<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>bundesregierung Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
	<atom:link href="https://demenz-im-krankenhaus.de/tag/bundesregierung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/tag/bundesregierung/</link>
	<description>demenz-zeitung.de / demenz-im-krankenhaus.de / demenz-nrw.de</description>
	<lastBuildDate>Fri, 05 Jul 2024 08:22:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/01/cropped-LeitbildFremdmeldungen-32x32.jpg</url>
	<title>bundesregierung Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
	<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/tag/bundesregierung/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>PeBeM in der Langzeitpflege: nicht mehr, sondern anders verteilt</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/07/05/pebem-in-der-langzeitpflege-nicht-mehr-sondern-anders-verteilt/</link>
					<comments>https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/07/05/pebem-in-der-langzeitpflege-nicht-mehr-sondern-anders-verteilt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2024 08:22:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[§ 113c]]></category>
		<category><![CDATA[altenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Assistenzkräfte in der Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Langzeitplfege]]></category>
		<category><![CDATA[PeBeM]]></category>
		<category><![CDATA[Personalbemessung]]></category>
		<category><![CDATA[Personalbemessungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[personalmangel]]></category>
		<category><![CDATA[Personalressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[pflege]]></category>
		<category><![CDATA[pflegeberuf]]></category>
		<category><![CDATA[pflegefachperson]]></category>
		<category><![CDATA[pflegegrad]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeheim]]></category>
		<category><![CDATA[Qualifikationsniveau 3]]></category>
		<category><![CDATA[Rothgang]]></category>
		<category><![CDATA[SGB XI]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderfunktionen]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Tourenplanung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://demenz-im-krankenhaus.de/?p=2447</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Fachkräftemangel ist schon lange Thema in der Pflege. Er war dort früher präsent als in anderen Branchen. Und es fehlt nicht nur an Fachkräften, sondern überhaupt an Mitarbeitenden –&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/07/05/pebem-in-der-langzeitpflege-nicht-mehr-sondern-anders-verteilt/">PeBeM in der Langzeitpflege: nicht mehr, sondern anders verteilt</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Fachkräftemangel ist schon lange Thema in der Pflege. Er war dort früher präsent als in anderen Branchen. Und es fehlt nicht nur an Fachkräften, sondern überhaupt an Mitarbeitenden – auch Assistenzkräfte für die Pflege werden vielerorts händeringend gesucht. Wir haben in Sachen Pflege in Deutschland auch ein Masseproblem. Zu viele Pflegebedürftige, zu wenig von jenen, die sie versorgen können. Was bringt ein neues <a href="https://www.gs-qsa-pflege.de/wp-content/uploads/2020/09/Abschlussbericht_PeBeM.pdf">Personalbemessungsverfahren (PeBeM)</a>?</p>



<h2 class="wp-block-heading has-secondary-color has-text-color has-link-color wp-elements-e7d1f8d09c8cef10004e86c225826803"><strong>Einführung des Personalbemessungsverfahrens (PeBeM)</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des Verfahrens nach § 113c Abs. 1 SGB XI ist es, die Qualität der Versorgung zu verbessern. Das möchte man durch eine verbindliche Festlegung der Verteilung personeller Ressourcen erreichen. Berechnungsgrundlage ist die Anzahl und Pflegegrad der zu pflegenden Personen – und die Qualifikation der Mitarbeitenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für viele Kolleginnen und Kollegen der Altenhilfe ist das <a href="https://pflegenetzwerk-deutschland.de/faq-das-neue-personalbemessungsverfahren-in-der-langzeitpflege">Personalbemessungsverfahren noch eine Art Blackbox</a>. Effekte unbekannt, Befürchtungen groß. Ist die Qualität der Versorgung von Menschen mit Demenz durch PeBeM in Gefahr? Zeit also, mit einem Profi zu sprechen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das Personalbemessungsinstrument berücksichtigt den zusätzlichen Aufwand für die Pflege von Menschen mit Demenz (&#8230;).&#8220;. &#8211; <a href="https://www.umbruch-pflege.de/">Nicole Böldt</a></p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading has-secondary-color has-text-color has-link-color wp-elements-7541cfe8de3e9ba795c49d9636bdb4ae"><strong>Fragen an die PeBeM-Expertin </strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Frau Böldt, Sie beschäftigen sich schon lange und intensiv mit der Umsetzung des Personalbemessungsverfahrens. Können Sie grob umreißen, was ich als Altenpflege im Pflegeheim davon konkret erwarten sollte?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicole Böldt:</strong> Ihre Aufgaben als Pflegefachmann werden hauptsächlich die Umsetzung der Vorbehaltsaufgaben sein. Dazu gehören das Planen und Steuern des Pflegeprozesses sowie die Versorgung der Bewohner*innen, die die Kompetenz einer Fachkraft benötigen. Das bedeutet, Sie werden weniger mit Tätigkeiten belastet, die Ihrem Qualifikationsniveau nicht entsprechen. Grundsätzlich wird mit den Personalressourcen effizienter umgegangen, was bedeutet, dass Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse optimal genutzt werden. So können Sie Ihre Arbeit effektiver gestalten und sich auf die wesentlichen pflegerischen Aufgaben konzentrieren.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.umbruch-pflege.de/"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="769" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/PortraitNB-769x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-2450" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/PortraitNB-769x1024.jpeg 769w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/PortraitNB-225x300.jpeg 225w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/PortraitNB-768x1022.jpeg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/PortraitNB-1154x1536.jpeg 1154w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/PortraitNB.jpeg 1232w" sizes="(max-width: 769px) 100vw, 769px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://www.umbruch-pflege.de/">Nicole Böldt ist Inhaberin von Umbruch Pflege.</a> Die Pflegefachfrau ist Qualitätsmanagerin und mit ihrer Beratung auf die Veränderungen durch das Personalbemessungsverfahren spezialisiert.</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Das PeBeM zielt darauf ab, die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner*innen besser zu berücksichtigen und gleichzeitig auch mehr Menschen wieder für die Pflege zu gewinnen. Dies wird einerseits durch eine detaillierte Analyse der Pflegebedarfe und eine darauf abgestimmte Tourenplanung ermöglicht und andererseits durch die zunehmende Flexibilisierung der Dienste und der Dienstzeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die klare Zuordnung von Aufgaben und die kompetenzbasierte Planung werden die Pflegequalität und die Zufriedenheit der Bewohner*innen gesteigert. Dies schafft ein angenehmeres Arbeitsumfeld für Sie und Ihre Kollegen.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Das Verhältnis <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/06/buchvorstellung-soziale-dienste-in-langzeitpflegeeinrichtungen/">zur sozialen Betreuung, zusätzlichen Betreuungskräften</a> wird sich ändern?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicole Böldt:</strong> <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/06/15/betreuung-und-pflege-die-zusammenarbeit-ist-vielerorts-katastrophal-schlecht/">Die Zusammenarbeit zwischen der Pflege und der sozialen Betreuung wird sich zweifellos intensivieren und verbessern müssen</a>, um den Bedürfnissen der Bewohner*innen gerecht zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist notwendig, die soziale Betreuung weiter zu professionalisieren. Dies bedeutet, dass die Leitung dieses Bereichs genau weiß, wie viele Betreuungsstunden zur Verfügung stehen und wie diese effizient eingesetzt werden können. So können möglichst viele Bewohner*innen nach ihren individuellen Wünschen betreut werden. Durch die Professionalisierung wird die soziale Betreuung auf Augenhöhe mit der Pflege arbeiten. Dies führt zu einer gesteigerten Wertigkeit des Bereichs und fördert das gegenseitige Verständnis und die Zusammenarbeit. Einige Träger sind bereits dabei, Tourenplanungen auch für die soziale Betreuung einzuführen. Dies ermöglicht eine strukturierte und effiziente Arbeitsweise, die sowohl den Pflegekräften als auch den Betreuungskräften zugutekommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn beide Bereiche auf demselben Organisationssystem arbeiten, wird die Vernetzung wesentlich verbessert. Dies führt zu einer besseren Koordination und einem reibungslosen Ablauf im Alltag. Die Intensivierung der Zusammenarbeit und die Professionalisierung der sozialen Betreuung werden die Qualität der Pflege und Betreuung erheblich steigern. Beide Bereiche werden voneinander profitieren und gemeinsam die Bedürfnisse der Bewohner*innen besser erfüllen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-secondary-color has-text-color has-link-color wp-elements-60aef620bb6a54832ab78c3ceb982236"><strong>Der zusätzliche Zeitaufwand für Menschen mit Demenz wird berücksichtigt</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Berücksichtigt Ihrer Meinung nach PeBeM den zusätzlichen Aufwand, den es für Menschen mit Demenz benötigt, ausreichend? Ein Mensch mit Demenz mit Pflegegrad 3 ist doch schwerlich mit dem gleichen Aufwand zu bemessen wie jemand mit Pflegegrad 3 ohne Demenz?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicole Böldt:</strong> Die Frage, ob das Personalbemessungsinstrument (PeBeM) den zusätzlichen Aufwand, der für die Pflege von Menschen mit Demenz erforderlich ist, ausreichend berücksichtigt, ist berechtigt. Die Pflegebedürftigkeit und die damit verbundenen Anforderungen unterscheiden sich erheblich zwischen Menschen mit und ohne Demenz, auch wenn beide den gleichen Pflegegrad haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Empfehlungen nach § 113c Abs. 4 SGB XI betonen die Notwendigkeit einer bedarfsgerechten Personalausstattung. Diese Empfehlungen beinhalten Regelungen, die sicherstellen sollen, dass auch spezielle Bedarfe, wie sie bei der Betreuung von Menschen mit Demenz auftreten, adäquat berücksichtigt werden. Die Mindestpersonalausstattung schließt auch pflegegradunabhängige Personalanhaltswerte für Sonderfunktionen ein, die für die Versorgung von Menschen mit demenziellen Erkrankungen notwendig sind​​. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Personalbemessungsinstrument berücksichtigt den zusätzlichen Aufwand für die Pflege von Menschen mit Demenz, indem es spezifische Regelungen und Empfehlungen zur Personalmindestausstattung und zum Qualifikationsmix beinhaltet. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die besonderen Anforderungen dieser Personengruppe adäquat erfüllt werden. Es muss allerdings auch durch die Einrichtungen sichergestellt werden, dass die dafür ausgebildeten Fachkräfte auch bei den Bewohner*innen zum Einsatz kommen. Darin waren wir in der Vergangenheit überhaupt nicht gut. Mitarbeiter*innen mit speziellen Ausbildungen und Qualifizierungen sind nach ihren Qualifizierungsmaßnahmen leider nicht entsprechend ihren Kompetenzen eingesetzt worden. Das führte gerade bei unseren Fachkräften zu einer hohen Frustration und nicht selten auch zu Kündigungen. Deshalb sollten diese Empfehlungen aktiv umsetzen und ihren Personaleinsatz entsprechend organisieren, um die Pflegequalität für Menschen mit Demenz zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Vielfach wird von „Verbesserungen“ im Zusammenhang mit PeBeM gesprochen. Das darf aber nicht mit einem mehr an Pflegepersonen verwechselt werden, oder? Vielmehr handelt es sich doch um eine Optimierung der Verteilung. Konkret: es sorgt für den vermehrten Einsatz von Hilfs- / und Assistenzkräften. Mehr Mitarbeitende bringt PeBeM nicht – oder zumindest nicht automatisch, richtig?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicole Böldt:</strong> Ich habe in den vergangenen Tagen in einem Beitrag gelesen: „So viele Mitarbeitende in der Pflege, wie jetzt werden wir nie wieder sein.“ Ganz schön erschreckende Vorstellung. Gerade deshalb müssen wir den Pflegeberuf attraktiver gestalten.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Ihre Annahme ist also weitgehend korrekt. Bei der Personalbemessung in der Pflege, insbesondere im Kontext des Personalbemessungsinstruments (PeBeM), geht es primär um eine bessere Verteilung und einen effizienteren Einsatz der vorhandenen Pflegekräfte, anstatt um eine automatische Erhöhung der Mitarbeiterzahl. In den meisten Fällen können durch die aktuellen Pflegesatzverhandlungen auch mehr Mitarbeiter*innen im Qualifikationsniveau 3, also Pflegehelfer*innen mit einer zusätzlichen einjährigen Ausbildung (in SH) eingestellt werden. Aber hier liegt auch die Herausforderung. Wir haben uns in den vergangenen Jahren nicht um eine entsprechende Qualifizierung unserer Pflegehelfer*innen gekümmert. Folglich sind diese Kollegen nun Mangelware auf dem Arbeitsmarkt. Hier müssen wir dringend nachqualifizieren.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="576" height="1024" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/PeBeMzwischenbild-1-576x1024.png" alt="" class="wp-image-2452" style="width:322px;height:auto" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/PeBeMzwischenbild-1-576x1024.png 576w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/PeBeMzwischenbild-1-169x300.png 169w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/PeBeMzwischenbild-1-768x1365.png 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/PeBeMzwischenbild-1-864x1536.png 864w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2024/07/PeBeMzwischenbild-1.png 1080w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Personalbemessungsinstrument hat mehrere Ziele. Es soll sicherstellen, dass die vorhandenen Pflegekräfte effizient und bedarfsgerecht eingesetzt werden. Dabei wird vornehmlich darauf geachtet, dass die Aufgaben entsprechend der Qualifikation der Pflegekräfte zugeordnet werden. Wenn wir allerdings nur mehr Pflegehelfer*innen in unseren Einrichtungen einstellen, ohne auch die Abläufe in der Pflege zu verändern, wird diese Maßnahmen verpuffen und keine wirkliche Veränderung herbeiführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Herausforderung des Fachkräftemangels bleibt bestehen und erfordert weitergehende Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Weiterbildung und Attraktivität des Pflegeberufs.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust</strong>: Ich danke Ihnen für Ihre Antworten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Fotos: Jsme MILA on Pexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/07/05/pebem-in-der-langzeitpflege-nicht-mehr-sondern-anders-verteilt/">PeBeM in der Langzeitpflege: nicht mehr, sondern anders verteilt</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://demenz-im-krankenhaus.de/2024/07/05/pebem-in-der-langzeitpflege-nicht-mehr-sondern-anders-verteilt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aufbruch in ein besseres Gesundheitssystem: „große Chance“ mit Karl Lauterbach?</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/01/03/aufbruch-in-ein-besseres-gesundheitssystem-grosse-chance-mit-karl-lauterbach/</link>
					<comments>https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/01/03/aufbruch-in-ein-besseres-gesundheitssystem-grosse-chance-mit-karl-lauterbach/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 13:39:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik und Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[dgiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitswesen]]></category>
		<category><![CDATA[lauterbach]]></category>
		<category><![CDATA[Modellprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://demenz-im-krankenhaus.de/?p=888</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e. V. hat ein Forderungspapier, „Das deutsche Gesundheitssystem im Aufbruch“, mit 10 Grundforderungen veröffentlicht. Darin fordert sie u.a., dass sich das Gesundheitssystems&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/01/03/aufbruch-in-ein-besseres-gesundheitssystem-grosse-chance-mit-karl-lauterbach/">Aufbruch in ein besseres Gesundheitssystem: „große Chance“ mit Karl Lauterbach?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://dgiv.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e. V</a>. hat ein Forderungspapier, „Das deutsche Gesundheitssystem im Aufbruch“, mit 10 Grundforderungen veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darin fordert sie u.a., dass sich das Gesundheitssystems vor allem am Versorgungsbedarf von chronisch kranken Patientinnen und Patienten ausrichten soll. Denn die Versorgung chronisch kranker, vor allem älterer Menschen, ist im Gesundheitssystem die Regel. Vor allem diese benötigen daher ein sektoren- und professionenübergreifendes System, das nicht aus der eigenen Struktur heraus Versorgungsbrüche produziert. Vielfach ist ein barrierearmer, regionaler und je nach Bedarfslage zwischen ambulant und stationär wechselnder Zugang und Versorgungsfluss in Deutschland nötig und bisher allenfalls nur in sogenannten Modellprojekten gegeben. D<a href="https://dgiv.org/positionspapiere/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">as Positionspapier lässt sich hier lesen</a>.</p>



<h2 class="has-medium-font-size wp-block-heading" id="entscheidend-ist-die-umsetzung-in-der-versorgungswirklichkeit">Entscheidend ist die Umsetzung in der Versorgungswirklichkeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neues, besseres Gesundheitssystem muss sich der Bedarfs- und Versorgungsrealität anpassen: Erkenntnisse und bereits funktionierende intersektorale Zusammenarbeit und Versorgung der Akteure zum Wohl der Patienten muss ins Sozialgesetzbuch. Zu den Forderungen der DGIV e.V. an die neue Bundesregierung hier Dr. Albrecht Kloepfer, Geschäftsführendes Mitglied des Vorstandes und Leiter des Hauptstadtbüros: &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Die DGIV fordert in ihrem Papier unter anderem mehr Freiheiten in der Ausgestaltung regionaler Versorgungsstrukturen. Was verstehen Sie konkret unter diesen „Freiheiten“?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dr. Albrecht Kloepfer: </strong>Wie in der Wirtschaft gilt auch im Gesundheitssystem: Every business is local. Versorgung findet nun mal direkt „vor Ort“ statt. Damit ist klar, dass auch Modelle zur Optimierung der Versorgungssituation regionalen Anforderungen folgen müssen. Wenn sie den Flickenteppich der selektivvertraglichen Versorgungsmodelle überwinden will, muss es daher Anspruch der (Bundes-)Politik sein, regionale Versorgungsansätze zuzulassen ohne dabei den kollektivvertraglichen Anspruch nach optimaler Versorgung über Krankenkassen hinweg fallen zu lassen. Das wird nur möglich sein, wenn Regionen (Landkreise? Kommunen? Bundesländer?) selbst entscheiden können, mit welchen Modellen sie eine flächendeckende Versorgung ihrer Bevölkerung gewährleisten wollen. Das wird in der Eifel und der Uckermark zu anderen Lösungsansätzen führen als in Bremen oder Berlin. Dieser Vielfalt (und der regionalen Kompetenz) muss bundespolitisch Rechnung getragen werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2022/01/AX141030-0236-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-893" width="477" height="317" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2022/01/AX141030-0236-1024x683.jpg 1024w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2022/01/AX141030-0236-300x200.jpg 300w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2022/01/AX141030-0236-768x512.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2022/01/AX141030-0236-1536x1024.jpg 1536w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2022/01/AX141030-0236-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 477px) 100vw, 477px" /><figcaption><strong>Dr. Albrecht Kloepfer </strong><br> </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Eine niedrigschwellige, sektorenübergreifende Versorgungsstruktur für Patientinnen und Patienten scheitert einerseits an fehlenden rechtlichen Voraussetzungen. Spielen andererseits nicht jedoch auch Interessen einzelner Berufsgruppen eine Rolle die sich nicht nur am Festhalten von Behandlungs- und Therapiehoheit ausdrückt, sondern auch in der Wahrnehmung von Verantwortung und Wahrung finanzieller Interessen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dr. Albrecht Kloepfer:</strong> Nach Überzeugung der DGIV sind Schuldzuweisungen nicht hilfreich, die nach Verursachern für die Zähigkeit der Entwicklung fragen. Viel wichtiger ist es, kontinuierlich auf den wachsenden Handlungsbedarf hinweisen und &#8211; auch mit Interessengruppen, die von einem Umsetzungsbedarf noch nicht überzeugt sind &#8211; an Alternativen und neuen Konzepten zur Überwindung der Situation zu arbeiten. Auf lange Sicht hat letztlich niemand etwas davon, wenn wir nicht bedarfsgerecht versorgen und uns &#8211; beispielsweise &#8211; gerade aus diesem Grund der Nachwuchs wegbricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jochen Gust:</strong> Das Positionspapier der DGIV macht deutlich, dass es hierbei vor allem um eine Entwicklung hin zu einer Versorgung geht, <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/03/19/demenzprojekte-neu-innovativ-nie-nachhaltig/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">der es in Wirklichkeit längst Bedarf</a>. Welche Nachteile erfahren Patientinnen und Patienten durch unser nicht angepasstes Versorgungssystem und haben Sie die Hoffnung, dass es mit Karl Lauterbach als neuem Bundesgesundheitsminister hier tatsächliche Verbesserungen geben wird?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dr. Albrecht Kloepfer:</strong> Karl Lauterbach war maßgeblich Mitautor der vielzitierten Sachverständigenrats-Gutachten zu <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/14/068/1406871.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Über-, Unter- und Fehlversorgung“</a>, das bereits zahlreiche konkrete Nachteile für die Patientinnen und Patienten benannt hat. Es könnte eine große Chance für unser Gesundheitssystem sein, an dieses Gutachten (und weitere des Sachverständigenrats) anzuknüpfen und den Rechtsrahmen für eine Überwindung der Situation zu setzten. Die Situation hat sich seit dem genannten und inzwischen 20 Jahre alten Gutachten insofern nochmal deutlich verschärft, dass augenscheinlich auch der versorgende Nachwuchs &#8211; sei es medizinisch, sei es pflegerisch &#8211; einem System eine Absage erteilt, das sich erkennbar nicht am Patientenwohl sondern an der Bewahrung überkommener Verteilungsmechanismen orientiert.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ich danke Dr. Albrecht Kloepfer für seine Antworten. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Fotos: <br>Titel: pexels Tara Winstead<br>Dr. Albrecht Kloepfer: Bilddatenbank: www.axentis.de fotoagentur axentis. de     Georg J. Lopata Pressehaus 2210  Schiffbauerdamm 40 &#8211; 10117 Berlin tel. :  030-22 48 84 70  fax :  030-22 48 84 71 mobil: 0178-78 07 077  mail: info@axentis.de</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/01/03/aufbruch-in-ein-besseres-gesundheitssystem-grosse-chance-mit-karl-lauterbach/">Aufbruch in ein besseres Gesundheitssystem: „große Chance“ mit Karl Lauterbach?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/01/03/aufbruch-in-ein-besseres-gesundheitssystem-grosse-chance-mit-karl-lauterbach/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
