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	<title>Aktivierung Archive -</title>
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		<title>Buchvorstellung: Soziale Dienste in Langzeitpflegeeinrichtungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 08:42:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Richtig organisieren und fachlich perfekt umsetzen“ – so lautet der Untertitel des bei Schlütersche erschienen Buchs von Sabine Richartz. „Die Betreuung“, so wird der soziale Dienst im Pflegeheim oft genannt.&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/11/06/buchvorstellung-soziale-dienste-in-langzeitpflegeeinrichtungen/">Buchvorstellung: Soziale Dienste in Langzeitpflegeeinrichtungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de"></a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">„Richtig organisieren und fachlich perfekt umsetzen“ – so lautet der Untertitel des <a href="https://buecher.schluetersche.de/de/pflege/">bei Schlütersche</a> erschienen Buchs von Sabine Richartz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Betreuung“, so wird der soziale Dienst im Pflegeheim oft genannt. Und oft unterschätzt hinsichtlich ihrer Auswirkungen und Effekte, die sie auf Pflegebedürftige erzielen kann. Vorausgesetzt der Einsatz von Aktivierung und Betreuung erfolgt fachgerecht und ist professionell organisiert, strafen sie Vorurteile wie „Spiel- und Bastelabteilung“ schnell Lügen. Die Betreuung kann erheblich zum Wohlbefinden und zur Lebensqualität von Pflegebedürftigen beitragen. Die Tätigkeit kann auch gezielt herausfordernden Verhaltensweisen entgegenwirken bei Demenz und diese begleiten. Mitunter stehen dem falsche Vorstellungen seitens der Pflege, aber auch von Betreuungskräften entgegen die tatsächlich Annahmen unterliegen, es sei mit gelegentlichen Spaziergängen, der jahreszeitlichen Dekoration und Brettspielen getan.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-531f5e0739e1df5e37e2e434392957f2">Individuelle Betreuung will gut organisiert sein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst habe nach meinem Zivildienst in der sozialen Betreuung eines Pflegeheims in Bad Malente gearbeitet, bevor ich Altenpfleger wurde. Und auch <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2021/05/23/regelt-die-naechte/">als Demenzbeauftragter im Krankenhaus habe ich überzeugen können</a>, dass <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/12/01/kein-recht-auf-betreuung/">zusätzliche Betreuungskräfte für die Spezialstation</a> für Patienten mit Demenz zwingend sind.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist in 8 Kapitel unterteilt und einem Schlusswort. Zu Beginn zählt die Autorin 6 Stolpersteine für die Betreuung auf. Dazu zählen etwa die Blockaden gegenüber gewünschten Veränderungen. Auch die mangelnde Schnittstellenarbeit – ein großes Problem in vielen Einrichtungen mit vielfältigen negativen Folgen und weitere Fallstricke, so dass folgerichtig im nächsten Kapitel die Prüfkriterien des Medizinischen Dienstes und die Hebung der Pflegequalität durch Kooperation Thema sind.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"> Vier Schritte werden im Buch ab Seite 31 aufgezählt und beschrieben, die für einen gut organisierten sozialen Dienst im Pflegeheim elementar sind. Von der Bedarfsanalyse bis zur Wochenplanung und dem notwendigen, wiederkehrenden Ausprobieren und Verwerfen von Angeboten wird nicht zu kleinteilig erklärt, wie das systematische Vorgehen aussehen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-34b904d6040d890de7eec1bef920caa3">Bewegung durch Tourenplan und Gewissheit, alles richtig zu machen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Pflegeeinrichtungen wird sich seitens der Bewohner häufig zu wenig bewegt. Das bringt Risiken mit sich und schadet der Gesundheit ganz grundsätzlich. Die Autorin<a href="https://amzn.to/3SuNRVQ"> *stellt im Buch denn</a> auch einen „Tourenplan“ vor, mit dem systematisch Bewegung geplant werden kann, z.B. in Form von Spaziergängen. Dem Dasein als Führungskraft im Betreuungsdienst ist ein eigenes Kapitel gewidmet – und Mitarbeitende in ebendieser Position sind auch die Hauptzielgruppe dieses Buchs. Praktische Beispiele, Formularvorschläge – all dies ist enthalten. Damit sind wertvolle Anregungen gegeben und nicht nur Leitungskräfte in der Betreuung werden von den Inhalten profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei bestimmten Vorschlägen, gerade zur Betreuung von Menschen mit Demenz lässt es Sabine Richartz an Ver- und Nachweisen zur Evidenz fehlen und gerät daher auch in den Bereich der Behauptungen. Unangenehm wird es aber ab Seite 100. Hier kann der Leser ein „Interview“ mit einer Betreuungskraft nachlesen. Den Namen der angeblichen Betreuungskraft erfährt man nicht, die da so brav die Fragen beantwortet und den Leser aufklärt, wie toll die Autorin – ihre Vorgesetzte wohlgemerkt – ihre Arbeit macht. Aber ob nun frei erfundene Selbstbeweihräucherung, oder ob eine Betreuungskraft ihrer Chefin wirklich für das Buch – Zitat „Rede und Antwort&#8220; stehen musste, ist dabei gar nicht entscheidend. Es wirkt deplatziert weil es den Eindruck verschafft, die Autorin sei sich ihrer Sache gar nicht sicher. Dabei hat der Leser des Buchs durchaus keinen Grund anzuzweifeln, dass Sabine Richartz ihr Geschäft versteht. Eine anonyme, beruflich nachgeordnete Mitarbeiterin zur Unterstreichung heranzuziehen, ist vollkommen unnötig.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-ba08c6d4cf7e656da2790939ac7a223c">Fazit: vor allem neuen Leitungskräften, aber nicht nur, empfohlen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade für Betreuungskräfte die ganz frisch die Leitung eines sozialen Dienstes übernommen haben, kann ich das Buch empfehlen. Auch jenen, die schon dabei sind aber die ein oder andere Idee und Anregung suchen, um ihre Arbeit zu organisieren und zu systematisieren machen mit dem Kauf keinen Fehler. Abzuraten ist aus meiner Sicht dann, wenn Sie auf der Suche nach <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/06/23/buch-aktivieren-rund-ums-jahr/">inhaltlichen Anregungen für die Betreuungsarbeit </a>sind. Zwar werden einige auch im Buch beschrieben, aber dafür lohnt der Kauf nicht – Beispiele für Vorleserunden, jahreszeitliche Gestaltung oder ähnliches erhalten Sie <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/category/rezensionen/">in anderen Büchern</a> oder finden Sie leicht im Internet.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto von ugurlu photographer on pexels</p>



<p class="has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-48438ccadfa3855ef3451a1bb9c0acd4 wp-block-paragraph"><strong>In dieser Buchvorstellung:</strong> *<a href="https://amzn.to/3G5Z6N7">Soziale Dienste in Langzeitpflegeeinrichtungen: Richtig organisieren und fachlich perfekt umsetzen von Sabine Richartz</a>; erschienen bei Schlütersche (30. Oktober 2023); ISBN-10: ‎ 3842608942, 29,00 €.</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nichts, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Abonnieren Sie jetzt den Newsletter um auf dem Laufenden zu bleiben. Infos gibts auch direkt aufs Handy wenn gewünscht &#8211; via <a href="https://whatsapp.com/channel/0029Va883Qs6hENroqdrta2v">WhatsApp-Kanal</a>. </p>
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		<title>Buch: Aktivieren rund ums Jahr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jun 2023 11:23:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>52 Themenstunden verspricht das Buch „Aktivieren rund ums Jahr“ von Katja Borchert-Giel. Die Aktivierungen sollen vielseitig sein und sich sowohl an Menschen mit und ohne Demenz richten. Ist es eine&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/06/23/buch-aktivieren-rund-ums-jahr/">Buch: Aktivieren rund ums Jahr</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de"></a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">52 Themenstunden verspricht das Buch „Aktivieren rund ums Jahr“ von Katja Borchert-Giel. Die Aktivierungen sollen vielseitig sein und sich sowohl an Menschen mit und ohne Demenz richten. Ist es eine Kaufempfehlung wert?</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Ein Buch mit Format</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das fällt wohl als allererstes auf, bei dem im Mai 2022 erschienen Werk <a href="https://schluetersche.de/">des Verlags schlütersche</a>: es ist groß, also wirklich groß. Mit den Abmessungen ‎ 20.6 x 1.8 x 29.3 cm hat es (fast) DIN A4-Format und ist 256 Seiten stark. Es ist entsprechend schwer und man hält wirklich etwas in der Hand. Das fühlt sich schon mal ganz anders an, als die vielen kleinen Tipp-Büchlein mit allerlei Aktivierungsvorschlägen. Ich finde das angenehm. Vielleicht auch ein bisschen, weil die Lesebrille im Etui bleiben kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Und der Inhalt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier gilt: „Don`t judge a book by its cover!” – wie der Lateiner sagt. Auf das was drinsteht kommt es schließlich an. Das Buch ist angenehm bebildert, aber nicht übertrieben – sehr gut: Verlag und Autorin haben nicht versucht, fehlenden Inhalt durch allerlei bunte Bilder zu kaschieren. Die zahlreichen Vorschläge tragen jeweils orangfarbene, gut lesbare Überschriften. Sie stellen sozusagen das Aktivierungsthema dar. Die verschiedenen Möglichkeiten es zu nutzen und aufzubereiten, werden jeweils in Kategorien untergliedert.</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Die Überschrift lautet z.B. „Hohe Dichtkunst“. Die Kategorien und Vorschläge sie zu nutzen dann „Deko“, „Lieder“, „Sprichwörter und Redewendungen“, „Zum Mitreimen“, „Humorvolles“ usw. . Jede Kategorie ist mit einem bei allen Aktivierungsthemen gleichen Symbol versehen – „Zum Mitreinem“ z.B. mit einem Buch, so dass ich als Leser mit einem Blick sehe, welche Themenaspekt ich wo auf der Seite finde. Die Struktur ist klar, verständlich und wirkt auf mich trotz der Themenfülle nicht überladen.</p>
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</div>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Nachschlagewerk und Ideengeber</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist in meinen Augen sehr gelungen und richtet sich sicher in erster Linie an jene, die Betreuung und Aktivierung leisten. Viele Einzelaspekte lassen sich jedoch auch gut „nebenbei“ im Rahmen anderer Tätigkeiten einbinden, ohne zwingend eine Aktivierungsstunde daraus zu machen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die passenden Sprichwörter zur rechten Zeit eingesetzt, haben schon manches Mal geholfen eine Situation zu entspannen oder überhaupt erstmal Kontakt aufzubauen. Ob und welcher Aktivierungsvorschlag mit welchen Kategorien auch für Menschen mit Demenz geeignet sind, wird dem Leser überlassen. Es gibt keine Sonderkennzeichnung „demenzgeeignet“ oder sowas, was ich ausgesprochen begrüße. Das Angebot jeweils auf die Person(en) anzupassen und entsprechend auszuwählen, wird hier den Fachleuten aus Betreuung und Pflege überlassen. Der Autorin Katja Borchert-Giel ist mit schlütersche hier *<a href="https://amzn.to/3NnYNQX">ein wirklich gutes Buch für die Betreuung und Aktivierung</a>* gelungen. Kaufeempfehlung!</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-white-color has-accent-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><strong>In dieser Buchvorstellung: Aktivieren rund ums Jahr: 52 Themenstunden für Senioren mit und ohne Demenz; von Katja Borchert-Giel; 256 Seiten; ISBN-10: ‎‎ 3842608802; 39,95€.</strong></p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*<em>Auf dieser Webseite / in diesem Artikel sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt und mit Stern * gekennzeichnet. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nicht, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></em></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelbild: Ksenia Chernaya on pexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/06/23/buch-aktivieren-rund-ums-jahr/">Buch: Aktivieren rund ums Jahr</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de"></a>.</p>
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		<title>Betreuung unter Druck</title>
		<link>https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/06/19/betreuung-unter-druck/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2023 18:38:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Betreuung von Menschen mit Demenz ist längst zu einem etablierten Teil der Versorgung geworden. Dennoch gibt es immer wieder Aussagen wie jene, dass in diesem Berufsfeld &#8222;nur gespielt wird&#8220;,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/06/19/betreuung-unter-druck/">Betreuung unter Druck</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de"></a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Betreuung von Menschen mit Demenz ist längst zu einem etablierten Teil der Versorgung geworden. Dennoch gibt es immer wieder Aussagen wie jene, dass in diesem Berufsfeld &#8222;nur gespielt wird&#8220;, während Pflege arbeitet. Betreuungskräfte bekommen solche Sichtweisen gelegentlich auch zu spüren. In Schulungen und Seminaren, auch in Gesprächen und der ein oder anderen EMail äußern Betreuungskräfte (auch Alltagsbegleiter oder Betreuungsassistenten genannt) immer wieder das Gefühl, dass ihre Arbeit nicht richtig ernst genommen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Die Stiefkinder der Pflege</h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:46% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/06/pexels-baurzhan-kadylzhanov-394545-1-1024x684.jpg" alt="" class="wp-image-1733 size-full" srcset="https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/06/pexels-baurzhan-kadylzhanov-394545-1-1024x684.jpg 1024w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/06/pexels-baurzhan-kadylzhanov-394545-1-300x200.jpg 300w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/06/pexels-baurzhan-kadylzhanov-394545-1-768x513.jpg 768w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/06/pexels-baurzhan-kadylzhanov-394545-1-1536x1025.jpg 1536w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/06/pexels-baurzhan-kadylzhanov-394545-1-2048x1367.jpg 2048w, https://demenz-im-krankenhaus.de/wp-content/uploads/2023/06/pexels-baurzhan-kadylzhanov-394545-1-1320x881.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Durch die Schaffung dieses Berufs versprach man sich politisch einst eine Linderung des Personalmangels in der Altenpflege. Nicht alle AltenpflegerInnen waren besonders glücklich über die Einführung von zusätzlichem Betreuungspersonal. Viele fragten sich: Warum sorgt ihr (die Politik) nicht dafür, dass wir unsere Arbeit machen können? </p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vielfach wurden Betreuungskräfte als Pflegeassistenten (Pflegehelfer) behandelt und eingesetzt. Manchmal berichten sie mir noch heute davon Tätigkeiten angewiesen zu bekommen denen sie sich nicht gewachsen fühlen &#8211; oder die sie schlicht und ergreifend nicht ausführen dürfen. Oder sie berichten von ihrem Eindruck, als Reinigungskräfte oder Hilfsküchenpersonal zu fungieren. Meiner Wahrnehmung nach sind solche Verstöße allerdings seltener geworden. Weitere Infos und <a href="https://www.gkv-spitzenverband.de/pflegeversicherung/beratung_und_betreuung/betreuungskraefte_nach_87_b_sgb_xi/betreuungskraefte_nach_87_b_sgb_xi.jsp">die Regeln finden Interessierte z.B. hier.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Im Krankenhaus unbekannt oder ehrenamtlich: Betreuung bei Demenz</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/pflegeversicherung/beratung_und_betreuung/betreuungskraefte/GKV_Schriftenreihe_Band_9_Pflege_Betreuungskraefte.pdf">Eine Untersuchung bewertete 2011 die Zusammenarbeit zwischen Pflege und Betreuung</a> überwiegend als gut, was eine positive Entwicklung zeigte. Wie es heute aussieht, wo sich der Personalmangel in der Pflege verschärft hat, wäre interessant zu lesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Krankenhäuser und Menschen die sich mit der Versorgung von Patienten mit Demenz befassen, ist das Thema Betreuung häufig schwer zu fassen. Da wird dann besonders deutlich, dass ein zielgerichteter Einsatz dieser Personen schlicht nicht vorgesehen ist und Betreuung und Aktivierung in den Bereich der Ehrenamtler fällt. In meinen zehn Jahren in der Geriatrie habe ich hingegen sehr gute Erfahrungen mit dem Einsatz von Betreuungskräften gemacht. Nach Dienstplan, rund um die Uhr verfügbar, haben Sie viel dazu beigetragen Patienten mit Demenz die Weiterverlegung in die Psychiatrie zu ersparen und sicher trugen Sie dazu bei, dass auf die Gabe von beruhigenden / sedierenden Medikamenten oft verzichtet werden konnte. Meine Erfahrungen als Demenzbeauftragter eines Krankenhauses machen jedenfalls eine gute geriatrische Versorgung von PmD ohne Betreuung und Aktivierung nur noch schwer denkbar. <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2019/12/01/kein-recht-auf-betreuung/">Vor allem Mangels Finanzierung bleibt eine zielgerichtete Betreuung von Menschen mit Demenz via zusätzlicher Betreuungskräfte aber bislang regelhaft aus</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Zieldruck und Vorwürfe, die niemand offen ausspricht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Sachen Demenz erfahre ich immer wieder auch von einem gewissen Erfolgsdruck. Das kann so weit führen, dass die Mitarbeitenden hinwerfen – weil sie nie das Gefühl haben erfolgreich, „richtig“ mit Menschen mit Demenz arbeiten zu können. Es genügt nie, Fortschritte sind nicht sichtbar, es gibt unterschwellige, nadelstichartige Kritik durch Angehörige oder die KollegInnen aus der Pflege und ggfs. von Vorgesetzten. Das, obwohl häufig noch nicht einmal Zielvereinbarungen für die Betreuung und Aktivierung vorliegen, geschweigedenn irgendwie erfasst würde, was funktioniert (hat). </p>



<p class="wp-block-paragraph">2 Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein Problem ist, dass Erfolg z.B. an der Menge der Teilnehmer einer Aktivierungsrunde gemessen wird. Oder, dass Menschen mit Demenz zur Teilnahme gebracht werden, ganz egal ob das Angebot ihnen entspricht, ihre Tagesform es zulässt oder ihnen gerade der Sinn danach steht. Masse statt Klasse ist da öfter das Motto, auch, weil man in dieser Zeit den Betroffenen mit Demenz ja unter Aufsicht weiß. Die Kritik Dritter, wenn auf weniger Teilnehmer bestanden wird oder Menschen mit Demenz von dieser Aktivierung ausnehmen möchten, lautet dann z.B. „X nimmt mehr Bewohner mit als Du.“.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Weiterer Druck entsteht, wenn am Ende der Betreuungseinheit ein sichtbares, „schönes“ Ergebnis stehen soll. Da werden Mandalas bemalt oder Fensterbilder produziert, bis die Station aussieht wie ein Kindergarten. Hauptsache man <em>sieht</em>, wie toll hier mit Menschen mit Demenz gearbeitet wird. Ob das irgendeinen Sinn macht, ob das etwas trainiert, effektiv ist, viele MmD dabei aktiv sind oder den Hauptteil eigentlich die Betreuungskraft produziert – zweitrangig. Die Pappdeko ist für die Angehörigen und Besucher der Einrichtung gut sichtbar. Das zählt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Betreuungskräfte berichten mir von unterschwellige Kritik durch Pflegende – dabei ist gerade die Pflege in der Versorgung von Menschen das gleiche gewohnt: gut ist, wer morgens die meisten Patienten „fertig macht“; spitze wer es täglich schafft alle zu rasieren und eine komplette Mundhygiene durchzuführen (egal welche Mittel er dafür anwenden muss). „Bei Y lässt Herr Meier das problemlos zu.“, lautet dann der Satz oder z.B. &#8222;Gestern hat Frau Müller im Spätdienst mehr getrunken&#8230;&#8220;. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-tertiary-color has-text-color">Gespräch rein – Druck raus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es tun sich mehrere Probleme auf in der Betreuung, die ich nicht alle in einen Artikel packen kann und auch nicht alle hier bearbeiten will. Dazu benötigt man mehr Zeit, aber auch das Gespräch, das gemeinsame Treffen. Insgesamt wird Betreuung sicher nicht immer wirklich zielgerichtet eingesetzt in der Versorgung von Menschen mit Demenz einerseits. Andererseits bin ich auch hier für einen offenen Umgang miteinander – auch in der Kritik. Es kommt nämlich durchaus vor, dass Betreuungskräfte (ebenso wie Pflegende) das Gefühl haben, sie könnten (hart) kritisiert werden, wenn X oder Y nicht gelingt. Und zwar ohne, dass diese Kritik jemals tatsächlich von Dritten geäußert oder auch nur angedeutet wurde. Jedoch ist auch selbstaufgebauter Erfolgsdruck in der Arbeit mit Menschen mit Demenz wenig hilfreich – und kann durch ein offenes Gespräch ebenso wie entsprechende Absprachen gemindert werden. Die Versorgung von Patienten mit Demenz ist für alle Beteiligten eine Herausforderung. Und sie erfordert Zusammenarbeit. Es hilft, wenn alle die daran mitwirken sich gelegentlich das gemeinsame Ziel ins Gedächtnis rufen: unter den gegebenen Umständen das bestmachbare für die Betroffenen zu erreichen. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/12/25/gelesen-ausprobiert-bespielt-2022-ihr-tipp-fuer-2023/">Hier habe ich mir auch Betreuungsmaterialen angeschaut</a>*. Wenn Sie einen Vorschlag haben für etwas, was sich in Ihrem Betreuungsalltag bewährt hat, schreiben Sie es gerne in einen Kommentar. </p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Fotos: Titelbild Matthias Zomer (pexels); Frau zwischen Bäumen: Baurzhan Kadylzhanov (pexels); </p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>*Auf dieser Webseite / in einzelnen Artikeln sind bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nicht, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/06/19/betreuung-unter-druck/">Betreuung unter Druck</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de"></a>.</p>
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		<title>Biographiearbeit: Alptraum oder Segen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2023 21:04:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Biographiearbeit und Erinnerungspflege – in der Versorgung von Menschen mit Demenz gehört das heute wie selbstverständlich dazu. Das ist auch ein Verdienst von Erwin Böhm, der mit seinem psychobiographischen Pflegemodell&#8230;</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Biographiearbeit und Erinnerungspflege – in der Versorgung von Menschen mit Demenz gehört das heute wie selbstverständlich dazu. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist auch ein Verdienst von Erwin Böhm, der mit seinem psychobiographischen Pflegemodell sicher viel dazu beigetragen hat, im deutschsprachigen Raum den Fokus von der rein somatischen Betrachtung des „Demenzproblems“ umzulenken.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Biographie kennen und nutzen: wichtig für die Versorgung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bücher und Webseiten oder Gruppen in sozialen Medien sind voll von allerlei <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/21/betreuung-und-aktivierung-2-kartensets-und-1-buch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktivierungs- und Beschäftigungstipps</a> die auf die individuelle oder kollektive Biographie von Menschen mit Demenz Bezug nehmen. Ob Fotoalben, Bilder, Filme oder Gesprächsrunden – immer spielt die Biographie eine zentrale Rolle. Erinnerungen sollen genutzt werden um eine schöne Zeit, gute Gefühle zu bereiten. Auch als Teil eines „kognitiven Trainings“ können und sollen Elemente der Biographie dienen. Orientierung soll gestützt, das Wohlbefinden verbessert werden. Aber auch zum Verständnis und dem angemessenen Umgang mit herausforderndem Verhalten tragen Kenntnisse aus der Biographie Betroffener bei, Bedürfnisse und Wünsche werden ermittelt, erkannt und verstanden.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Biographiearbeit ist notwendig – aber keineswegs trivial</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur in Bild- oder Liedform, in Reimen oder Traditionen spielt die Biographiearbeit mit Menschen mit Demenz eine Rolle. Auch im „Retro-Style“ mancher Station lässt sie sich erkennen. Die „gute Stube“ aus den 50ern, Lavalampen und Nierentische sollen ein Daheim-Gefühl vermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gefahr ist, dass zwischen 10-Minuten-Aktivierung und Gruppen-Fotogucken vergessen wird, dass Biographien Brüche haben können. Erinnerungen können furchtbar sein, quälend, schrecklich. <a href="https://alzheimer.ch/magazin/alltag/betreuung-und-pflege/biografiearbeit-kann-bedrohlich-sein/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">In einem Artikel von Martin Mühlegg wird der Gerontopsychiater Christoph Held entsprechend deutlich</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kirstin Schütz st Gesundheitswissenschaftlerin und Historikerin (Studiengang Multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz und chronischen Einschränkungen an der Universität Witten/Herdecke) . <a href="https://www.uni-wh.de/detailseiten/news/arbeiten-zur-verbesserung-der-lebenssituation-von-menschen-mit-demenz-ausgezeichnet-9569/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ihre Arbeit mit dem Titel: „Cocktailsessel und Nierentisch &#8211; Alptraum oder Segen? Biographiearbeit bei der Versorgung von Menschen mit Demenz&#8220; wurde ausgezeichnet. </a>Darin plädiert Schütz für einen sensiblen Umgang mit den Erinnerungen Betroffener. Ein Gespräch:</p>



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</div><figcaption class="wp-element-caption">Biographiearbeit &#8211; ein Gespräch mit Kirstin Schütz</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist eine berechtigte Frage – und es sind berechtigte Zweifel, ob in der Arbeit mit Menschen mit Demenz das Thema Biographie immer ausreichend sensibel gehandhabt wird. Insbesondere wenn auch die personellen Strukturen lediglich große Gruppen in Betreuung und Aktivierung zulassen, entstehen Risiken. Zu Recht hinterfragt Kirstin Schütz, ob gerade in der Ausbildung von Hilfskräften oder auch Betreuungskräften die Thematik ausreichend vermittelt wird. Fehlen Angaben zur Biographie und können auch Angehörige nicht darauf hinweisen welche Themen vielleicht besser ausgespart werden, zumindest jedoch in erfahrene Hände gehören, kann es kritisch werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende müssen Menschen mit Demenz die Folgen tragen – seien wir uns dessen bewusst.</p>



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<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto via Pexels: Markus Spiske</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/26/biographiearbeit-alptraum-oder-segen/">Biographiearbeit: Alptraum oder Segen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de"></a>.</p>
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		<title>Betreuung und Aktivierung: 2 Kartensets und 1 Buch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Gust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2023 17:50:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein & Speziell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen (zusätzlicher) Betreuung für Menschen mit Demenz sind Ideen immer gefragt. Mittlerweile gibt es nicht nur sehr viele Webseiten die Anleitungen und Vorschläge zur Aktivierung, für Trainings oder auch&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/21/betreuung-und-aktivierung-2-kartensets-und-1-buch/">Betreuung und Aktivierung: 2 Kartensets und 1 Buch</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de"></a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen (zusätzlicher) Betreuung für Menschen mit Demenz sind Ideen immer gefragt. Mittlerweile gibt es nicht nur sehr viele Webseiten die Anleitungen und Vorschläge zur Aktivierung, für Trainings oder auch zur reinen Unterhaltung machen. Es sind auch viele Bücher und Broschüren erhältlich in einer nicht zu überschauenden Anzahl.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Vertieftes Wissen oder Übungen aus der Tasche</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Teams der sozialen Betreuung legen sich im Lauf der zeit einen eigenen Fundus an, wissen was sich bewährt hat und können dabei auf umfangreiche Erfahrungen zurückgreifen im Lauf der Zeit. Wesentlich scheint mir, nicht starr an einem einmal geplanten Angebot festzuhalten sondern mit der nötigen Flexibilität vorzugehen, sprich: schnell eine Alternative zur Hand zu haben, wenn es drauf ankommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">2 Kartensets und 1 Buch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bekomme zu Test- und Rezensionszwecken<a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/12/25/gelesen-ausprobiert-bespielt-2022-ihr-tipp-fuer-2023/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> immer wieder „Demenzprodukte“</a> oder kaufe sie selbst. In vielen <a href="https://www.demenz-pflegen.de/ratgeber/?widget%5b391%5d%5bcampaignId%5d=33490" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausgaben von Demenz Pflege und Betreuung</a> kann ich so darstellen, was ich davon halte, was funktioniert und gut gemacht ist. Manchmal – und das ist mir die liebste Variante, <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2022/05/26/virtuelle-fahrradtouren-spass-und-bewegung-trotz-demenz-und-mobilitaetseinschraenkungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kann ich auch vor Ort etwas anschauen und im direkten Gespräch der Mitarbeitenden Feedback dazu bekommen</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Video zeige ich zwei Kartensets und ein Buch. Ein Kartenset (Sinnesaktivierungen für Menschen mit fortgeschrittener Demenz) habe ich kostenlos vom Verlag erhalten, das andere Set (Ideenkoffer für die Altenpflege) selbst gekauft und das Buch habe ich ebenso kostenlos zu Rezensionszwecken erhalten. Zur Info: keiner der Verlage noch die Autoren haben Anspruch auf eine Rezension der Sets oder des Buchs noch bezahlen sie dies oder nehmen Einfluss darauf, wie die Rezension ausfällt. Die Werbekennzeichnung erfolgt vor allen Dingen aus Transparenzgründen und zur Absicherung. Ausführlich wird es in der <a href="https://www.demenz-pflegen.de/ratgeber/?widget%5b391%5d%5bcampaignId%5d=33490" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Regel in Demenz Pflege und Betreuung</a>. Hier nur ein kleiner Einblick, was aktuell anliegt:  </p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background has-small-font-size wp-block-paragraph">Bei einigen Links zu Produkten – Büchern z.B., sind sog. Amazon-Affiliate-Links gesetzt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen: für den Käufer ändert sich nicht, jedoch bekomme ich eine kleine Werbekostenerstattung.</p>



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</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://amzn.to/3kvRsE0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Der Ideenkoffer für die Altenpflege: Karten-Set mit Aktivierungen für alle Fälle<br>von Beate Rüther; Verlag an der Ruhr</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://amzn.to/3XKyaJf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sinnesaktivierungen für Menschen mit fortgeschrittener &amp; schwerer Demenz: Karten-Set mit Ideen für die Pflege- und Betreuungspraxis<br>von Gisela Mötzing; Verlag an der Ruhr</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://amzn.to/3wn9jzQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bauernhoftiere bewegen Seniorinnen und Senioren: Tiergestützte Aktivierung rund um Huhn, Kuh und Co.<br>von Andrea Göhring und Jutta Schneider-Rapp; pala-Verlag</a></p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading has-primary-color has-text-color">Haben Sie Wünsche?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Haben Sie ein Produkt, Buch, Spiel oder eine einfache Idee, die für Sie und Menschen mit Demenz in Sachen Aktivierung und Betreuung besonders gut funktioniert? Ich freue mich über Hinweise und Nachrichten dazu. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch ein Aspekt: Oftmals enthalten Betreuungsverfügungen gar keine Hinweise zur Betreuung <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> . Ernsthaft: neben den rechtlichen Festlegungen und auch der medizinisch-pflegerischen Behandlung und Versorgung wäre es sicher keine schlechte Idee, Dritten auch Hinweise zu geben, wie und ob man Betreuung im Sinne der Aktivierung und Unterhaltung erfahren möchte. Möglich, dass dies aus der erhobenen Biographie sinnvoll abgeleitet werden kann. Aber sich darauf verlassen? <br>Sind wie immer nur Anregungen. Ihre sind mir herzlich willkommen. <br></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Jochen Gust</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Titelfoto: Anete Lusina onPexels</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de/2023/01/21/betreuung-und-aktivierung-2-kartensets-und-1-buch/">Betreuung und Aktivierung: 2 Kartensets und 1 Buch</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-im-krankenhaus.de"></a>.</p>
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