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	<title>MCI Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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		<title>MCI: Was intergenerationelle Aktiv-Programme leisten müssen &#8211; und Betroffene brauchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:15:20 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/10/31/mci-was-intergenerationelle-aktiv-programme-leisten-muessen-und-betroffene-brauchen/">MCI: Was intergenerationelle Aktiv-Programme leisten müssen &#8211; und Betroffene brauchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI) profitieren oft von einer Kombination aus Bewegung und kognitiven Aufgaben. Eine neue Arbeit aus Gent bündelt dazu Forschung und Interviews mit Betroffenen und ihren erwachsenen Kindern – mit einem klaren Ergebnis: Entscheidend sind nicht „harte“ Leistungsziele, sondern Sicherheit, Freude, Struktur und soziale Bindung.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Kernpunkte</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Bedürfnisse: klare, einfache Anleitungen, vorhersehbare Routinen, eine ruhige, wertschätzende Atmosphäre und Angebote, die spürbar zu den eigenen Fähigkeiten passen.</li>



<li class="has-medium-font-size">Motivation: Spaß, Selbstwirksamkeit und gemeinsames Erleben zählen mehr als Wettbewerb; Begleitung durch vertraute Personen hilft beim Dranbleiben.</li>



<li class="has-medium-font-size">Hürden: kognitive Überforderung, Müdigkeit/Schmerzen, Sturzangst, Scham – plus ganz praktische Faktoren wie Wegezeiten, starre Zeiten oder unpassende Räume.</li>



<li class="has-medium-font-size">Rolle der Kinder: Sie erleichtern Teilnahme (Transport, Motivation), brauchen aber flexible Formate, kurze Wege und klare, verständliche Informationen – ohne zusätzlichen Druck.</li>
</ul>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<!-- Infokasten: Mild Cognitive Impairment (MCI) -->
<section aria-label="Infokasten: Mild Cognitive Impairment" style="background:#f7fafc;border:1px solid #e2e8f0;border-radius:12px;padding:16px 18px;max-width:900px;margin:16px 0;font-family:system-ui,-apple-system,Segoe UI,Roboto,Arial,sans-serif;line-height:1.5;">
  <header style="margin-bottom:8px;">
    <h2 style="margin:0;font-size:1.2rem;font-weight:normal;color:#1a202c;">Was ist MCI – und was bedeutet es für das Demenzrisiko?</h2>
  </header>

  <p style="margin:0 0 8px 0;color:#2d3748;">
    Mild Cognitive Impairment (MCI; leichte kognitive Beeinträchtigung) bezeichnet messbare Gedächtnis- oder Aufmerksamkeitsprobleme, während die Selbstständigkeit im Alltag weitgehend erhalten bleibt. MCI ist kein Demenzstadium, kann aber ein Vorläufer sein.
  </p>

  <ul style="margin:0 0 8px 18px;color:#2d3748;padding:0;">
    <li>Typisch sind Störungen von Kurzzeitgedächtnis, Aufmerksamkeit, Wortfindung oder Planung, ohne dass grundlegende Alltagsaktivitäten dauerhaft versagen.</li>
    <li>MCI erhöht das Risiko, in eine Demenz überzugehen; grob 10–20&nbsp;% der Betroffenen pro Jahr entwickeln eine Demenz, andere bleiben stabil oder verbessern sich vorübergehend.</li>
    <li>Ursachen und Verläufe sind unterschiedlich (z.&nbsp;B. amnestische vs. nicht-amnestische Formen); deshalb ist Verlaufskontrolle wichtig.</li>
  </ul>

  <div style="margin-top:10px;padding:10px;border:1px dashed #cbd5e0;border-radius:10px;background:#ffffff;">
    <p style="margin:0 0 6px 0;color:#2d3748;">
      Was heißt das praktisch?
    </p>
    <ul style="margin:0 0 0 18px;color:#2d3748;padding:0;">
      <li>Frühe Abklärung und regelmäßige Nachkontrollen vereinbaren.</li>
      <li>Modifizierbare Risikofaktoren adressieren (Bewegung, Herz-Kreislauf, Schlaf, soziale Aktivierung, Hör-/Sehhilfen, Medikamente prüfen).</li>
      <li>Alltag strukturieren: Routinen, Merkzettel, einfache Schritt-folgen, Reizüberflutung vermeiden.</li>
      <li>Körperliche und kognitive Aktivität kombinieren (z.&nbsp;B. Spaziergang mit Gesprächs- oder Rhythmusaufgaben), ohne Leistungsdruck.</li>
    </ul>
  </div>

  <p style="margin:10px 0 0 0;color:#4a5568;font-size:0.95rem;">
    Wichtig: MCI ist ein Risikozustand, aber kein Automatismus in Richtung Demenz. Ein individuell zugeschnittener, alltagsnaher Unterstützungsplan kann Lebensqualität erhalten und Teilhabemöglichkeiten stärken.
  </p>
</section>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Was das für die Praxis bedeutet</h2>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Beginnen Sie klein, bauen Sie feste Routinen auf und gehen Sie Schritt für Schritt vor. Personalisieren Sie die Angebote: Wählen Sie je nach Bedarf Gruppen- oder 1:1-Formate, planen Sie Pausen ein und richten Sie Tempo und Umfang an der Tagesform aus. Zudem braucht es einen emotional sicheren Rahmen, reduzieren Sie unbedingt aufkommenden Leistungsdruck und werten Sie gelingende Momente wertschätzend auf. Setzen Sie auf alltagsnahe Dual-Task-Ideen wie einen Spaziergang mit Gesprächsaufgabe oder einfache Rhythmusübungen. Binden Sie Angehörige ein, ohne sie zu überlasten, und geben Sie Informationen kurz, konkret und gut umsetzbar.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Studie: <a href="https://alz-journals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/alz.70696">A scoping review and comprehensive needs assessment for developing an intergenerational cognitive and physical activity program for MCI patients and their adult children</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Apathie betrifft über die Hälfte der Menschen mit Lewy-Körper-Demenz</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/08/04/apathie-betrifft-ueber-die-haelfte-der-menschen-mit-lewy-koerper-demenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 20:34:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Links und Weiterführendes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apathie – also ein deutlich spürbarer Rückzug, Motivationsverlust und Teilnahmslosigkeit – zählt zu den häufigsten Begleitsymptomen der Lewy-Körper-Demenz. Eine neue Meta-Analyse, veröffentlicht im Fachjournal Alzheimer’s &#38; Dementia (Juli 2025), zeigt:&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/08/04/apathie-betrifft-ueber-die-haelfte-der-menschen-mit-lewy-koerper-demenz/">Apathie betrifft über die Hälfte der Menschen mit Lewy-Körper-Demenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Apathie – also ein deutlich spürbarer Rückzug, Motivationsverlust und Teilnahmslosigkeit – zählt zu den häufigsten Begleitsymptomen der Lewy-Körper-Demenz. Eine neue Meta-Analyse, veröffentlicht im Fachjournal Alzheimer’s &amp; Dementia (Juli 2025), zeigt: Mehr als die Hälfte der Betroffenen leidet darunter. Die gepoolte Prävalenz lag bei 57 % bei der Demenz mit Lewy-Körperchen (DLB) und 56 % bei der Parkinson-Demenz (PDD). </p>



<div style="max-width: 300px; margin: auto;">
  <canvas id="demenzenChart"></canvas>
</div>

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    }
  });
</script>




<p class="wp-block-paragraph">Auch in frühen Krankheitsstadien, etwa bei einer milden kognitiven Beeinträchtigung (MCI), zeigte sich Apathie bereits bei bis zu 46 % der Fälle. Die Autor:innen sehen darin einen möglichen Frühindikator, um Lewy-Körper-Demenz besser und früher von anderen Demenzformen abgrenzen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quelle:</strong> Yu et al., The prevalence of apathy in Lewy body dementia, Alzheimer’s &amp; Dementia, 2025; DOI: <a>10.1002/alz.70425</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie Künstliche Intelligenz der Alzheimerforschung dient</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/04/15/wie-kuenstliche-intelligenz-der-alzheimerforschung-dient/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 13:43:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[ai dementia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Diagnose, Risikoeinschätzung oder Therapieunterstützung – Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend zu einem zentralen Werkzeug in der Alzheimer- und Demenzforschung. Neue Modelle analysieren riesige Datenmengen, erkennen Muster früher als Menschen&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/04/15/wie-kuenstliche-intelligenz-der-alzheimerforschung-dient/">Wie Künstliche Intelligenz der Alzheimerforschung dient</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ob Diagnose, Risikoeinschätzung oder Therapieunterstützung – Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend zu einem zentralen Werkzeug in der Alzheimer- und Demenzforschung. Neue Modelle analysieren riesige Datenmengen, erkennen Muster früher als Menschen es könnten und liefern damit wertvolle Erkenntnisse für Forschung und Praxis. Die folgende Übersicht zeigt einige Studien, die den Einsatz von KI in unterschiedlichen Bereichen der Demenzdiagnostik untersuchen – von Bild- und Sprachdaten über EEG-Wellen im Schlaf bis hin zu Netzhautscans beim Optiker.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center"><strong>Thema</strong></td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><strong>KI-Modell und Anwendung</strong></td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><strong>Zentrale Ergebnisse</strong></td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><strong>Quelle / Link</strong></td></tr><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center">Differenzierte Diagnose von Demenzursachen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">KI-Modell nutzt demografische Daten, Anamnese, Medikamente, Tests, funktionelle Bewertungen und multimodale Neuroimaging-Daten</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Analyse von 51.269 Personen aus 9 Datensätzen, identifiziert 10 Demenzursachen. Anwendung als Screening-Tool denkbar</td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><a href="https://www.nature.com/articles/s41591-024-03118-z">AI-based differential diagnosis of dementia etiologies on multimodal data (Nature Medicine, Juli 2024)</a></td></tr><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center">Alzheimer-Diagnose durch Bild-Text-Kombination</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">„VisTA“-Modell kombiniert Bild- und Textdaten mittels kontrastivem Lernen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">88 % Genauigkeit, erklärbare Diagnosen, die mit Expert:innenmeinungen übereinstimmen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><a href="https://arxiv.org/abs/2402.12345">VisTA: Vision-Text Alignment Model (Februar 2025)</a> </td></tr><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center">Frühwarnsystem mit Schlaf-EEG-Daten</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">KI-Analyse von EEG-Daten während des Schlafs</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">85 % der später Betroffenen identifiziert, 77 % Genauigkeit</td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><a href="https://www.massgeneralbrigham.org/en/about/newsroom/press-releases/brain-waves-during-sleep-predict-cognitive-impairment">Brain Waves Measured During Sleep Predict Cognitive Impairment</a></td></tr><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center">Demenzrisiko via Netzhaut-Scan („NeurEye“)</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">KI-gestütztes Software-Tool analysiert Netzhautbilder aus Augenuntersuchungen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Frühindikatoren für Alzheimer anhand von Gefäß- und Nervenmustern erkannt, weltweit größte Datensammlung mit 1 Mio. Scans</td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><a href="https://www.epcc.ed.ac.uk/whats-happening/articles/ai-software-tool-aims-use-high-street-eye-tests-spot-dementia-risk">AI software tool aims to use high street eye tests to spot dementia risk</a></td></tr><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center">Früherkennung durch Sprachanalyse</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">KI analysiert Sprachmuster zur Vorhersage kognitiver Beeinträchtigung</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">78 % Genauigkeit bei der Vorhersage des Übergangs von MCI zu Alzheimer innerhalb von 6 Jahren</td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><a href="https://www.nia.nih.gov/news/ai-speech-analysis-predicted-progression-cognitive-impairment-alzheimers-over-78-accuracy">AI speech analysis predicted progression of cognitive impairment to Alzheimer&#8216;</a></td></tr></tbody></table></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Künstliche Intelligenz eröffnet der Demenzforschung völlig neue Möglichkeiten – von der Frühdiagnostik über die Risikobewertung bis hin zur individualisierten Therapie. Indem sie riesige Datenmengen analysiert, erkennt KI subtile Muster in Sprache, Bewegung, Bildgebung oder sogar im Schlaf, die menschlichen Expert:innen oft verborgen bleiben. Das bedeutet: eine schnellere und präzisere Diagnose, eine frühere Intervention – und damit die Chance, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen oder Lebensqualität länger zu erhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-bcdb51ca80e253330dda668b9d40afc4">KI kann helfen Versorgungslücken zu schließen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders wichtig: KI kann auch dort helfen, wo medizinisches Fachpersonal knapp ist. In ländlichen Regionen, in Pflegeeinrichtungen oder in der Hausarztpraxis – KI-gestützte Tools könnten niederschwellig Screening und Unterstützung bieten. Damit wird die Technologie zum Mitstreiter für mehr Gerechtigkeit in der Versorgung. Vorausgesetzt: Datenschutz, Transparenz und Menschlichkeit bleiben im Zentrum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschung ist auf einem guten Weg. Jetzt gilt es, KI sinnvoll, verantwortungsvoll und im Sinne der Betroffenen zu nutzen.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div id="entscheidungsspiel">
  <p><strong>Szenario:</strong> Ein Angehöriger fragt Sie, ob er seine Gesundheitsdaten der KI-Forschung zur Verfügung stellen soll, um zur besseren Diagnose von Demenz beizutragen. Was würden Sie ihm raten?</p>

  <button onclick="showAntwort('ja')">Ja, unbedingt – das kann anderen helfen</button><br><br>
  <button onclick="showAntwort('nein')">Nein – das ist mir zu riskant</button><br><br>
  <button onclick="showAntwort('kommt')">Kommt drauf an – ich würde mehr Informationen brauchen</button>
</div>

<div id="reaktion" style="display: none; margin-top: 20px; padding: 10px; border: 1px solid #ccc; border-radius: 8px;">
  <p id="antworttext" style="font-weight: bold;"></p>
  <p id="vergleichtext"></p>
</div>

<script>
  function showAntwort(option) {
    document.getElementById('entscheidungsspiel').style.display = 'none';
    document.getElementById('reaktion').style.display = 'block';

    let antwort = "";
    let vergleich = "";

    if (option === "ja") {
      antwort = "Sie würden zur Teilnahme an der KI-Forschung raten.";
      vergleich = "In einer fiktiven Umfrage unter Blogleser:innen würden etwa 60 % ebenso entscheiden.";
    } else if (option === "nein") {
      antwort = "Sie würden eher von der Datenfreigabe abraten.";
      vergleich = "Etwa 20 % der Leser:innen äußern ähnliche Bedenken – meist wegen Datenschutz oder möglichem Missbrauch.";
    } else if (option === "kommt") {
      antwort = "Sie möchten zuerst weitere Informationen, bevor Sie raten.";
      vergleich = "Rund 20 % entscheiden sich ebenfalls für diesen vorsichtigen Weg – sie fordern Aufklärung zu Nutzen, Risiken und Sicherheit.";
    }

    document.getElementById('antworttext').innerText = antwort;
    document.getElementById('vergleichtext').innerText = vergleich;
  }
</script>




<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2025/04/15/wie-kuenstliche-intelligenz-der-alzheimerforschung-dient/">Wie Künstliche Intelligenz der Alzheimerforschung dient</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Demenz: die Zukunft der Früherkennung und Behandlung werden in Bayern erforscht</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/02/05/demenz-die-zukunft-der-frueherkennung-und-behandlung-werden-in-bayern-erforscht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2021 11:01:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
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		<category><![CDATA[computergestützt]]></category>
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		<category><![CDATA[leichte kognitive Störung]]></category>
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		<category><![CDATA[Professor Gräßel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine leichte kognitive Störung im Alter („mild cognitive impairment“, MCI) beeinträchtigt den Alltag Betroffener in der Regel nicht bzw. nicht in einem Maß, welches die selbständige Lebensführung stark beeinträchtigt. Jedoch&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/02/05/demenz-die-zukunft-der-frueherkennung-und-behandlung-werden-in-bayern-erforscht/">Demenz: die Zukunft der Früherkennung und Behandlung werden in Bayern erforscht</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Eine leichte kognitive Störung im Alter (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leichte_kognitive_Beeintr%C3%A4chtigung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„mild cognitive impairment“, MCI</a>) beeinträchtigt den Alltag Betroffener in der Regel nicht bzw. nicht in einem Maß, welches die selbständige Lebensführung stark beeinträchtigt. Jedoch erhöht das Vorliegen eines MCI die Wahrscheinlichkeit, eine Demenz zu entwickeln ganz erheblich. Zugleich geht man davon aus, dass das Fortschreiten der nachlassenden kognitiven Fähigkeiten verhindert oder zumindest derart verzögert werden kann, dass die Betroffenen keine Demenz mehr entwickeln oder zumindest der Schweregrad positiv beeinflusst wird. Zunächst müssen die Betroffenen hierfür aber erst einmal gefunden werden. Ist dies Geschehen, geht es um eine erfolgversprechende Behandlung, um ein gezieltes Training der kognitiven Fähigkeiten.</p>



<h2 class="has-text-align-center has-primary-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-heading">Online-Screening und computergestütztes Training</h2>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2021/02/Graessel_2013_Portrait-1-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-673" width="327" height="489" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2021/02/Graessel_2013_Portrait-1-683x1024.jpg 683w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2021/02/Graessel_2013_Portrait-1-200x300.jpg 200w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2021/02/Graessel_2013_Portrait-1-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 327px) 100vw, 327px" /><figcaption>Prof. Dr. med. Elmar Gräßel, Leiter des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Erlangen.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Elmar_Gr%C3%A4%C3%9Fel" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Professor Dr. Elmar Gräßel</a> vom <a href="https://www.uk-erlangen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universitätsklinikum Erlangen</a> erforscht derzeit mit einem Team sowie seinen Kooperationspartnern von der <a href="https://www.th-nuernberg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Technischen Hochschule Nürnberg</a> hierfür Verfahren, die eine Früherkennung (Screening) per Videotelefonie möglich machen, sowie die Wirkung eines Trainings der kognitiven Fähigkeiten am Computer (computerised cognitive training &#8211; cct).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Verfahren bietet mehrere Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>An einem Screening teilzunehmen ist auch für mobilitätseingeschränkte ältere Menschen (leichter) möglich.</li><li>Es ist niedrigschwellig. Menschen, die den Gang zu einer Gedächtnissprechstunde scheuen, können sich online testen lassen.</li><li>Auch <em>l</em>ändliche Bereiche können mit dieser Methode abgedeckt werden, wenn spezialisierte Fachärzte und Angebote vor Ort nicht vorhanden sind.</li><li>Es entzerrt einen möglichen fachärztlichen Terminstau und Wartezeiten, insbesondere wenn Menschen fürchten, betroffen zu sein, die wahrgenommenen Probleme aber nicht einem MCI zuzuordnen sind.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">„Ein Großteil der Teilnehmenden können wir beruhigen – es liegen bei ihnen keine Auffälligkeiten vor, die nicht alterstypisch wären.“, so Professor Gräßel im Gespräch. Auch das ist ein wichtiger Effekt der Untersuchung: Menschen Sorgen in dieser Richtung nehmen zu können.</p>



<h2 class="has-text-align-center has-primary-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-heading">Keine online-Diagnose</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Screenings kommen sowohl die Mini-Mental-State-Examination (MMSE) also auch das Montreal Cognitive Assessment (MoCA) zum Einsatz. Letzteres ist deutlich sensitiver, wenn es um die Früherkennung geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Forscher Gräßel erklärt, dass es von entscheidender Bedeutung für die Teilnehmenden sei, eine klare und verständliche Aussage im Anschluss an die Testverfahren zu erhalten. „Wir diagnostizieren keine Demenz online!“, betont er. Stellt sich im Screeningverfahren der Verdacht auf eine Demenz ein, sind weitere Untersuchungen und eine leitliniengerechte Diagnostik bei medizinischen Experten unbedingt notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betroffene mit einer leichten kognitiven Störung dagegen erhalten Übungen, die sie am Computer oder Tablet durchführen können und deren Effekt untersucht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Voraussichtlich im Spätsommer oder Herbst werden die Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt werden können.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust<br></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto by Agence Olloweb on Unsplash</p>
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