungen in Praxis und Politik zu unterstützen.
  </p>
  <ul style="margin:0;padding-left:18px;">
    <li>arbeitet mit transparenten, vorab definierten Such- und Auswahlkriterien</li>
    <li>nutzt pragmatische Abkürzungen (z. B. begrenzter Zeitraum, weniger Datenbanken, teils weniger Doppelprüfung)</li>
    <li>liefert schneller Ergebnisse als ein klassisches systematisches Review, kann aber einzelne Studien eher übersehen</li>
  </ul>
</div>
</div>
</div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Parallel steigen die volkswirtschaftlichen Belastungen: Für Deutschland werden die Demenzkosten für 2020 auf rund 20,4 Milliarden Euro geschätzt; der Anteil an allen Krankheitskosten stieg von 3,6 Prozent (2002) auf 4,7 Prozent (2020).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Anforderungen sich für den Versorgungspfad ableiten lassen</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Aus den Ergebnissen leiten die Autorinnen und Autoren konkrete Implikationen ab. Dazu gehören insbesondere: ein modularer Aufbau (passend zu Risikoprofil, Erkrankungsstadium und Begleiterkrankungen), klar definierte Verantwortlichkeiten und Kommunikationswege zwischen den beteiligten Akteuren sowie die feste Integration von Prävention, gestufter Diagnostik, abgestuften Therapiebausteinen (pharmakologisch und nicht-pharmakologisch) und palliativen Aspekten in späteren Stadien. Ebenfalls ausdrücklich genannt: systematische Entlastungs- und Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige sowie Qualitätssicherung und Evaluation, damit Innovationen nur bei nachgewiesenem Versorgungsnutzen in den Pfad übernommen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Worauf das Gesamtprojekt hinausläuft</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Das dreijährige Forschungsprojekt verfolgt zwei Kernziele: (1) die sektorenübergreifende Zusammenarbeit der an der Versorgung beteiligten Akteure zu stärken und (2) die Versorgungsqualität für Menschen mit Alzheimer-Demenz im Vergleich zur derzeitigen Versorgung messbar zu verbessern und abzusichern.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Auf den Rapid Review folgt eine Analyse des Soll-Zustands (unter Einbezug weiterer Quellen) und dann der Ist-Zustand mit Versorgungsdefiziten und Hürden in der ambulanten medizinischen Versorgung. Geplant sind Experteninterviews (Oktober bis Dezember 2025), Fokusgruppen (Februar/März 2026) sowie anschließend bundesweite Befragungen relevanter Akteursgruppen und danach auch Betroffener und Angehöriger. Der Ansatz ist ausdrücklich partizipativ, um einen praxistauglichen, bedarfs- und bedürfnisgerechten Versorgungspfad zu entwickeln.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://www.versorgungspfad-demenz.de/">Mehr Informationen unter versorgungspfad-demenz.de. </a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/12/22/alzheimer-demenz-rapid-review-buendelt-evidenz-und-setzt-leitplanken-fuer-eine-einheitlichere-versorgung/">Alzheimer-Demenz: Rapid Review bündelt Evidenz und setzt Leitplanken für eine einheitlichere Versorgung</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Krankenhaus-Report 2025: Kliniken unzureichend vorbereitet auf steigende Zahl hochaltriger Patienten – Pflege spielt Schlüsselrolle</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/04/30/krankenhaus-report-2025-kliniken-unzureichend-vorbereitet-auf-steigende-zahl-hochaltriger-patienten-pflege-spielt-schluesselrolle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2025 11:54:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik und Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[ambulantisierung von krankenhausleistungen]]></category>
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		<category><![CDATA[sektorenübergreifende versorgung]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftliches Institut der AOK]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Versorgung alter und insbesondere hochaltriger Menschen steht vor einer doppelten Herausforderung: Immer mehr Menschen über 80 Jahre treffen auf eine sinkende Zahl an Fachkräften. Besonders betroffen: Menschen mit Demenz&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/04/30/krankenhaus-report-2025-kliniken-unzureichend-vorbereitet-auf-steigende-zahl-hochaltriger-patienten-pflege-spielt-schluesselrolle/">Krankenhaus-Report 2025: Kliniken unzureichend vorbereitet auf steigende Zahl hochaltriger Patienten – Pflege spielt Schlüsselrolle</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Versorgung alter und insbesondere hochaltriger Menschen steht vor einer doppelten Herausforderung: Immer mehr Menschen über 80 Jahre treffen auf eine sinkende Zahl an Fachkräften. Besonders betroffen: Menschen mit Demenz und Pflegebedarf. Das zeigt der aktuelle Krankenhaus-Report 2025 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Viele Krankenhausaufenthalte wären vermeidbar</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anteil der über 80-Jährigen an allen Krankenhausfällen stieg von 13 % im Jahr 2005 auf 22 % im Jahr 2023 – Tendenz weiter steigend. Diese Patientengruppe ist häufig multimorbid, gebrechlich und leidet überdurchschnittlich oft an Demenz. Damit geht ein hoher Bedarf an medizinischer, vor allem aber auch pflegerischer Versorgung einher – auf den viele Kliniken unzureichend vorbereitet sind. Die Folge: erhöhtes Risiko für Komplikationen, Versorgungslücken und sogenannte „Drehtür-Effekte“.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/04/Leonardo_Phoenix_10_A_hospital_seen_from_the_outside_visibly_o_0-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2866" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/04/Leonardo_Phoenix_10_A_hospital_seen_from_the_outside_visibly_o_0-683x1024.jpg 683w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/04/Leonardo_Phoenix_10_A_hospital_seen_from_the_outside_visibly_o_0-200x300.jpg 200w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/04/Leonardo_Phoenix_10_A_hospital_seen_from_the_outside_visibly_o_0-768x1152.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/04/Leonardo_Phoenix_10_A_hospital_seen_from_the_outside_visibly_o_0.jpg 832w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Ergebnis des Reports: Rund <strong>1,4 Millionen Krankenhausaufenthalte pro Jahr</strong> bei pflegebedürftigen Menschen gelten als vermeidbar – etwa bei Diagnosen wie Herzinsuffizienz oder Diabetes. Der Report sieht hier ein massives Verbesserungspotenzial durch <strong>eine stärkere ambulante Versorgung, auch im Pflegeheim oder häuslichen Umfeld</strong>. Ziel sei es, Krankenhausaufenthalte nur dann zuzulassen, wenn sie medizinisch notwendig sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in der Pflege sieht der Report erheblichen Reformbedarf: Pflegekräfte brauchen mehr Handlungssicherheit im Umgang mit spezifischen Bedarfen Hochaltriger – insbesondere bei <strong>Demenz, Delir, Frailty und Polypharmazie</strong>. Der Report fordert gezielte Schulungen, den Ausbau geriatrischer Kompetenz in Kliniken sowie <strong>digitale Instrumente wie Medikations-Management</strong>, um Pflege und Versorgung sicherer und effizienter zu gestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Im Ausland funktioniert es besser</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Clemens Becker (Universitätsklinikum Heidelberg) betont die Vorbildfunktion europäischer Nachbarn: Länder wie die Niederlande und Dänemark setzen stärker auf Prävention, Allgemeinmedizin und Pflegeheimversorgung – mit nachweislich besseren Ergebnissen und geringeren Kosten. In Deutschland dagegen sei die Kliniklastigkeit weiterhin hoch.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit:</strong> Ohne eine tiefgreifende Ambulantisierung und strukturelle Reform der Versorgungslandschaft droht eine Überlastung der Kliniken – mit negativen Folgen insbesondere für pflegebedürftige und und speziell auch für Menschen mit Demenz.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den <a href="https://www.wido.de/news-presse/pressemitteilungen/2025/krankenhaus-report-2025-versorgung-hochbetagter/">Krankenhausreport 2025 finden Sie hier</a>, zur <a href="https://www.aok.de/pp/bv/pm/krankenhaus-report-2025/">Pressemitteilung geht es hier entlang</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/04/30/krankenhaus-report-2025-kliniken-unzureichend-vorbereitet-auf-steigende-zahl-hochaltriger-patienten-pflege-spielt-schluesselrolle/">Krankenhaus-Report 2025: Kliniken unzureichend vorbereitet auf steigende Zahl hochaltriger Patienten – Pflege spielt Schlüsselrolle</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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