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	<title>medizin Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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	<title>medizin Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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		<title>Delir: Dauer der Aufnahme steigert das Risiko</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2025 14:09:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Einer US-Veröffentlichung zur Folge steigern lange Wartezeiten in den Notaufnahmen das Risikofür Patienten, ein Delir zu erleiden. Die Studie &#8222;Boarding Duration in the Emergency Department and Inpatient Delirium and Severe&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/01/25/delir-dauer-der-aufnahme-steigert-das-risiko/">Delir: Dauer der Aufnahme steigert das Risiko</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Einer US-Veröffentlichung zur Folge steigern lange Wartezeiten in den Notaufnahmen das Risikofür Patienten, ein Delir zu erleiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie &#8222;Boarding Duration in the Emergency Department and Inpatient Delirium and Severe Agitation&#8220; untersuchte den Zusammenhang zwischen der Verweildauer in der Notaufnahme und dem Risiko für Delirium und schwere Agitation. Die Ergebnisse zeigten, dass mit jeder zusätzlichen Stunde des Wartens in der Notaufnahme das Risiko für Delirium und schwere Agitation um 4,8 % anstieg. Patienten, die mehr als 10 Stunden in der Notaufnahme verbrachten, hatten ein um 23,9 % höheres Risiko im Vergleich zu denen, die weniger als 10 Stunden dort verweilten. Diese Daten unterstreichen die Bedeutung einer zügigen Verlegung von Patienten aus der Notaufnahme, um das Risiko für Delirium und schwere Agitation zu minimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: June 11, 2024. doi:10.1001/jamanetworkopen.2024.16343; Corresponding Author: Joshua W. Joseph, MD, MS, MBE, Department of Emergency Medicine, Brigham and Women’s Hospital, 75 Francis St, Neville House, Second Floor, Boston, MA 02115 (jjoseph24@mgb.org). <a href="https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2819838 ">https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2819838 </a></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/01/25/delir-dauer-der-aufnahme-steigert-das-risiko/">Delir: Dauer der Aufnahme steigert das Risiko</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Bad Sassendorf: Innovationszentrum für die Pflege</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2023 09:07:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik und Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kurort im Zentrum der Soester Börde zählt keine 13000 Einwohner – und doch tut sich hier etwas besonders in Sachen Pflege: noch in diesem Jahr wird dort ein Zentrum&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/19/bad-sassendorf-innovationszentrum-fuer-die-pflege/">Bad Sassendorf: Innovationszentrum für die Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Kurort im Zentrum der Soester Börde zählt keine 13000 Einwohner – und doch tut sich hier etwas besonders in Sachen Pflege: noch in diesem Jahr wird dort ein Zentrum für digitale Pflege eröffnet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Pflegefachleute von heute sind technologieoffen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Digitalisierung kann Pflegenden wie Pflegebedürftigen zu Gute kommen. Allzu oft wird unter Digitalisierung in der Pflege vor allem die Umstellung auf eine elektronische Aktenführung und Dokumentation verstanden. Schlimmstenfalls stehen Papierformulare dann im Intranet als pdf-Dateien zum Herunterladen zur Verfügung – und das war`s. Das genügt jedoch den heutigen Pflegeprofis schon lange nicht mehr. Und denen von Morgen, die wir als Auszubildende gewinnen wollen und dringend brauchen, erst recht nicht. <a href="https://www.ipsos.com/sites/default/files/2022-12/CARE_Klima-Index_2022_02Sep2022_SN.pdf?fbclid=IwAR299N_kCJxcU1hA_D2zwa5i55gygQaP_m9yM8B-8b4QWPquB02IhNG5Pzc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dabei stehen Pflegefachleute Digitalisierungsthemen offen gegenüber</a>. Wer nun direkt <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/06/15/roboter-in-pflege-und-betreuung-moeglichkeiten-und-grenzen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">an „Pflegeroboter“ denkt</a>, greift zu kurz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Vielzahl von Produkten, Innovationen und Entwicklungen sind am Markt – Digitalisierung ist ein Megathema für die Pflege – und die Gesundheitswirtschaft. Aber wie kommen Pflegefachleute, Auszubildende und auch Pflegebedürftige mit Ihnen in Berührung? Wo ist buchstäblich der Raum fürs Ausprobieren, Testen, Kennenlernen – und für Feedback an die Entwickler?</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Bismarckstraße 5 – da wird die Zukunft greifbar</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kreis Soest meint es ernst in Sachen Pflege und Digitalisierung – und schafft 2023 mit eigenen Mitteln Fakten: die <a href="https://www.wfg-kreis-soest.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wirtschaftsförderung des Kreises Soest</a>, zu dem auch Bad Sassendorf gehört, hat federführend mit Marcel Frischkorn (Prokurist) schon 2020 ein Projekt vorgestellt, das nun realisiert wird. In einem Ladenlokal wird es in verschiedenen Bereichen Vorführräume für technische Innovationen geben. Geleitet von Benedikt Meyer zu Theenhausen wird das Zentrum für digitale Pflege aller Voraussicht nach noch in der ersten Jahreshälfte seine Türen öffnen können. Zahlreiche Partner und Interessenten sind bereits gewonnen und werden Pflegetechnologie „zum Anfassen und Erleben“ dort für Pflegeprofis und solche die es werden möchten, möglich machen.</p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/01/Benedikt-Meyer-zu-Theenhausen2-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1406 size-full" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/01/Benedikt-Meyer-zu-Theenhausen2-768x1024.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/01/Benedikt-Meyer-zu-Theenhausen2-225x300.jpg 225w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/01/Benedikt-Meyer-zu-Theenhausen2-1152x1536.jpg 1152w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/01/Benedikt-Meyer-zu-Theenhausen2-1536x2048.jpg 1536w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/01/Benedikt-Meyer-zu-Theenhausen2-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Er wird das Zentrum digitale Pflege in Bad Sassendorf leiten: <br><strong><em>Benedikt Meyer zu Theenhausen (29) ist gebürtiger Bielefelder und hat in seiner Heimatstadt sowie in Heidelberg Gesundheitswissenschaften und Versorgungsforschung (Master) studiert. Aus Tätigkeiten als Digital-Lotse für Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen sowie Vorstandsreferent einer Krankenkasse bringt er vielfältige Berufserfahrung aus der Branche in das Zentrum Digitale Pflege ein.</em></strong></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wird ein wichtiger Kontakt- und Kommunikationsraum geschaffen – ein Care-Working-Space sozusagen, der in weitem Umkreis seines Gleichen sucht. Das ist auch dringend notwendig – nicht nur, um den hochanspruchsvollen Beruf den Pflegefachleute ausüben aufzuwerten und an einer zukunftsfähigen Pflege zu arbeiten. Auch können hier möglicherweise Vorurteile abgebaut werden, die sich gelegentlich immer noch zwischen herzensgutem Pflegeengelchen und Urinkellner bewegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Ausstellung zum Anfassen &#8211; mit Themenwechsel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zentrum für digitale Pflege in Bad Sassendorf wird offen für Besucher sein. Das heißt, ob in der Gruppe, mit Angehörigen oder allein: auch Menschen die pflegebedürftig sind, als Angehörige ein Familienmitglied versorgen oder sich für unterstützende Technologien, z.B. intelligente Rollatoren oder Sturz-Melde-Systeme sind im Zentrum richtig aufgehoben. Mit wechselnden Schwerpunkten wird es für Interessierte dort die Möglichkeit geben sich zu informieren – ganz ohne Druck, denn direkt im Zentrum kann kein Produkt erworben werden noch kostet der Besuch Eintritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Auftrag des Kreises stellt hier die Wirtschaftsförderung GmbH ein wichtiges Projekt auf die Beine. Möglich wird es, weil sich im Kreis parteiübergreifend bei diesem wichtigen Thema auf die Finanzierung geeinigt wurde – geht doch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell wird das Ladenlokal, ein ehemaliges Bekleidungsgeschäft, noch auf Vordermann gebracht und den Bedürfnissen für die künftige Nutzung durch Profis aus dem Handwerk angepasst. Deshalb gibt es noch keinen genauen Eröffnungstermin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich werde weiter berichten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto: cedric-fauntleroy</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/19/bad-sassendorf-innovationszentrum-fuer-die-pflege/">Bad Sassendorf: Innovationszentrum für die Pflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Filmbeiträge zum Thema Demenz im Krankenhaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2021 10:42:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt im Internet eine Vielzahl von Videos zum Thema Demenz. Einige haben auch Demenz im Krankenhaus zum Thema. Ein Großteil dieser ist reine Eigenwerbung von Personen oder Kliniken, ein&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/02/10/filmbeitraege-zum-thema-demenz-im-krankenhaus/">Filmbeiträge zum Thema Demenz im Krankenhaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt im Internet eine Vielzahl von Videos zum Thema Demenz. Einige haben auch Demenz im Krankenhaus zum Thema. Ein Großteil dieser ist reine Eigenwerbung von Personen oder Kliniken, ein darüber hinausgehender Nutzwert für den Zuschauer kaum vorhanden in meinen Augen. Solche Links habe ich in der untenstehenden Liste versucht auszusparen. Manche waren grenzwertig für das Ziel dieses Blogbeitrages, wurden aber dennoch aufgenommen weil Anregungen oder Informationen für die Umsetzung enthalten sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Auffällig ist bei vielen Beiträgen, dass Pflegende &#8211; die Berufsgruppe die auch beim Thema Demenz im Krankenhaus den Hauptaufwand zu meistern hat &#8211; in manchen Filmen nur am Rande oder gar nicht zu Wort kommt. Das ist kritikwürdig, macht aber einen Beitrag deshalb nicht automatisch inhaltlich schlecht. Es sind also auch einige Links enthalten in denen zum großen Teil oder auch ausschließlich Mediziner zu Wort kommen, obwohl dies der realen Arbeitsverteilung in Krankenhäusern beim Thema Demenz regelhaft nicht entspricht. Durch klicken auf die jeweiligen Links gelangen Sie zum Beitrag auf YouTube. </p>



<p class="has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph">Universitätsmedizin Göttingen: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=-9deZLx0SYc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pflege von Patienten mit Demenz im Krankenhaus. Es werden einige Grundinformationen und -problematiken erläutert und Hinweise für den Umgang gegeben.</a> (22:22).</p>



<p class="has-text-align-center has-white-background-color has-background wp-block-paragraph">OÖG TV: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lyTpgRHGCTE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Umgang mit Patienten mit Demenz im Krankenhaus, u.a. Herumnesteln, Nahrungsverweigerung, allg. Informationen.</a> (3:00)</p>



<p class="has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph">Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rlf6IitnTIc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">10 Fragen an den ärztlichen Direktor eines Krankenhauses mit Spezialstationen für Patienten mit Demenz und Delir.</a> (06:59)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Saarländischer Rundfunk: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=N0oSau4j9gE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Patienten mit Demenz im Krankenhaus &#8211; wie kann das besser klappen? Problematik der mangelnden Begleitungsmöglichkeiten und Unterforderung wird angesprochen</a>. (05:28) </p>



<p class="has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph">Wegweiser Demenz: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=7x3iJSYITqM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Diagnose in die Klinik. Über Diagnostik und weshalb eine frühe Diagnose Sinn macht. </a> (03:24). </p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Elisabeth-Krankenhaus Rheydt: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=u99LOulOiNw" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einblicke in ein demenzsensibles Krankenhaus</a>. (17:04).</p>



<p class="has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph">Malteser in Deutschland: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lH3Pm3TcoNg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">demenzsensibles Krankenhaus Görlitz. Die Wichtigkeit von Klinik- und Alltagsbegleitern sowie von Einzelmaßnahmen werden dargestellt.</a> (04:37)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Pflegenetzwerk Deutschland: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=QbAE62Nmb_k" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Krankenhäuser demenzfreundlich gestalten. Der Beitrag spricht kurz mehrere Aspekte an und weist auf die Bedeutung von Fortbildungen hin. </a>(02:27). </p>



<p class="has-text-align-center has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph">Landesstelle Psychiatriekoordination Niedersachsen: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=3QRlQZGWl5o&amp;list=PLYlYMifCzWN6oiXnXFK_GFeac7gNv6iOX" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausschnitt aus einem Vortrag u.a. mit Maßnahmen zur Orientierungsförderung.</a> (16:57).</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Sie kennen weitere sehenswerte Filme zum Thema Demenz im Krankenhaus? <br>Teilen Sie Ihren Tipp gerne als Kommentar unter diesem Beitrag oder schreiben Sie mir eine Nachricht. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><br>Es grüßt Sie<br><br>Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Photo by Sara Kurfeß on Unsplash</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/02/10/filmbeitraege-zum-thema-demenz-im-krankenhaus/">Filmbeiträge zum Thema Demenz im Krankenhaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>SARS-CoV-2: krank im System</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2020 13:47:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Um Menschen medizinisch und pflegerisch zu versorgen braucht es Profis im Gesundheitswesen: Medizinerinnen und Mediziner, Pflegefachfrauen und -männer und viele andere in helfenden Berufen. Insbesondere in Medizin und Pflege wird&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2020/05/29/sars-cov-2-krank-im-system/">SARS-CoV-2: krank im System</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Um Menschen medizinisch und pflegerisch zu versorgen braucht es Profis im Gesundheitswesen: Medizinerinnen und Mediziner, Pflegefachfrauen und -männer und viele andere in helfenden Berufen. Insbesondere in Medizin und Pflege wird auch während einer Infektionswelle weitergearbeitet, obwohl die Bedingungen häufig zum Davonlaufen sind – auch ohne Pandemie schon. Homeoffice geht nicht. Richtigerweise werden die Angehörigen dieser Berufsgruppen systemrelevant genannt.</p>



<h4 class="has-text-align-center has-primary-color has-text-color wp-block-heading">Kontakt ist unvermeidlich</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Da diese Menschen in einer Krisenlage wie einer Pandemie in direktem Kontakt mit infizierten Personen sind, unterliegen sie einem zusätzlichen Risiko selbst zu erkranken. Zugleich gehen damit Gefahren für besonders <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7174538/" target="_blank">vulnerable Personengruppen</a> aus. Mediziner und Pflegende können ungewollt Menschen anstecken, die ohnehin bereits aus anderen Gründen geschwächt sind. Die Folgen können verheerend sein. Zudem gerät ein Gesundheitswesen in Gefahr zusammenzubrechen, wenn diejenigen die darin arbeiten in großer Zahl ausfallen. In Deutschland muss das noch nicht einmal extrem viele Gesundheitsberufler in absoluter Zahl betreffen – denn vielerorts sind die Personaldecken so dünn, dass bereits der Regelbetrieb schwer aufrecht zu erhalten ist. Nicht umsonst hat das BMG die Personaluntergrenzen ausgesetzt. Auch der hilflos wirkende Versuch über Zwangsverpflichtungen in Landesgesetzen eine Mindestbesetzung und damit Sicherstellung der Versorgung zu gewährleisten, spricht Bände.</p>



<h4 class="has-text-align-center has-primary-color has-text-color wp-block-heading">Ländersache</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sicher wird es über regionale Gesundheitsstrukturen, sprich die Gesundheitsämter, Krisenreaktionspläne für lokales Ausbruchsgeschehen in Gesundheitseinrichtungen geben. Die Länder sollten ihre systemrelevanten Berufsgruppen eigentlich mit Argusaugen beobachten um frühestmöglich auf ihre Bedarfe und Probleme in der Krise reagieren zu können. Die untenstehende Tabelle zeigt das Ergebnis einer Recherche in deren Rahmen ich versucht habe in Erfahrung zu bringen, wie viele Ärzt*innen und Pflegefachfrauen und -männer im Rahmen der Corona-Pandemie im jeweiligen Bundesland infiziert wurden. Und ob welche in diesem Zusammenhang gestorben sind. Die Zahlen geben allerdings keinen Aufschluss darüber, ob die Ansteckung jeweils tatsächlich bei der Arbeit erfolgte. Dies wird nicht erfasst (soweit dies im Einzelfall mit hinreichender Wahrscheinlichkeit überhaupt möglich wäre). Nicht alle Landesgesundheitsministerien haben geantwortet, ansonsten hat man sich bemüht den jeweiligen Informationsstand für das Bundesland darzustellen (ausgenommen Hamburg). Ich update den Beitrag und <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2020/05/TabelleCorona290520.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Tabelle</a>, wenn mich weitere Informationen aus den entsprechenden Ministerien erreichen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized is-style-default"><img decoding="async" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2020/05/TabelleCorona29052020-1024x724.jpg" alt="" class="wp-image-430" width="1024" height="724" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2020/05/TabelleCorona29052020-1024x724.jpg 1024w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2020/05/TabelleCorona29052020-300x212.jpg 300w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2020/05/TabelleCorona29052020-768x543.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2020/05/TabelleCorona29052020-1536x1086.jpg 1536w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2020/05/TabelleCorona29052020-2048x1448.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Angaben enthalten, abgesehen von möglichen Fehleingaben, erhebliche Unschärfen. Wenn Daten nach §23 (od. 36) IfSG übermittelt wurden, sind <strong>nicht nur Ärzt*innen und Pflegefachfrauen und -männer erfasst</strong>. Insofern ist die Frage nach betroffenen Pflegekräften und Ärzten derzeit offenbar zumeist <strong>nicht</strong> direkt zu beantworten, es sei denn die Länder erfassen dies aus eigenem Interesse. Manches Bundesland registriert die &#8222;Exposition Heilberuf&#8220;. Das unterscheidet dann zwar noch immer nicht zwischen Ärzten und Pflegekräften, jedoch sind damit Mitarbeiter aus administrativen und sonstigen Bereichen außen vor. Es ist also durchaus damit etwas genauer. Das IfSG sollte dennoch nachgebessert werden um Berufsgruppen verpflichtend zu erfassen, die für die Patientenversorgung unabdingbar sind. Nun kann man einwenden, dass dies auf alle Mitarbeiter des Gesundheitswesens und alle Mitarbeiter sonstiger sozialer Einrichtungen zutrifft. Das will ich selbstverständlich nicht in Abrede stellen. Aber in einer akuten Krisenlage macht es durchaus einen Unterschied in einem Krankenhaus, ob 10 Physiotherapeuten erkrankt sind und unter Quarantäne gestellt werden müssen, oder ob dies 10 Intensivpflegefachkräfte betrifft. Beides ist nicht gut, aber hat eine unterschiedliche Auswirkung auf die akute Patientenversorgung. In den meisten Pflegeheimen dürfte der Ausfall von 10 Pflegefachkräften zur gleichen Zeit den Betrieb zusammenbrechen lassen – nicht einmal die Grundversorgung wäre dann ohne Hilfe von außen noch gewährleistet. Grundsätzlich unterscheidet das IfSG auch weitere Einrichtungen (§36 IfSG, Obdachlosenunterkünfte, Justizvollzugsanstalten u.a. ). In so fern ist es doch erstaunlich, dass es zumindest auf Landesebene meistens eher &#8222;globale&#8220; Erkenntnisse gibt und das Infektionsschutzgesetz nicht entsprechend geschärft wird. Hier besteht auch im Hinblick auf Krisenpläne Nachbesserungsbedarf &#8211; mindestens in der Umsetzung des Gesetzes. </p>



<h4 class="has-text-align-center has-primary-color has-text-color wp-block-heading">Mehr als Applaus und Einmalzahlungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Rechercheergebnis ist unbefriedigend. Aber die große &#8222;Ansehenswelle&#8220; für die Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitswesen droht gerade folgenlos abzuebben. Der Einsatz derjenigen die ihre eigene Gesundheit für andere riskiert haben und jeden Tag riskieren ist nur dann angemessen gewürdigt, wenn sich im Gesundheitswesen nachhaltig was ändert. Nicht durch Applaus, nicht durch Einmalzahlungen. Von daher ist es eigentlich bestürzend, wie wenig konkret die meisten Länder über Sars-CoV-2-Infektionen ihrer doch systemrelevanten medizinischen und pflegerischen Kräfte wissen. Wissen wollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a rel="noreferrer noopener" href="https://uebergabe.de/podcast/" target="_blank">„Übergabe“</a> hat auf Ihren Seiten ein Kondolenzbuch eingerichtet für jene Kolleginnen und Kollegen, die im Rahmen dieser Pandemie ihre Leben ließen. Einen Beitrag über die Überlebenden, also die an Covid-19 erkrankten und heute als „genesen“ geltenden Personen, finden Sie beim <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.zdf.de/politik/frontal-21/covid-19-ueberlebende-berichten-lang-100.html#xtor=CS5-91" target="_blank">gebührenfinanzierten ZDF</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme an sog. &#8222;Hygienedemos&#8220;, auf der Wirrköpfe, Reichsbürger, Rechte und Verschwörungstheoretiker sich ein Stelldich eingeben, verhöhnt die Opfer dieser Pandemie. Bitte teilen Sie auch keine Beiträge dieser Leute bei SocialMedia unkommentiert. </p>



<div style="height:41px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2020/05/29/sars-cov-2-krank-im-system/">SARS-CoV-2: krank im System</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Was macht eigentlich ein/e Demenzbeauftragte/r im Krankenhaus?</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2019 18:50:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[arzt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grundsätzlich kann man zwei Arten von Demenzbeauftragten unterscheiden. Diejenigen, deren Aufgabe primär die Beschäftigung und Betreuung von Patienten mit Demenz ist: Im Vordergrund steht dabei die individuelle einzel- oder Gruppenbetreuung,&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich kann man zwei Arten von Demenzbeauftragten unterscheiden.</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Diejenigen, deren Aufgabe primär die Beschäftigung und Betreuung von Patienten mit Demenz ist: </li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vordergrund steht dabei die individuelle einzel- oder Gruppenbetreuung, ganz ähnlich der Mitarbeiter des Sozialdienstes in einem Pflegeheim oder jener zusätzlicher Betreuungskräfte und auch Ehrenamtlern.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"> 2. Jene Demenzbeauftragte, deren Aufgaben sich nicht oder weniger auf das Tun direkt am Patienten beziehen. Zu den Aufgaben gehören u.a.: </p>



<ul class="wp-block-list"><li> die Versorgungsprozesse und -abläufe zu optimieren, </li><li> den Schulungsstand zu verbessern, </li><li> die Ausstattung anzupassen,  </li><li> die Assessments und Dokumentation von der Aufnahme bis zur Entlassung (immer wieder) anzupassen bzw. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/06/biographie-ohne-wirkung/">Vorschläge dazu zu machen</a>,  </li><li> auch die Konzeption und den Aufbau besonderer Stationen kann eine Aufgabe sein, </li><li>die Angehörigenberatung in Zusammenarbeit mit dem Entlassungsmanagement,  </li><li> Veranstaltungen und Arbeitskreise / Qualitätszirkel durchzuführen und oder zu leiten, <br>sowie letztlich  die Zusammenarbeit in und mit allen Abteilungen des Krankenhauses beim Thema Demenz. Häufig gehört auch die Initiierung oder Pflege der Zusammenarbeit mit externen Organisationen dazu.  </li></ul>



<h5 class="wp-block-heading">Demenzbeauftragte/r, DemenzCoach in der Hierarchie. </h5>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt kein einheitliches Berufsbild. Zu erkennen ist aber, dass die Anforderungen und der Umfang höchst unterschiedlich sein können. Demenzbeauftragte gibt es mit entsprechenden Fort- und Weiterbildungen &#8211; und ohne. Synonym werden in verschiedenen Krankenhäusern Begriffe wie &#8222;DemenzcoachIn&#8220;, &#8222;DemenzbegleiterIn&#8220;, &#8222;DemenzmanagerIn&#8220; o.ä. verwendet. <br>Leider gibt es noch immer Einrichtungen die (mit Erfolg) darauf setzen, dass diese Arbeit ehrenamtlich und oder in der Freizeit erfolgen soll und kann. <br>Demenzbeauftragte können grundsätzlich hierarchisch allen Abteilungen unterstehen &#8211; also sowohl der Pflege, der Therapie, dem medizinischen Dienst oder auch dem Sozialdienst zugeordnet sein. Wenn grundsätzliche Veränderungen herbeigeführt werden sollen und müssen kann es von großem Vorteil sein, direkt und ausschließlich dem Direktorium oder einem Mitglied davon zugeordnet zu sein. <br><br>Fortbildungen für Demenzbeauftragte im Krankenhaus gibt es zum Beispiel bei <a href="https://www.aufschwungalt.de/inhouse-fortbildungen/demenz-and-krankenhaus/">aufschwungalt.de</a> oder der <a href="https://gesundheit-nds.de/index.php/veranstaltungen/fortbildungen/1281-demenzbeauftragter-2020">Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.</a>  . </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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