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	<title>demenzbeauftragte Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
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		<title>Schreien und Rufen als Extremphänomen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jan 2024 13:09:29 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/01/27/schreien-und-rufen-als-extremphaenomen/">Schreien und Rufen als Extremphänomen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wenn Menschen mit Demenz anhalten schreien und rufen, ist das für alle eine Belastungsprobe. Ohne systematisches Vorgehen von Pflegefachleuten wird die Versorgung durch Angehörige häufig unmöglich. Aber auch im Pflegeheim oder in Kliniken sind diese Patienten nicht wohlgelitten. Das hat auch mit dem Gefühl zu tun, dass sich gegenüber dem Schreiphänomen zügig ein allseitiges Gefühl einstellt: Hilflosigkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-4d7ba8cdb2ace802d7855dcacedcb197">Schreien und Rufen hat viele Ursachen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn und weshalb Menschen mit Demenz anhaltend schreien, kann viele Gründe haben. Möglicherweise ist das Phänomen rein dem pathologischen Prozess eines Hirnbereichs geschuldet. Dies wird allzuoft als alleinige Ursache angenommen – und da kann man eben bei einer Demenz nichts machen. Oder? Schreien und Rufen kann jedoch auch bei Menschen mit Demenz <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/08/14/expertenstandard-schmerzmanagement-in-der-pflege-3-auflage/">Schmerzausdruck</a> sein, Stressabbau, eine Form der Aggression, ein <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/07/22/buchempfehlung-bindung-und-demenz/">Versuch der Kommunikation</a> und und und.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Ursachen auf den Grund zu gehen ist eine der Aufgaben. Nicht immer ist dies von Erfolg gekrönt oder abschließend möglich. Pflegefachleute sollten daher „zweigleisig fahren“: einerseits ist die Frage „Warum schreit der Patient?“ übergeordnet wichtig; zugleich können jedoch Versuche unternommen werden, insbesondere wenn körperliche Schmerzen so gut als möglich ausgeschlossen wurden, das Verhalten zu dämpfen, in aushaltbare Bahnen zu lenken oder es sogar ganz zurückzudrängen. Dabei gilt es oft, ein Bündel von Maßnahmen auszuprobieren. Wichtig ist, dass dies systematisch geschieht und auch (kleine) Erfolge dokumentiert werden. Nur so gewinnt Pflege Ausgangspunkte für weiteres Vorgehen und kann an Dritte weitergeben, was zu tun ist. In diesem Zusammenhang muss ich aus der Erfahrung in der Arbeit in vielen Einrichtungen erwähnen: es geht um Versuch und Irrtum. Etwas was nicht funktioniert ist ein Baustein auf dem Weg zu einer möglichen Lösung, nicht „Fehler“ oder Unvermögen eines / einer KollegIn.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/01/infofolieschreienbild.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/01/infofolieschreienbild-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-2237" style="width:880px;height:auto" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/01/infofolieschreienbild-1024x576.jpg 1024w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/01/infofolieschreienbild-300x169.jpg 300w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/01/infofolieschreienbild-768x432.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/01/infofolieschreienbild.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Pfeile und deren Anordnung, ebensowenig die enthaltenen Stichpunkte stellen eine Gewichtung (Reihenfolge) dar <br>und auch keine einzelfallbezogenen Empfehlungen. </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-8d5292d677918b0768e48157c54fd85c"><strong>Schreien im Krankenhaus</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wird die ambulante Versorgungssituation aufgrund eines Schreiphänomens unaushaltbar, landen die Betroffenen nicht selten auch im Krankenhaus. Im Wesentlichen stehen dort jedoch keine anderen Mittel zur Verfügung dem Schreien zu begegnen, als im Pflegeheim oder eigenem Zuhause. Als Demenzbeauftragte eines Krankenhauses ist es wichtig, <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/01/24/viele-bausteine-fuehren-zum-demenzfreundlichen-krankenhaus/">ein systematisches Vorgehen zu etablieren</a>. Allzu schnell wird die Verantwortung sonst der Ärzteschaft übergeben, die häufig wiederum versucht mit dem Einsatz verschiedener Medikamente eine Beruhigung herbeizuführen. Nicht selten um den Preis, dass Betroffene <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/09/22/aok-pflege-report-2023-starke-regionale-qualitaetsunterschiede-in-pflegeheimen/">so stark sediert werden</a>, dass sie zwar nicht mehr schreien – aber auch sonst nichts weiter tun können. Patienten mit Demenz im medikamentösen Dämmerschlaf zu entlassen, kann jedoch nicht Ihr Ziel <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/">als Demenzbeauftragte</a> sein. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Keinesfalls soll dies bedeuten, dass Medikamente nicht sinnvoller Teil der Behandlung sein können und ihre Berechtigung haben. Als einzige Maßnahme sind sie angesichts dessen, dass es kein spezifisches Anti-Schrei-Medikament gibt aber zu wenig für all jene die von sich sagen, dass sie sich der speziellen Versorgung von Menschen mit Demenz widmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/06/06/verhalten-im-grenzbereich-schreien-und-rufen-bei-demenz/">Zum Thema empfehle ich Experten und deren Buch hier.</a></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/01/27/schreien-und-rufen-als-extremphaenomen/">Schreien und Rufen als Extremphänomen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Viele Bausteine führen zum demenzfreundlichen Krankenhaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2024 18:43:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Motor zum „demenzfreundlichen Krankenhaus“ zu sein ist, global gesprochen, Kernaufgabe von Demenzbeauftragten. Zum Ziel geht es jedoch nur Schritt für Schritt. Immer wieder melden sich Kolleginnen und Kollegen aus Kliniken,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/01/24/viele-bausteine-fuehren-zum-demenzfreundlichen-krankenhaus/">Viele Bausteine führen zum demenzfreundlichen Krankenhaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Motor zum „demenzfreundlichen Krankenhaus“ zu sein ist, global gesprochen, Kernaufgabe von Demenzbeauftragten. Zum Ziel geht es jedoch nur Schritt für Schritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immer wieder melden sich Kolleginnen und Kollegen aus Kliniken, deren Aufgabe ist in der eigenen Klinik das demenzfreundliche / demenzsensible Krankenhaus zu verwirklichen. Die Möglichkeiten, aber auch die Aufgaben und Herausforderungen sind vielfältig. Alles muss auf den Prüfstand: von der Aufnahme bis zur Entlassung.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-31978502213b883d86249153cbe3e079">Ihr langer Atem ist gefragt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vorausgeschickt: <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2020/02/05/es-ist-ein-unding-dass-es-keine-kriterien-dafuer-gibt/">gehen Sie das Thema nicht allein an</a>. Vielfach berichten <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/">Demenzbeauftragte</a>, dass „von allen Seiten“ Wünsche an sie herangetragen werden &#8211; die am besten möglichst sofort erfüllt werden sollten. Als Demenzbeauftragte müssen Sie sich daher nicht nur selbst Struktur geben, sondern Bausteine für Ihr Krankenhaus identifizieren und diesen nach Machbarkeit Priorität einräumen bzw. sie dahingehend ordnen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/01/Auswahlbausteine1.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/01/Auswahlbausteine1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-2226" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/01/Auswahlbausteine1-1024x576.jpg 1024w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/01/Auswahlbausteine1-300x169.jpg 300w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/01/Auswahlbausteine1-768x432.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/01/Auswahlbausteine1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-196ff963094ebd6fed3504e5d6794b76">Verzahnung führt zum Erfolg</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Baustein ist wichtig und hat einen Effekt. Das demenzfreundliche Krankenhaus jedoch zeichnet sich nicht etwa dadurch aus, dass lediglich eine einzige Einzelmaßnahme umgesetzt wird wie z.B. die Schulung der Mitarbeitenden. Die große Bandbreite der notwendigen Veränderungen kann erschlagend sein, oder als kaum überwindbares „Problemgebirge“ erscheinen. Schließlich sind Krankenhäuser mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert, die es zu verbessern gilt. Der Fachkräftemangel, politische Reformen, mangelnde länderseitige Finanzierung notwendiger Investitionen und und und…. .</p>



<p class="wp-block-paragraph">Demenzbeauftragte müssen einen Fahrplan haben und diesen innerhalb des Krankenhauses zumindest auf Leitungsebene konsertieren. Versäumen Sie nicht, in einer Gesamtdarstellung zum Beispiel im Rahmen von Schulungen, Projekttreffen oder auch Betriebsversammlungen Ihren Fahrplan aufzuzeigen. Es handelt sich nicht um Geheimwissen noch sollten Sie durch mangelnde Transparenz den Flurfunk und den Widerstand innerhalb des Hauses stärken. Die Darstellung Ihres Fahrplans wird nicht nur wichtiges Feedback bringen. Es klärt für Kolleginnen und Kollegen auch und immer wieder, dass es der Mitarbeit vieler Stellen der Organisation bedarf. Das demenzfreundliche Krankenhaus ist das Ergebnis der Bemühungen und der Veränderung der gesamten Organisation – und auch ein gemeinsam zu erreichender Erfolg. Laden Sie Interessierte daher nicht nur dazu ein, demenzsensibel mitzudenken, sondern beteiligen Sie möglichst viele Mitarbeitende konkret an der Umsetzung einzelner Bausteine.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Frische Infos und News zum Thema Demenz können Sie auch <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/10/23/demenzinfos-auf-dem-smartphone-whatsapp-kanal-demenz-gestartet/">über diesen WhatsApp-Kanal erhalten</a>. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/01/24/viele-bausteine-fuehren-zum-demenzfreundlichen-krankenhaus/">Viele Bausteine führen zum demenzfreundlichen Krankenhaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Non-Compliance in Therapie und Reha: „….verweigert das therapeutische Setting.“</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/10/26/non-compliance-in-therapie-und-reha-verweigert-das-therapeutische-setting/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2023 18:38:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Demenz bringt mit sich, dass Betroffene immer weniger große und komplexe Anpassungsleistungen erbringen können. Das ist insbesondere in Krankenhäusern ein Problem und daher auch Aufgabe von Demenzbeauftragten dazu beizutragen,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/10/26/non-compliance-in-therapie-und-reha-verweigert-das-therapeutische-setting/">Non-Compliance in Therapie und Reha: „….verweigert das therapeutische Setting.“</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Eine Demenz bringt mit sich, dass Betroffene immer weniger große und komplexe Anpassungsleistungen erbringen können. Das ist insbesondere in Krankenhäusern ein Problem und daher auch Aufgabe von Demenzbeauftragten dazu beizutragen, dass die Institution sich anpasst statt darin zu verharren etwas zu erwarten, was nicht eintreten kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-2cbf500d8330f6df6ad47fb89a58c9e0">Vergesslich ohne Rehapotential?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Outcomes, gerade in der Behandlung nach Akutversorgung – z.B. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/07/03/altersmedizin-notwendig-aber-nicht-die-regel/">im Rahmen einer geriatrischen Rehabilitation</a>, sind bei Patienten mit Demenz häufig nicht zufriedenstellend. Physio- und Ergotherapeuten z.B. berichten, dass die notwendigen Therapieeinheiten nicht wie erforderlich geleistet werden können. Das führt ggfs. zum frühzeitigen Abbruch der Rehamaßnahme, einer früheren Krankenhausentlassung („Weil es eh nichts bringt.“) oder von vornherein werden Rehaaufenthalte oder Rezepte für die Behandlung gar nicht erst genehmigt bzw. ausgestellt wegen angeblich mangelnder Therapiefähigkeit. Es wird quasi vorausgesetzt, dass der Patient mit Demenz nicht mitwirken wird und kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-435423173fc43fa7ad1a9390c00faa5d">Nichts ohne Grund</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Man kann und muss trefflich über die Strukturen und Ressourcen eines Krankenhauses diskutieren im Hinblick auf die besonderen Bedürfnisse von Patienten mit Demenz. Wenn es um das Verhalten dieser Patientengruppe geht – um das Mitwirken oder Nicht-Mitwirken z.B. an Physio- oder Ergotherapie, ist es wesentlich die Gründe für das Verhalten zu suchen und zu finden. Eine meiner Aufgaben ist es immer wieder, mit Dritten – Pflegeteams, Ärzten, Angehörigen – auf diese Suche zu gehen. Kenne ich die Gründe für ein Verhalten, kann ich es im Zweifel nicht nur besser hinnehmen, sondern möglicherweise auch verändern. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/07/18/pflegeexpertin-imane-henni-rached-verstehende-diagnostik-bei-demenz/">Die Herangehensweise zu verändern</a> ist erfolgversprechender, als Druck auf die Betroffenen auszuüben. Patienten, die aufgrund ihrer Erkrankung mit Druck häufig nicht so umgehen, wie erwartet, wohlgemerkt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/NoncompliancebeiDemenzGeriatriebild.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/NoncompliancebeiDemenzGeriatriebild-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1936" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/NoncompliancebeiDemenzGeriatriebild-1024x576.jpg 1024w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/NoncompliancebeiDemenzGeriatriebild-300x169.jpg 300w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/NoncompliancebeiDemenzGeriatriebild-768x432.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/NoncompliancebeiDemenzGeriatriebild.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-9b0594c99131a0ae1d884a4c5d11d7c6">Motive statt Maßnahmen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um Menschen zur Mitwirkung zu bewirkt Sog meist mehr als Druck. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/">Demenzbeauftragte im Krankenhaus</a> müssen ihre Teams darin stützen, nach dem Sog für die Mitwirkung zu suchen und Hemmnisse zu beseitigen. Gelingt das, sind die Chancen gut am Ende Compliance zu erreichen. Die Outcomes werden besser, der Stress für alle Beteiligten sinkt und ein Abbruch bzw. frühzeitige Aussteuerung wird vermieden. Welche Schritte in welchem Setting hierfür gegangen werden müssen: diesen Überblick müssen Sie sich als Demenzbeauftragte verschaffen um gemeinsam mit Ihrem Team einen realistischen Fahrplan für die Umsetzung zu entwickeln. Bei den Bemühungen, Mitarbeitenden einen „breiten Werkzeugkoffer“ in Sachen Demenz zur Verfügung zu stellen um bestmögliche Versorgung zu erzielen, darf „die Therapie“ nicht zum Stiefkind werden.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto von Ron Lach on pexels</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens: Nachrichten und Infos können Sie auch direkt auf Ihr Handy erhalten: abonnieren Sie <a href="https://whatsapp.com/channel/0029Va883Qs6hENroqdrta2v">den WhatsApp-Kanal Demenz.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/10/26/non-compliance-in-therapie-und-reha-verweigert-das-therapeutische-setting/">Non-Compliance in Therapie und Reha: „….verweigert das therapeutische Setting.“</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>Delir im Krankenhaus: was Angehörige brauchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 May 2023 13:51:32 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[entlassungsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[hirnorganisches psychosyndrom]]></category>
		<category><![CDATA[krankenhaus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Delir, häufig auch als akute Verwirrtheit bezeichnet, ist ein Zustand der durch eine vorübergehende Störung des Denkens, der Wahrnehmung und des Bewusstseins gekennzeichnet ist. Es tritt häufig plötzlich auf&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/05/24/delir-im-krankenhaus-was-angehoerige-brauchen/">Delir im Krankenhaus: was Angehörige brauchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein Delir, häufig auch als akute Verwirrtheit bezeichnet, ist ein Zustand der durch eine vorübergehende Störung des Denkens, der Wahrnehmung und des Bewusstseins gekennzeichnet ist. Es tritt häufig plötzlich auf und entwickelt sich schnell über Stunden bis Tage. Delirien können bei Menschen jeden Alters auftreten, treten jedoch besonders häufig bei älteren Personen auf. Eine Demenz ist ein unabhängiger Prädikator für das Risiko, ein Delir zu erleiden. Auch <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2020/09/01/aus-der-spur-geraten-patient-mit-demenz-und-delir/">hier auf der Webseite waren delirante Zustände</a> schon Thema.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Die Perspektive der Angehörigen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im <a href="https://www.mabuse-verlag.de/">Mabuse-Verlag</a> ist das Buch <a href="https://amzn.to/43eZhPA">„Angehörige von Patient:innen mit Delir im Krankenhaus“*</a> erschienen. Autorin Sonja Freyer ist unter anderem Fachkraft für Psychiatrische Pflege und Pflegewissenschaftlerin. In der im Buch dargestellten Studie werden Erfahrungen, Belastungen und Bedürfnisse von Angehörigen von Patienten mit Delir untersucht und Empfehlungen für die Praxis gegeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Ein Buch mit wichtigem Inhalt für Umsetzer*innen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch richtet sich eindeutig an Fachleute in Krankenhäusern. Für diejenigen, die <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/">als Demenzbeauftragte tätig</a> sind oder grundsätzlich Verbesserungen beim Thema Delir und Angehörigenarbeit erzielen wollen, ist es eine klare Leseempfehlung. Ein Teil des Buches ist in meinen Augen für diejenigen die direkt Verbesserungsprozesse einleiten und begleiten möchten, verzichtbar: ich bin sicher, dass die Seiten die das methodische Vorgehen innerhalb der Studie erläutern (etwa Seite 73 bis 117), von nicht wenigen Praktiker*innen übersprungen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von umso größerer Bedeutung dürfte für jene aber alle anderen Inhalte des Werks sein. Es wird alles geliefert für jene, die noch argumentative Grundlagen benötigen um einen angemessenen Angehörigeneinbezug in ihrem Krankenhaus zu schaffen – die Autorin hat sehr ausführlich recherchiert und stellt die Erkenntnisse sehr gut und nachvollziehbar dar was unter anderem deshalb wichtig ist, da es keine internationale Einigung darüber gibt wie das Belastungserleben Angehöriger im Zusammenhang am besten zu messen wäre (S. 148).</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<a href="https://www.amazon.de/Angeh%C3%B6rige-von-Patient-Krankenhaus-Mabuse-Verlag/dp/3863216350?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&#038;crid=13N0HXRX924GG&#038;keywords=Angeh%C3%B6rige+von+Patient%3Ainnen+mit+Delir+im+Krankenhaus&#038;qid=1684935048&#038;sprefix=angeh%C3%B6rige+von+patient+innen+mit+delir+im+krankenhaus%2Caps%2C79&#038;sr=8-1&#038;linkCode=li3&#038;tag=demenzguj-21&#038;linkId=35580f2803bfa0a5321cc5de672f3c50&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_il" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" border="0" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;ASIN=3863216350&#038;Format=_SL250_&#038;ID=AsinImage&#038;MarketPlace=DE&#038;ServiceVersion=20070822&#038;WS=1&#038;tag=demenzguj-21&#038;language=de_DE" ></a><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=demenzguj-21&#038;language=de_DE&#038;l=li3&#038;o=3&#038;a=3863216350" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Das System Krankenhaus sollte ein niedrigschwelliges Beratungsangebot für Angehörige schaffen, welches auch Möglichkeiten der Nachsorge durch Gesundheitsfachpersonen beinhaltet.&#8220;</em></p>
<cite>S. Freyer in<a href="https://amzn.to/41Z4cTP"> Angehörige von Patient:innen mit Delir im Krankenhaus*</a>; S. 159; Mabuse; 1. Edition (27. Februar 2023); ‎ 193 Seiten</cite></blockquote>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Ergebnisteil des Buches fasst Freyer die gewonnen Erkenntnisse zusammen. Insbesondere wird deutlich, wie sehr Angehörige von Delir-Betroffenen durch ihre Erfahrungen belastet werden und welche Faktoren und Vorerfahrungen hierfür eine Rolle spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu diesen Empfehlungen gehört, dass sich Gesundheitsfachberufe über die Wirkung nonverbaler Signale bewusst sein sollten, die sie Angehörigen senden. &nbsp;Gezielte Aufklärung und Information &#8211; Kommunikation und zugehende Beratung &#8211; gehören ebenfalls dazu. Pflegefachpersonen sollen dabei auch nicht die Wirkung kurzer Gespräche unterschätzen, die Entlastung für Angehörige deliranter Patienten bieten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur Demenzbeauftragte in Krankenhäusern sollten dieses Buch kennen.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nicht, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Titelfoto: karolina-grabowska on pexels</p>
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		<title>Die dunkle Seite der Ohnmacht. Oder: wie wenig ernst viele Kliniken das Thema Demenz im Krankenhaus nehmen</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/07/23/die-dunkle-seite-der-ohnmacht-oder-wie-wenig-ernst-viele-kliniken-das-thema-demenz-im-krankenhaus-nehmen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jul 2022 09:44:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[demenzbeauftragte]]></category>
		<category><![CDATA[krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[pflege]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorsicht, das wird ein rant. Teile dieses Textes könnten Sie verunsichern oder verärgern, wenn Sie als Demenzbeauftragte*r in einem Krankenhaus arbeiten. Ober überhaupt irgendwie mit dem Thema Krankenhaus und Demenz&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/07/23/die-dunkle-seite-der-ohnmacht-oder-wie-wenig-ernst-viele-kliniken-das-thema-demenz-im-krankenhaus-nehmen/">Die dunkle Seite der Ohnmacht. Oder: wie wenig ernst viele Kliniken das Thema Demenz im Krankenhaus nehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vorsicht, das wird ein rant. Teile dieses Textes könnten Sie verunsichern oder verärgern, wenn Sie als Demenzbeauftragte*r in einem Krankenhaus arbeiten. Ober überhaupt irgendwie mit dem Thema Krankenhaus und Demenz zu tun haben.</p>



<h2 class="has-tertiary-color has-text-color wp-block-heading">Stoff gegen Druck, spielen gegen unzureichende Strukturen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Krankenhäuser sind für Menschen mit Demenz risikoreiche Orte. Sie versterben öfter, werden immobil, landen unnötiger Weise in Psychiatrien und haben Topchancen darauf, nach dem Krankenhausaufenthalt nicht mehr ins eigene Zuhause zurückkehren zu können. So weit, so bekannt aus mannigfaltigen Studien <a href="https://www.dip.de/fileadmin/data/pdf/projekte_DIP-Institut/Demenz_im_Krankenhaus_Handreichung_Endbericht.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">und Veröffentlichungen</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun könnte man meinen: Demenzbeauftragte in Krankenhäusern sind DAS Mittel gegen diese Behandlungsergebnisse. Nicht umsonst werden sie<a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/07/07/krankenhausgesetz-niedersachen-verpflichtende-demenzbeauftragte-ein-meilenstein/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> in Niedersachsen alsbald Pflicht</a> für jede Klinik, oder? Entsprechend weitergebildete Personen schauen sich an, wie die Versorgung in dieser Klinik funktioniert und leiten gemeinsam mit den zuständigen Führungskräften und Teams<a href="https://www.bosch-stiftung.de/sites/default/files/publications/pdf/2019-11/Praxisleitfaden_demenzsensible_Krankenhaeuser.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> die notwendigen Veränderungen ein</a>, die am Ende allen nützen. Denn besser für Patienten mit Demenz aufgestellt zu sein kann auch die Mitarbeitenden der Klinik erheblich entstressen.</p>



<h2 class="has-tertiary-color has-text-color wp-block-heading">Die ganze Klinik ist betroffen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Demenzbeauftragte im Krankenhaus müssen also Lösungen dafür finden, im Versorgungsgeschehen einer Klinik die Dinge für Patienten mit Demenz zu verbessern. Das fängt bei der Aufnahme an, betrifft den Informationsfluss ebenso wie den Arztbrief, die Tages- <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/05/23/regelt-die-naechte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">UND Nachtstruktur</a> – da wird Beschäftigung durchaus wichtig. Das Delir- und Ernährungsmanagement gehört aber mindestens ebenso wie die Einbindung von Angehörigen, die bauliche Gestaltung und vieles mehr dazu. Nicht alles lässt sich umsetzen in jedem Krankenhaus – richtig. Nicht alles wird optimal laufen, auch wahr. Aber nirgendwo geht nichts. Überall lässt sich etwas anpassen und verbessern.</p>



<h2 class="has-tertiary-color has-text-color wp-block-heading">Meldung: wir haben Stofftiere!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Daher wundert es mich sehr, wie viele Kliniken offenbar stolz darauf sind, mit oder für Patienten mit Demenz Häkel- und Strickpuppen anzufertigen. Während Fixierungen an der Tagesordnung sind oder Patienten mit Demenz die sich nicht angepasst und &#8222;brav&#8220; in den Krankenhausalltag einfügen so schnell wie möglich in Psychiatrien wegverlegt werden, glaubt man offenbar mit „Verniedlichung“ ein Versorgungsproblem kaschieren zu können.  Jedenfalls ist auffällig, dass in Meldungen nicht etwa das besonders gut funktionierende Nachtkonzept vorgestellt wird oder etwa ein etabliertes Delirmanagement. Auch wird nicht aufgezeigt, wie und mit welchen Mitteln man Psychiatrieverlegungen minimiert oder Fixierungen verhindert &#8211; und zwar dann, wenn der Patient mit Demenz als &#8222;schwierig&#8220; gilt. Nein, nette Fotos für die Presse entstehen nur mit bunten Strickschnecken oder Filzpuppen. Wollium fürs Volk, sozusagen.</p>



<h2 class="has-tertiary-color has-text-color wp-block-heading">Ohnmächtig oder bequem?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Demenzbeauftragte im Krankenhaus müssen sich daher die Frage gefallen lassen, ob das Strickäffchen oder die Sockenpuppe ausweis der qualifizierten, fachlichen Arbeit des Krankenhauses sein soll. Oder ihres Erfolgs als Demenzbeauftragte. Ist das der Job? Strickrunden leiten? Für ausreichend Nachschub an Wolle sorgen?Demenzbeauftragte müssen sich fragen lassen, in wie weit das zur Aufhebung der schlechten outcomes beiträgt und wie es um ihr Selbstverständnis ihres Auftrages bestellt ist. Krankenhäuser die sich mit „Seniorenbetüddeln“ vor ihren eigentlichen Aufgaben drücken wollen in Sachen Demenz gibt es natürlich. Das liegt vor allem auch an den <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2020/02/05/es-ist-ein-unding-dass-es-keine-kriterien-dafuer-gibt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">fehlenden verbindlichen Kriterien</a> für das, was eine gute Demenzversorgung im Krankenhaus eigentlich ausmacht. Vielerorts scheint es nach wie vor kein Bewusstsein dafür zu geben, wie zahlreich die Baustellen sind und wie groß das Potential für Verbesserungen ist. Häufig wird ja noch nicht einmal erfasst, wie die eigene Krankenhausarbeit für Menschen mit Demenz am Ende ausgeht. Woher wissen sie dann eigentlich, was wirkt?</p>



<h2 class="has-tertiary-color has-text-color wp-block-heading">Bitte und Aufruf: nehmen Sie sich selbst ernst in Ihrer Rolle</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Demenzbeauftragte – lassen Sie sich nicht zur Sockenpuppe degradieren. Die Aufgaben sind größer, vielschichtiger und ja – richtig kompliziert umzusetzen, denn häufig gilt es viele innere Widerstände zu überwinden innerhalb der Organisation. Das braucht einen langen Atem. Lassen sie sich nicht dadurch ablenken, dass man sie mit „Seniorenbespielen“ ruhigstellen will. Und machen Sie es sich auch nicht bequem in dieser Rolle. Das darf ihnen nicht genügen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ihr</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/07/23/die-dunkle-seite-der-ohnmacht-oder-wie-wenig-ernst-viele-kliniken-das-thema-demenz-im-krankenhaus-nehmen/">Die dunkle Seite der Ohnmacht. Oder: wie wenig ernst viele Kliniken das Thema Demenz im Krankenhaus nehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Krankenhausgesetz Niedersachsen: verpflichtende Demenzbeauftragte &#8211; ein Meilenstein?</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/07/07/krankenhausgesetz-niedersachen-verpflichtende-demenzbeauftragte-ein-meilenstein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2022 13:11:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik und Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[demenzbeauftragte]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhausgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Outcomes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das NKHG (Niedersächsisches Krankenhausgesetz) wurde am 5.7.2022 verkündet – und beinhaltet die Verpflichtung für alle Krankenhäuser in Zukunft Demenzbeauftragte zu beschäftigen. Aufsicht darüber, ob die Einrichtungen dieser Verpflichtung auch nachkommen,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/07/07/krankenhausgesetz-niedersachen-verpflichtende-demenzbeauftragte-ein-meilenstein/">Krankenhausgesetz Niedersachsen: verpflichtende Demenzbeauftragte &#8211; ein Meilenstein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das NKHG (Niedersächsisches Krankenhausgesetz) wurde am 5.7.2022 verkündet – und beinhaltet die Verpflichtung für alle Krankenhäuser in Zukunft <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Demenzbeauftragte zu beschäftigen</a>. Aufsicht darüber, ob die Einrichtungen dieser Verpflichtung auch nachkommen, führt das <a href="https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung</a>.</p>



<h2 class="has-tertiary-color has-text-color wp-block-heading">Folgenreiche Aufenthalte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Menschen mit Demenz sind Krankenhausaufenthalte häufige folgenreich, gefährlich könnte man auch sagen, da mit allerlei Risiken verbunden. Dafür gibt es zahlreiche Gründe die schon dort beginnen, wo ambulante Strukturen fehlen um eine Krankenhauseinweisung zu vermeiden, wenn sie dadurch vermeidbar wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist die Bestimmung im neuen Krankenhausgesetz für Niedersachsen verpflichtend Demenzbeauftragte beschäftigen zu müssen, ein Meilenstein der die Versorgung in Kliniken entscheidend verbessern wird? Mein Kommentar:</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="480" style="aspect-ratio: 640 / 480;" width="640" controls src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2022/07/FinalAudiokommentarDiK.mp4"></video></figure>



<h2 class="has-tertiary-color has-text-color wp-block-heading">Aufgaben und Unterstützung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch und in welcher Form das Krankenhaus Demenzbeauftragte in ihrer Arbeit unterstützen muss ist beschrieben. Das kann man auch als Hinweis verstehen, dass man gewisse Widerstände erwartet. <a href="https://www.niedersachsen.de/download/185565/Nds._GVBl._Nr._21_2022_vom_05.07.2022_S._375-422.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Den Volltext finden sie hier.</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="744" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2022/07/Aufgabenbild-1024x744.jpg" alt="" class="wp-image-1103" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2022/07/Aufgabenbild-1024x744.jpg 1024w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2022/07/Aufgabenbild-300x218.jpg 300w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2022/07/Aufgabenbild-768x558.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2022/07/Aufgabenbild-1536x1116.jpg 1536w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2022/07/Aufgabenbild-2048x1488.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Aufgabenbeschreibung der Demenzbeauftragten im Niedersächsischen Krankenhausgesetz.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diskutieren sie mit. Was glauben Sie, ist die Verpflichtung für die Krankenhäuser Niedersachsens Demenzbeauftragte zu benennen, ein Meileinstein in der Versorgung Betroffener und können sich Mitarbeitende der Kliniken durch sie berechtigte Hoffnungen auf Verbesserungen machen?</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/07/07/krankenhausgesetz-niedersachen-verpflichtende-demenzbeauftragte-ein-meilenstein/">Krankenhausgesetz Niedersachsen: verpflichtende Demenzbeauftragte &#8211; ein Meilenstein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<title>So werden Sie Demenzbeauftragte*r im Krankenhaus</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2020/10/14/so-werden-sie-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2020 12:52:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[aufschwungalt]]></category>
		<category><![CDATA[bayern]]></category>
		<category><![CDATA[demenzbeauftragte]]></category>
		<category><![CDATA[tschainer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Krankenhäuser und Kliniken versuchen vermehrt auch Patienten mit Demenz gerecht zu werden. Jedenfalls ein Teil von ihnen.Dabei benötigt es fachliche Unterstützung, Mitarbeiter die Veränderungsprozesse durchführen können. Und ja, als Pflegefachfrau&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2020/10/14/so-werden-sie-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/">So werden Sie Demenzbeauftragte*r im Krankenhaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Krankenhäuser und Kliniken versuchen vermehrt auch Patienten mit Demenz gerecht zu werden. Jedenfalls ein Teil von ihnen.<br>Dabei benötigt es fachliche Unterstützung, Mitarbeiter die Veränderungsprozesse durchführen können. Und ja, als Pflegefachfrau /-mann lassen Sie sich mit <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">der Aufgabe auf einen Marathon</a> ein. Krankenhäuser sind meist Tanker, keine Segelschiffe &#8211; Veränderung, auch in Teilbereichen, braucht Zeit. Auch einen Beliebtheitspreis zu gewinnen sollte und darf eine/n Demenzbeauftragte*r nicht unbedingt erwarten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nichtsdestotrotz: es ist viel machbar, es lohnt sich &#8211; für die Kolleginnen und Kollegen Ihrer Klinik, für die Patienten und für die Angehörigen. Auch das Krankenhaus selbst profitiert &#8211; outcomes können verbessert, Kosten reduziert werden. <br><br>2021 wird <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2020/02/05/es-ist-ein-unding-dass-es-keine-kriterien-dafuer-gibt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sabine Tschainer-Zangl</a> mit Ihrem Institut aufschwungalt <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2020/10/Demenzbeauftr_KKH_2021.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">erneut die Fortbildung</a> zum / zur Demenzbeauftragten im Krankenhaus anbieten. <br><a href="https://aufschwungalt.de/inhouse-fortbildungen/demenz-and-krankenhaus/">Mehr Informationen finden Sie hier</a>. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Photo by Scott Graham on Unsplash</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2020/10/14/so-werden-sie-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/">So werden Sie Demenzbeauftragte*r im Krankenhaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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		<item>
		<title>&#034;Überzeugungsarbeit durch Vorbildwirkung und viel Geduld ist wichtig. &#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jan 2020 10:41:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[demenzbeauftragte]]></category>
		<category><![CDATA[demenzfreundlich]]></category>
		<category><![CDATA[Görlitz]]></category>
		<category><![CDATA[Koordinator]]></category>
		<category><![CDATA[Schulung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Klinikum Görlitz ist demenzfreundliches Krankenhaus&#8220; &#8211; so titelte kürzlich die Lausitzer Rundschau. In einem Krankenhaus ein Umfeld zu schaffen und eine Arbeitsweise zu etablieren, die Menschen mit Demenz gerecht(er) wird&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2020/01/13/ueberzeugungsarbeit-durch-vorbildwirkung-und-viel-geduld-ist-wichtig/">&quot;Überzeugungsarbeit durch Vorbildwirkung und viel Geduld ist wichtig. &quot;</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Klinikum Görlitz ist demenzfreundliches Krankenhaus&#8220; &#8211; so titelte kürzlich die <a href="https://www.lr-online.de/lausitz/weisswasser/medizinische-versorgung-klinikum-goerlitz-ist-demenzfreundliches-krankenhaus-42076671.html?fbclid=IwAR29eGJFavV9OEN868ywTAGLi_1YwnUJiYX4CerUzMrdNhnuNUHGgoNfjS8" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Lausitzer Rundschau (öffnet in neuem Tab)">Lausitzer Rundschau</a>. In einem Krankenhaus ein Umfeld zu schaffen und eine Arbeitsweise zu etablieren, die Menschen mit Demenz gerecht(er) wird ist keine leichte Aufgabe. (Nicht nur) <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Demenzbeauftragte (öffnet in neuem Tab)">Demenzbeauftragte</a> wissen das. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mechthild Guthke ist die Demenzkoordinatorin des Klinikum Görlitz.                                                     Für www.demenz-im-krankenhaus.de hat Sie sich die Zeit genommen, drei Fragen über Ihre Arbeit und den Weg zum demenzfreundlichen Krankenhaus zu beantworten:</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="766" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2020/01/Mechthildguthkebearbjg.jpg" alt="" class="wp-image-286" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2020/01/Mechthildguthkebearbjg.jpg 1000w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2020/01/Mechthildguthkebearbjg-300x230.jpg 300w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2020/01/Mechthildguthkebearbjg-768x588.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2020/01/Mechthildguthkebearbjg-130x100.jpg 130w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption>Mechthild Guthke: Demenzkoordinatorin in Görlitz. </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Frau Guthke, Sie sind seit 2016 Koordinatorin für Menschen mit Demenz im Städtischen Klinikum Görlitz. Wie kam es dazu und wo ist Ihre Stelle hierarchisch zu verorten?</p>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Mechthild Guthke:</strong> Ich arbeite seit 2006 im Städtischen Klinikum Görlitz. Es ist ein Schwerpunktrankenhaus mit 600 Betten. Zuvor war ich in einem Krankenhaus im Südharz tätig. Anfangs war ich in Görlitz in der Funktionsabteilung beschäftigt, seit 2010 arbeitete ich als Praxisanleiterin. Die Pflegedirektorin Birgit Bieder ist meine Vorgesetzte. Im Jahr 2013 wurde ich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte ein Konzept zur „Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Demenz im Klinikum Görlitz“ zu entwickeln, da wir im Arbeitsalltag in den Kliniken und auf den Stationen immer häufiger mit demenziell veränderte Menschen zu tun hatten. Wir erarbeiteten gemeinsam eine Strategie für das Klinikum. Die nächsten Jahre waren mit Weiterbildungen, Informationen und Ideen sammeln, dem Knüpfen neuer Kontakte (APH, Selbsthilfegruppe, Gesundheitsamt, Landesinitiative Dresden usw.) und meinen Aufgaben als Praxisanleiterin ausgelastet. Auf Grund des Umfangs all dieser Aufgaben entschied sich das Unternehmen im Jahr 2016 eine extra Stelle zu schaffen. Ich bewarb mich und erhielt die Stelle als Demenzkoordinatorin.<br>Auf Grund der Größe des Hauses brauchten wir Mitstreiter. Also begannen wir damit, Demenzbeauftragte*r ( DB ) zu werben und zu schulen. Anfänglich starteten wir mit 12 DB mittlerweile sind es 34 Mitarbeiter in den verschiedenen Fachbereichen. Dies ist eine zusätzliche Aufgabe für die Angestellten in den verschieden Bereichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust: </strong>Aus meiner Berufserfahrung heraus kann ich sagen, dass das Thema Demenz längst nicht immer sehr beliebt ist unter Krankenhausmitarbeitern. Auf welche Widerstände sind Sie gestoßen – und was half bei deren Überwindung?</p>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Mechthild Guthke: </strong>Sie haben Recht. Natürlich kam das Thema nicht bei jedem gleich gut an und es gibt Widerstand. Der Weg ist vergleichbar mit einer anspruchsvollen Bergtour, wo Trittsicherheit und Kondition abverlangt werden, die man unter Umständen nicht gewohnt sind. Da waren die Stationsleitungen und die Demenzbeauftragen gefragt, mir dabei behilflich zu sein. Die Sensibilisierung für das Thema ging somit auch schneller in die Teams. Von Anfang an gab es auch Weiterbildungen zu dieser Thematik. Themen wie:<br>• Medizinische Grundlagen Demenz (MmD)<br>• Verständigung mit Menschen bei Demenz + Validationsweiterbildung (IVA)<br>• Beschäftigung/Umgebungsgestaltung im Klinikalltag für Menschen mit Demenz<br>• Veränderungen des Ess- und Trinkverhaltens bei Demenz<br>• Angehörige von MmD<br>• Delir und Demenz</p>



<p class="wp-block-paragraph">werden fortführend seit Jahren angeboten. Aufnahmezahlen von MmD werden immer wieder aktuell transparent dargestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Überzeugend ist, dass der Arbeitsalltag mit Patienten, die den Ortswechsel ins Krankenhaus nicht verkraften, schwierig ist. Die entsprechenden Auswirkungen sind für die meisten Mitarbeiter eine enorme zusätzliche Arbeitsbelastung in allen Fachbereichen. Hier konnte ich spürbar helfen.<br>Wir haben hier im Haus seit Jahren Mitarbeiter, die sich in verschiedenen Bereichen der Pflege spezialisiert haben. Das heißt, ein gewisses Vertrauen zu „gesonderten Aufgaben“ war bereits vorhanden und auch mich kannten die Teams schon, so dass diese Hürde nicht zu groß war. Es war auch täglich spürbar, dass in diesem Bereich ein Handlungsbedarf bestand und weiterhin ist. Problematisch war anfangs die Angst vor Stigmatisierung der Patienten. Viele glaubten, eine Identifizierung von Menschen mit Demenz wäre nicht gut. Doch je mehr Mitarbeiter auch aus den Bereichen Küche, Wachschutz und Patiententransport für das Thema sensibilisiert wurden, desto mehr wuchs das Verständnis für die Wichtigkeit dieser Idee. Eine umsichtige Identifizierung z.B. über das Patientenarmband hilft dabei, die Kommunikation anzupassen und Wartezeiten zu verkürzen.<br>Mittlerweile werden die verschiedenen Angebote sehr gut angenommen. Mitarbeiter einbeziehen, aus den Erfahrungen der betreuenden Einrichtungen und pflegenden Angehörigen schöpfen; Erleichterungen im Alltag durch schnell greifbare Beschäftigungsmöglichkeiten oder fixierte / variable Orientierungshilfen. Aber ein entscheidender Punkt ist die praxisnahe Weiterbildung mit hilfreichen Tipps für den Stationsalltag. Ich habe oft gesagt: „Belächelt mich erst, wenn es nicht funktioniert hat!“ Dann höre ich: „Das hätte ich nie glaubt, dass das hilft.“ Ich bin auch konsiliarisch abrufbar. Das habe ich mir gewünscht. In der Praxis zu bleiben bedeutet auch authentisch zu sein, bei dem was ich sage und tue.</p>



<h4 class="has-primary-color has-text-color has-text-align-center wp-block-heading"> &#8222;Mitarbeiter aller Berufsgruppen sind dabei unverzichtbar&#8220; </h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Was raten Sie jenen Kolleginnen und Kollegen, die eine solche Aufgabe angeboten bekommen? Welche Bedingungen müssen in Ihren Augen erfüllt sein, um ein Krankenhaus zu einer demenzfreundlichen Organisation führen zu können? </p>



<p class="has-drop-cap has-normal-font-size wp-block-paragraph"><strong>Mechthild Guthke:</strong> Wichtig ist, dass die Krankenhausleitung hinter dem Konzept steht. Die Pflegedienstleitung sollte daraus die Ideen entwickeln. Der verbesserte Umgang mit MmD im Krankenhaus bringt auch klare Vorteile für die Verwaltung – denn er spart Kosten und Zeit. Wir wissen alle mittlerweile, dass die Liegedauer des Krankenhausaufenthalts sich für MmD oft ungünstig verlängert. Die verbesserte Versorgung für MmD steht im Vordergrund, da sie prädestiniert sind für Komplikationen wohingegen ja die vorhandenen Ressourcen im Krankenhaus abnehmen.<br>Diese „Bergtour“ ist nicht ohne die entsprechende Unterstützung zu schaffen. Das Gute ist, dass die Schuhe über die Jahre in dem Beruf bereits eingelaufen worden sind und dass der Pflegebereich eine neue Wertigkeit erlangt hat. Das Wichtigste ist, dass man alles mit viel Herzblut, Empathie und Bauchgefühl macht. Kein Konzept hilft, wenn wir nicht ehrlich und authentisch bleiben und auch Grenzen in dem Bereich definieren. Mitarbeiter aller Berufsgruppen sind dabei unverzichtbar. Ärzte, Patiententransport, Stationshilfen und alle anderen haben ihre auf Aufgaben. Überzeugungsarbeit durch Vorbildwirkung und viel Geduld ist wichtig.<br>Ein Beispiel für den Anfang:<br>• Überzeugen Sie die Krankenhausleitung durch Fakten.<br>• Setzen Sie sich in einer kleinen Gruppe zusammen und beraten sie sich über das Thema<br>• Definieren Sie genau die Problematik im Alltag für Pflegekräfte und MmD.<br>• Sie benötigen Mitstreiter in der Peripherie. Die wiederum können helfen, den Handlungsbedarf     genau zu bezeichnen und Probleme aufzudecken.<br>• Qualifizieren Sie einen Mitarbeiter<em>in, welche</em>r Schulungen praxisnah durchführen könnte.<br>Machen Sie die Zahlen transparent zu den Haupt- und Nebendiagnose Demenz in Ihrem Haus und werten Sie diese in der Gruppe aus. Danach kann der erste Fachbereich festgelegt werden, wo sie mit dem Projekt beginnen möchten.<br>• Machen Sie Fotos von Fluren, Aufgängen in dem ausgewählten Fachbereich usw. Sie werden schnell bemerken, dass MmD eine andere Umgebungsgestaltung benötigen. Erfahrungen z. b. der Altenpflegeheime sind wertvoll und tragen auch zu einer besseren Zusammenarbeit bei.<br>• Strukturieren Sie den Prozess in einem Jahresplan.<br>• Schreiben Sie einen Pflegestandard, damit die Mitarbeiter darauf zurückgreifen können.<br>• Bemühen Sie sich so bald wie möglich, um die Einbindung von Ehrenamtlichen und deren Schulung.<br>• Nutzen Sie Aromapflege. Das tut allen (noch nicht gleich), aber später gut.<br>Es wird nicht alles gleich funktionieren und perfekt sein – und um die Metapher noch einmal zu bedienen: Erwarten Sie nicht, das Gipfelkreuz in der nächsten Zeit zu erreichen. Freuen Sie sich auf die Dinge am Wegesrand und gönnen Sie sich eine Pause. Aber bleiben Sie dran und erfreuen Sie sich an den kleinen erreichten Zwischenzielen. In diesem Falle ist auch der Weg das Ziel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ich danke Frau Guthke für Ihre ausführlichen Antworten und wünsche ihr weiterhin viel Erfolg, Ideen und Unterstützung bei Ihrer so wichtigen Arbeit. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Fotos: Natalie Wittig; </p>
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		<title>Aufnahme, Anruf, – ansprechbar?</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/19/aufnahme-anruf-ansprechbar/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2019 13:56:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[anrufe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Mitarbeitende im Krankenhaus sind von Anrufen genervt. Auch von den „ständigen“ Anrufen Angehöriger, die wissen wollen wie es ihrem Angehörigen im Krankenhaus geht. Menschen mit Demenz können meist nicht&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Viele Mitarbeitende im Krankenhaus sind von Anrufen genervt. Auch von den „ständigen“ Anrufen Angehöriger, die wissen wollen wie es ihrem Angehörigen im Krankenhaus geht. Menschen mit Demenz können meist nicht mehr selbst Auskunft an ihre Angehörigen geben was „der Doktor“ bei der Visite gesagt hat. Also rufen die Angehörigen an. Oder bitten um ein Gespräch, wenn sie vor Ort sind. Das ist natürlich nachvollziehbar. Bei entsprechend vielen Patienten die zu behandeln sind, sind die wiederholten Anrufe und Gespräche häufig echte Zeitfresser. Hinzu kommt, dass sie nicht selten unterbrochen werden durch dringendes Stationsgeschehen, der Krankenhausmitarbeiter nur mit halbem Ohr zuhören kann. Eine weitere Quelle für Missverständnisse, Unzufriedenheiten und Fehler. </p>



<h5 class="wp-block-heading"> Als Demenzbeauftragte/r können Sie nach Wegen suchen, hier eine Verbesserung herbeizuführen.  </h5>



<p class="wp-block-paragraph"> Prüfen Sie, ob es möglich ist bei Patienten mit Demenz einen festen Gesprächstermin bereits zu Beginn festzulegen. Beispielsweise drei oder fünf Tage nach der Aufnahme. Dieser Termin wird in Zeit und Dauer festgelegt, sobald der Patient mit Demenz auf seiner voraussichtlichen End-Station angekommen ist. Der Stationsarzt und eine Pflegefachkraft erhalten natürlich ebenfalls diesen Termin, ebenso wie die Kolleginnen und Kollegen des Entlassungsmanagements. Zu diesem Termin müssen die oder derjenige Kontaktverantwortliche alle relevanten Informationen zum Patienten parat haben: </p>



<ul class="wp-block-list"><li> Was wurde diagnostiziert und wie ist der aktuelle Status?</li><li> Wie wird behandelt? </li><li> Wie lange wird der Krankenhausaufenthalt voraussichtlich dauern? </li><li> Was können / sollten die Angehörigen jetzt und im Hinblick auf die Entlassung tun? </li><li>An wen können Sie sich nach dem Krankenhausaufenthalt in Sachen Demenz wenden? </li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es gelingt einen standardisierten, festen Gesprächstermin jeweils automatisiert im Zusammenhang mit der Aufnahme festzulegen, kann dies sowohl die Mitarbeitenden als auch die Angehörigen erheblich entlasten. „Dauernde“ Anrufe unterbleiben zumindest zu einem guten Teil – denn die Angehörigen können sich darauf verlassen, dass es einen Termin für sie gibt an dem man wirklich Zeit hat. Ein Termin, in dem sie die nötigen Informationen bekommen und möglicherweise auch schon Hinweise darauf, was hinsichtlich der Entlassung zu tun ist. &nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading">Entlassungsmanagement</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist die Einbindung des Entlassungsmanagements zu einem frühen Zeitpunkt. Angehörige berichten immer wieder, dass dies nicht funktioniert und ihr kranker Angehörige von „heute auf Morgen“ auf „die Straße“ gesetzt wird. Schlimmstenfalls wird daraus eine Entlassung mit vorprogrammiertem „Drehtüreffekt“. Heute entlassen – nach zwei Tagen wieder in der Klinik. Das ist für Menschen mit Demenz unter Umständen katastrophal und ökonomisch seitens des Krankenhauses nicht so richtig clever. &nbsp; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens: die Verpflichtung die Entlassung ordentlich zu organisieren ist nicht an eine Aufenthaltsdauer gekoppelt. Vor nicht allzu langer Zeit berichteten Angehörige von einem Fall in Baden-Württemberg, bei dem die Organisation der Entlassung durch die Klinik schlicht verweigert wurde. Mit der Begründung, dass eine viertägige Aufenthaltsdauer zu keinerlei Entlassungsmanagement „berechtige“. Wenn ein Krankenhaus so wenig von sich selbst und seinen Patienten hält ist es verständlich und richtig, wenn es gemieden wird. Von Patienten, Angehörigen – und Gesundheitsberuflern. S<a rel="noreferrer noopener" aria-label="eit 2015 schon besteht nach § 39 Abs. 1a SGB V ein Anspruch auf ein Entlassungsmanagement. (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/e/entlassmanagement.html" target="_blank">eit 2015 schon besteht nach § 39 Abs. 1a SGB V ein Anspruch auf ein Entlassungsmanagement.</a> Weiteres dazu <a href="https://www.dnqp.de/fileadmin/HSOS/Homepages/DNQP/Dateien/Expertenstandards/Entlassungsmanagement_in_der_Pflege/Entlassung_2Akt_Auszug.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="hier (öffnet in neuem Tab)">hier</a>. </p>



<h5 class="wp-block-heading">Infomaterial</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Auch eine Stationsvisitenkarte ist eine Überlegung wert. Dies kann dem Krankenhaus „Fehlanrufe“, die zeitfressend weitergeleitet werden, ersparen. Hängen in der Warteschleife oder zig mal weiterverbunden zu werden, entspannt einfach niemanden. Als Demenzbeaufragte/r haben Sie hoffentlich ohnehin eigene, damit die Angehörigen bei Fragen zum Thema Demenz direkt einen kompetenten Ansprechpartner erreichen können. Sie können zudem versuchen Verständnis für notwendige Klinikabläufe zu schaffen. &nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Demenzbeauftragte und das Entlassungsmanagement sollten zudem in einem Formbrief übersichtlich die wichtigsten Adressen der Region in Sachen Demenz vorhalten. Dieser kann den Angehörigen gezielt ausgehändigt, oder standardisiert beim Patienten mit Demenz hinterlegt werden. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Demenzbeauftragte suchen Sie alternativ oder zusätzlich nach einer Möglichkeit, <strong>einen Infopoint</strong> für Angehörige von Menschen mit Demenz einzurichten. Ein Ständer mit Flyern und Broschüren, vielleicht mit einer Sitzmöglichkeit dabei, reichen fürs Erste vollkommen aus. <br>V<a rel="noreferrer noopener" aria-label="iele Broschüren und Flyer sind kostenlos erhältlich. (öffnet in neuem Tab)" href="https://shop.deutsche-alzheimer.de/broschueren" target="_blank">iele Broschüren und Flyer sind kostenlos erhältlich</a>, die Kosten jedenfalls überschaubar. Auch für diesen stellen Sie die wichtigsten Anlaufstellen in der Region zusammen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/19/aufnahme-anruf-ansprechbar/">Aufnahme, Anruf, – ansprechbar?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
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