<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>betreuungskraft Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
	<atom:link href="https://demenz-im-krankenhaus.de/tag/betreuungskraft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/tag/betreuungskraft/</link>
	<description>demenz-zeitung.de / demenz-im-krankenhaus.de / demenz-nrw.de</description>
	<lastBuildDate>Sat, 24 Feb 2024 21:02:48 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2025/01/cropped-LeitbildFremdmeldungen-32x32.jpg</url>
	<title>betreuungskraft Archive - Demenz im Krankenhaus</title>
	<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/tag/betreuungskraft/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Humor: zwischen therapeutischer Ressource und Methode zur Kränkung</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/28/humor-zwischen-therapeutischer-ressource-und-methode-zur-kraenkung/</link>
					<comments>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/28/humor-zwischen-therapeutischer-ressource-und-methode-zur-kraenkung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2023 18:47:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[betreuungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Humor als therapeutische Ressource]]></category>
		<category><![CDATA[Lachen]]></category>
		<category><![CDATA[Lustig]]></category>
		<category><![CDATA[Mabuse-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Herberg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://demenz-im-krankenhaus.de/?p=2071</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Buch richtet sich an Betreuungskräfte. Es befasst sich speziell mit dem Einsatz von Humor in der Betreuung von Menschen mit Demenz und versteht sich als Handlungsleitfaden für all jene,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/28/humor-zwischen-therapeutischer-ressource-und-methode-zur-kraenkung/">Humor: zwischen therapeutischer Ressource und Methode zur Kränkung</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Buch richtet sich an Betreuungskräfte. Es befasst sich speziell mit dem Einsatz von Humor in der Betreuung von Menschen mit Demenz und versteht sich als Handlungsleitfaden für all jene, die sich in der Begleitung und Betreuung von Betroffenen mit dem Thema Humor näher auseinandersetzen möchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-ea7ac1184cbda3be903776ab68c19623">Humor gezielt einsetzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf 193 Seiten nähert sich Autor Martin Herberg in diesem im <a href="https://www.mabuse-verlag.de/">Mabuse-Verlag</a> erschienenen Ratgeber dem gezielten Einsatz von Humor in der Betreuung von Menschen mit Demenz. Die Einleitung bezieht sich noch auf die Sichtweise von Demenzen von vor 20 Jahren und weiter zurück, sowie einer Erklärung darüber, was der Beruf der Betreuungskräfte eigentlich ist bzw. warum er geschaffen wurde. Das beschränkt sich zum Glück auf wenige Seiten. Wir versorgen Menschen mit Demenz, nicht die Demenz an sich ohne den Kontext der Person. Da hätte der Autor ruhig auch in der Wortwahl konsequent sein können, wenn er sich denn schon auf die Veränderungen der letzten Jahrzehnte bezieht.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Aufgeteilt ist das Buch in 7 Hauptkapitel:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einleitung, Grundsätzliches zum Humoreinsatz in der Demenzbegleitung, Witze die Wehtun, Tipps für die humorvolle Gestaltung der Beschäftigungsangebote, Humor als Bewältigungsstrategie in Problemsituationen, Auf dem Weg zur humorfreundlichen Organisation, Schluss: Humor, ein heiterer Alleskönner. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
 
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Prima, wie der Autor seine Meinung zum Thema ausführt und auch detaillierte Beispiele und Handlungsempfehlungen gibt. Und davon sind mehr als 50 im Buch enthalten. Interessierte können also tatsächlich damit arbeiten und etwas umsetzen. Ob deshalb gleich Konzepte erarbeitet werden sollten oder müssen, „humorfreundliche Organisationen“ zu schaffen, darf getrost offen bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-6a79f7f356aecb59b1edfa24687bf4ea">Kränkungen vermeiden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hervorzuheben ist für das Buch besonders das Kapitel 3. Kenntnisreich legt der Autor dar, was Humor nicht sein sollte, wozu er nicht dienen darf. All jene, die beruflich mit der Versorgung von Menschen mit Demenz befasst sind kennen die Szenen und die Kolleginnen und Kollegen, die Humor dann und wann als Waffe benutzen. Über Fehlleistungen Betroffener wird gelacht, in Gruppensituationen mit einem „witzigen Spruch“ Menschen der Lächerlichkeit preisgegeben. Hier darf und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vltb_tT3Low">muss sich jeder berufen fühlen, einzuschreiten.</a> Erfahrungsgemäß lassen die „Witzemacher“ alsbald von ihren Opfern ab, wenn sie immer wieder zur Rede gestellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Autor Martin Herberg und dem <a href="https://www.mabuse-verlag.de/">Mabuse-Verlag</a> ist ein gutes Buch gelungen mit *<a href="https://amzn.to/3Rj29HT">„Humor als therapeutisches Ressource“</a>, das ich gerne empfehlen kann.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Einen <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/01/20/6-gruende-warum-clowns-keine-alten-menschen-betreuen-sollten/">Gastartikel zum Thema Clowns in der Pflege</a> finden Sie hier. </p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nicht, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Termine und Informationen rund ums Thema Demenz können Sie übrigens künftig ganz bequem auch auf dem Smartphone erhalten. Abonnieren Sie <a href="https://www.whatsapp.com/channel/0029Va883Qs6hENroqdrta2v">den WhatsApp-Kanal Demenz mit diesem Link.</a></strong><br>Titelfoto: Yaroslav Shuraev on pexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/28/humor-zwischen-therapeutischer-ressource-und-methode-zur-kraenkung/">Humor: zwischen therapeutischer Ressource und Methode zur Kränkung</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/28/humor-zwischen-therapeutischer-ressource-und-methode-zur-kraenkung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buchvorstellung: Soziale Dienste in Langzeitpflegeeinrichtungen</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/06/buchvorstellung-soziale-dienste-in-langzeitpflegeeinrichtungen/</link>
					<comments>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/06/buchvorstellung-soziale-dienste-in-langzeitpflegeeinrichtungen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 08:42:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivierung]]></category>
		<category><![CDATA[betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[betreuung organisieren]]></category>
		<category><![CDATA[betreuungsassitenz]]></category>
		<category><![CDATA[betreuungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[langzeitpflegeeinrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeheim]]></category>
		<category><![CDATA[rezension]]></category>
		<category><![CDATA[schültersche]]></category>
		<category><![CDATA[sozialen dienst leiten]]></category>
		<category><![CDATA[sozialer dienst]]></category>
		<category><![CDATA[tourenplan]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://demenz-im-krankenhaus.de/?p=1953</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Richtig organisieren und fachlich perfekt umsetzen“ – so lautet der Untertitel des bei Schlütersche erschienen Buchs von Sabine Richartz. „Die Betreuung“, so wird der soziale Dienst im Pflegeheim oft genannt.&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/06/buchvorstellung-soziale-dienste-in-langzeitpflegeeinrichtungen/">Buchvorstellung: Soziale Dienste in Langzeitpflegeeinrichtungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Richtig organisieren und fachlich perfekt umsetzen“ – so lautet der Untertitel des <a href="https://buecher.schluetersche.de/de/pflege/">bei Schlütersche</a> erschienen Buchs von Sabine Richartz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Betreuung“, so wird der soziale Dienst im Pflegeheim oft genannt. Und oft unterschätzt hinsichtlich ihrer Auswirkungen und Effekte, die sie auf Pflegebedürftige erzielen kann. Vorausgesetzt der Einsatz von Aktivierung und Betreuung erfolgt fachgerecht und ist professionell organisiert, strafen sie Vorurteile wie „Spiel- und Bastelabteilung“ schnell Lügen. Die Betreuung kann erheblich zum Wohlbefinden und zur Lebensqualität von Pflegebedürftigen beitragen. Die Tätigkeit kann auch gezielt herausfordernden Verhaltensweisen entgegenwirken bei Demenz und diese begleiten. Mitunter stehen dem falsche Vorstellungen seitens der Pflege, aber auch von Betreuungskräften entgegen die tatsächlich Annahmen unterliegen, es sei mit gelegentlichen Spaziergängen, der jahreszeitlichen Dekoration und Brettspielen getan.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-531f5e0739e1df5e37e2e434392957f2">Individuelle Betreuung will gut organisiert sein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst habe nach meinem Zivildienst in der sozialen Betreuung eines Pflegeheims in Bad Malente gearbeitet, bevor ich Altenpfleger wurde. Und auch <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/05/23/regelt-die-naechte/">als Demenzbeauftragter im Krankenhaus habe ich überzeugen können</a>, dass <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/12/01/kein-recht-auf-betreuung/">zusätzliche Betreuungskräfte für die Spezialstation</a> für Patienten mit Demenz zwingend sind.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">

</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist in 8 Kapitel unterteilt und einem Schlusswort. Zu Beginn zählt die Autorin 6 Stolpersteine für die Betreuung auf. Dazu zählen etwa die Blockaden gegenüber gewünschten Veränderungen. Auch die mangelnde Schnittstellenarbeit – ein großes Problem in vielen Einrichtungen mit vielfältigen negativen Folgen und weitere Fallstricke, so dass folgerichtig im nächsten Kapitel die Prüfkriterien des Medizinischen Dienstes und die Hebung der Pflegequalität durch Kooperation Thema sind.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"> Vier Schritte werden im Buch ab Seite 31 aufgezählt und beschrieben, die für einen gut organisierten sozialen Dienst im Pflegeheim elementar sind. Von der Bedarfsanalyse bis zur Wochenplanung und dem notwendigen, wiederkehrenden Ausprobieren und Verwerfen von Angeboten wird nicht zu kleinteilig erklärt, wie das systematische Vorgehen aussehen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-34b904d6040d890de7eec1bef920caa3">Bewegung durch Tourenplan und Gewissheit, alles richtig zu machen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Pflegeeinrichtungen wird sich seitens der Bewohner häufig zu wenig bewegt. Das bringt Risiken mit sich und schadet der Gesundheit ganz grundsätzlich. Die Autorin<a href="https://amzn.to/3SuNRVQ"> *stellt im Buch denn</a> auch einen „Tourenplan“ vor, mit dem systematisch Bewegung geplant werden kann, z.B. in Form von Spaziergängen. Dem Dasein als Führungskraft im Betreuungsdienst ist ein eigenes Kapitel gewidmet – und Mitarbeitende in ebendieser Position sind auch die Hauptzielgruppe dieses Buchs. Praktische Beispiele, Formularvorschläge – all dies ist enthalten. Damit sind wertvolle Anregungen gegeben und nicht nur Leitungskräfte in der Betreuung werden von den Inhalten profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei bestimmten Vorschlägen, gerade zur Betreuung von Menschen mit Demenz lässt es Sabine Richartz an Ver- und Nachweisen zur Evidenz fehlen und gerät daher auch in den Bereich der Behauptungen. Unangenehm wird es aber ab Seite 100. Hier kann der Leser ein „Interview“ mit einer Betreuungskraft nachlesen. Den Namen der angeblichen Betreuungskraft erfährt man nicht, die da so brav die Fragen beantwortet und den Leser aufklärt, wie toll die Autorin – ihre Vorgesetzte wohlgemerkt – ihre Arbeit macht. Aber ob nun frei erfundene Selbstbeweihräucherung, oder ob eine Betreuungskraft ihrer Chefin wirklich für das Buch – Zitat „Rede und Antwort&#8220; stehen musste, ist dabei gar nicht entscheidend. Es wirkt deplatziert weil es den Eindruck verschafft, die Autorin sei sich ihrer Sache gar nicht sicher. Dabei hat der Leser des Buchs durchaus keinen Grund anzuzweifeln, dass Sabine Richartz ihr Geschäft versteht. Eine anonyme, beruflich nachgeordnete Mitarbeiterin zur Unterstreichung heranzuziehen, ist vollkommen unnötig.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-ba08c6d4cf7e656da2790939ac7a223c">Fazit: vor allem neuen Leitungskräften, aber nicht nur, empfohlen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade für Betreuungskräfte die ganz frisch die Leitung eines sozialen Dienstes übernommen haben, kann ich das Buch empfehlen. Auch jenen, die schon dabei sind aber die ein oder andere Idee und Anregung suchen, um ihre Arbeit zu organisieren und zu systematisieren machen mit dem Kauf keinen Fehler. Abzuraten ist aus meiner Sicht dann, wenn Sie auf der Suche nach <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/06/23/buch-aktivieren-rund-ums-jahr/">inhaltlichen Anregungen für die Betreuungsarbeit </a>sind. Zwar werden einige auch im Buch beschrieben, aber dafür lohnt der Kauf nicht – Beispiele für Vorleserunden, jahreszeitliche Gestaltung oder ähnliches erhalten Sie <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/category/rezensionen/">in anderen Büchern</a> oder finden Sie leicht im Internet.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto von ugurlu photographer on pexels</p>



<p class="has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-48438ccadfa3855ef3451a1bb9c0acd4 wp-block-paragraph"><strong>In dieser Buchvorstellung:</strong> *<a href="https://amzn.to/3G5Z6N7">Soziale Dienste in Langzeitpflegeeinrichtungen: Richtig organisieren und fachlich perfekt umsetzen von Sabine Richartz</a>; erschienen bei Schlütersche (30. Oktober 2023); ISBN-10: ‎ 3842608942, 29,00 €.</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nichts, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Abonnieren Sie jetzt den Newsletter um auf dem Laufenden zu bleiben. Infos gibts auch direkt aufs Handy wenn gewünscht &#8211; via <a href="https://whatsapp.com/channel/0029Va883Qs6hENroqdrta2v">WhatsApp-Kanal</a>. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/06/buchvorstellung-soziale-dienste-in-langzeitpflegeeinrichtungen/">Buchvorstellung: Soziale Dienste in Langzeitpflegeeinrichtungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/06/buchvorstellung-soziale-dienste-in-langzeitpflegeeinrichtungen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Na Oma, willst` was vor die Büx haben?“</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/09/04/na-oma-willst-was-vor-die-buex-haben/</link>
					<comments>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/09/04/na-oma-willst-was-vor-die-buex-haben/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2023 07:24:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[altenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[belehrung]]></category>
		<category><![CDATA[Beschämung]]></category>
		<category><![CDATA[betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[betreuungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[cafeteria]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[haltung]]></category>
		<category><![CDATA[krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[notsituation]]></category>
		<category><![CDATA[peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[peinliche situation]]></category>
		<category><![CDATA[pflege]]></category>
		<category><![CDATA[pflegedienst]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeheim]]></category>
		<category><![CDATA[referent]]></category>
		<category><![CDATA[scham]]></category>
		<category><![CDATA[Schulung]]></category>
		<category><![CDATA[unangenehm]]></category>
		<category><![CDATA[verständnis]]></category>
		<category><![CDATA[vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[würde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://demenz-im-krankenhaus.de/?p=1857</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anfang der 2000er Jahre saß ich in einem Cafe zusammen mit einem älteren Herrn mit Alzheimerkrankheit. Wir saßen draußen, es war sehr voll. Eine Frau um die 40 stieg von&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/09/04/na-oma-willst-was-vor-die-buex-haben/">„Na Oma, willst` was vor die Büx haben?“</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Anfang der 2000er Jahre saß ich in einem Cafe zusammen mit einem älteren Herrn mit Alzheimerkrankheit. Wir saßen draußen, es war sehr voll. Eine Frau um die 40 stieg von ihrem Fahrrad und lehnte es an den Zaun in unserer Nähe, der den Außenbereich des Cafes abgrenzte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der demente alte Herr mit dem ich da war sah sie und rief laut: „Na Oma, willst` was vor die Büx haben?“. Wie hätten Sie reagiert in der Situation? Wie hätten Sie sich gefühlt?</p>



<h2 class="wp-block-heading has-secondary-color has-text-color has-link-color wp-elements-611c26aa0f5a7dd69edcab0ed4108980">Demenz ist nicht peinlich – Situationen können es sein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Keinem Betroffenen muss es peinlich sein, eine Demenz zu haben. Ebensowenig wie es peinlich ist Arthritis, Migräne oder eine Herzschwäche zu haben. Die Auswirkungen verschiedener Erkrankungen sind aber nun einmal höchst unterschiedlich. Manche bemerkt man auch als unbeteiligter Dritter, manche nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Demenz als Stigma – weil Menschen nichts darüber wissen oder Demenz mit Vergesslichkeit gleichsetzen: das ging und geht meiner Beobachtung nach in den vergangenen 20 Jahren zurück. Die Kampagnen, die Lobbyarbeit von Verbänden und Einzelpersonen haben sich gelohnt. Das heißt nicht, dass es nicht einen Teil von Menschen gibt die nicht erreicht wurden und werden – aber der größere Teil der Bevölkerung kann zumindest mit dem Begriff Demenz etwas (mehr) anfangen, als früher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel kann und soll es selbstverständlich nicht darum gehen, wie sich ein Mensch mit Demenz fühlen „darf“ mit seiner Demenz, zumal niemand stets das gleiche fühlt. Für viele Situationen ist aber entscheidend, was wir als Dritte daraus machen. MitarbeiterInnen von Krankenhäusern, Pflege- und Betreuungsdiensten und Pflegeeinrichtungen haben manchmal durchaus die Neigung, unangenehme Situationen noch schlimmer zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-secondary-color has-text-color has-link-color wp-elements-ec5be31bc2ec114cdcbbc49617e67e6a">„Sie haben doch Alzheimer“ – zwischen Belehrung und Beschämung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Szenenwechsel ins Krankenhaus: der alte Herr sitzt in der gut gefüllten Cafeteria des Klinikums. Eine Mitarbeiterin der Pflege kommt angefegt. Offenbar ist er dement und die Kollegin erklärt ihm, dass er seine Station nicht verlassen dürfe und fordert ihn auf, mit ihm zu kommen. Er schaut sie verständnislos an, sagt etwas wie: „Ich möchte hier einen Kaffee trinken.“. Die Mitarbeiterin beugt isch leicht zu ihm herab und wird dann sehr laut, so dass die Umsitzenden inklusive mir die Szene gut mitverfolgen können: „Sie dürfen hier nicht sitzen! SIE HABEN ALZHEIMER ODER SO! Deshalb vergessen Sie das immer wieder! KOMMEN SIE JETZT MIT MIR!“.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="741" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/09/pexels-andrea-piacquadio-3858019-1024x741.jpg" alt="" class="wp-image-1858" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/09/pexels-andrea-piacquadio-3858019-1024x741.jpg 1024w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/09/pexels-andrea-piacquadio-3858019-300x217.jpg 300w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/09/pexels-andrea-piacquadio-3858019-768x556.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/09/pexels-andrea-piacquadio-3858019-1536x1112.jpg 1536w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/09/pexels-andrea-piacquadio-3858019-2048x1482.jpg 2048w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/09/pexels-andrea-piacquadio-3858019-1320x955.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Es half nichts – der Herr schien mir jetzt ernsthaft verärgert und er weigerte sich aufzustehen. Schließlich wusste sich die Kollegin nicht anders zu helfen, als per Telefon um Hilfe zu rufen. Als Verstärkung da war, packten sie gemeinsam den alten Mann unter den Armen und zogen ihn auf die Füße. Unter lautem Geschrei schafften Sie es, ihn aus der Cafeteria wegzubringen.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich als Referent oder Berater irgendwo bin, bin ich oft früher oder zu anderen Zeitpunkten da, als eigentlich bestellt. Genau für solche Szenen. Solche Erlebnisse sagen mir eine Menge darüber, was hier zu tun ist. Vielfach haben hervorragende Leute ihr ganz revolutionäres neues Demenzkonzept im Gepäck, dass sie vorstellen wollen und können. Das ist prima, liefert neue Aspekte und Ansätze. Entscheidend ist aber, egal wo man mit Menschen mit Demenz zu tun hat und völlig unabhängig von der beruflichen Funktion: können Sie Alltag mit Menschen mit Demenz? Leider wird „Alltag“ weniger trainiert (und es braucht Training!), als immer wieder neue Dinge in Sachen Demenz vorzustellen. Etwas soll aufgesetzt werden, obwohl die Basis, einfache Reflexe und Mechanismen im Alltag (noch) gar nicht richtig funktionieren. Schlimmstenfalls wissen die Teilnehmer einer Schulung anschließend, was sie bisher alles falsch gemacht haben – und sind für ihren Arbeitsalltag keinen Schritt weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-secondary-color has-text-color has-link-color wp-elements-cc3505f8f0e6b1a0137fa475dad3a7b4">Wie Sie mit peinlichen Situationen mit Menschen mit Demenz umgehen können</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ausführlich habe ich das Thema peinliche Situationen und wie wir sie meistern können, kürzlich in der <a href="https://www.demenz-pflegen.de/ratgeber/?widget%5b391%5d%5bcampaignId%5d=33490">Ausgabe 09/2023 von Demenz Pflege und Betreuung</a> behandelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Prinzipiell bleiben im Pflege- und Betreuungsalltag mit Menschen mit fortgeschrittener Demenz 3 Auswege:</p>



<p class="wp-block-paragraph">1. Weitermachen, die Situation überspielen – empfiehlt sich insbesondere dann, wenn nicht zwingend ein Zugriff nötig ist, wenn also weder <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/09/17/demenz-und-socialmedia-tausche-wuerde-gegen-aufmerksamkeit/">die Würde von jemandem geschützt</a>, noch er anderweitig vor Schaden bewahrt werden muss.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">2. Ablenken: notwendig, wenn der Betroffene die unangenehme / peinliche Situation sozusagen fortsetzt, zu verschlimmern droht. Ist auch die beste Methode für und bei Menschen, die sich nicht leicht von „Autoritäten“ etwas sagen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">3. Humor. Manchmal besteht die Möglichkeit, eine peinliche Situation in eine – gerade für die Betroffenen – humorvolle, lustige Situation zu verwandeln. Mit dem richtigen (nicht ironischem oder herablassenden) Spruch oder einer Handlung, wird die Szene schlagartig entschärft. Pflege- und Betreuungskräfte können Fehlhandlungen von Menschen mit Demenz z.B. mit eigenen „Slapstick-Einlagen“ in völlig neue Situationen verwandeln, die für alle einen leichten Ausweg bieten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-secondary-color has-text-color has-link-color wp-elements-ff6fd328029b81289369eeed2f3d68ed">Wertschätzung und Haltung für den Alltag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich erfordert all dies eine Haltung auch gegenüber Menschen mit Demenz, die von Wertschätzung geprägt ist. Es gehört aber noch mehr dazu – z.B. ein Bewusstsein dafür, welch enormen Einfluss ich als Pflegeperson darauf haben, wie die Situation schließlich ausgeht. Wie unglaublich mächtig ich so gesehen bin. Und, hier gilt eben auch Spiderman: aus großer Kraft (Macht), folgt große Verantwortung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Einrichtungen und Diensten des Gesundheitswesens sollten wir viel Wert darauf legen, <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2020/10/06/mit-dem-latein-am-ende-eine-kleine-hilfe-den-blick-zu-lenken-bei-herausforderndem-verhalten-von-menschen-mit-demenz/">Alltagssituationen zu trainieren</a>. Immer wieder. Denn da entscheidet sich eine gute, angemessene Versorgung und da zeigt sich, ob Bewusstsein und Handlungskompetenz in Sachen Demenz wirklich gelebt und umgesetzt sind, oder lediglich auf Powerpointfolien an der Wand gelandet.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<p class="wp-block-paragraph">PS: Sogenannte <a href="https://www.alzheimer-bw.de/infoservice/infomaterial-bestellen/detailansicht/kategorie/infomaterialien-fuer-angehoerige/produkt/verstaendniskaertchen-fuer-betreuendepflegende-angehoerige/">Verständniskärtchen, wie sie z.B. bei der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.</a> erhältlich sind, können ebenfalls in schwierigen Situationen weiterhelfen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Fotos:<br>Titelbild: imustbedead on pexels; Foto der Frau im Text: Andrea Piacquadio on pexels</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/09/04/na-oma-willst-was-vor-die-buex-haben/">„Na Oma, willst` was vor die Büx haben?“</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/09/04/na-oma-willst-was-vor-die-buex-haben/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Biographiearbeit: Alptraum oder Segen?</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/26/biographiearbeit-alptraum-oder-segen/</link>
					<comments>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/26/biographiearbeit-alptraum-oder-segen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2023 21:04:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivierung]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[betreuungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Biografiearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Biographiearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungspflege]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Historikerin]]></category>
		<category><![CDATA[Nierentisch]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>
		<category><![CDATA[pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeheim]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://demenz-im-krankenhaus.de/?p=1427</guid>

					<description><![CDATA[<p>Biographiearbeit und Erinnerungspflege – in der Versorgung von Menschen mit Demenz gehört das heute wie selbstverständlich dazu. Das ist auch ein Verdienst von Erwin Böhm, der mit seinem psychobiographischen Pflegemodell&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/26/biographiearbeit-alptraum-oder-segen/">Biographiearbeit: Alptraum oder Segen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Biographiearbeit und Erinnerungspflege – in der Versorgung von Menschen mit Demenz gehört das heute wie selbstverständlich dazu. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist auch ein Verdienst von Erwin Böhm, der mit seinem psychobiographischen Pflegemodell sicher viel dazu beigetragen hat, im deutschsprachigen Raum den Fokus von der rein somatischen Betrachtung des „Demenzproblems“ umzulenken.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Biographie kennen und nutzen: wichtig für die Versorgung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bücher und Webseiten oder Gruppen in sozialen Medien sind voll von allerlei <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/21/betreuung-und-aktivierung-2-kartensets-und-1-buch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktivierungs- und Beschäftigungstipps</a> die auf die individuelle oder kollektive Biographie von Menschen mit Demenz Bezug nehmen. Ob Fotoalben, Bilder, Filme oder Gesprächsrunden – immer spielt die Biographie eine zentrale Rolle. Erinnerungen sollen genutzt werden um eine schöne Zeit, gute Gefühle zu bereiten. Auch als Teil eines „kognitiven Trainings“ können und sollen Elemente der Biographie dienen. Orientierung soll gestützt, das Wohlbefinden verbessert werden. Aber auch zum Verständnis und dem angemessenen Umgang mit herausforderndem Verhalten tragen Kenntnisse aus der Biographie Betroffener bei, Bedürfnisse und Wünsche werden ermittelt, erkannt und verstanden.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Biographiearbeit ist notwendig – aber keineswegs trivial</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur in Bild- oder Liedform, in Reimen oder Traditionen spielt die Biographiearbeit mit Menschen mit Demenz eine Rolle. Auch im „Retro-Style“ mancher Station lässt sie sich erkennen. Die „gute Stube“ aus den 50ern, Lavalampen und Nierentische sollen ein Daheim-Gefühl vermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gefahr ist, dass zwischen 10-Minuten-Aktivierung und Gruppen-Fotogucken vergessen wird, dass Biographien Brüche haben können. Erinnerungen können furchtbar sein, quälend, schrecklich. <a href="https://alzheimer.ch/magazin/alltag/betreuung-und-pflege/biografiearbeit-kann-bedrohlich-sein/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">In einem Artikel von Martin Mühlegg wird der Gerontopsychiater Christoph Held entsprechend deutlich</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kirstin Schütz st Gesundheitswissenschaftlerin und Historikerin (Studiengang Multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz und chronischen Einschränkungen an der Universität Witten/Herdecke) . <a href="https://www.uni-wh.de/detailseiten/news/arbeiten-zur-verbesserung-der-lebenssituation-von-menschen-mit-demenz-ausgezeichnet-9569/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ihre Arbeit mit dem Titel: „Cocktailsessel und Nierentisch &#8211; Alptraum oder Segen? Biographiearbeit bei der Versorgung von Menschen mit Demenz&#8220; wurde ausgezeichnet. </a>Darin plädiert Schütz für einen sensiblen Umgang mit den Erinnerungen Betroffener. Ein Gespräch:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption">Biographiearbeit &#8211; ein Gespräch mit Kirstin Schütz</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist eine berechtigte Frage – und es sind berechtigte Zweifel, ob in der Arbeit mit Menschen mit Demenz das Thema Biographie immer ausreichend sensibel gehandhabt wird. Insbesondere wenn auch die personellen Strukturen lediglich große Gruppen in Betreuung und Aktivierung zulassen, entstehen Risiken. Zu Recht hinterfragt Kirstin Schütz, ob gerade in der Ausbildung von Hilfskräften oder auch Betreuungskräften die Thematik ausreichend vermittelt wird. Fehlen Angaben zur Biographie und können auch Angehörige nicht darauf hinweisen welche Themen vielleicht besser ausgespart werden, zumindest jedoch in erfahrene Hände gehören, kann es kritisch werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende müssen Menschen mit Demenz die Folgen tragen – seien wir uns dessen bewusst.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto via Pexels: Markus Spiske</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/26/biographiearbeit-alptraum-oder-segen/">Biographiearbeit: Alptraum oder Segen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/26/biographiearbeit-alptraum-oder-segen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kein Recht auf Betreuung?</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/12/01/kein-recht-auf-betreuung/</link>
					<comments>https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/12/01/kein-recht-auf-betreuung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Dec 2019 08:40:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik und Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[betreuungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[cdu]]></category>
		<category><![CDATA[delir]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[fdp]]></category>
		<category><![CDATA[grüne]]></category>
		<category><![CDATA[krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[leistungsanspurch]]></category>
		<category><![CDATA[linke]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[spd]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://demenz-im-krankenhaus.de/?p=226</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Verlauf einer Demenz werden die Betroffenen zunehmend abhängiger von der Unterstützung ihrer Umgebung. Das kognitive Leistungsvermögen geht zurück. Die Fähigkeit, den Tag selbst zu strukturieren, die Orientierung, die Selbstversorgungsfähigkeit&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/12/01/kein-recht-auf-betreuung/">Kein Recht auf Betreuung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"> Im Verlauf einer Demenz werden die Betroffenen zunehmend abhängiger von der Unterstützung ihrer Umgebung. Das kognitive Leistungsvermögen geht zurück. Die Fähigkeit, den Tag selbst zu strukturieren, die Orientierung, die Selbstversorgungsfähigkeit – all das wird zunehmend eingeschränkt. Hinzu können unterschiedliche Verhaltensweisen kommen, deren Bewältigung für die sorgende Umgebung eine Herausforderung darstellt. All dies ist allgemein bekannt. Daher gibt es im ambulanten Bereich den Anspruch zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen. In stationären Pflegeeinrichtungen, Dauer- Kurzzeit- und teilstationären Einrichtungen, ist dieser individuelle Anspruch ebenfalls verankert (§ 43b SGB XI). </p>



<h4 class="wp-block-heading">Krankenhaus – keine Leistung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">(Nicht nur) Menschen mit Demenz wird also ein erheblicher allgemeiner, zusätzlicher Betreuungsbedarf zugestanden. Das hat auch die Politik längst erkannt und der zusätzliche Aufwand findet unter bei Einstufungen in einen Pflegegrad Berücksichtigung. Natürlich, man kann immer diskutieren, ob die möglichen finanzierten Leistungen und deren Inhalte ausreichend sind. In ganz Geriatrien erhalten Menschen mit Demenz zusätzlich zur pflegerisch-medizinischen Versorgung auch Betreuung. In ganz Geriatrien? Nein! Tatsächlich ist es so, dass eine wirkliche Betreuung von Patienten mit Demenz im Krankenhaus regelhaft nicht vorhanden ist. Und das hat Folgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sogenanntes herausforderndes Verhalten kann durch die noch vorhandenen Pflegenden regelhaft nicht oder nicht angemessen abgefangen werden. Dies führt häufig zum Einsatz von Beruhigungsmitteln. Der Patient muss „brav“ im Bett liegen, nötigenfalls im medikamentösen Dämmerschlaf. Es ist meist schlicht niemand da, der die unruhige alte Dame buchstäblich müde laufen könnte, ihre Unruhe abfangen könnte, sie darin unterstützen könnte ihre Wahrnehmung der Gegenwart mit ihrer Erinnerungen an ein vergangenes Heute in Übereinstimmung zu bringen. Keine Zeit. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Lasst sie machen! </h4>



<p class="wp-block-paragraph">Flankierende Delirprävention, das Abfangen von nächtlicher Unruhe, das &#8222;Nebeneitrainieren&#8220; von Motorik, Kognition, instrumenteller Selbstversorgung. All dies findet nicht oder nur in geringem Umfang statt – ganz abgesehen davon, zu was Langeweile Menschen verleiten kann. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2019/11/altermannamfenster-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-227" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2019/11/altermannamfenster-1-1024x683.jpg 1024w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2019/11/altermannamfenster-1-300x200.jpg 300w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2019/11/altermannamfenster-1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wir Menschen sind tätige Wesen. Wir Leben im und vom Tun. Haben wir keine Beschäftigung – suchen wir uns eine. Haben wir zu wenig Kontakt, suchen wir welchen. Haben wir zu wenig Reize, verschaffen wir uns welche. Die Formen und Versuche, die Patienten mit Demenz dafür wählen können, „stören“ schließlich im Krankenhausalltag. Eine Abwärtsspirale kann in Gang geraten, an derem Ende eine Psychiatrieverlegung, verschiedene Formen von Fixierung, die verfrühte Übersiedlung ins Pflegeheim &#8211; oder gar der Tod stehen kann. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen, herausfordernde Patienten besonders abzufangen bis hin zu einer 1:1 Betreuungssituation im Bedarfsfall – all dies könnte systematisch auch durch den zusätzlichen Einsatz von Betreuungskräften erreicht und unterstützt werden. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Entlastung für Pflegende und Mediziner im Krankenhaus</h4>



<p class="wp-block-paragraph"> Pflegende und Mediziner könnten erheblich entlastet werden! Die Entwicklung und Verankerung eines entsprechenden, umfassenden Konzeptes zur Betreuung von Patienten mit Demenz einmal vorausgesetzt. An dieser Stelle ist hoffentlich klar, dass es um feste, gut und fortlaufend geschulte Mitarbeiter geht. Nichts, was Ehrenamtliche regelhaft leisten könnten. Andere Behauptungen diesbezüglich sind Augenwischerei. Das soll keineswegs den Einsatz der Ehrenamtlichen, denen nicht genug gedankt werden kann, schmälern. Aber auch deren Bemühungen ersetzen nunmal kein notwendig zu besetzendes Arbeitsfeld.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun könnte man dagegen argumentieren, dass ein Krankenhaus ein medizinisch-pflegerisch-therapeutischer Reparaturbetrieb ist. Und daher eine „Bespaßung“ von Menschen nicht vorgesehen ist. Nur: die Betreuung von Menschen mit Demenz ist keine Bespaßung. Betreuungskräfte keine Unterhalter, auch wenn es Teil der Aufgaben ist, für Unterhaltung zu sorgen. Es geht um die Verbesserung der Behandlungsergebnisse im Krankenhaus. Gezielt. Geplant. Das aus Gründen die menschlich und hinsichtlich der Lebensqualität der Betroffenen erforderlich sind. Aber auch ökonomisch absolut Sinn machen – mindestens gesamtgesellschaftlich. &nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Delirante Zustände und deren Bekämpfung bzw. der Umgang
damit kosten Zeit, Ressourcen, Geld. Überforderte Klinikmitarbeiter kosten
Geld, unzufriedene Angehörige und rechtliche Betreuer: kosten Geld. Verfrühte
Umzüge in Pflegeheime – kosten viel Geld. Schwerere Pflegebedürftigkeit nach
dem Krankenhausaufenthalt: kostet Geld. Die Aufzählung lässt sich erweitern… . </p>



<h4 class="wp-block-heading">Antworten der Fraktionen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Betreuung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus sollte angemessen gegenfinanziert werden. Es gibt keinen vernünftigen Sachgrund, dies nicht zu tun. Weder hinsichtlich der Ergebnisse von Krankenhausaufenthalten für die Betroffenen und ihre Angehörigen, noch für die Kliniken selbst. </p>



<p class="has-text-color has-background has-black-color has-white-background-color wp-block-paragraph"> Ich habe den demokratischen Fraktionen des Bundestags (CDU / GRÜNE / LINKE / SPD / FDP) zwei Fragen dazu gestellt. </p>



<p class="has-text-color has-background has-primary-color has-white-background-color wp-block-paragraph">Frage 1: <strong>Weshalb endet der doch insgesamt anerkannte Mehrbedarf an Betreuung für Menschen mit Demenz bislang an der Krankenhaustür? </strong></p>



<p class="has-text-color has-background has-primary-color has-white-background-color wp-block-paragraph">Frage 2:<strong> Gibt oder gab es – konkrete – Bestrebungen seitens Ihrer Fraktion die Lage von Patienten mit Demenz im Krankenhaus zu verbessern über Bestimmungen der Sozialgesetzbücher?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Antworten von FDP, SPD, GRÜNEN und LINKE <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2019/12/AntwortenderFraktionen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="finden Sie hier (öffnet in neuem Tab)">finden Sie hier</a>. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fraktion der CDUCSU hat eine Antwort auf die Fragen am 28.11. per EMail abgelehnt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist mir bekannt, dass es ausgezeichnete Lösungen in einigen Krankenhäusern auch hinsichtlich der Beschäftigung und Betreuung von Patienten mit Demenz gibt. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/03/wie-finde-ich-ein-demenzfreundliches-krankenhaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Dies sind aber Insellösungen (öffnet in neuem Tab)">Dies sind aber Insellösungen</a> – und nicht die Regel. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/12/01/kein-recht-auf-betreuung/">Kein Recht auf Betreuung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/12/01/kein-recht-auf-betreuung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>8</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was macht eigentlich ein/e Demenzbeauftragte/r im Krankenhaus?</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/</link>
					<comments>https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2019 18:50:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[arzt]]></category>
		<category><![CDATA[betreuungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[demenzbeazftragte]]></category>
		<category><![CDATA[demenzbegleiter]]></category>
		<category><![CDATA[demenzcoach]]></category>
		<category><![CDATA[ergotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[gyn]]></category>
		<category><![CDATA[innere]]></category>
		<category><![CDATA[klinik]]></category>
		<category><![CDATA[krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[medizin]]></category>
		<category><![CDATA[neurologie]]></category>
		<category><![CDATA[pflege]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://demenz-im-krankenhaus.de/?p=70</guid>

					<description><![CDATA[<p>Grundsätzlich kann man zwei Arten von Demenzbeauftragten unterscheiden. Diejenigen, deren Aufgabe primär die Beschäftigung und Betreuung von Patienten mit Demenz ist: Im Vordergrund steht dabei die individuelle einzel- oder Gruppenbetreuung,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/">Was macht eigentlich ein/e Demenzbeauftragte/r im Krankenhaus?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich kann man zwei Arten von Demenzbeauftragten unterscheiden.</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Diejenigen, deren Aufgabe primär die Beschäftigung und Betreuung von Patienten mit Demenz ist: </li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vordergrund steht dabei die individuelle einzel- oder Gruppenbetreuung, ganz ähnlich der Mitarbeiter des Sozialdienstes in einem Pflegeheim oder jener zusätzlicher Betreuungskräfte und auch Ehrenamtlern.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"> 2. Jene Demenzbeauftragte, deren Aufgaben sich nicht oder weniger auf das Tun direkt am Patienten beziehen. Zu den Aufgaben gehören u.a.: </p>



<ul class="wp-block-list"><li> die Versorgungsprozesse und -abläufe zu optimieren, </li><li> den Schulungsstand zu verbessern, </li><li> die Ausstattung anzupassen,  </li><li> die Assessments und Dokumentation von der Aufnahme bis zur Entlassung (immer wieder) anzupassen bzw. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/06/biographie-ohne-wirkung/">Vorschläge dazu zu machen</a>,  </li><li> auch die Konzeption und den Aufbau besonderer Stationen kann eine Aufgabe sein, </li><li>die Angehörigenberatung in Zusammenarbeit mit dem Entlassungsmanagement,  </li><li> Veranstaltungen und Arbeitskreise / Qualitätszirkel durchzuführen und oder zu leiten, <br>sowie letztlich  die Zusammenarbeit in und mit allen Abteilungen des Krankenhauses beim Thema Demenz. Häufig gehört auch die Initiierung oder Pflege der Zusammenarbeit mit externen Organisationen dazu.  </li></ul>



<h5 class="wp-block-heading">Demenzbeauftragte/r, DemenzCoach in der Hierarchie. </h5>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt kein einheitliches Berufsbild. Zu erkennen ist aber, dass die Anforderungen und der Umfang höchst unterschiedlich sein können. Demenzbeauftragte gibt es mit entsprechenden Fort- und Weiterbildungen &#8211; und ohne. Synonym werden in verschiedenen Krankenhäusern Begriffe wie &#8222;DemenzcoachIn&#8220;, &#8222;DemenzbegleiterIn&#8220;, &#8222;DemenzmanagerIn&#8220; o.ä. verwendet. <br>Leider gibt es noch immer Einrichtungen die (mit Erfolg) darauf setzen, dass diese Arbeit ehrenamtlich und oder in der Freizeit erfolgen soll und kann. <br>Demenzbeauftragte können grundsätzlich hierarchisch allen Abteilungen unterstehen &#8211; also sowohl der Pflege, der Therapie, dem medizinischen Dienst oder auch dem Sozialdienst zugeordnet sein. Wenn grundsätzliche Veränderungen herbeigeführt werden sollen und müssen kann es von großem Vorteil sein, direkt und ausschließlich dem Direktorium oder einem Mitglied davon zugeordnet zu sein. <br><br>Fortbildungen für Demenzbeauftragte im Krankenhaus gibt es zum Beispiel bei <a href="https://www.aufschwungalt.de/inhouse-fortbildungen/demenz-and-krankenhaus/">aufschwungalt.de</a> oder der <a href="https://gesundheit-nds.de/index.php/veranstaltungen/fortbildungen/1281-demenzbeauftragter-2020">Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.</a>  . </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/">Was macht eigentlich ein/e Demenzbeauftragte/r im Krankenhaus?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de">Demenz im Krankenhaus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/11/02/was-macht-eigentlich-ein-demenzbeauftragter-im-krankenhaus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>15</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
